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René Adler, Ex-Profi-Torwart: Vor allem überwiegt heute Dankbarkeit.

René Adler, Ex-Profi-Torwart: Vor allem überwiegt heute Dankbarkeit.

11 June 2020. Veröffentlicht durch Oliver Stoldt

René Adler – Die Dankbarkeit überwiegt.

Wer hätte das gedacht? Ängste und Zweifel waren René Adlers größte Antreiber. „Aber sie haben mich auch daran gehindert, alles aus meinem Talent rauszuholen. Meine Erwartung war höher“, sagt der Ex-Profi-Torwart René Adler heute. Nachdem René Adler, der einmal kurz davor stand, WM-Torwart zu werden, seine Torwarthandschuhe ein für alle Mal an den berühmten Nagel gehängt hat, spricht er offen über seine damaligen Selbstzweifel und mentalen Blockaden. Das macht er auf eine ermunternde Arte, denn schließlich gehörten diese Eigenschaften ja zu einem selbst dazu.

René Adler ist es heute ein Anliegen, dass andere früher als er selbst ihre wahren Bedürfnisse erkennen. Auf die Frage, was er heute anders machen würde, antwortete er in einem Interview mit dem Stern: „Ich würde frühzeitig ein eigenes Team mit Fachleuten um mich bilden. Ich hätte in mancher Situation ein Korrektiv gebraucht, jemanden, der mir hilft, meine wahren Bedürfnisse zu erkennen. Ich hatte während meiner Zeit in Leverkusen mit meinem Torwarttrainer Rüdiger Vollborn einen Freund und Mentor, der diese Rolle übernommen hat und mich kannte wie kein anderer. Ich habe es verpasst, dieses Team um mich zu bauen, welches mich vereinsunabhängig durch meine Karriere begleitet und mir hilft, meine Schwankungen auszugleichen.“

René Adler – Höhen und Tiefen.

Im Laufe seiner Karriere musste René Adler zahlreiche bittere Rückschläge hinnehmen, auf sportlicher, mentaler und physischer Ebene. Er erzählt: „Insgesamt hatte ich immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen, elf dürften es gewesen sein. Los ging es mit dem Bruch des Schienbeinkopfes, da war ich 14. Beim Übergang zum Erwachsenenbereich gingen die Probleme dann richtig los.“ Im Jahr 2004 riss ihm das Halteband zwischen Schien- und Wadenbein. Seitdem lebt er mit einer Schraube an dieser Stelle. 2005 folgte der Trümmerbruch in der Nase bei der U-20-WM, 2006 Rippenfraktur mit anschließender Atemnot und starken Schmerzen. Zuweilen nahm er Schmerztabletten und ließ sich spritzen, damit er die Spiele absolvieren konnte. Obwohl er weiter machte, hatte er Probleme, die zahlreichen Rückschläge mental zu verarbeiten. René Adler sagt: „Ich habe meinen Selbstwert stark über meine Leistung bezogen. Spielte ich gut, fühlte ich mich gut. Eine tiefe Überzeugung zu entwickeln – ‚Ich schaffe das, auch wenn Rückschläge kommen‘ –, das war für mich brutale Arbeit. Ich habe das Zutrauen in die eigene Stärke selten in mir gefühlt. Ich hatte die höchsten Ziele, doch zwischen meinem Anspruch und meinem inneren Empfinden bestand oftmals eine hohe Diskrepanz. Das immer wieder zu vereinen hat enorme Kraft gekostet.“

Geholfen hat ihm Mentaltraining, bei dem er sich und seine Bedürfnisse besser kennenlernte und mit dem autogenen Training ein Werkzeug an die Hand bekam, sich selbst zu beruhigen und auch in stressigen Situationen und danach gelassener zu werden.

Der „Stern“ fragte René Adler in dem Interview auch, wie es ihm gehe, wenn er Manuel Neuer heute sähe, ob er sich selbst in ihm sähe, nach dem Motto: So hätte es auch laufen können? Nach langem Überlegen antwortete René Adler: „Ich glaube, dass Manu für das Business mit seiner natürlichen Leichtigkeit, die ihn auszeichnet, klar im Plus war, weniger vom Talent in Sachen Torwartspiel. Du musst lernen, mit deiner mentalen Energie zu haushalten, gerade wenn du immer so im Fokus stehst.“

René Adler ist heute 35 Jahre alt. 2018 beendete er seine Karriere als Profi Torwart. In seinen Vorträgen spricht er zum Beispiel darüber, wie man aus herben Rückschlägen lernen kann, um stärker denn je aus ihnen hervorzugehen. Ebenso erklärt er, warum Talent allein nicht reicht, sondern die richtige Einstellung zum Erfolg führt. Und natürlich hat er einiges zu dem Thema erfolgreiche Teams zu sagen. Freuen Sie sich auf einen reflektierten René Adler. Heute sagt er, dass er trotz aller Rückschläge in seinem jungen Leben vor allem eines ist: dankbar.

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11 June 2020. Veröffentlicht durch Oliver Stoldt

René Adler – Die Dankbarkeit überwiegt.

