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Tim Leberecht will Business wieder menschlich machen. Ein Hoch auf die Business Romantik!

Tim Leberecht will Business wieder menschlich machen. Ein Hoch auf die Business Romantik!

28 September 2018. Veröffentlicht durch Oliver Stoldt

Romantik im Business, das kann sich kaum einer vorstellen. Jedenfalls keiner, der seine Karriere in einem Großkonzern lebt. Hier, so sollte man meinen, geht es doch um harte Fakten und Zahlen und Daten. Mancherorts werden Menschen sogar durch Maschinen ersetzt, die Künstliche Intelligenz hat längst Einzug gehalten in die Unternehmensprozesse.

Menschlichkeit in der Geschäftswelt

Zu Recht könnte man sich fragen, ob all das Menschen eigentlich glücklich macht. Das haben bisher jedoch nur wenige getan. Tim Leberecht gehört zu den hartnäckigen Bohrern. Er will, dass Menschen nicht zu Effizienzrobotern werden. Er will, dass wieder Menschlichkeit einzieht in die Geschäftswelt von heute.

Mit seiner Idee von „Business Romantik“ trifft er auf offene Ohren. Wer geht schon gern Tag ein Tag aus bloß wegen des Geldverdienens zur Arbeit? Leider geht es aber vielen Menschen genauso. Schon morgens freuen sie sich auf den Feierabend, der Montag ist ein Horrortag und besser wird es erst ab Donnerstag, denn dann naht das Wochenende.

Die Welt kann auch anders sein, sagt Tim Leberecht. Er gehört zu den Senkrechtstartern unter den Speakern und Beratern, weil immer mehr CEOs erkennen, dass Effizienz allein nicht das Zauberwort sein kann. Gefragt danach, was denn eigentlich ein Business Romantiker wäre antwortet Tim Leberecht: „Business-Romantiker halten Gefühle, Emotionalität und Verletzlichkeit im Job für mindestens genauso wichtig wie Vernunft.“

Starbucks nachhaltig als eine menschliche, wertebasierte Marke mit Persönlichkeit

In seiner Aufzählung von Business Romantikern unserer Zeit fallen Namen wie Richard Branson, Steve Jobs oder Elon Musk. Er erzählt von Howard Schultz, dem CEO von Starbucks, einem weiteren Business Romantiker. Der hatte seine 12.000 Baristas im Rahmen der „Race together“-Kampagne dazu aufforderte, mit Kunden offen über Rassendiskriminierung zu sprechen. „Im Nachhinein erntete er dafür einen riesigen Shitstorm, weil die Schlangen in den Filialen noch länger wurden und die Kunden lieber an ihrem Kaffee als an einem ernsten Gespräch interessiert waren. Hätte Schultz vorher Marktforschung betrieben, wäre das gar nicht passiert. So aber hat er seine persönlichen Werte der unternehmerischen Entscheidung vorangestellt und Starbucks nachhaltig als eine menschliche, wertebasierte Marke mit Persönlichkeit in den Medien platziert.“

Und dann, gibt er zu, gäbe es da auch noch die dunkle Seite der Romantik. Emotionen bergen Risiken und je mehr Emotionalität in einem Unternehmen zugelassen würde, desto größer würden auch die Risiken. „Das ist wie in einer langen Beziehung: ohne harte Arbeit daran geht es nicht.“

Die harte Arbeit lohnt sich, davon ist Tim Leberecht überzeugt. Sein Erfolg spricht für seine Idee der Business Romantik. Spannend und vor allem anders ist sie in jedem Fall.

Ähnlicher Referent
Tim Leberecht

Tim Leberecht

Business Romantiker, Strategiekünstler & Buchautor

Tim Leberecht
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Tim Leberecht will Business wieder menschlich machen. Ein Hoch auf die Business Romantik!

28 September 2018. Veröffentlicht durch Oliver Stoldt

Romantik im Business, das kann sich kaum einer vorstellen. Jedenfalls keiner, der seine Karriere in einem Großkonzern lebt. Hier, so sollte man meinen, geht es doch um harte Fakten und Zahlen und Daten. Mancherorts werden Menschen sogar durch Maschinen ersetzt, die Künstliche Intelligenz hat längst Einzug gehalten in die Unternehmensprozesse.

Menschlichkeit in der Geschäftswelt

Zu Recht könnte man sich fragen, ob all das Menschen eigentlich glücklich macht. Das haben bisher jedoch nur wenige getan. Tim Leberecht gehört zu den hartnäckigen Bohrern. Er will, dass Menschen nicht zu Effizienzrobotern werden. Er will, dass wieder Menschlichkeit einzieht in die Geschäftswelt von heute.

Mit seiner Idee von „Business Romantik“ trifft er auf offene Ohren. Wer geht schon gern Tag ein Tag aus bloß wegen des Geldverdienens zur Arbeit? Leider geht es aber vielen Menschen genauso. Schon morgens freuen sie sich auf den Feierabend, der Montag ist ein Horrortag und besser wird es erst ab Donnerstag, denn dann naht das Wochenende.

Die Welt kann auch anders sein, sagt Tim Leberecht. Er gehört zu den Senkrechtstartern unter den Speakern und Beratern, weil immer mehr CEOs erkennen, dass Effizienz allein nicht das Zauberwort sein kann. Gefragt danach, was denn eigentlich ein Business Romantiker wäre antwortet Tim Leberecht: „Business-Romantiker halten Gefühle, Emotionalität und Verletzlichkeit im Job für mindestens genauso wichtig wie Vernunft.“

Starbucks nachhaltig als eine menschliche, wertebasierte Marke mit Persönlichkeit

In seiner Aufzählung von Business Romantikern unserer Zeit fallen Namen wie Richard Branson, Steve Jobs oder Elon Musk. Er erzählt von Howard Schultz, dem CEO von Starbucks, einem weiteren Business Romantiker. Der hatte seine 12.000 Baristas im Rahmen der „Race together“-Kampagne dazu aufforderte, mit Kunden offen über Rassendiskriminierung zu sprechen. „Im Nachhinein erntete er dafür einen riesigen Shitstorm, weil die Schlangen in den Filialen noch länger wurden und die Kunden lieber an ihrem Kaffee als an einem ernsten Gespräch interessiert waren. Hätte Schultz vorher Marktforschung betrieben, wäre das gar nicht passiert. So aber hat er seine persönlichen Werte der unternehmerischen Entscheidung vorangestellt und Starbucks nachhaltig als eine menschliche, wertebasierte Marke mit Persönlichkeit in den Medien platziert.“

Und dann, gibt er zu, gäbe es da auch noch die dunkle Seite der Romantik. Emotionen bergen Risiken und je mehr Emotionalität in einem Unternehmen zugelassen würde, desto größer würden auch die Risiken. „Das ist wie in einer langen Beziehung: ohne harte Arbeit daran geht es nicht.“

Die harte Arbeit lohnt sich, davon ist Tim Leberecht überzeugt. Sein Erfolg spricht für seine Idee der Business Romantik. Spannend und vor allem anders ist sie in jedem Fall.

