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Tim Leberecht: Keiner von uns hat eine perfekte Identität

Tim Leberecht: Keiner von uns hat eine perfekte Identität

6 October 2020. Veröffentlicht durch Oliver Stoldt

Folgende Kurzbeschreibung über Tim Leberecht, im Handelsblatt, hat es mir angetan:

„Leberecht ist ein scharfer Beobachter, aber kein Zyniker, sein Buch eine Wohltat für alle, die ein wenig Abstand suchen zum oftmals so naiven Technik-Hype des Silicon Valley. Wenn der Autor spricht, leuchten seine Augen begeistert. Leberechts Thesen haben Filmemacher inspiriert, die von ihm gegründete „Gesellschaft der Business-Romantiker“ erfreut sich immer mehr Fans.“

Ich recherchiere weiter und stoße auf Aussagen wie „Keiner von uns hat eine perfekte Identität. Wenn wir wüssten, was immer passiert, wäre unser Leben wahnsinnig fad. Ich glaube, dass zum Beispiel eine Marke wie Tesla, die sich auch mal verzettelt, Fehler eingesteht, echt wirkt und somit attraktiv bleibt“ (Interview mit der w&v)

oder „Zur Leidenschaft gehört leiden. Man muss sich dem Irrglauben widersetzen, alles bequem und auf dem schnellsten Weg erreichen zu müssen. Die besten Ideen entstehen oft durch Langeweile, Extraverausgabungen oder Schmerz“ (Interview mit dem Börsenblatt).

Der Deutsch-Amerikaner Tim Leberecht hat mehr als 20 Jahre Erfahrung in Führungspositionen in der Design- und Technologiebranche in den USA, in Asien und Europa.

Als weltweit tätiger Berater, Autor des internationalen Bestsellers „Business Romantiker“ und Gründer der Business Romantic Society unterstützt er Unternehmen und Führungskräfte bei Visionsentwicklung, strategischen Transformationen sowie der Gestaltung von menschlicheren Kulturen. Er ist zudem der Initiator und Kurator des House of Beautiful Business, einer jährlichen Konferenz, die CEOs, Gründer und Softwareentwickler mit Wissenschaftlern, Dichtern und Philosophen zusammenbringt, um eine optimistische Vision für eine menschenfreundliche Zukunft der Arbeit zu entwerfen. Nach etlichen Jahren in den USA zog Tim Leberecht 2017 nach Berlin.

Den internationalen Bestseller „Business-Romantiker: Von der Sehnsucht nach einem anderen Wirtschaftsleben“ veröffentlichte er 2015 und nach der Romantik in der Businesswelt wird er seither regelmäßig befragt. Im Gespräch mit der w&v nannte er dazu folgendes Beispiel: Geschichtenerzählen an sich ist eine romantische Qualität. Weil es ja immer darum geht, etwas zu projizieren, eine andere Welt zu entwerfen. Und im Fall der Werber rührt das Geschichtenerzählen an die Grundsehnsucht, die sie dazu getrieben hat, ihren Beruf zu ergreifen. Das hat viel mit Sinnsuche zu tun.

Wer lange im Silicon Valley gelebt und gearbeitet hat, kann schlichtweg nicht gegen Technologie sein. Und das unterstrich er auch in einem Gespräch mit der Wirtschaftswoche:

„ Ich bin nicht gegen Technologie. Ich warne nur vor einer allzu naiven Technikgläubigkeit. Wenn unsere Handlungen nur noch auf Algorithmen und Big Data basieren, beginnen wir uns selbst outzusourcen.“

Man sollte die Kraft und Inspiration des Menschen nicht unterschätzen und so führte er weiter aus:

„Radikale Innovationen wie das iPhone oder das Geschäftsmodell von Airbnb kommen nicht von Maschinen und entstehen nicht aus der Analyse von Kundendaten. Sie sind ihrer Zeit so weit voraus, dass sie nur auf der menschlichen Einbildungskraft basieren können. Sie kommen von Visionären, die den romantischen Glauben an eine andere Welt hatten und sich aufgemacht haben, diese zu bauen – oft sogar wider besseres empirisches Wissen.“

Tim Leberecht ist ein weltweit tätiger Berater und Autor sowie eine der leidenschaftlichsten und scharfsinnigsten Vordenker für einen neuen Humanismus in Wirtschaft und Gesellschaft vor dem Hintergrund von Digitalisierung, Automatisierung und Künstlicher Intelligenz. Tim Leberecht als Redner buchen: [email protected]

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Tim Leberecht
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Tim Leberecht: Keiner von uns hat eine perfekte Identität

6 October 2020. Veröffentlicht durch Oliver Stoldt

Folgende Kurzbeschreibung über Tim Leberecht, im Handelsblatt, hat es mir angetan:

„Leberecht ist ein scharfer Beobachter, aber kein Zyniker, sein Buch eine Wohltat für alle, die ein wenig Abstand suchen zum oftmals so naiven Technik-Hype des Silicon Valley. Wenn der Autor spricht, leuchten seine Augen begeistert. Leberechts Thesen haben Filmemacher inspiriert, die von ihm gegründete „Gesellschaft der Business-Romantiker“ erfreut sich immer mehr Fans.“

Ich recherchiere weiter und stoße auf Aussagen wie „Keiner von uns hat eine perfekte Identität. Wenn wir wüssten, was immer passiert, wäre unser Leben wahnsinnig fad. Ich glaube, dass zum Beispiel eine Marke wie Tesla, die sich auch mal verzettelt, Fehler eingesteht, echt wirkt und somit attraktiv bleibt“ (Interview mit der w&v)

oder „Zur Leidenschaft gehört leiden. Man muss sich dem Irrglauben widersetzen, alles bequem und auf dem schnellsten Weg erreichen zu müssen. Die besten Ideen entstehen oft durch Langeweile, Extraverausgabungen oder Schmerz“ (Interview mit dem Börsenblatt).

Der Deutsch-Amerikaner Tim Leberecht hat mehr als 20 Jahre Erfahrung in Führungspositionen in der Design- und Technologiebranche in den USA, in Asien und Europa.

Als weltweit tätiger Berater, Autor des internationalen Bestsellers „Business Romantiker“ und Gründer der Business Romantic Society unterstützt er Unternehmen und Führungskräfte bei Visionsentwicklung, strategischen Transformationen sowie der Gestaltung von menschlicheren Kulturen. Er ist zudem der Initiator und Kurator des House of Beautiful Business, einer jährlichen Konferenz, die CEOs, Gründer und Softwareentwickler mit Wissenschaftlern, Dichtern und Philosophen zusammenbringt, um eine optimistische Vision für eine menschenfreundliche Zukunft der Arbeit zu entwerfen. Nach etlichen Jahren in den USA zog Tim Leberecht 2017 nach Berlin.