Wer hätte das gedacht? Ängste und Zweifel waren René Adlers größte Antreiber. „Aber sie haben mich auch daran gehindert, alles aus meinem Talent rauszuholen. Meine Erwartung war höher“, sagt der Ex-Profi-Torwart René Adler heute. Nachdem René Adler, der einmal kurz davor stand, WM-Torwart zu werden, seine Torwarthandschuhe ein für alle Mal an den berühmten Nagel gehängt hat, spricht er offen über seine damaligen Selbstzweifel und mentalen Blockaden. Das macht er auf eine ermunternde Arte, denn schließlich gehörten diese Eigenschaften ja zu einem selbst dazu.

René Adler ist es heute ein Anliegen, dass andere früher als er selbst ihre wahren Bedürfnisse erkennen. Auf die Frage, was er heute anders machen würde, antwortete er in einem Interview mit dem Stern: „Ich würde frühzeitig ein eigenes Team mit Fachleuten um mich bilden. Ich hätte in mancher Situation ein Korrektiv gebraucht, jemanden, der mir hilft, meine wahren Bedürfnisse zu erkennen. Ich hatte während meiner Zeit in Leverkusen mit meinem Torwarttrainer Rüdiger Vollborn einen Freund und Mentor, der diese Rolle übernommen hat und mich kannte wie kein anderer. Ich habe es verpasst, dieses Team um mich zu bauen, welches mich vereinsunabhängig durch meine Karriere begleitet und mir hilft, meine Schwankungen auszugleichen.“

René Adler – Höhen und Tiefen.

Im Laufe seiner Karriere musste René Adler zahlreiche bittere Rückschläge hinnehmen, auf sportlicher, mentaler und physischer Ebene. Er erzählt: „Insgesamt hatte ich immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen, elf dürften es gewesen sein. Los ging es mit dem Bruch des Schienbeinkopfes, da war ich 14. Beim Übergang zum Erwachsenenbereich gingen die Probleme dann richtig los.“ Im Jahr 2004 riss ihm das Halteband zwischen Schien- und Wadenbein. Seitdem lebt er mit einer Schraube an dieser Stelle. 2005 folgte der Trümmerbruch in der Nase bei der U-20-WM, 2006 Rippenfraktur mit anschließender Atemnot und starken Schmerzen. Zuweilen nahm er Schmerztabletten und ließ sich spritzen, damit er die Spiele absolvieren konnte. Obwohl er weiter machte, hatte er Probleme, die zahlreichen Rückschläge mental zu verarbeiten. René Adler sagt: „Ich habe meinen Selbstwert stark über meine Leistung bezogen. Spielte ich gut, fühlte ich mich gut. Eine tiefe Überzeugung zu entwickeln – ‚Ich schaffe das, auch wenn Rückschläge kommen‘ –, das war für mich brutale Arbeit. Ich habe das Zutrauen in die eigene Stärke selten in mir gefühlt. Ich hatte die höchsten Ziele, doch zwischen meinem Anspruch und meinem inneren Empfinden bestand oftmals eine hohe Diskrepanz. Das immer wieder zu vereinen hat enorme Kraft gekostet.“

Geholfen hat ihm Mentaltraining, bei dem er sich und seine Bedürfnisse besser kennenlernte und mit dem autogenen Training ein Werkzeug an die Hand bekam, sich selbst zu beruhigen und auch in stressigen Situationen und danach gelassener zu werden.

Der „Stern“ fragte René Adler in dem Interview auch, wie es ihm gehe, wenn er Manuel Neuer heute sähe, ob er sich selbst in ihm sähe, nach dem Motto: So hätte es auch laufen können? Nach langem Überlegen antwortete René Adler: „Ich glaube, dass Manu für das Business mit seiner natürlichen Leichtigkeit, die ihn auszeichnet, klar im Plus war, weniger vom Talent in Sachen Torwartspiel. Du musst lernen, mit deiner mentalen Energie zu haushalten, gerade wenn du immer so im Fokus stehst.“

René Adler ist heute 35 Jahre alt. 2018 beendete er seine Karriere als Profi Torwart. In seinen Vorträgen spricht er zum Beispiel darüber, wie man aus herben Rückschlägen lernen kann, um stärker denn je aus ihnen hervorzugehen. Ebenso erklärt er, warum Talent allein nicht reicht, sondern die richtige Einstellung zum Erfolg führt. Und natürlich hat er einiges zu dem Thema erfolgreiche Teams zu sagen. Freuen Sie sich auf einen reflektierten René Adler. Heute sagt er, dass er trotz aller Rückschläge in seinem jungen Leben vor allem eines ist: dankbar.