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René Adler, Ex-Profi-Torwart: Vor allem überwiegt heute Dankbarkeit.
11 Jun 2020

René Adler, Ex-Profi-Torwart: Vor allem überwiegt heute Dankbarkeit.

René Adler – Die Dankbarkeit überwiegt.Wer hätte das gedacht? Ängste und Zweifel waren René Adlers größte Antreiber. „Aber sie haben mich auch daran gehindert, alles aus meinem Talent rauszuholen. Meine Erwartung war höher“, sagt der Ex-Profi-Torwart René Adler heute. Nachdem René Adler, der einmal kurz davor stand, WM-Torwart zu werden, seine Torwarthandschuhe ein für alle Mal an den berühmten Nagel gehängt hat, spricht er offen über seine damaligen Selbstzweifel und mentalen Blockaden. Das macht er auf eine ermunternde Arte, denn schließlich gehörten diese Eigenschaften ja zu einem selbst dazu.René Adler ist es heute ein Anliegen, dass andere früher als er selbst ihre wahren Bedürfnisse erkennen. Auf die Frage, was er heute anders machen würde, antwortete er in einem Interview mit dem Stern: „Ich würde frühzeitig ein eigenes Team mit Fachleuten um mich bilden. Ich hätte in mancher Situation ein Korrektiv gebraucht, jemanden, der mir hilft, meine wahren Bedürfnisse zu erkennen. Ich hatte während meiner Zeit in Leverkusen mit meinem Torwarttrainer Rüdiger Vollborn einen Freund und Mentor, der diese Rolle übernommen hat und mich kannte wie kein anderer. Ich habe es verpasst, dieses Team um mich zu bauen, welches mich vereinsunabhängig durch meine Karriere begleitet und mir hilft, meine Schwankungen auszugleichen.“René Adler – Höhen und Tiefen.Im Laufe seiner Karriere musste René Adler zahlreiche bittere Rückschläge hinnehmen, auf sportlicher, mentaler und physischer Ebene. Er erzählt: „Insgesamt hatte ich immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen, elf dürften es gewesen sein. Los ging es mit dem Bruch des Schienbeinkopfes, da war ich 14. Beim Übergang zum Erwachsenenbereich gingen die Probleme dann richtig los.“ Im Jahr 2004 riss ihm das Halteband zwischen Schien- und Wadenbein. Seitdem lebt er mit einer Schraube an dieser Stelle. 2005 folgte der Trümmerbruch in der Nase bei der U-20-WM, 2006 Rippenfraktur mit anschließender Atemnot und starken Schmerzen. Zuweilen nahm er Schmerztabletten und ließ sich spritzen, damit er die Spiele absolvieren konnte. Obwohl er weiter machte, hatte er Probleme, die zahlreichen Rückschläge mental zu verarbeiten. René Adler sagt: „Ich habe meinen Selbstwert stark über meine Leistung bezogen. Spielte ich gut, fühlte ich mich gut. Eine tiefe Überzeugung zu entwickeln – ‚Ich schaffe das, auch wenn Rückschläge kommen‘ –, das war für mich brutale Arbeit. Ich habe das Zutrauen in die eigene Stärke selten in mir gefühlt. Ich hatte die höchsten Ziele, doch zwischen meinem Anspruch und meinem inneren Empfinden bestand oftmals eine hohe Diskrepanz. Das immer wieder zu vereinen hat enorme Kraft gekostet.“Geholfen hat ihm Mentaltraining, bei dem er sich und seine Bedürfnisse besser kennenlernte und mit dem autogenen Training ein Werkzeug an die Hand bekam, sich selbst zu beruhigen und auch in stressigen Situationen und danach gelassener zu werden.Der „Stern“ fragte René Adler in dem Interview auch, wie es ihm gehe, wenn er Manuel Neuer heute sähe, ob er sich selbst in ihm sähe, nach dem Motto: So hätte es auch laufen können? Nach langem Überlegen antwortete René Adler: „Ich glaube, dass Manu für das Business mit seiner natürlichen Leichtigkeit, die ihn auszeichnet, klar im Plus war, weniger vom Talent in Sachen Torwartspiel. Du musst lernen, mit deiner mentalen Energie zu haushalten, gerade wenn du immer so im Fokus stehst.“René Adler ist heute 35 Jahre alt. 2018 beendete er seine Karriere als Profi Torwart. In seinen Vorträgen spricht er zum Beispiel darüber, wie man aus herben Rückschlägen lernen kann, um stärker denn je aus ihnen hervorzugehen. Ebenso erklärt er, warum Talent allein nicht reicht, sondern die richtige Einstellung zum Erfolg führt. Und natürlich hat er einiges zu dem Thema erfolgreiche Teams zu sagen. Freuen Sie sich auf einen reflektierten René Adler. Heute sagt er, dass er trotz aller Rückschläge in seinem jungen Leben vor allem eines ist: dankbar.Buchen Sie René Adler für Ihre nächste Veranstaltung als Redner. Rufen Sie uns an oder schreiben an [email protected] – wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Dr. Oliver Schumann – Die «5 Referenten24 Fragen»
28 Oct 2021