Den internationalen Bestseller „Business-Romantiker: Von der Sehnsucht nach einem anderen Wirtschaftsleben“ veröffentlichte er 2015 und nach der Romantik in der Businesswelt wird er seither regelmäßig befragt. Im Gespräch mit der w&v nannte er dazu folgendes Beispiel: Geschichtenerzählen an sich ist eine romantische Qualität. Weil es ja immer darum geht, etwas zu projizieren, eine andere Welt zu entwerfen. Und im Fall der Werber rührt das Geschichtenerzählen an die Grundsehnsucht, die sie dazu getrieben hat, ihren Beruf zu ergreifen. Das hat viel mit Sinnsuche zu tun.

Wer lange im Silicon Valley gelebt und gearbeitet hat, kann schlichtweg nicht gegen Technologie sein. Und das unterstrich er auch in einem Gespräch mit der Wirtschaftswoche:

„ Ich bin nicht gegen Technologie. Ich warne nur vor einer allzu naiven Technikgläubigkeit. Wenn unsere Handlungen nur noch auf Algorithmen und Big Data basieren, beginnen wir uns selbst outzusourcen.“

Man sollte die Kraft und Inspiration des Menschen nicht unterschätzen und so führte er weiter aus:

„Radikale Innovationen wie das iPhone oder das Geschäftsmodell von Airbnb kommen nicht von Maschinen und entstehen nicht aus der Analyse von Kundendaten. Sie sind ihrer Zeit so weit voraus, dass sie nur auf der menschlichen Einbildungskraft basieren können. Sie kommen von Visionären, die den romantischen Glauben an eine andere Welt hatten und sich aufgemacht haben, diese zu bauen – oft sogar wider besseres empirisches Wissen.“

Tim Leberecht ist ein weltweit tätiger Berater und Autor sowie eine der leidenschaftlichsten und scharfsinnigsten Vordenker für einen neuen Humanismus in Wirtschaft und Gesellschaft vor dem Hintergrund von Digitalisierung, Automatisierung und Künstlicher Intelligenz. Tim Leberecht als Redner buchen: [email protected]

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Die Kunst des guten Lebens – Autor und Philosoph Rolf Dobelli weiß, wovon er spricht
26 Sep 2017

Die Kunst des guten Lebens – Autor und Philosoph Rolf Dobelli weiß, wovon er spricht

Da kamen zunächst erfolgreiche Stationen und Positionen. Zum Beispiel war er CEO bei Swissair. Er lebte in etlichen Ländern dieser Welt – dazu gehören England, Australien, Hongkong und die USA. Nach seinem Ausstieg schenkte ihm die Swissair einen Urlaub auf Hayman Island. Nach vielen Stunden Schlaf kam damals die Idee mit dem Schreiben auf – genauer gesagt: die Idee, alle guten Bücher zusammenzufassen. Und das hat er dann getan. Er gründete mit Freunden die Firma getAbstract.Aus der Midlife Crisis zum RomanschriftstellerUnd das führte unter anderem zum Roman ‚Fünfunddreißig: eine Midlife Story‘, der 2003 bei Diogenes erschien. Inzwischen hat er mehr als zehn Bücher veröffentlicht. Als Kolumnist tauchte er bei renommierten Medien wie die FAZ, NZZ, Handelsblatt, Sonntagszeitung, Die Zeit oder dem Stern auf. Was macht seinen Erfolg aus? Er sagt selbst, dass er die Wirklichkeit reduziert – aber nicht simplifiziert. In einem Interview mit der FAZ sagte er einmal, dass er ein Anti-Ratgeber, ein Skeptiker sei. Und auf die provozierende Frage ‚Außer Skepsis bieten Sie nichts?‘ antwortete er: ‚Das Schlaueste, was man jetzt machen kann, ist, selbständig zu denken und in die Geschichte zu gucken, wie es in ähnlichen Fällen gelaufen ist.‘Vom iPhone und SelbstüberschätzungSeine Denkansätze polarisieren sicherlich. Wenn er zum Beispiel die These vertritt ’sich nicht zu überschätzen und lieber über Fehlervermeidung nachzudenken als über Erfolg‘, dann mag das manchem karrieregetriebenen Manager klein und falsch vorkommen. Ich persönlich finde diesen Ansatz höchst spannend. Und die Geschichte beweist regelmäßig, dass er korrekt ist. Im selben FAZ-Interview lautete eine weitere Antwort ‚Die meisten Menschen sind nicht dazu geboren, ein iPhone zu erfinden. Das ist es, wenn ich schreibe, man solle sich nicht selbst überschätzen, weil die Gefahr, dass Sie brutal auf die Nase fallen, nun mal hoch ist.‘ Übrigens: einer seiner Essays ist ‚Vergessen Sie News! Für eine gesunde Nachrichten-Diät‘. Und nun ist es tatsächlich kein Wunder, wenn man über ihn lesen kann, dass er nahezu keine News konsumiert – mit Ausnahme der Zeitschriften The New Yorker und Science und Nature – dafür aber umso mehr Bücher.In seinen Vorträgen spricht er über die Kunst des selbständigen Denkens und Handelns sowie über Finanzen und Wirtschaft, Globalisierung, Politik, Rhetorik, Kommunikation und Life Science. Weitere Informationen gern telefonisch oder per Email unter: [email protected]

Sebastian Decker im Interview über Startups und ihre Risiken und Chancen sich online zu vermarkten
29 Jul 2020

Sebastian Decker im Interview über Startups und ihre Risiken und Chancen sich online zu vermarkten