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Digitalisierung des Vertriebs im Mittelstand – Sebastian Decker im Interview
21 Aug 2020

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Sebastian Decker: Mittelständische Unternehmen sind der Motor der deutschen Wirtschaft. Firmen dieser Kategorie beschäftigen inzwischen über 30 Millionen Erwerbstätige und erwirtschafteten im Jahr 2018 35,3 Prozent des gesamten Umsatzes der Unternehmen in Deutschland. Durch den Einsatz und Ausbau innovativer Technologien und dank der fortschreitenden Digitalisierung konnten die Produktionsprozesse in mittelständischen Unternehmen in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert und optimiert werden. Doch gilt dies auch für andere Abteilungen, wie beispielsweise den Vertrieb?Wie kann der Mittelstand seinen Vertrieb digitalisieren und davon profitieren?Darüber haben wir mit Dr. Sebastian Decker gesprochen. Als Trainer der Google Zukunftswerkstatt schult er Mittelständische Unternehmen seit Jahren dabei digitale Technologien und Online Marketing zu nutzen, um Kunden zu gewinnen und ihren Vertrieb zu unterstützen. Mit seinem Unternehmen Marketing für Gewinner entwickelt er Digitalstrategien für Konzerne und setzt diese mit ihnen um.Sebastian Decker ist überzeugt, dass der Mittelstand im Vertrieb 90 Prozent der vorhandenen Ressourcen verschwendet.In seinen Vorträgen lädt der Experte seine Zuhörer auf eine Zeitreise in die Zukunft des Vertriebs und der Werbung ein. Die digitale Welt hat sich rasant entwickelt und bietet auch für mittelständische Unternehmen viele Chancen und Möglichkeiten. Wie aber kann der Mittelstand seine Vertriebsprozesse digitalisieren, um Vertriebsmitarbeiter optimal zu unterstützen und gleichzeitig die Kundenzufriedenzeit sicherzustellen? Wir haben bei Sebastian, dem Experten für Digitalisierung, nachgefragt:Was glauben Sie, wie geht es dem Mittelstand?Ich bin der Ansicht, dass der Mittelstand weiterhin gut dasteht. Zwar hat die Corona-Pandemie viele Unternehmen hart getroffen, jedoch war diese Krise vielleicht auch das notwendige Warnsignal, das Firmen wieder aufgeweckt hat. Denn der Mittelstand hat sich in der Vergangenheit oft auf seinem Erfolg ausgeruht.Mittelständische Unternehmen haben sehr viel richtig gemacht. Sie sind innovativ und bieten eine Vielzahl von qualitativ hochwertigen Produkten an. In vielen Betrieben wurde die Produktion stark optimiert und perfektioniert, die Vertriebsarbeit hat sich jedoch in den letzten 30 Jahren kaum verändert.Wie digital ist der Mittelstand?Im Bereich der Produktion haben die Betriebe hier in den letzten zehn Jahren massiv aufgerüstet. Andere Abteilungen haben jedoch von der Digitalisierung nichts abbekommen. 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Die Reisezeit ließ sich jedoch nicht effektiv nutzen, und somit auch nicht unsere Arbeitskraft. Es passierte immer wieder, dass wir potenziellen Kunden unsere Technologien und Produkte immer wieder auf die gleiche Art und Weise erklären und vorstellen mussten.Diese allgemeinen Fragen, die erfahrungsgemäß immer wieder gestellt werden, könnte man Kunden bereits vor dem ersten Gespräch oder Treffen beantworten. Auf der unternehmenseigenen Website könnte man ein Online-Seminar anbieten, in dem man Wissen vermittelt und die Produkte oder Services des Unternehmen verstellt. Im Nachgang kann man bei einem Einzeltermin alle noch offenen Fragen persönlich beantworten.3. Digitalisierung von Prozessen – weg von der Excel TabelleWas ich auch immer wieder bei Unternehmen erlebe ist, dass die Kundendatei auf einer Excel-Tabelle oder einem schlecht gepflegten CRM-System basiert. Als Resultat gehen viele Kundenkontakte verloren oder es wird nicht an der richtigen Stelle nachgefasst. Auch Angebote werden noch händisch erstellt. Dieser Prozess ist nicht nur zeitraubend, sondern auch fehleranfällig. Durch eine digitalisierte Pflege von Kundendaten kann mit nur wenigen Klicks ein Kundenkontakt aufgerufen, und ein Angebot oder eine Rechnung erstellt werden. So müssen Vertriebsmitarbeiter nur noch wenig Zeit für die Erstellung des notwendigen Papierkrams aufwenden, dank Digitalisierung.Wie wird sich Online-Werbung in Zukunft durch künstliche Intelligenz und Algorithmen verändern?KI und Algorithmen werden bereits heute für Online-Werbung eingesetzt. Die großen Internetkonzerne Google, Facebook, LinkedIn, etc. sammeln schon seit Jahrzehnten gigantische Datenmengen. Durch unsere Bewegungsmuster, unser Such- und Surfverhalten im Internet, unsere Likes oder Kommentare können die Plattformen inzwischen hervorragend vorhersagen, welche Produkte uns interessieren und welche wir vielleicht in Zukunft kaufen möchten. Und Unternehmen können auf diesen gesamten Datenpool ganz einfach zugreifen und gezielt Werbeanzeigen schalten! Dazu muss nur noch der passende Werbetext geschrieben und gegebenenfalls eine Grafik oder Bildmaterial erstellt werden.In der Zukunft werden Algorithmen jedoch noch weitere Dinge in der Werbewelt für uns übernehmen. Online Werbung wird wie das autonome Fahren funktionieren: Wir geben auf einer Werbeplattform an, welche Produkte wir verkaufen wollen, und die Plattform übernimmt dann den kompletten „Fahrplan“ für uns, sprich:sie erstellt unsere Werbemedienschreibt unsere Texte, usw.Schon heute können Algorithmen Werbebanner erstellen oder sogar komplexe Texte, Romane oder Gedichte schreiben. So ist es ein Leichtes, basierend auf den online verfügbaren Daten zu einem Produkt den idealen Werbetext zu verfassen, der für den Nutzer relevant ist.Stellen wir uns also einmal vor, und das ist nun leider ein etwas vorurteilsbehaftetes Beispiel, ein Mann sucht bei Google nach dem Begriff „Range Rover SUV kaufen“. Für ihn wäre dann vermutlich relevant, wie viel PS und Motorleistung der Wagen hat. Wenn aber eine Frau nach demselben Begriff sucht, sind für sie vermutlich andere Informationen, wie die Sicherheit oder die Farbe des Fahrzeugs, relevant sein. Dieses Beispiel zeigt, wie für unterschiedliche Menschen andere Werbebotschaften relevant und interessant sein können. Und Maschinen können dies einfach mit den Daten, die zur Verfügung stehen, viel besser nachvollziehen und nachverfolgen als wir Menschen.„Unsere Aufgabe wird es in Zukunft lediglich sein, das Ziel und die Strategie der Online-Werbung vorzugeben. 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Joey Kelly - Vom Musiker zum Extrem-Sportler
7 Nov 2022