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Dr. Oliver Schumann ist studierter Sportökonom und ausgebildeter Sportpsychologe. In seinen Reden, Vorträgen, Moderationen und Workshops geht es um wissenschaftliche Themen, die interessant und animierend aufbereitet werden. Mit Scharfsinn, Humor und vor allem Substanz. Als Wortschöpfer, Wortfinder, Wortgestalter und Wortakrobat, jongliert er gekonnt mit Begriffen, Anekdoten und Wissen. Seine Botschaften halten dadurch doppelt und dreifach. Wir haben mit Oliver Schumann über seine Vortragsthemen und Zukunftsfragen gesprochen.Dr. Oliver Schumann im Interview:

#clearedtoland Crew – die «5-Referenten24-Fragen»
16 Feb 2020

#clearedtoland Crew – die «5-Referenten24-Fragen»

Die Crew von Pilotinnen und Aviatikexpertinnen mit kumuliert über 18’000 Stunden Flugerfahrung auf unterschiedlichen Fluggeräten formierte sich im 2017 und verfügt inzwischen über einen beeindruckenden Leistungsausweis mit Keynotes, Workshops, Coaching und Consulting für Teams und Unternehmen aus den unterschiedlichsten Industrien. Die #clearedtoland Crew bietet ein umfangreiches Wissen aus der Corporate World und übersetzt spannende und wirkungsvolle Aviatik Tools für die Anwendung im Berufs- und Privatleben.  #clearedtoland Gründerin und Privatpilotin Rahel Kindermann Leuthard entwickelte das #clearedtoland Erfolgsprinzip und verknüpfte dies wirkungsvoll mit zahlreichen Modellen aus dem Leadership/Self-Leadership, Change Management und Coaching. Das vermittelte Know-How kann von den Teilnehmenden sofort im Alltag umgesetzt und angewendet werden.Seit 2022 bietet die #clearedtoland Crew gezielt die Themenbereiche True North Star Journey, Change Management, Mental Training/Trust und Highperfomance/Resilience an, zu denen Keynotes und Workshops gebucht werden können. Sehr spannend ist auch das Format des «Keynote Workshops» mit einer Stunde Dauer, das mit der aussergewöhnlichen Crew für die True North Star Journey gebucht werden kann und neben der Keynote zahlreiche interaktive Elemente enthält.InterviewWas sind die Kernthemen Ihrer Vorträge?#clearedtoland Crew: True North Star Journey, die Entwicklung einer Vison, eines Purpose, Empowerment, Leadership, Change Management, Mental Training/Trust, Highperfomance/Resilience sowie die 8 Kernpunkte des #clearedtoland Erfolgprinzips.Welches Publikum bzw. welche Branche erreichen Sie mit Ihrer Rede?#clearedtoland Crew: Nationale und internationale Firmen. Alle Firmen, die ihre Mitarbeitenden befähigen und weiterbilden sowie ihr bestes Potenzial entfalten möchten.Generell alle Personen, die sich beruflich oder persönlich weiterentwickeln möchten und «das Beste ihrer Selbst» werden wollen.Warum sind Sie ein Referenten24? Woher nehmen Sie Ihre Erkenntnisse?#clearedtoland Crew: Wir sind die einzigartige Crew von Pilotinnen und Aviatikexpertinnen mit einem starken Business Background und Erfahrung in Management, Consulting, Coaching, Kommunikation, Change und Continuous Improvement. Wir sind Trainer und Speaker und vermitteln sofort umsetzbare praktische Tools aus dem Cockpit basierend auf Aviation Excellence.Was bringt die Zukunft? Spielt die "Zeit" in Ihrem Metier eine Rolle? Wandel oder Stetigkeit?#clearedtoland Crew: Eine Konstante im Leben ist der stetige Wandel. „Never stop learning“ ist ein wichtiger Grundsatz im Leben jeder Pilotin und jedes Piloten. Mit unserem #clearedtoland Erfolgsprinzip behalten wir immer den Blick am Horizont, bereiten uns mit guter Planung auch auf aussergewöhnliche Situationen vor und behalten ein agiles Mindset. Wir erleben immer wieder neue Situationen im Cockpit, die wir wiederum in unsere Vorträge und Trainings einbauen und lassen auch neue Erkenntnisse und Entwicklungen aus unseren Themenbereichen einfliessen.Was ist Ihr Lebensmotto? Was möchten Sie Ihren Zuhörern mit auf den Weg geben?#clearedtoland Crew: Wir mögen besonders das Zitat von Mark Twain: «Wer nicht weiss, wo er/sie hin will, muss sich nicht wundern, wenn er/sie ganz woanders ankommt.»Wichtig ist aus unserer Sicht, immer den «True North Star» und einen guten Flight Plan im Blick zu haben, den Fokus am Horizont zu behalten und immer einen guten Plan B oder C im Hinterkopf zu behalten."I am cleared to land – Ich kann das! Be the pilot in command of your own!"