Startups gewinnen in unserer heutigen Gesellschaft immer mehr an Bedeutung. Ein Startup ist ein junges Unternehmen mit einer innovativen Geschäftsidee und großem Wachstumspotenzial.Sebastian Decker: Eine innovative Geschäftsidee zu vermarkten, bringt einige Herausforderungen mit sich.Wie kann das innovative Produkt neuen Interessenten verständlich gemacht werden?Und wer sind überhaupt die idealen Kunden für das neue Produkt?Antworten auf diese Fragen zu finden, ist essenziell, sofern ein Startup sich effektiv und schnellstmöglich profitabel vermarkten möchte. Bei der enormen Herausforderung sich am Markt zu positionieren und zu vermarkten, holen sich viele Startups professionelle Hilfe an Bord.Ein Partner, der genau in diesem Bereich mit einem großen Erfahrungsschatz unterstützen kann, ist Dr. Sebastian Decker. Er ist Inhaber von Marketing für Gewinner und Trainer der Google Zukunftswerkstatt. Als Experte im E-Commerce-Bereich hilft er seit mehreren Jahren jungen Onlineshop-Betreibern dabei, mithilfe von Online-Marketing-Maßnahmen das volle Potenzial ihrer Shops auszuschöpfen, Klick- und Bestellraten zu erhöhen, und eine verbesserte Positionierung der Shops in Suchmaschinen und somit am gesamten Markt zu erreichen.Wir sprechen mit Sebastian Decker über die Online-Marketing Chancen und Risiken von Startups und worauf diese achten müssen, um erfolgreich über die kritische Gründerphase hinauszukommen.Google-Experte Sebastian Decker im InterviewReferenten24: Herr Decker, wo liegen Ihrer Meinung nach die Vorteile von Startup Unternehmen im Vergleich zu großen, etablierten Unternehmen?Sebastian Decker: Gerade in Startups existieren noch wenig festgefahrene Strukturen. Das macht diese jungen Unternehmen flexibel und sie können sehr schnell auf die rasanten Änderungen im Internet und am Markt reagieren. Auch die flachen Hierarchien und die „Hands-On“ Mentalität hilft die vorhandenen Potenziale voll auszuschöpfen, das ist bei großen Unternehmen meist nicht mehr möglich. Hier sind festgefahrene interne Abläufe und lange hierarchische Wege schnellen und unkomplizierten Anpassungen schlicht im Weg. Startups sind in der Regel jung, frisch und motiviert. Sie müssen diese Potenziale nur noch richtig einsetzten.Referenten24: Was sind die Schwierigkeiten denen Startups gegenüber stehen?Sebastian Decker: Egal wie genial die Idee oder wie speziell und gut das Produkt ist, Startups müssen sich und ihr Produkt erst auf dem Markt etablieren und den potenziellen Kunden vorstellen. Sie stehen vor der Aufgabe, einen noch komplett neuen Markt zu erkunden, ihre Zielgruppe zu definieren und ihr Produkt zu vermarkten, ohne Referenzen, ohne Daten, ohne Kundenstamm. Das ist zu Beginn eine enorme Aufgabe, an der viele Startups scheitern. Denn leider ist auch ein sensationell gutes Produkt alleine kein Garant für Erfolg.Referenten24: Wie können gerade Startups online Leads generieren?Sebastian Decker: Um sich ihren Platz am Markt zu sichern, ist es essentiell, dass sich Startups von Beginn an klar positionieren und ihren Mehrwert verständlich zu kommunizieren-Dabei sollten diese 6 Punkte unbedingt beachtet werden:1. Weniger ist mehr:Gerade online haben Nutzer eine kurze Aufmerksamkeitsspanne und müssen deshalb sofort verstehen, wofür ein Unternehmen steht und welche Lösung es anbietet. Dazu kommt, dass ein Unternehmen, was sich auf eine Sache fokussiert, auch ohne große Referenzen direkt als Experte wahrgenommen wird.2. Kleine Einstiegsbarriere im Online Verkauf bieten.Gerade wenn das Startup ein Produkt oder eine Dienstleistung von mehreren 500 € oder mehr anbietet, wird es ohne große Referenzen schwierig sein, den Verkauf direkt online zu erzielen. Lead Generierung anstatt direkter Kauf sollte daher das Online Vertriebsziel sein. Das bedeutet, man sollte online anstatt einem Verkauf zum Beispiel einen kostenlosen Gesprächs- oder Beratungstermin verkaufen. In dem Gespräch können Startups dann nicht nur effektiv Vertrauen gewinnen und verkaufen, sondern auch den Markt, die Bedürfnisse und die Sprache ihrer echten Zielgruppe kennenlernen.3. Social Media Marketing für Startups – „Persönliche“ Kontakte fördern:Oft wird gepostet, was das Zeug hält, aber daraus keine echten Kunden gewonnen. Man schaut nur auf die Anzahl an Likes und Kommentaren, aber man macht nicht daraus.Social Media heißt „Social“ Media aus einem Grund. Es geht um soziale Interaktionen.Jemand, der etwas kommentiert unter einem Social Media Beitrag kann schon als Lead angesehen werden. Ein Interessent, der kommentiert, sollte mind. eine persönliche Antwort in den Kommentaren erhalten und im besten Fall persönlich über eine private Nachricht kontaktiert werden, umso das persönliche Telefonat zu erreichen.4. Kundenfeedbacks in Video oder Textform besonders früh einholen.Einfach fragen und sammeln. Je mehr Testimonials desto besser. Das sorgt für Social Proof und stärkt den Markenaufbau und sollte von Anfang an angegangen werden.5. Schnelles Testen, Auswerten & VerbessernStartups haben kurze unbürokratische Entscheidungswege – eine riesige Stärke im Online Marketing. So kann viel getestet und herausgefunden werden, welche Werbebotschaften für die Zielgruppen am besten funktionieren.6. Webanalyse nutzen und optimierenStartups sollten von Anfang an möglichst viele Analysedaten sammeln, umIhre Webseiten für Ihre Nutzer zu optimieren undDie Daten an die Werbeplattformen (Google, Facebook und co.) zurück zu spielen, damit deren Algorithmen die Aussteuerung der Werbekampagnen optimieren können.Referenten24: Wie können Sie Internet-Startups konkret unterstützen?Sebastian Decker: Sich online erfolgreich zu vermarkten hat nichts mit Glück zu tun!Wir zeigen unseren Kunden, wie sie ihre Potenziale im Internet voll auszuschöpfen können und geben Klarheit, was sie machen sollten und oft viel wichtiger: Was nicht!Wir zeigen, wie die vorhandenen Daten im Internet optimal genutzt werden können, um mit diesem Wissen profitabel zu wachsen.Wir helfen Daten getrieben völlig rational Schritt für Schritt die Webseite oder den Shop zu optimieren und über Werbeanzeigen zu wachsenDabei stehe ich als Berater und Trainer des Teams des Startups zur Seite oder kann mit meinem Team als umsetzender Partner unterstützen.Fazit:Viele Startups bleiben unter ihren Möglichkeiten, verbrennen Werbebudget oder kommunizieren ihren Produktnutzen nicht verständlich für ihre Zielgruppe.Ein gutes Produkt alleine garantiert leider keinen Erfolg. Wer es aber schafft, sich klar zu positionieren, seine Zielgruppe genau zu definieren und richtig anzusprechen, wird dauerhaft erfolgreich sein und über die Gründerphase hinaus wachsen können.Online Marketing ist hier ein Werkzeug mit vielen Möglichkeiten und sollte von Startups genutzt werden, um sich skalierbar und messbar profitabel zu vermarkten.

Deniz Kayadelen: Raus aus der Komfortzone!
26 Jul 2021

Deniz Kayadelen: Raus aus der Komfortzone!