Joey Kelly - Vom Musiker zum Extrem-Sportler

Joey Kelly ist der lebende Beweis dafür, dass Menschen sehr wohl in der Lage sind, ihre Ziele eigenständig zu erreichen.Der Gitarrist der Musikgruppe "Kelly Family" erzählt heute in seinem erfrischenden Vortrag "No Limits – Wie schaffe ich mein Ziel?" wie es gelingt und was es braucht, um die eigenen Ziele zu erreichen. Denn natürlich ist es einfacher gesagt als getan, die einmal gesetzten Ziele zu erreichen. Ganz zu schweigen davon, diese erst einmal klar zu definieren.Wie Joey Kelly zu dem wurde, der er heute ist.Als Gitarrist der "Kelly Family" wurde Joey Kelly weltberühmt. Die Großfamilie tourte als "Straßenmusikerfamilie" durch Europa und Amerika, im Jahr 1993 kamen erste Plattendeals zustande und mit ihnen der kommerzielle Durchbruch. Seit Kindesbeinen kennt Joey Kelly das Leben auf der Straße, das ihn bis heute fasziniert.Bei allem Erfolg blieb er bescheiden, obwohl er inzwischen wohl der Bekannteste der Kellys geworden ist. Der Münchner Abendzeitung sagte er einmal in einem Interview: "Ich würde nie auf die Idee kommen, meine Musik zu kaufen." Als großen Musiker sah er sich nie.Seit vier Jahren findet man Joey Kelly auch auf den Social Media Accounts. Er posted darauf genauso ehrlich, wie er sein ganzes Leben führt: "Ich verstelle mich nicht, um Quote zu machen." Zahlreiche Projekte macht er, ohne sich dafür eine Gage zahlen zu lassen. Joey Kelly hat seinen eigenen Kopf und zieht die Dinge durch, die er machen will. Ihn zu etwas zu überreden gelingt nicht. Dazu ist er bei aller Freude an einem Leben "on the road" viel zu klar und bodenständig. Wertungen und Meinungen anderer sind ihm tatsächlich gleichgültig.Joey Kelly ist ein besonderer Mensch, kein bisschen prätentiös und bei aller Bekanntheit einfach nur er selbst."Glück ist kein Zufall."Die Musik rückte für Joey Kelly trotz allem Erfolg immer mehr in den Hintergrund. Stattdessen schob sich der Extrem-Sport zunehmend in sein Leben. Schon in der Jugend war sein großes Vorbild Bruce Lee. Als Ausgleich zu dem anstrengenden Bandalltag begann er mit dem Kickboxen. Irgendwann entdeckte er den Ausdauersport für sich, inzwischen blickt er auf 50 Marathons, 13 Ironmans und diverse Rennen durch Wüsten und über halbe Kontinente zurück. Auch den "Powerman" ließ er nicht aus: 10 Kilometer schwimmen, 421 Kilometer Radfahren und zum Schluss 84 Kilometer Laufen, das alles in drei Tagen.Joey Kelly liebt die Herausforderung und sagt: "Ich bin der Meinung, dass Glück kein Zufall ist. Wer kämpft und nicht im Komfort lebt, der fordert das Glück geradezu. Und wenn man dann lang genug dranbleibt, dann platzt der Knoten irgendwann."Joey Kelly: Ziele erreichen mit Disziplin und Willen.In einem Interview mit "Focus" darüber, wie man seine Ziele erreicht, sagte er: "Wenn mich jetzt ein junger Mensch fragen würde, wie man erfolgreich wird, so wäre meine Antwort diese: Arbeite fünfhundert Tage im Jahr und das für die nächsten zehn Jahre. Gib mehr als Du nimmst. Baue Dir ein Team beziehungsweise ein regelrechtes Netzwerk auf. Das sind dann Menschen, mit denen Du gemeinsam wächst! Und dann wirst Du erfolgreich, denn Erfolg ist planbar!"In seinem Vortrag "No Limits – Wie schaffe ich mein Ziel?" geht es um Siege, Niederlagen, Teamwork und alles, was man sportlich erlebt. "All das wird dann eins zu eins ins Berufsleben übertragen. Das ganze Leben ist ein Marathon! Ich sage immer, dass wir keine Marathons laufen müssen, aber wenn ich meinem Beruf nachgehe oder einfach an meinen Träumen und Zielen dranbleibe wie beim Marathon, dann werde ich mehr Erfolg haben. Zudem macht es auch mehr Spaß!"Erfolg planen – im Team.Joey Kelly fordert dazu auf, für die eigenen Ziele zu kämpfen. "Weil es sich lohnt, weil es sich auszahlt", so sagt er. In seinem Vortrag geht es auch um Teamwork: "Da erzähle ich, wie ich am Südpol mit meinem Team von vier Leuten fünfhundert Kilometer bei minus vierzig Grad zurückgelegt habe. Wir zogen einen Schlitten, achtzig Kilo mit unserem kompletten Proviant. Wie schafft man es in so einer Extrem-Situation das Team motiviert zu halten? Nur ein motiviertes Team schafft es, Ziele zu erreichen von denen man träumt. Dann brauche ich im Team auch Respekt untereinander für den Zusammenhalt. Und dann übertrage ich das einfach ins normale Leben. Das sind Elemente, die jedes Team und jedes Unternehmen braucht. Das gilt auch für jeden Sportverein."Joey Kelly für einen Vortrag bei Referenten24 buchen. Email direkt anfragen: [email protected] 