Christian Gansch – Genuss und Erlebnis zugleich
5 May 2020

Christian Gansch – Genuss und Erlebnis zugleich

Nicht ganz gewöhnlich ist die Karriere des Christian Gansch verlaufen. Oder doch? Sein Kredo lautet: Wahrnehmen. Entscheiden. Handeln.Christian Gansch hat ein feines Gehör und ist Meister darin, wahrzunehmen. Der ehemalige Dirigent und Vollblutmusiker hat unter anderem das BBC Orchester, das Orchestre Philharmonique de Radio France Paris, das Russian National Orchestra oder das NHK Symphony Orchestra Tokyo zu Höchstleistungen animiert.Weil die Leitung eines Orchesters für Christian Gansch im Wesentlichen nichts anderes als Teamführung ist, überträgt er heute erfolgreich seine alte Orchesterwelt in die heutigen Unternehmenswelten. In einem Interview mit dem Spiegel erzählte er: „Im Orchester arbeiten Dutzende Individualisten Schulter an Schulter nebeneinander, und das täglich bis zu sechs Stunden. Sie können nicht einfach mal schlecht drauf sein und deshalb ein bisschen langsamer spielen. Sie können nicht sagen, wenn Brahms auf dem Programm steht: Heute ist mir mehr nach Mozart. Und es gibt keine Bürotür, die man hinter sich zumacht. Wie unter diesen Bedingungen eine Sinfonie entstehen kann, wie dafür die individuellen Fähigkeiten der Mitarbeiter voll ausgeschöpft werden, wie die Kooperation perfekt organisiert werden muss – das können Unternehmen lernen.“Christian Gansch weiß, wovon er spricht, denn der Dirigent hat vierzehn Jahre lang in der Musikindustrie als Produzent gearbeitetKonkret bedeutet das, bereichsübergreifend mit Produktion, Marketing, Vertrieb und Controlling zu interagieren. Seine damals erworbenen Erfahrungen bilden nun die Grundlage für Vorträge, in denen er über Motivation und Erfolg genauso spricht wie über Musik und Kunst.  Allein die Vortragsthemen klingen erfrischend anders: „Vom Solo zur Sinfonie – wie aus Vielfalt Einheit entsteht“, „Aufeinander hören, miteinander handeln – das orchestrale Wechselspiel der Kräfte“, „Wer auftritt, muss spielen – warum Selbstmotivation aller Arbeit Anfang ist“, „Der Dreiklang der Führung: Wahrnehmen – Entscheiden – Handeln“,  „Warum Change Alltag und Routine Stillstand ist“ oder „Stress auf der Bühne – wie Spitzenmusiker mit Druck umgehen“.Christian Gansch spricht auf faszinierende, fesselnde Weise über Selbstmotivation und die Fähigkeit, hinzuhören und hinzuschauen, über Leidenschaft und Ziele und darüber wie es gelingt, die Balance zwischen Gefühl und Verstand bei Entscheidungsprozessen zu halten.Weil Christian Gansch geschickt der Brückenschlag zwischen seinen beiden Welten gelingt, muten Lösungen auf die Herausforderungen der Unternehmenswelt spielerischer und irgendwie leichter an. Wer sich geistig ständig inmitten von Musikern und Schwingungen tummelt, gerät auf wundersame Weise selbst in eine andere Schwingung. „Letztlich“, so sagt er. „Sind Orchester beispielhaft in Bezug auf Kommunikations- und Veränderungsprozesse, die nicht nur innerhalb einer Instrumentengruppe, sondern kontinuierlich abteilungsübergreifend funktionieren müssen.“Gefragt nach einem Standardrezept für Motivation antwortet er: „Motivation lässt sich weder verordnen noch nach einem Rezept hervorzaubern. Es gibt nur eine Richtschnur: Wenn Musiker spüren, dass ich mich im Vorfeld ehrlich um ein klares Konzept bemüht habe, wenn sie merken, dass ich nicht auf Selbstdarstellung oder einen billigen Aktionismus setze, sondern mich mit aller Kraft auf die Inhalte konzentriere, dann darf ich darauf vertrauen, dass sich die Motivation bei ihnen einstellen wird.“Seine Vorträge… Genuss und Erlebnis zugleich.Wir freuen uns auf Ihre Anfrage unter [email protected]

Sabine Asgodom – mit Humor und Gelassenheit unter den „101 wichtigsten Frauen in der deutschen Wirtschaft“
24 Aug 2020

Sabine Asgodom – mit Humor und Gelassenheit unter den „101 wichtigsten Frauen in der deutschen Wirtschaft“

Wenn man Sabine Asgodom als eine der großen deutschen Keynote-Speaker beschreiben möchte, dann führt mich das automatisch zu einer längeren Aufzählung: Journalistin, Trainerin, Coach, Autorin, Speaker, Unternehmerin – und Fußball-Schiedsrichterin. Ach ja, und im Bayerischen Fernsehen hatte sie zwei Jahre lang ihre eigene TV-Sendung, nämlich „Sabine Asgodom“.Sabine Asgodom – die bodenständige Lady mit grossen AmbitionenSie veröffentlichte mehr als 30 Bücher und ihre Vorträge bestechen stets auch durch einen beeindruckenden – und fesselnden – Mix aus Humor und Gelassenheit.An Auszeichnungen mangelt es nicht, so wählte unter anderem die Financial Times Deutschland sie unter die „101 wichtigsten Frauen in der deutschen Wirtschaft“ und in 2010 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.In einem Interview mit dem IHK-Magazin Köln ging es einmal um das Thema „Scheitern“. Und hierzu lautete ihr Impuls:„Trau dich zu scheitern, probier etwas aus, riskier, dich zum Affen zu machen. Handle, lerne, verbessere! Schöner scheitern macht gescheit!“Die Powerfrau hat in ihrem Leben verschiedene Firmen gegründet, darunter Asgodom Live, die Asgodom-Coach-Akademie GmbH und die Asgodom Inspiration Company. Vieles hat mit Motivation und Lebenshilfe zu tun. In einem Interview mit dem Münchner Merkur sprach sie einmal über Parallelen zwischen Fußball und Business, zum Beispiel„die Fähigkeit, wieder aufzustehen, nachdem man hingefallen ist. Oder wie wichtig Teamgeist ist, um Erfolg zu haben. Aus dem Fußball wissen wir auch, dass man Fehler machen darf: Wenn ein Stürmer immer nur dann aufs Tor schießt, wenn er eine 100-prozentige Torchance wittert, wird seine Erfolgsbilanz deutlich schlechter ausfallen, als wenn er auch mal einen Schuss wagt, der daneben gehen könnte.“Sie bezeichnet sich selbst als professionelle Mutmacherin. Als junge Journalistin fand sich Sabine Asgodom damit ab, 500 Euro weniger als ihre Kollegen zu verdienen. Heute weiß sie: Wer zu wenig verlangt, schmälert seinen eigenen Wert. Dass ihr das längst nicht mehr passiert, liegt auf der Hand. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, sowohl Assistenten als auch Vorstände fit für den öffentlichen Auftritt, den Aufstieg im Unternehmen oder die Freiberuflichkeit zu machen.In einem Interview mit einem Münchner Lifestylemagazin wurde sie einmal gefragt, was ihr persönliches Maximum an Möglichkeiten wäre. Und ehrlich gesagt – wen wundert da ihre Antwort, nämlich: Bundespräsidentin werden, um dabei Menschen aus aller Welt zu treffen, Menschen Mut zu machen – und ihnen auch mal in den Hintern zu treten.Und was sie für diesen Job qualifizieren würde? Hier ihre Antwort:„Man muss menschlich und hell in der Birne sein und Reden halten können. Das trifft auf mich alles zu. Außerdem war ich mit einem Afrikaner verheiratet, verfüge also über interkulturelles Know-how. Ich spreche passabel Englisch, bin seit zehn Jahren selbstständig, war angestellt und arbeitslos. Ich habe in der Wirtschaft gearbeitet, mich in der Politik engagiert und war Gewerkschafterin. Also eigentlich eine Supermischung.“Als professionelle Mutmacherin hat Sabine Asgodom auch die COVID-19-Herausforderung angenommen und in eine success story verwandelt: aktuell konzentriert sie sich auf ihre Malerei und verkauft erfolgreich ihre meist abstrakte Kunst.