Die gemütliche Komfortzone verlässt die sympathische Extremschwimmerin und Wirtschaftspsychologin Deniz Kayadelen nur zu gern. Die gebürtige Frankfurterin mit türkischen Wurzeln folgt seit mehr als 20 Jahren ihrer großen Leidenschaft, dem Schwimmen.Die zierliche Frau wirkt auf ersten Blick nicht danach, unter anderem schwimmend den Ärmelkanal durchquert zu haben. Hinter der Fassade versteckt sich offenbar eine furchtlose Person mit viel Mut und dem Willen, die Welt zu bewegen. Gleichzeitig besitzt sie analytisches Talent und die Gabe, sich in Menschen hinein zu versetzen. In ihrer beruflichen Laufbahn hat es sie in die Beratung gezogen. Aktuell arbeitet sie bei Ernst & Young als Management Beraterin und beschäftigt sich vornehmlich mit Change-Management.Deniz Kayadelen – Veränderung als LebensmottoVeränderung kennt Deniz Kayadelen gut. Als sie elf Jahre alt war, trennten sich ihre Eltern und ihre Mutter entschied, sie mit zurück nach Istanbul zu nehmen. Aus Frankfurt am Main nach Istanbul. „Das war schon eine große Veränderung“, erzählt Deniz Kayadelen. „Eine mir in dem Alter fremde Kultur, eine neue Schule, neue Sprache, neue Freunde – ich habe mich anfangs gefühlt, als würde mir jemand den Boden unter den Füssen wegziehen.“ Damals hat ihr das Schwimmen den nötigen Halt und die nötige Stärke gegeben, auch im wahren Leben stärker zu agieren. „Im Wasser vergesse ich alles“, sagt sie.Leben in Zeiten der PandemieHeute lebt sie wieder in ihrer alten Heimat Frankfurt, dem Ort, an dem sie aufgewachsen ist und der für sich für sie nach Heimat anfühlt. Während der Corona-Zeit jedoch hielt sie sich beruflich in Südafrika auf. Sie erzählt offen, dass diese Phase in ihrem Leben hart war für sie. Allein in Johannesburg, unter erschwerten Bedingungen. Wie damals, als sie mit ihrer Mutter nach Istanbul ging, gab ihr das Schwimmen physischen und mentalen Halt in einer schwierigen Zeit.Raus aus der Komfortzone!In ihrem aktuellen Buch „Out Of Comfort Zone: Cutting Edge Business Lessons Based on Sports Psychology from the Experience of an Extreme Swimmer” teilt sie Strategien, die ihr selbst geholfen haben, mit der schwierigen Situation in Südafrika umzugehen. Zusammengefasst geht es in dem Buch um „Widerstandsfähigkeit, Selbstkontrolle, Meditation und Zeitmanagement“. Deniz Kayadelen stellte sich selbst Fragen wie: Wovor habe ich Angst, wenn ich meine Komfortzone verlasse? Wie gehe ich mit der Angst, Fehler zu machen und zu versagen um? Was ist mein Potenzial? Was will ich verändern, ausprobieren, was will ich Neues machen? Was hindert mich daran, mutig zu sein und meine Grenzen zu durchbrechen?In ihren Vorträgen spricht sie über eben diese Themen und gibt ihre Antworten auf die Fragen, die die sich wohl jede*r stellt, wenn es an Veränderung geht und Potentiale geht, die wir uns aus Angst nicht zugestehen. Sie spricht über Resilienz, Mindfulness & Achtsamkeit und über die Zukunft des Talent Managements, über Change Management und Change Experience, New Work und Führung der Zukunft.

Magnus Lindkvist: Die Zukunft ist immer seltsamer als wir uns vorstellen.
18 Jun 2022

Magnus Lindkvist: Die Zukunft ist immer seltsamer als wir uns vorstellen.

Magnus Lindkvist nennt sich selbst einen “Disrupted Futurologist“, was soviel heißt wie: „Ich bin ein gestörter Zukunftsforscher.“Der schwedische Autor und Trendspotter Magnus Lindkvist kam zu seinem faszinierenden Beruf, weil es mit dem Schreiben und Filme machen nicht klappen wollte.Ganz sicher gehört Magnus Lindkvist nicht zu denen, die sich anpassen. Offen sagt er, dass wir Menschen schlicht unfähig sind, die Zukunft vorher zu sagen. Die Zukunft wird immer seltsamer sein als wir uns das vorstellen können, so Lindkvists Überzeugung.Doch wie steht es dann überhaupt mit einer Prognose über das, was in der Zukunft geschieht?Dabei helfen die sogenannten Trends. Das Camebridge Dictionary definiert einen Trend als "eine allgemeine Entwicklung oder Veränderung einer Situation oder der Verhaltensweisen von Menschen", das Oxford Dictionary beschreibt Trends als "erkennbare Richtung einer Entwicklung, als starke Tendenz wie zum Beispiel "der neue, vorherrschende, modische Trend".Magnus Lindkvist: Ein Trend muss eine verpackte Revolution sein.Um Trends aufzuspüren, bedient sich die Zukunftsforschung Tools wie zum Beispiel dem Scanning oder Monitoring oder Trendscouting. Magnus Lindkvist erklärt Trends so: "Die ursprüngliche Bedeutung des Wortes "Trend" war "Wende". Was wir also suchen, sind die Wendepunkte, die Anomalien, die Ausnahmen, die Wendepunkte. Wir sprechen nicht von einem "Menschen atmen Sauerstoff"-Trend, denn das ist eine menschliche Gegebenheit, ein biologisches Grundbedürfnis und ewig. Wenn wir Trends erkennen, suchen wir nach etwas Neuem, Einzigartigem, neuronal anregend und provokativ. Deshalb ist die Verwendung des Wortes Trend meist falsch - es ist die Wiederholung der konventionellen Weisheit über den Klimawandel, die Globalisierung oder gesunde Ernährung. Langweilig, klischeehaft und konventionell. Ein Trend sollte ein kleiner, brennbarer Teil einer verpackten Revolution sein."Wenn Magnus Lindkvist einen Trend aufspüren will, so schaut er in den Menschen hinein, sagt er. Denn dort sei der beste Platz, um Informationen zu verstecken. Wer Trends aufspüren will, sollte "dorthin gehen, wo andere nicht hingehen". Er rät: "Sprechen Sie mit den Verrückten. Üben Sie sich in immersivem Trendspotting. Halten Sie sich von Google und dem Kiosk fern."Magnus Lindkvist: Zeitfaktor und der Mut, zu kreieren.Um als Unternehmen etwas Neues, Grandioses auf den Markt zu bringen, dauere es oft Jahrzehnte. Auch dran zu bleiben sei wichtig. Das Unternehmen Nespresso, so erzählt er, wurde bereits im Jahr 1986 gegründet, doch der Durchbruch gelang erst, als der Filmstar George Clooney in 2009 begann, für die Marke zu werben. Der Rest ist Geschichte.Neben dem Zeitfaktor wäre gleichfalls ein gutes Maß an Kreativität und Mut von Nöten. Wer etwas Neues kreieren will, muss nach vorne schauen.In seinen Vorträgen spricht Magnus Lindkvist über die 50 Wege zur Zukunftssicherung von Arbeit und Leben, den Angriff des Unerwarteten, darüber, warum kleine Ideen in der Welt der großen Erzählungen wichtig sind, die Aktionen des Trendspotters und über Zukunft, die beginnt und nie endet.Magnus Lindkvist für Vorträge bei Referenten24 buchen.