Die Frau in der KI: Dalith Steiger – eine Inspiration für die Welt
16 Sep 2021

Die Frau in der KI: Dalith Steiger – eine Inspiration für die Welt

Wir starten mit einem privaten Blick auf die in Israel geborene Powerfrau Dalith Steiger, die ansonsten eher als erfolgreiche Unternehmerin und Top-Speakerin bekannt ist. Dalith Steiger ist Mutter von zwei Teenager-Mädchen auf die sie, wie sie mit einem Funkeln in den Augen sagt, sehr stolz ist. Ihre Zeit verbringt sie am liebsten im Kreis von guten Freunden und der Familie und braucht ihr regelmäßiges sportliches Workout. Das ist nicht wirklich überraschend, denn man merkt sofort, dass sie offensichtlich mit einer gehörigen Portion Energie auf die Welt kam.Dalith Steiger hegt seit ihrer Kindheit eine Leidenschaft für die Welt der Zahlen und Fakten, und diese Leidenschaft hat sie auf ihren heutigen beruflichen Weg gebracht, der vielmehr eine Berufung als Arbeit für sie ist.Dalith Steiger und Mathematik: Eine klare Sprache ohne MissverständnisseDalith Steiger hat einmal Mathematik studiert, weil sie „eine klare Sprache sprechen wollte, die nicht missverstanden werden kann“. Nun könnte man meinen, sie sei dieser Typ Roboter, geprägt von der faktischen Welt der Zahlen. Doch weit gefehlt. Dalith Steiger ist Mensch durch und durch. Sie lacht viel und gern und besitzt vor allem ein großes Talent, Künstliche Intelligenz (KI) in etwas Greifbares, fast schon Menschliches zu verwandeln.KI als Hilfsmittel, um mehr Zeit für Familie und Freunde zu habenWas sie antreibt ist gerade die Kombination aus der Welt der Technologie und der „echten“ Welt, in der man mit Freunden und Familie zusammen ist, sich trifft und austauscht. Als sehr familien- und freundschaftsorientierter Mensch sieht sie die Technologie und insbesondere die KI als Hilfsmittel, mehr Zeit mit dem zu verbringen, was uns wirklich Freude macht.Sie sagt:„Die heute verfügbare Technologie ermöglicht uns, mehr Zeit mit der Familie und Freunden zu verbringen, und das ist es, was mich wirklich begeistert, das ist es, was ich liebe.“Ihr strahlendes Gesicht spiegelt die Leidenschaft wider, die sie für ihre Arbeit hegt. Ihre Mission ist es, die Technologie und KI aus der Ecke der bedrohlichen Dinge herauszuholen und sie im Gegenteil als das zu positionieren, was sie, wenn sie verantwortungsvoll und menschlich eingesetzt wird, zu leisten im Stande ist. Für die Menschheit, nicht gegen sie.Share for success: Die beeindruckende Karriere der Dalith SteigerDalith Steiger ist KI-Influencerin, Unternehmerin, Miteigentümerin und Mitglied der Geschäftsleitung von CORE Design Works, CEO des Swiss IT-Leadership Forum und Mitglied des Beirats von digital-liberal.ch sowie Mitgründerin und Managing Partnerin des Global AI Hub SwissCognitive. Letzteres war ihr letztes Baby, das sie 2016 in die Welt brachte. Die Idee dahinter war, erstklassige Lösungen für Fragen im Zusammenhang mit KI in einem „Global AI Hub“ anzubieten. Das Kernprinzip des Unternehmens basiert auf „share for success“, also Erfolg zu teilen, indem Mittel zum Wissens- und Erfahrungsaustausch bereitgestellt werden. Seit der Gründung haben sich mehr als 150 Unternehmen aus 30 verschiedenen Branchen mit über zwei Millionen Mitarbeitern über SwissCognitive zusammengeschlossenIn ihren fesselnden Vorträgen nimmt Dalith Steiger ihre Zuhörer mit auf eine Reise in die Welt der Technologie und der KI, die einer Reise ins Weltall gleichkommt. Sie produziert spielerisch Gedankenbilder, die die abstrakte Welt der Technik real werden lassen. Denn, das ist für Dalith Steiger klar, die reale Welt findet hier und jetzt statt. Im Kreis der Familie und Freunden. KI? Ein Mittel zum (guten) Zweck.