Tobias Gantner – das passende Mindset ist der Schlüssel zur erfolgreichen Transformation
11 Feb 2020

Tobias Gantner – das passende Mindset ist der Schlüssel zur erfolgreichen Transformation

Mit „Daniel Düsentrieb der Medizin“ gab die Presse dem Dr. med. Tobias Gantner bereits einen klangvollen Titel. Er selbst sieht sich weniger als ein Daniel Düsentrieb, sondern als Impulsgeber und innovativer Gestalter des Gesundheitswesens.Tobias Gantner ersetzte seine Tätigkeit als Arzt ziemlich schnell durch eine Führungsposition in der Pharma- und Medtechindustrie.Zehn Jahre blieb er der Branche treu, dann gründete er mit der Healthcare Futurists, GmbH ein internationales Netzwerk aus innovativen Unternehmen, Think Tanks und Make Tanks. Tobias Gantner stellte ein Netzwerk aus Experten unterschiedlichster Disziplinen zusammen, die alle ein Ziel verfolgen: Die Zukunftsszenarien in der Medizin und in Life Sciences.Er hat lange genug verfolgt, wie sich die Welt des Gesundheitswesens durch die digitalen Einflüsse transformiert. Tobias Gantners Interesse gilt darum einem patientenzentrierten Ansatz, sowohl in systemischer, politischer und technologischer Hinsicht. Er will die Patienten in den Vordergrund stellen und die digitale Transformation des Gesundheitswesens genau zu diesem Zweck nutzen.So sieht er die Künstliche Intelligenz (KI) als „wesentlichen Teil des transformativen digitalen Prozesses“. Aus seiner Sicht kann sie zum einen bei Diagnostik und Therapie eine große Rolle spielen und zum anderen aber auch die Ressource Arzt/Mensch schonen. Tobias Gantner erklärt: „Richtig verstandene Digitalisierung führt zum Beispiel in der Kommunikation zwischen Arzt und Patient dazu, dass keine Maschinen mehr zwischen den beiden stehen, so wie das heute der Fall ist, wenn der Arzt hinter dem Computerbildschirm sitzt oder viel Zeit, auch im Beisein des Patienten, damit verbringt, Daten einzupflegen. Digitale Technologien müssen zuerst einen Nutzen schaffen, für die, die sie bedienen. Dann werden sich neue Prozesse und Strukturen darum herausbilden.“In einem Interview mit Healthcare Frauen sprach Tobias Gantner über die Zukunft der Medizinbranche und sagte: „Den Doktor als omnipotenten Bestimmer im Gesundheitssystem gibt es nicht mehr.Surgical Assistants oder die Akademisierung der Pflege und examinierte Krankenpflegerinnen mit Teilapprobation sind Themen, die die Zusammenarbeit und Rechtsbildung verändern. Die Grenzen zwischen Kunde, Klient und Patient sind fließend. Wenn ein Patient den Arzt mit Ergebnissen seiner Online-Recherche konfrontiert und ihn wissen lässt, dass er schlechte Kritiken bekommen hat, dreht sich etwas im Verhältnis. Mit dieser narzisstischen Kränkung müssen die Ärzte leben können. Digital Health ist momentan noch ein Metropolen-Thema, aber die wahre Versorgung findet woanders statt. Eine Herausforderung liegt in der Umsetzung von Vorhaben in greifbare Ergebnisse. Im Moment sind wir noch in der Ära der Speaker, aber ich würde mir eine Ära der Macher wünschen.“Wer zu Dr. med. Tobias Gantners Vorträgen geht, erfährt eine neue Art der Kommunikation. Kein „Fontalunterricht“, sondern eher eine Entführung in „seine“ Werkstatt. Nach Hause geht man mit allerhand neuen Erfahrungen. Praktisch und praxisnah, eloquent und erfinderisch – so könnte man Tobias Gantner in Kürze beschreiben. Gruner & Jahr nennt ihn einen „Ausnahmesprecher“. Wer Lust auf Entertainment gepaart mit Tiefsinn und vielen neuen Erkenntnissen hat, kommt an Dr. Tobias Gantner nicht vorbei.Buchen Sie Tobias Gantner als Redner unter [email protected] !

Dr. Carl Naughton – die «5-Referenten24-Fragen»
24 Sep 2019

Dr. Carl Naughton – die «5-Referenten24-Fragen»