Eva Schulte-Austum: Vertrauen ist gut – Kontrolle ist teuer
9 Nov 2021

Eva Schulte-Austum: Vertrauen ist gut – Kontrolle ist teuer

Eva Schulte-Austum: „Man kann lernen, zu vertrauen. Die wirkungsvollste Art, Vertrauen aufzubauen, ist der Vertrauensvorschuss. Wer anderen Vertrauen schenkt, macht wissenschaftlich betrachtet bessere Erfahrungen. Diese wiederum machen es beim nächsten Mal leichter, Vertrauen zu verschenken. Ein positiver Regelkreis, der sich nicht nur auf Motivation und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter auswirkt, sondern auch die Effizienz und Schnelligkeit steigert.Ein dänisches Sprichwort sagt: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist teurer. Denn Kontrolle kostet viel Energie, Zeit, Nerven – und auch Geld.Manchmal ist Vertrauen allerdings ein zu großer Schritt. Etwa weil die Erfahrung fehlt oder die eigene Unsicherheit zu groß ist. In diesem Fall ist ein Zwischenschritt hilfreich: das Zutrauen, es also erst einmal für möglich zu halten. Etwa dass Mitarbeiter auch im Home-Office gewissenhaft arbeiten, dass sie der neuen Aufgabe gewachsen sind – oder dass sie sich melden, wenn sie Unterstützung benötigen. Das Wichtigste, um anderen Menschen zuvertrauen, ist übrigens Selbstvertrauen.Eva Schulte-Austum: Die Vertrauensexpertin.Das Vertrauen in sich selbst, dass ich auch, wenn ich enttäuscht oder verletzt werde, mit der Situation umgehen kann. Das macht die Entscheidung, zu vertrauen, deutlich leichter.DennVertrauen ist vor allemeines: eine persönliche Entscheidung. Zudem hilft es zu wissen, dass Misstrauen nicht vor Enttäuschung schützt, sondern sie besonders wahrscheinlich macht. Die berühmte selbsterfüllende Prophezeiung.Weder Vertrauen noch Kontrolle sind per se gut oder schlecht. Vielmehr muss man eine gute Balance zwischen beidem finden. Als Führungskraft darf man sich öfter mal die Frage stellen, wie viel Kontrolle es wirklich braucht – und wo ich einen Vertrauensvorschuss geben kann, der dem Mitarbeiter die Möglichkeit eröffnet, Eigenverantwortung zu übernehmen, sich weiterzuentwickeln und sein Selbstvertrauen zu stärken.Eva Schulte- Austum: Die wichtigste Aufgabe einer Führungskraft ist nicht, dass Mitarbeiter ihr vertrauen, sondern dass sie lernen, sich selbst zu vertrauen.Aus der Vertrauensforschung wissen wir: Kontrolle ist nicht gleich Kontrolle. Entscheidend ist die Intention, mit der sie ausgeübt wird. Kontrolle, die als unterstützend erlebt wird, stärkt die Beziehung und wird leichter akzeptiert. Der Chef, der sich ehrlich für seine Mitarbeiter interessiert und nachfragt, wie es läuft, dem schenkt man gerne Vertrauen. Erleben Mitarbeiter hingegen Kontrolle als Ausdruck von Misstrauen oder empfinden sie als degradierend, schadet das der Beziehung.Chefs und Chefinnen sind deshalb gut beraten, zu erklären, warum sie an bestimmten Stellen überprüfen. Die eigene Motivation dahinter für die Mitarbeiter nachvollziehbar zu machen, kann Missverständnisse und Konflikte vermeiden – und wirkt vertrauensstiftend.“Vertrauensexpertin Eva Schulte-Austum für Vorträge oder Workshops bei Referenten24 buchen. Tel. +49 (0)6032 785 93 93 oder via Email: [email protected].

Marcel Fratzscher: Ökonom mit Wunsch nach Fairness in der Welt
7 Mar 2021

Marcel Fratzscher: Ökonom mit Wunsch nach Fairness in der Welt

Marcel Fratzscher: Ökonom mit Wunsch nach Fairness in der Welt.Bonn, Kiel, Oxford/UK, die Philippinen, Cambridge/USA, Kenya, Indonesien, Florenz/Italien, Kalkutta/Indien, Washington DC/USA, Frankfurt am Main… der in Deutschland geborene Marcel Fratzscher ist nicht nur ein Weltenbummler, sondern vor allem der wichtigsten Ökonomen dieser Zeit und Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin).Inhaltlich fokussiert sich Marcel Fratzscher vor allem auf Themen zur Europäischen Schuldenkrise, Finanzstabilität und Kapitalverkehrskontrollen, über die globalen Übertragungsmechanismen von Finanzkrisen, und über die Reformen des Internationalen Währungssystems. Seine Forschung wurde in führenden Fachzeitschriften veröffentlicht, aktuell schreibt er eine Kolumne in „Die Zeit“, in der er aktuelle Themen aus ökonomischer Sicht beleuchtet. Darin wird deutlich, dass es Marcel Fratzscher auch und besonders um die Weltordnung und ein humanistisches Miteinander geht. In „Die Zeit“ schreibt er über die Corona-Pandemie: „Wir sollten in Deutschland dringend zu einer sachlicheren Debatte über unseren Umgang mit der Corona-Pandemie zurückkehren. Ein Blick auf den Rest der Welt und vor allem auf die Ärmsten der Armen würde uns bewusst machen, wie privilegiert wir sind und glücklich wir uns schätzen können und dass wir in den letzten zwölf Monaten der Pandemie sehr viel richtig gemacht haben. Und eine solche Perspektive würde helfen, unseren Horizont zu erweitern und zu verstehen, dass Solidarität und Gemeinschaft nicht nur national, sondern global verstanden werden müssen.“Marcel Fratzscher als Redner Wirtschaft und Politik buchen.Marcel Fratzscher vertritt die Meinung, dass „nicht die Corona-Pandemie Ungerechtigkeit schafft, sondern die Tatsache, dass wir als Gesellschaft die durch die Pandemie verschärfte soziale Polarisierung zulassen.“ Er sagt: „Die Pandemie wird den Verteilungskampf innerhalb unserer Gesellschaft zuspitzen. Aber sie bietet auch eine Chance für uns als Gesellschaft, Gerechtigkeit neu zu verhandeln, indem wir einen ehrlichen Dialog über Leistung und Bedürfnisse und über die Würde des Menschen anstoßen. Solidarität und Gemeinschaftssinn haben sich als Garant für eine erfolgreiche Bewältigung der Pandemie erwiesen. Man kann nur hoffen, dass Politik und Gesellschaft diese Lehre bei der Neuverhandlung des Gesellschaftsvertrags nicht vergessen werden.“Kürzlich saß er in der TV Talkshow „Markus Lanz“, in der über die Situation in den USA unter und nach Donald Trump diskutiert wurde. Er sagt darin, dass das Grundproblem in den USA bestehen bleiben wird, nämlich, drei bis vier Jahre einer Polarisierungspolitik wieder umzukehren. Die Politik „America first“ wird Joe Biden fortsetzen müssen, auch, wenn er sie nicht so benennen wird. Seine Aufgabe, so sagte der neue Präsident der USA selbst, sei es, wieder Einheit zu schaffen. Das, so glaubt Michael Fratzscher, würde eine Mammutaufgabe, die Zeit benötigen wird.Michael Fratzscher erklärt in seinen Vorträgen, wie Europa, aber auch wie die anderen Länder ticken. Fratzscher spricht auf Deutsch und Englisch über die Themen Arbeitsplatz und Arbeitsmodell, Börse, Digitale Transformation und Digitale Disruption, Europäische Union und den Brexit, Globale Trends, Konsum und Handel, Krisenmanagement sowie zukünftige Generationen.Ökonom Marcel Fratzscher für Vorträge bei der Redneragentur Referenten24 buchen.