Scheidender Sprecher des britischen Unterhauses John Bercow kommt zum Alpensymposium 2020
21 Dec 2019

Scheidender Sprecher des britischen Unterhauses John Bercow kommt zum Alpensymposium 2020

Das waren emotionale Tage für den scheidenden Sprecher des britischen Unterhauses John Bercow. Seit 2009 war „Mr. Speaker“ Präsident des britischen Unterhauses. Doch die letzte Periode seiner Amtszeit empfand er unter den Vorboten des Brexit als zunehmend unerträglich. In einem Abschiedsinterview mit dem Sender CNN sagte er, dass „die Brexit-Debatten die schlimmsten Diskussionen waren, die er in 22 Jahren als Abgeordneter miterleben musste. Viele der Beleidigungen, die gegen Abgeordnete in Debatten geäußert wurden, seien „niveaulos und vulgär“ gewesen.“Viele Briten hielten Gewalt in der Brexit-Diskussion für akzeptabel, sagte er außerdem in einem Interview mit dem „Spiegel“. John Bercow schockiert diese Ansicht seiner Landsmänner und –frauen.Er habe sich ein ums andere Mal gefragt, was eigentlich los sei in seinem Land, indem Menschen begännen, ungestüm aufeinander loszugehen. Die Szenen, die sich im britischen Parlament abspielten, haben wir in den Nachrichten mitverfolgen können. Und in der Tat, es wirkte zum Teil wie eine Komödie, bei der einem das Lachen allerdings im Hals stecken blieb.Am 31. Oktober 2019, dem Tag, an dem Großbritannien eigentlich die EU verlassen wollte, hat er sein Amt an den Nagel gehängt. Dass das Vereinigte Königreich nun nach Verhandlungen am 28. Oktober genau ein Jahr später aus der EU austreten möchte, ist dabei unwichtig. John Bercow hat seinen Punkt gemacht. Er ist raus. Und er wird auf dem Alpensymposium 2020 als „Mr. Speaker“ auf neue Weise Gehör finden.In seiner Heimat gehört er zu denen, die man entweder liebt oder hasst. Kritiker warfen ihm wieder vor, parteiisch im Umgang mit dem Brexit zu sein. Es war jedenfalls kein Geheimnis, dass er einen Verbleib von Großbritannien in der EU befürwortete. „Ich habe meine privaten Überzeugungen, aber im Parlament bin ich unparteiisch“, sagte er dazu einmal im Interview mit der Tagezeitung „Die Welt“ und wies die Anschuldigungen damit zurück.„Die Welt“ schrieb über ihn etwas, das John Bercow und seinen Charakter gut beschreibt: „Bercow ist bereits der 157. „Speaker of the House of Commons“.Mehrere seiner Vorgänger überlebten den Posten nicht: Sie wurden geköpft. Heute ist es eher der exzentrische Bercow, vor dem die Abgeordneten zittern.“ John Bercow, ein Mann mit Überzeugungen und Prinzipien, von denen er auch unter Druck nicht abweichen mag. So lehnte er zum Beispiel auch deutlich ab, den US Präsidenten Donald Trump im Parlament zu empfangen.Seine Parteimitgliedschaft, er war ursprünglich ein Konservativer und Mitglied bei den Tories, ruhte, seitdem er 2009 „Speaker“ des Unterhauses wurde. Tatsächlich konnte er sich immer weniger mit den Inhalten und Verhaltensweisen seiner Partei identifizieren. Er sah und sieht sich heute eher in der Pflicht, wieder Ordnung herzustellen in einem Land, in dem sich Gewalt als eine akzeptable Reaktion auf anders Denkende breit macht. John Bercow positioniert sich offen dagegen.John Bercow wird ohne Zweifel ein riesiger Gewinn für das Alpensymposium 2020 sein. Wir freuen uns auf ihn! Und das, was er zu sagen hat.