Dr. Carl Naughton gibt in seinen Vorträgen neue Impulse und Ansätze und erklärt, was passiert, während wir denken, dass wir denken. Und fördert so Nachdenken, Mitdenken, aber auch Vorausdenken. Er bricht die faszinierende Arbeit unseres Oberstübchens auf den komplexen Alltag in Unternehmen gekonnt herunter. Begeisterte Teilnehmer bringen es auf den Punkt: „Schnell, inhaltsgeladen, lehrreich und überaus amüsant. Eine Kombination, die in diesem Format ihresgleichen sucht.“InterviewWas sind die Kernthemen Ihrer Vorträge?Dr. Carl Naughton: 1. Neugier – So Schaffen Sie Lust auf Neues und Veränderung. Neugierige haben die bessere Job Performance, 40% mehr und originelle Ideen und sind offener für Veränderung. Ihr Geheimnis liegt in den vier Dimensionen der Neugier: Entdeckerfreude, Antrieb durch Wissenslücken, Offenheit für die Ideen anderer und Anspannungstoleranz. Unternehmen sollten Neugierkiller ausschalten und diese vier Dimensionen stärken. Unsere State of Curiosity Studie mit 5.000 Befragten zeigt: 9 von 10 Menschen wissen um den Wert der Neugier für den wirtschaftlichen Erfolg. Jeder 3. sieht Neugier als essentiell für seine Karriere an, aber nur 12% sagen, dass die Unternehmen ihre Neugier aktiv unterstützen2. WarUM DENKEN - Wie Welt und Wandel in unseren Kopf kommen. Im Gehirn gibt es einen Spezialisten für neue Ideen und Veränderung. Er sitzt im Hirn hinter der Stirn und arbeitet wie ein mentaler CEO. Im Gehirn gibt es aber auch eine Abteilung, die gerne alles so belassen würde wie es immer schon war. Sie sitzt tief unten im ältesten Teil des Hirns und funktioniert wie eine emotionale Buchhaltung. Konflikt im Kopf vorprogrammiert! Auch im Unternehmen? Wie kann man als Unternehmen, als Führungskraft, als Kollege vermitteln und Welt und Wandel wertschätzend in den Kopf bekommen? Wie kann man kleine und große Veränderungen anstoßen und am Laufen halten. Warum wirken «Klarheit», das «Vertraute im Neuen» und «Emotionale Priorität» als belegbare zentrale Bausteine für erfolgreichen individuellen Wandel?3. Zukunftsmut – Innovationsverhalten, was es killt und wie man es kitzelt. Der Output an neuen Ideen ist beeindruckend. Aber Ideen zu haben, ist das eine. Etwas ganz anderes ist es, diese Ideen konsequent zu verfolgen und sie umzusetzen. Damit aus der Idee eine Innovation wird, braucht es Innovationsverhalten. Das wiederum hängt von einem ab: dem Zukunftsmut. Er sagt zu 76% voraus, wie stark ein Mitarbeiter im Innovationsverhalten ist. Zukunftsmut besteht aus vier Elementen: Zuversicht, Widerstandskraft, Selbstwirksamkeit und realistischem Optimismus und kann zielführend gestärkt werden. Doch Firmen verspielen ihren Zukunftsmut. Sie richten Ihre Aufmerksamkeit hauptsächlich darauf, was Sie davon abhält, kreativ zu sein. Sie machen klar, dass Innovation nicht „Everybody’s Job“, sondern nur der Elite vorbehalten ist. Sie vererben Innovationen, das bewahrt die nächste Generation davor, selbst tätig zu werden. Zukunftsmut ist der wirkmächtige Gegenpol zu diesen Tendenzen.4. Psychologisches Kapital – Heiter, gelassen und handlungsfähig auf das Morgen schauen. Können ist schnell von Gestern. Wissen zerfällt rasant. Netzwerke zwischen Kollegen und Freunden entstehen und vergehen. Was bleibt Ihnen? Sie. Darum ist dieser Vortrag Ihr Wegbegleiter. Es führt Sie zu einem praktischen, wissenschaftlich belegbaren, individuellen Wettbewerbsvorteil in Ihrem beruflichen und privaten Alltag. Die Investition in diese zahlt auf mehrere Konten ein: Zuversicht, Widerstandskraft und Selbstwirksamkeit Diese Ressourcen bestärken sich gegenseitig. Das macht sie in ihrer Kombination so wirkmächtig. Gesteigertes Psychologisches Kapital wirkt auf: das psychologische Wohlbefinden, die Arbeitszufriedenheit, den Kompetenzzuwachs, die Leistungsfähigkeit, das Organisationsklima und die Veränderungsbereitschaft des Einzelnen. Zeit, zu investieren! 5. Kommunizieren mit Köpfchen – Psychologische Handlungskompetenz. Logik trifft Psychologik: Kommunizieren für Kooperation, Innovation und Transformation. Das Wissen um den Unterschied zwischen Logik und Psychologik macht uns zu besseren Kommunikatoren. Reflektiertes Reagieren ist der Anfang von allem. Eine kleine Technik mit großer Wirkung. Sie zeigt, dass der gute Umgang mit unguten Nachrichten kein verbales Marketing ist. Auch zeigt Kommunizieren mit Köpfchen, dass Kommunikation direkt zu mehr Kreativität und Innovation führt. Und schließlich überrascht der Vortrag mit der Resozialisierung des Wortes „Aber“, denn er zeigt: es ist das positivste Wort überhaupt. Es rettet Beziehungen und rückt die Sicht auf die Welt gerade. Auf den Einsatz kommt es an.Welches Publikum bzw. welche Branche erreichen Sie mit Ihrer Rede?Dr. Carl Naughton: Bisher habe ich vor Mitarbeitern wie Führungskräften der Automobilbranche, der Energiebranche, der Pharmaziebranche, der Finanzbranche, der Immobilienbranche, der IT, der Produktionstechnik, dem Einzelhandel, bei Branchentreffs des BVMW, dem deutschen Arbeitgebertag, der deutschen Gesellschaft für Personalwesen und vielen mehr gesprochen. Ich kann also Menschen branchenunabhängig erreichen.Warum sind Sie ein Referenten24? Woher nehmen Sie Ihre Erkenntnisse?Dr. Carl Naughton: Seit mehr als 20 Jahren stehe ich auf der Bühne und vor der Kamera. Als ausgebildeter Schauspieler kann ich die Inhalte unserer eigenen Forschung der Braincheck GmbH zu Innovation, Transformation und Kommunikation auf fundierte und zugleich sehr unterhaltsame Weise vermitteln. Das belegen die Feedbacks bei Proven Expert. Inhaltlich schöpfe ich dabei aus meiner Arbeit an der Uni Köln im Bereich pädagogische Psychologie und meiner Arbeit als Wirtschaftspsychologe. Als letzterer stehe ich im Unternehmensalltag an der Schnittstelle zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und Praxisrelevanz. Ich biete Erklärungen für Verhalten und kann relevante Vorschläge für Veränderungen des selbigen machen – so geschieht es seit 2016 im Curiosity Council des Unternehmens Merck KgaA und seit 2018 für das Unternehmen Tillots. Meine Art verbindet also fundiertes Wissen mit unterhaltsamer Vermittlung und belegbarem Praxisnutzen.Was bringt die Zukunft? Spielt die "Zeit" in Ihrem Metier eine Rolle? Wandel oder Stetigkeit?Dr. Carl Naughton: Die Zukunft bringt das, was sie seit dem Moment vermittelt, als der Mensch sie entdeckt hat: Evolution. Wir entwickeln uns weiter und damit unsere Gesellschaft. Jeder einzelne kann dabei entscheiden, ob er Zaungast oder Mitspieler sein will. Unsere Forschung dient dazu, Menschen heiter, gelassen und handlungsfähig auf das Morgen zu schauen und relevanter, sinnstiftende Mitspiele zu werden und zu bleiben. Auch der einzelne Mensch entwickelt sich. Wir können zeigen: unsere Persönlichkeit verändert sich eigenständig mit den Jahren. Aber wir können auch zeigen: Menschen können gezielt in sich investieren, um diese Veränderung zu ihren Gunsten zu nutzen. Die Zeit bleibt dabei, was sie immer war: Maßeinheit der Evolution.Was ist Ihr Lebensmotto? Was möchten Sie Ihren Zuhörern mit auf den Weg geben?Dr. Carl Naughton: I follow my own words: "Ich folge meinen eigenen Worten „Heiter, gelassen und handlungsfähig, heute wie morgen. Für Freude am Leben und Mut für das Neue."