Rebecca Freitag – Das Interview
12 Mar 2021

Rebecca Freitag – Das Interview

Rebecca Freitag ist Nachhaltigkeitsexpertin, Zukunftsarchitektin, Stimme der Jugend, Hüterin für zukünftige Generationen und Political Entrepreneur.Als ehemalige UN-Jugenddelegierte und gefragte Rednerin kennt Rebecca die großen Bühnen der Welt, aber auch die kleinen Gesprächsrunden in Unternehmen, Schulen und Organisationen.Sie hat den jungen Menschen bei den Vereinten Nationen eine Stimme gegeben und für die Umsetzung der UN Nachhaltigkeitsziele der 2030 Agenda (Sustainable Development Goals – kurz SDGs) in verschiedensten Institutionen eingestanden. Von der deutschen Bundesbank, über Ministerien, Innovationskongressen, Unternehmen und Workshops auf Jugendferiencamps hat sie Menschen für eine nachhaltige Zukunft begeistert.Rebecca Freitag im Interview mit Referenten24:Referenten24: Welche Kernthemen enthalten Ihre Vorträge?Rebecca Freitag: Meine Vorträge drehen sich rund um das Thema Nachhaltigkeit, Transformation und dem Mindset für das 21st Jahrhundert. Wie müssen wir Denken und Handeln um in eine positive Zukunft blicken zu können? Ich behandle das Thema nachhaltige Entwicklung in all ihren Facetten und bin eine Vertreterin der 17 UN Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals). Dabei stelle ich mich stets individuell auf das Kernthema des Publikums ein.So hielt ich bereits Vorträge mit den Schwerpunkten nachhaltige Finanzen, nachhaltige Geschäftsmodelle, Mobilität, Energie, Bildung, Ernährung, Geschlechtergleichstellung, Klimaschutz etc.Dazu gehört auch die Verknüpfung dieser Themen und die Einordnung in das große Ganze und das Aufzeigen von nachhaltigen sozialen und wirtschaftlichen Systemen. Ich hole das Publikum dort ab, wo sie bereits stehen und beginne dann die Reise mit ihnen, in der ich ihnen Nischen und Möglichkeiten aufzeige, um ihre eigenen Plätze in der Transformation zu finden. Was ist meine Aufgabe in der bevorstehenden Transformation? Wo kann ich mithelfen und mitgestalten?Meine Leidenschaft für dieses Thema macht deutlich, dass Nachhaltigkeit Spaß macht. Als Stimme der jungen Menschen kenne ich außerdem die Perspektiven und Trends der jüngeren Generationen auf Zukunftsthemen. Außerdem inspiriere ich gerne mit Zukunftsvisionen. Wie können Unternehmen zur Transformation beitragen? Ist eine Frage, mit der ich mich als Mitgründerin der Global Impact Alliance beschäftige. Meine Vorträge leben von gelungenen Beispielen existierender Lösungen und Geschichten, die ich mit Weltpolitikern, Indigenen im Regenwald oder Fünftklässlern erleben durfte.Referenten24: Welches Publikum bzw. welche Branche erreichen Sie mit Ihrer Rede?Rebecca Freitag: Mein Herzensthema vermittle ich an all diejenigen, die sich und ihr Unternehmen oder Ihre Organisation fit für die Zukunft machen wollen. Meine Tätigkeit als UN Jugenddelegierte für Nachhaltige Entwicklung hat mich gelehrt, dieses Thema zielgruppenspezifisch an verschiedenste Gruppen zu kommunizieren: von hochrangigen Politiker*innen, Unternehmen, jungen Menschen oder Medien.Meine Reden sind all diejenigen gerichtet, die neugierig in die Zukunft blicken, bisherige Dinge hinterfragen, gerne ausprobieren, wissend, dass ein «weiter so» nicht gilt und diese Welt ein Stückchen besser machen wollen. Meine Reden sind für Change Makers– oder die, die es werden wollen. Für diese wird der Vortrag ein motivierender Gewinn sein.Referenten24: Warum sind Sie ein Referenten24 und woher nehmen Sie Ihre Kenntnisse?Rebecca Freitag: Ich stehe mit Herz, Leidenschaft und Überzeugung hinter den Themen, die ich auf die großen und kleinen Bühnen bringe. Meine Kenntnisse ziehe ich aus meinem Engagement für dieses Thema, zum Beispiel als UN Jugenddelegierte für Nachhaltige Entwicklung, als Radaktivistin oder Botschafterin für Generationengerechtigkeit.Das Thema Nachhaltigkeit habe ich in verschiedensten Settings kommuniziert: vom internationalen Parkett der Vereinten Nationen über Medienauftritte, Gespräche in Ministerien, Vorlesungen in Hörsälen bis zu wissenschaftlichen Fachtagungen. Auch beruflich beschäftige ich mich mit der Frage, wie man Kompetenzen zum Thema nachhaltige Entwicklung gezielt vermitteln kann und entwerfe momentan einen neuen interdisziplinären online Kurs «nachhaltige Entwicklung an der Fachhochschule Potsdam.Nebenbei arbeite ich stetig an neuen Umsetzungsideen im Bereich Start-Ups und politische Lobbykampagnen und vertiefe so jeden Tag mein Wissen in diesem Bereich und entwickle neuen Ideen.Mein intensiver Austausch mit jungen Menschen auf der ganzen Welt zum Thema Nachhaltigkeit gibt mir außerdem einen guten Einblick in die Wünsche, Perspektiven und den Beitrag der globalen jungen Generation und bleibe so am Puls der Zeit.Referenten24: Was bringt die Zukunft? Spielt die «Zeit» in Ihrem Metier eine Rolle? Oder Stetigkeit?Rebecca Freitag: Zukunft ist mein zweiter Vorname. Mich interessiert am meisten: Wie können wir die Zukunft aktiv gestalten? Wie können wir den well-being Aspekt wieder ins Zentrum unseres Denkens und Handelns stellen?Die Transformation hat bereits begonnen und wird in unserer Zukunft mehr und mehr Raum einnehmen. Die Bedeutung der Zukunftsgestaltung klarzumachen, ist eines meiner zentralen Anliegen.Referenten24: Nennen Sie uns Ihr Lebensmotto! Was möchten Sie den Zuhörern unbedingt mit auf den Weg geben?Wir alle haben die Fähigkeit und die Verantwortung, zu einer nachhaltigen Zukunft und der Gesundheit von Planeten und Menschen beizutragen. Unsere Selbstwirksamkeit scheint in Vergessenheit geraten zu sein, aber muss wieder aktiviert werden. Jede und jeder kann zu der Veränderung beitragen – dabei sind die kleinen Dinge genauso wichtig wie die Großen.Wenn das Wohlfühlen (wellbeing) wieder im Zentrum unserer Politik, Wirtschaft und Gesellschaft steht, gelingt uns eine nachhaltige Entwicklung viel leichter oder sogar schon fast von allein. Wie schaffen wir uns allen ein gutes Leben? Die frohe Botschaft ist: Nachhaltigkeit macht Spaß! Für diese neue Zeit müssen wir anfangen, die Dinge neu und holistisch zu denken. Wir müssen unsere Neugier wecken, ins Ausprobieren gehen und Fehler gelassen zulassen.Vor allem müssen wir in jede heutige Entscheidung junge Menschen mit einbeziehen. Das führt zu frischeren und innovativeren Ergebnissen und lässt die Jugend ihre eigene Zukunft mitbestimmen.