Johanna Pirker - Gaming: Mit Computerspielen die Welt begreifbar machen
9 Aug 2022

Johanna Pirker - Gaming: Mit Computerspielen die Welt begreifbar machen

Johanna Pirker gehört zum Club der Erfolgreichen unter 35-Jährigen. Warum Computerspiele alles andere als gefährlich sind und Gaming als Lernfeld für eine bessere Welt.Ihre Generation ist groß geworden mit dem Internet und mobiler Kommunikation, beides Themen, die für die Generation X und die Baby Boomer zum Teil noch immer gewöhnungsbedürftig bleiben. Aus dieser Richtung weht meistens auch der Gegenwind, wenn es um Johanna Pirkers Leidenschaft geht.Warum Computerspiele alles andere als gefährlich sind.Die studierte Software und Business Entwicklerin Johanna Pirker lernte an der TU Graz sowie am Massachusetts Institute of Technology (MIT), 2017 promovierte sie über Immersive and Engaging Forms of Virtual Learning. Die Grazerin erkannte ihre Mission bereits mit drei oder vier Jahren: zwar konnte sie zu dem Zeitpunkt weder lesen noch schreiben, doch genau wusste sie, welche Kommandos es brauchte, um ihr damaliges Lieblingsspiel "Prince of Persia" auf dem Computer ihres Vaters in Gang zu setzen.Heute lehrt die 33 Jahre junge Professorin Johanna Pirker an der TU Graz Games Engineering, also die Fähigkeit, Computer Spiele zu entwickeln. Sie möchte der Welt erklären, dass Computer-Spiele alles andere als gefährlich sind: "Ich glaube, dass Spiele es schaffen, uns Empathie zu lehren, also Verständnis per Gefühl. Ich sehe die Welt durch andere Augen und kann meine Entscheidungen immer wieder überprüfen. Weil ich jede Situation mehrfach durchspielen kann. Und ich kann alles, was in meinem Kopf ist, anderen nicht nur zeigen, sondern für sie direkt erlebbar machen – alle meine Fantasien, alle meine Ideen."Gaming als Lernfeld für eine bessere Welt.Auf die Frage, ob die meisten Gamer sich nicht eher in Fluchtwelten zurückziehen, weil das eigene Leben so schnöde ist, antwortet Johanna Pirker: "Das sehe ich nicht. Sehr viele Studien zeigen uns, dass Gamer sehr wohl den Unterschied zwischen der Realität und der Nichtrealität kennen. Das ist wie bei einem guten Film. Während der Erfahrung bin ich in dieser fiktionalen Welt. Wenn die Erfahrung vorbei ist, bin ich wieder draußen. Die Spiele, von denen ich spreche, vermitteln ebenso Erfahrungen, sie erzählen Geschichten, die mir helfen, mich selbst besser zu verstehen. Anders formuliert: In Spielen können wir uns ausprobieren, ohne die echten Konsequenzen fürchten zu müssen, können aber sehr wohl die Lehren daraus ziehen."Impact schaffen durch Gaming.Johanna Pirkner will zeigen, dass Computerspiele einen echten Impact erzielen kann, sowohl gesellschaftlich, als auch kulturell, in der Kunst, Gesundheit und Industrie. "Im Game Lab Graz möchten wir aufzeigen, wie wir Spiele verwenden können, um einen Mehrwert für die Gesellschaft zu schaffen. Wir haben aber auch ein Virtual-Reality-Labor, in dem man Experimente durchführen kann, die sonst zu komplex, zu gefährlich oder zu teuer wären."Johanna Pirker zählt zu den wenigen und exzellenten Keynote Speakerinnen unserer Zeit. In ihren "game-changing" Keynotes spricht die Professorin darüber, ob Videospiele das soziale Bewusstsein stärken, wie Gaming die Welt begreifbar machen kann, warum Social Online Gaming ein reales Treffen für Innovation & Learning ist oder wie Grafikkarten, Game Engines & Virtual Reality zur Innovation durch neue Technologien beitragen.Heimatverbunden: Lieber forschen und unterrichten in Graz als Geld verdienen in der weiten Welt.Oft wird sie gefragt, warum sie in Graz geblieben ist, warum sie lieber forscht und unterrichtet, als sich mit Game Engineering eine goldene Nase zu verdienen. Die Antwort ist für sie einfach: "Ich habe immer wieder verschiedene Angebote bekommen, aber ich finde es einfach extrem schön hier in Graz. Außerdem bin ich davon überzeugt, dass wir gerade in der Spiele-Industrie so viel erreichen können. Inzwischen ist sie größer als die Filmindustrie und die Musikindustrie zusammen. Und ich denke, wir in Österreich sollten davon ein größeres Stück abbekommen."Johanna Pirker: Keynotes mit Format.Johanna Pirker wird die Welt verändern. Sie tut es bereits. Als Top-Speakerin transformiert sie althergebrachte Meinungen und beeindruckt mit ihrer Fähigkeit, mal eben um die Ecke zu denken. Johanna Pirker liebt das Spiel, auch in ihren exzellenten Keynotes, die eines ganz sicher nie sind: langweilig oder banal. Willkommen in der Welt der Virtual Reality. Überraschungen garantiert.Johanna Pirker für Vortrag bei Referenten24 buchen. Tel. +49 (0)6032 785 93 93, Email direkt anfragen: [email protected] 

Marc Wallert: Lebst Du schon oder wartest Du noch?
24 May 2021

Marc Wallert: Lebst Du schon oder wartest Du noch?