Nicole Reist: Die Frau, die Unmögliches auf dem Rennrad vollbringt
2 Dec 2020

Nicole Reist: Die Frau, die Unmögliches auf dem Rennrad vollbringt

Die Extremsportlerin Nicole Reist fährt die härtesten Ultracycling-Rennen der Welt: Race Across America, das härteste Ultracycling-Rennen der Welt, die Ultracycling-WM, den Adriatic Marathon, Race Around Austria und alles, was für die meisten weit außerhalb jeglicher Vorstellungskraft liegt.Die 36-jährige Schweizerin lebt für ihren Sport, der einer der härtesten der Welt ist. Sie trainiert nach dem Motto: „Erfolg entsteht außerhalb der Komfortzone, #einfachMACHEN.“Im Wettkampf siegt sie mit ihrem Mantra: „Gib Dein Bestes und wenn du damit fertig bist, übertriff dich selber!“ Oh ja. Das klingt zäh, das klingt nach keiner, die aufgibt.Nicole Reist erklärt:„Bei einem mehrtägigen Ultracycling-Rennen ist es schwer, vorab einzuschätzen, was wirklich möglich ist. Das hängt jeweils auch stark von äußeren Bedingungen wie dem Wetter ab. Ich weiß aber, dass ich die körperlichen Grundvoraussetzungen habe und auch mental stark bin. Denn der Kopf ist bei Ultracycling-Rennen absolut entscheidend – dann nämlich, wenn die Beine nicht mehr wollen. Genau dieses Zusammenspiel von Körper und Geist fasziniert mich an diesem Sport. Das eine geht nicht ohne das andere. Genauso wichtig ist aber auch das Team, das mich während der Rennen mit dem Auto begleitet, mich betreut, navigiert, für Unterhaltung sorgt, mich wachhält und mein Essen bereitstellt. Ultracycling ist also nicht einfach ein Einzelsport.“Am 21. September dieses Jahres ging eine ziemliche Sensation durch die Presse: Die Ausnahmesportlerin hatte beim italienischen Nonstop-Radrennen Adriatic Cycling Marathon alle Männer hinter sich gelassen und in 43 Stunden und 54 Minuten über 1.200 Kilometer und 7.000 Höhenmeter als erste Frau überhaupt einen Overall-Sieg an einem Ultracycling-Rennen geholt. Und dass, obwohl sie gleich in der ersten Nacht schwer stürzte: Nicole Reist hatte bei der Querung im Dunkeln alte, verwachsene Bahngleise übersehen, und so schlug es ihr die Hände vom Lenker und sie flog in eine Leitplanke hinein. Glück im Unglück, kann man es wohl nennen, denn sie kam mit leichten Verletzungen davon – und fuhr natürlich weiter.Schon seit Jahren fährt die zierliche Frau aus Winterthur in der Weltspitze der Männer mit. Dieses Jahr hat sie sich nun den ersten Sieg geholt. Ein kleines Wunder ist sie, die mit wenigen Worten alles Notwendige sagen kann: „Trotz dem Sturz habe ich alles aus mir herausgeholt, was möglich war.“ Das hat gereicht.In Vorträgen spricht sie über Motivation und gibt Antworten auf Fragen wie:Warum fahren Menschen, ohne zu schlafen, mehrere tausend Kilometer Fahrrad? Was ist Ultraradfahren, auch Ultracycling genannt, überhaupt? Nicole Reist erklärt, wie solche Höchstleistungen körperlich und mental überhaupt möglich sind und was es für die Umsetzung eines Extremradrennens wie das Race Across America alles braucht.Sie berichtet hautnah, wie sie als Athletin ein solches Rennen auf dem Rad erlebt, was das Team in den unterschiedlichen Phasen leisten muss, und wie viel Einfluss eine funktionierende Teamarbeit auf den Erfolg hat. Nicole Reist nimmt mit auf eine Reise zu ihrer Leidenschaft, die sie seit 15 Jahren, mit allen Höhen und Tiefen, auslebt.

Corona macht’s möglich – Change Management hin zu einer neuen Welt?
14 Apr 2020

Corona macht’s möglich – Change Management hin zu einer neuen Welt?