Dr. Gerd Wirtz – Digitalisierung der Medizin menschlich betrachtet
13 Sep 2021

Dr. Gerd Wirtz – Digitalisierung der Medizin menschlich betrachtet

Dr. Gerd Wirtz ist Medizinmoderator, Keynotespeaker und Experte für Digitale Medizin. In seiner Kolumne thematisiert er die Facetten des Healthcare-Kosmos auf unterhaltsame Weise. Manchmal sind es die grossen Fragen, die anschaulich erklärt werden, jedoch auch kuriose Begegnungen und kleine Geschichten finden ihren Platz in CONNECTED – die digital-kolumne. Wie zum Beispiel diese über Rehtee Begum aus Indien, nach eigenen Angaben 124 Jahre alt.Dr. Gerd Wirtz – Warum Rehtee Begum noch eine Ausnahme istDa staunten die Impfhelfer nicht schlecht, als sie im Juni 2021 im kleinen Örtchen Wagoora in Indien auf Rehtee Begum trafen. Nach dem Alter gefragt, gab sie an, 124 Jahre alt zu sein. Eine Ausnahme, denn Health Literacy spielt für die meisten Menschen keine große Rolle. Dabei kann die Digitalisierung Abhilfe schaffen.Ist es eine Laune der Natur, ein Alter von 120 Jahren zu erreichen? Mitnichten, denn eine in diesem Jahr veröffentlichte Studie zeigt, dass unsere physiologische Lebenserwartung tatsächlich bei 120 – 150 Jahren liegt. Zwischen unserer durchschnittlichen Lebenserwartung von 70 Jahren weltweit bzw. 79 Jahren in Deutschland und diesen 120 Jahren klafft also noch eine erhebliche Lücke und die schlechte Nachricht ist: Wir sind zu einem großen Teil selbst daran schuld. Denn 50 % aller chronischen Erkrankungen, die unser Leben erheblich verkürzen, sind auf unser Verhalten zurückzuführen.Tabakkonsum, Alkoholkonsum, falsche Ernährung und Bewegungsmangel sind die größten Bösewichte. Bei einem Arztbesuch wird das Risiko entdeckt und wir erhalten vom Arzt gutgemeinte Ratschläge. Die ersten Tage nach dem Arztbesuch ist man ganz motiviert und versucht, ein paar gesund haltende Verhaltensweisen in den Alltag zu integrieren. Doch je länger der Arztbesuch zurückliegt, desto mehr sinkt die Motivation. Wir fühlen uns doch auch ohne diese Maßnahmen gesund – bis das Schicksal seinen Lauf nimmt.Was hat das eigentlich mit Digitalisierung zu tun? Lesen Sie dazu die gesamte Kolumne von Gerd Wirtz.