Matthias Horx ist Zukunftsforscher und beschäftigt sich seit Ausbruch des Coronavirus SARS-CoV-2 mit einer Zukunft, die er im Leben nicht so vorausgesehen hätte. Die Pandemie legt die Welt still. Wir befinden uns im Stillstand.Es ist die Phase 1 im Change Management: Die Phase des Schocks, der Verwirrung.Was ist hier eigentlich los? Was bedeutet das alles für mich? Viele Menschen befinden sich gerade jetzt in einem Angstzustand, einer Art Schockstarre, voller Sorgen und Ängste. Vielleicht tut es da gut zu wissen, dass das im Change Management zu dem normalen Prozessablauf gehört. Ähnlich sicher wie die Zeiger einer Uhr sich immer weiter drehen werden, unabhängig davon, was im Außen geschieht, folgen sowohl wir Menschen als auch Unternehmen gemäß des Change Managements ziemlich sicher einer bestimmten Verhaltensweise.Auf die Phase 1 des Schocks folgt Phase 2: Die Phase der Einsicht. Aha, so ist es also, ich kann es im Moment nicht ändern, ich lasse langsam los, gebe mich dem hin, was geschieht. Ich verstehe: ich kann es sowieso nicht ändern.Phase 3 geht mit einer ersten Offenheit einher, es kommt wieder Dynamik in die Sache. Menschen und Unternehmen beginnen, Neues auszuprobieren, das der neuen Situation angepasst ist. Es kann eine sehr produktive Phase der Kreativität und neuen Ideen sein.Phase 4 bringt schließlich Erkenntnis und in Phase 5 wird das, was verändert werden will, umgesetzt oder integriert.Im Gabler Wirtschaftslexikon Online wird das Change Management definiert als „laufende Anpassung von Unternehmensstrategien und -strukturen an veränderte Rahmenbedingungen.Wandel repräsentiert heute in Unternehmen nicht mehr den Sondervorgang, sondern eine häufig auftretende Regelerscheinung. Alle Prozesse der globalen Veränderung, sei es durch Revolution oder durch geplante Evolution, fallen in das Aufgabengebiet des Change Managements.In der jetzigen Zeit könnte man von einer Art Revolution sprechen. Manche betrachten die Corona-Krise als eine Revolution der Natur gegen den Menschen. Wie Du mir, so ich Dir. Das muss nicht so sein, doch in jedem Fall haben wir es mit höherer Gewalt zu tun. „Das Corona Virus erschüttert die Grundlagen unseres gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Miteinanders. Und das auf unbestimmte Zeit“, heißt es in einem Video auf dem Portal diezukunftnachcorona.com. Niemand kann im Moment vorhersagen, wie ein „Post Corona Szenario“ aussehen könnte.Doch das darf kein Grund sein, den Kopf in den Sand zu stecken. Im Gegenteil. Es ist Zeit für den Change. Einen Change, der hoffentlich zu einer besseren Welt führt. Einer Welt, in der Menschen zuerst an unseren Planeten und Gemeinschaft anstelle von wirtschaftlichem Profit denken. Change Management kann helfen, die Dinge positiv anzugehen. Nutzen Sie die Chance! Be the change you want to see in the world!

Business- Philosoph Anders Indset über die Welt von Morgen
12 Feb 2019

Business- Philosoph Anders Indset über die Welt von Morgen

Wir brauchen eine neue Weltanschauung!Von den Medien auch als der “Rock’n’Roll Plato” oder „Digitaler Jesus“ bezeichnet, inspiriert, provoziert und unterhält Top Speaker Anders Indset Führungskräfte auf der ganzen Welt.Die Welt heute ist so merkwürdig, ruft er in den bis auf den letzten Platz gefüllten Saal. „Ich habe keine Ahnung, was ich meinen Töchtern sagen soll, wie die Welt in zehn oder auch nur fünf Jahren aussehen wird.“ Der verwegen aussehende Hüne mit Mähne, Zopf und Vollbart läuft über die Bühne und schreit beinah. Weil ihm das, was er sagt, am Herzen liegt. Er spricht von neuen Geschichten, die wir dringend brauchten, von einer neuen Weltanschauung. Vom Nachdenken. Eben weil die Zeiten so unstet sind. Eben weil wir keine Ahnung mehr haben können, was auf uns zukommt.Anders Indset spricht von Change, davon, etwas Neues auszuprobieren, ein Geschichtenmacher zu werden.„Ihr Jungs da vorne in der ersten Reihe in Euren Designerkrawatten“, ruft er. „Geht mal wieder raus und pinkelt gegen den Wind! Tut etwas, probiert was Neues aus! Auch wenn es dabei manchmal unangenehm wird. Es gibt immer eine Lösung!“ Anders Indset macht wach, rüttelt auf, regt an zum Reflektieren: über das eigene Verhalten, über die Welt, in der wir leben und vor allem wie wir sie wahrnehmen. Trotz aller Künstlichen Intelligenz, trotz aller Automatisierung, trotz aller Algorithmen, die unser Leben zunehmend bestimmen, geht es auch in der Business Welt um den Menschen.Anders Indset spricht von Verletzlichkeit als einem Geburtsort der Innovation. Er spricht davon, Gefühle zuzulassen, sich zu zeigen. Er ruft dazu auf, wieder Zeit zum Nachdenken in das Leben einzubauen und sich von der Informationsflut nicht für dumm verkaufen zu lassen. „Nehmt Euch wieder Zeit zum Nachdenken! Ich will, dass wir die Gestaltungshoheit über den Wandel behalten. Bisher konnten wir die neuen Technologien dank unserer Kontrolle immer zähmen. Doch inzwischen geht es ja nicht mehr allein um künstliche Intelligenz, sondern um die Entwicklung eines künstlichen Bewusstseins.“ Er ist überzeugt, dass nur gemeinsam und durch mehr Zeit zum Reflektieren Veränderung möglich werden kann.Anders Indset beschreibt eine verunsicherte GesellschaftSeine Frage ist die: wie müssen wir jetzt handeln? Er sieht eine überforderte Informationsgesellschaft, in der alles zur Krise wird – von globaler Finanzkrise und europäischer Flüchtlingskrise bis hin zur Bildungs-, Kinderbetreuungs- und Pflegekrise. Anders Indset beschreibt eine verunsicherte Gesellschaft, die sich bei der Suche nach Antworten mehr und mehr auf neue Technologien und die Algorithmen der künstlichen Intelligenz verlässt: „ Aber es ist gefährlich, wenn wir Algorithmen unser Schicksal anvertrauen,“ so der Wirtschaftsphilosoph, der gerade sein neues Buch „​Quantenwirtschaft​ ​- Was kommt nach der Digitalisierung?​“ fertiggestellt hat.

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