Rafael Fuchsgruber - Vom Partykönig zum Ultramarathonläufer
30 Oct 2021

Rafael Fuchsgruber - Vom Partykönig zum Ultramarathonläufer

Ohne Energie geht gar nichts, sagt Rafael Fuchsgruber, der Mann, der die Wüste Namib als Ultramarathonläufer durchquert hat und in diesem Jahr seinen sechzigsten Geburtstag gefeiert hat. Rafael Fuchsberger ist eine echte Inspiration, einer, der etwas versteht vom Leben, weil er die Extreme liebt und sich nie dafür geschämt hat. Erst mit 40 Jahren hat er seine Laufkarriere als Ultramarathonläufer begonnen.Als kleiner Junge wollte er Tierpfleger, Philosoph oder Arbeitsminister werden. „Das Übliche halt“ sagt er schmunzelnd. „Aber im Ernst: eigentlich war es schon damals eher „extrem“: Rennfahrer, Feuerwehrmann, Lokomotivführer... später zog es mich zum Studium der Musik, Psychologie und Theater-Film- und Fernsehwissenschaften nach Köln.“ Kreativ ... ist er auch.Der Mann, der vor seiner Extremsportlerzeit „Partykönig“ und alkoholabhängig war sagt über das Laufen: „Das Laufen ist meine große Liebe. Das meine ich sehr ernst. Das Laufen hat mein Leben verändert. Vielleicht hat es mir sogar das Leben gerettet und mir meine Gesundheit zurückgebracht. Es gibt mir enorm viel Kraft und Zuversicht – auch im normalen Leben. Ich habe anhand der Rennen gelernt, dass man die Bilder, die man für sich entwirft auch erreichen wird, wenn man es erstmal angeht.“Auf die Frage, wovor er Angst hat, antwortet er simpel: „Vor Nichts. Das „F“ in meinem Namen steht ja für Gefahr. Ich habe Gedanken, Themen, Sorgen… aber tatsächlich keine Angst.“Rafael Fuchsberger sagt: „Das gehört ja dazu, das Laufen, das ist ja wie das richtige Leben. Es wird gelaufen, es wird geliebt, es wird gestorben, da entstehen Freundschaften... Es ist halt alles ein bisschen intensiver.“ Während des Laufens hört er Musik: Die Brandenburgische Konzerte, Eminem, Madonna, Rythm is a dancer, Deep House. „Manchmal ist es ja auch langweilig beim Laufen.“Er arbeitet mit einem Coach zusammen, der auch Ultramarathonläufer ist. Er kann nachvollziehen, was Rafael Fuchsberger fühlt: Für ihn ist Laufen wie eine Hypnose: „Ich kann mich während des Laufens selbst hypnotisieren“, berichtet er.Die beste Statur für einen Läufer? Er sagt, dass die die Glücklichsten sind, die, die wirklich „Bock“ darauf haben und es mit Spaß angehen, durch die Wüste Namib oder die Australische Wüste zu laufen. Manche, wie auch Rafael Fuchsburger, motiviert es auch, für einen wohltätigen Zweck zu laufen. Ihm liegt Afrika am Herzen, und er erinnert sich gut, wie die Kinder lachten, als er durch ein Dorf in Kamerun lief. So etwas vergisst man nicht. Jedenfalls vergisst es Rafael Fuchsburger nicht. Wenn er erzählt, klingt er alles andere als hart, sondern eher feinfühlig. Man möchte mit ihm Zeit verbringen.In seinen Vorträgen spricht er über Willenskraft, Sport und Business und Hartnäckigkeit und Eloquenz erfolgreich, über Fokus auf Erfolg, Motivation und Resilienz durch Eigenverantwortung, Mut und Zielsetzung sowie ein positives Mindset durch klare Zielformulierung, Planung und Umsetzung.Rafael Fuchsburger motiviert. Weil er sein Ding macht und andere auf magische Weise mitzieht. Rafael Fuchsgruber für Vortrag bei Referenten24 buchen.

Benedikt Böhm: Extrembergsteiger mit Top-Management Qualitäten
9 Jul 2020

Benedikt Böhm: Extrembergsteiger mit Top-Management Qualitäten

Gefahr ist sein Lebenselixier. Könnte man meinen. Doch der erfolgreiche Unternehmer und Extrembergsteiger Benedikt Böhm ist weit davon entfernt, ein lebensmüder Adrenalin-Junkee zu sein. Dennoch, das Risiko gehört zu seiner Welt.Benedikt Böhm hat seinerzeit einen neuen Trend des Bergsteigens etabliert, der zu 100 Prozent auf Schnelligkeit ausgerichtet ist. Ist er durchgeknallt? Er behauptet nein. Obwohl er seine Touren auf die Achttausender nicht nur in rasender Geschwindigkeit, sondern auch ohne Sauerstoffflasche oder sonstige Unterstützung von außen durchzieht.Benedikt Böhm wurde als fünftes von sechs Kindern im Jahr 1977 geboren. Es folgten Schulzeit in München und Bad Tölz. Danach Wehrdienst bei den Gebirgsjägern / Skizug in Mittenwald und Murnau, International Management Studium an der Oxford Brookes University, England mit Abschluss Bachelor of Science im Juli 2001, Austauschsemester an der University of Massachusetts in Amherst, USA. Seit 2003 ist er internationaler Geschäftsführer der Marke Dynafit und Board Member der Oberalp Gruppe Dynafit (www.dynafit.com). Leistungssportler ist er seit dem 11. Lebensjahr. Regelmäßig unternimmt er seit frühesten Jahren Speed-Ski-Expeditionen – von den Alpen bis auf 8000 Meter hohe Berge.Benedikt Böhm – Unternehmer – Extrembergsteiger – RednerSeit März 2020 schreibt Benedikt Böhm neben seiner Management- und Redner-Tätigkeit zudem eine Kolumne für den „Focus“. Er berichtet darüber, wie die Erlebnisse, die er als Extremsportler macht die Art bestimmen, mit der er seinen „Alltag“ – privat wie beruflich – gestaltet.Seine Erfahrungen und Lehren, die Fähigkeiten, die er im Laufe der Jahre in zum Teil lebensbedrohlichen Situationen auf seinen abenteuerlichen Bergtouren erworben hat, begleiten ihn durch sein gesamtes Leben. Kaum jemand kann sich wohl vorstellen, wie ein Mann wie Benedikt Böhm tickt. In seinen Vorträgen und seiner Kolumne im Focus geht es um den gesunden Umgang mit Mut und Angst. Es geht um die zentrale Rolle von Leichtigkeit und Reduktion und auch darum, einen Weg zu finden, die ureigenen Talente zuzulassen, auszuschöpfen und zu leben. Benedikt Böhm lebt vor wie es geht, ein Leben als Manager mit der Leidenschaft für Extreme unter einen Hut zu bringen.Benedikt Böhm inspiriert und gibt vielleicht sogar den letzten Kick, auch den Teil zu leben, der für die Allgemeinheit zu extrem, zu wenig der Norm entsprechend, zu wenig akzeptiert wird. Seine Botschaft: „Mach es!“Weil in der extremen Bergwelt weniger mehr ist, plädiert er außerdem für Reduktion. Auf seiner Website schreibt er:„Die Reduktion auf das Wesentliche ist die heutige Erfolgsformel bei der Vielzahl der Möglichkeiten und Wege, die wir täglich wählen können. Durch die Konzentration auf das Wesentliche werden Ziele schneller erreicht und am Ende sind wir meist glücklicher.“Er wagt die Frage, warum uns das Reduzieren eigentlich so schwer fällt? Woran liegt es, dass wir uns eher dem „Mehr“ als dem „Weniger“ zuwenden? Wie gelingt es, das Wesentliche unter all den Möglichkeiten zu erkennen? Welche Vorteile bringt ein Verzicht auf Unnötiges für das Wirtschaftsleben, aber auch privat?Seine Art zu sprechen zieht mit. Er macht Lust auf ein Mindset des soliden durchgeknallt seins. Er macht Lust, die ungeahnte Möglichkeiten zu entdecken, die es abseits von einem Mainstream-Denken geben könnte.Benedikt Böhms Vorträge nehmen Sie mit auf eine Reise in eine vielleicht neue Welt. Sie geben Mut und Inspiration. Weil Benedikt Böhm genau das verkörpert, worüber er spricht: Mut zu Grenzerfahrungen außerhalb der Norm, die Liebe zum Risiko, doch ohne dabei den Boden unter den Füßen zu verlieren.

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