Marc Wallert: Lebst Du schon oder wartest Du noch?Selbstwirksam durch den Dschungel – „Selbstwirksamkeit“ hat Marc Wallert im Jahr 2000 als Geisel im Dschungel geholfen, aus der Opferhaltung rauszukommen und stark zu bleiben. Erst als er aufhörte zu warten und anfing zu handeln, fühlte er sich kraftvoll und weniger ausgeliefert. Das Gefühl der Handlungsfähigkeit stärkt die psychische Widerstandskraft, die heute als „Resilienz“ in aller Munde ist. Resilienz half Marc Wallert, seine Entführung und 140 Tage im philippinischen Dschungel zu überleben. Seine Geiselnahme von damals zeigt verblüffende Parallelen zur aktuellen Pandemie: Gefangen in einer undurchsichtigen und bedrohlichen Lage, der wir nicht entfliehen können. Die „Dschungelstrategien“ wirken daher in der jetzigen Situation genauso effektiv wie einst im Dschungel. Wie also gelang es Marc Wallert damals, „Selbstwirksamkeit“ zu nutzen und wie kann uns das hier und heute helfen?Achtung OpferhaltungMarc Wallert erinnert sich noch genau an dieses Ohnmachtsgefühl als Geisel: Sie fühlten sich niedergeschlagen und warteten, warteten und warteten auf die Freilassung. Damit befanden die Geisel sich in der typischen Opferhaltung, innerlich wie äußerlich. Sie hockten auf dem Boden und ließen die Schultern hängen. Das macht alles noch schlimmer, weil sich diese Haltung an sich schon negativ auf das mentale Wohlbefinden auswirkt. Aktuell gibt es viele Menschen, die sehnsüchtig auf ihren Impftermin warten. Sie sind erschöpft nach Monaten der Entbehrung durch eingeschränkte Bewegungs-und Kontaktfreiheiten. Die Angst vor einer Corona-Infektion ist teilweise so groß, dass sogar der Begriff „Impfneid“ die Runde macht.Die Lage ist angespannt, die Menschen sind es auch. Alle sehnen sich nach Freiheit. Das ist menschlich. Doch wer nur wartet, der wird zum Opfer! Denn wenn Menschen das eigene Schicksal einzig an die äußeren Umstände knüpfen, dann fühlen sie sich ausgeliefert. Wer in dieser passiven Opferhaltung verharrt, der verliert seine innere Kraft und Zuversicht. Machen statt warten in Krisenlagen gilt: Machen statt abwarten!Marc Wallert: In der Krise nicht den Kopf verlierenManchmal können wir unserem Schicksal zwar nicht entfliehen. Aber wir können IMMER etwas tun, um unsere Lage zu verbessern, wenigstens etwas. Und das reicht oft schon, um uns mental zu stärken. Im Dschungel saßen Marc Wallert und die Geisel wochenlang in Gefangenschaft, auf dem Boden und Kokosnüssen kauend. Die Geiseln hatten damals fast alle Rückenschmerzen. Dann jedoch bot sich plötzlich die Möglichkeit aktiv zu werden: Ein paar Holzlatten, Hammer und Säge. Marc Wallert ergriff die Gelegenheit und fing an einen Stuhl zu basteln, um die Haftbedingungen zu verbessern. Wie sich später herausstellen sollte, hatte dieses Vorhaben mental einen unerwarteten Nebeneffekt.Die Corona Pandemie hat uns quasi alle zu Geiseln gemacht, da wir den weltweiten Beschränkungen ja nicht entfliehen können. Doch auch heute können wir mehr tun, als schlicht auf das Ende der Pandemie oder einen Impftermin zu warten! Wer Angst vor einer schweren Corona-Infektion hat, kann selber was tun. Ja, das geht, nachweislich! Eine gesunde Darmflora zum Beispiel oder täglich 30 Minuten Bewegung senken bereits die Wahrscheinlichkeit für schwere Infektionsverläufe. Also lieber bewegen als die Zeit mit Chips & Cola auf dem Sofa abzusitzen. Auch Alkohol und Tabak sind keine Dauerlösung. Raucher gehören zur Corona-Risikogruppe. Corona ist also DIE Gelegenheit, um mit dem Rauchen aufzuhören. So gesehen ist auch diese Krise eine echte Chance!Stark und selbstwirksam durch die KriseMarc Wallert’s Holzstuhl war eine massive Verbesserung der (Über-)Lebensbedingungen im Dschungel. Die Geiseln konnten endlich wieder aufrecht sitzen und sich mal anlehnen. Als bürostuhlgeplagter Unternehmensberater hätte er sich damals nie träumen lassen, was für eine körperliche Wohltat so ein Stuhl sein kann! Noch stärker war der psychische Effekt: In dem Moment, als Marc Wallert die Säge in die Hand nahm, spürte er die Kraft der „Selbstwirksamkeit“. Sofort fühlte er sich „selbst wirksam“ statt ausgeliefert. Er konnte selber etwas machen, um seine Situation zu verbessern. Er wurde wieder handlungsfähigund das machte ihn vom ohnmächtigen Opfer zum aktiven Gestalter.Marc Wallert’s Tipp für den Corona-Dschungel: Warten Sie nicht auf das Ende der Pandemie oder einen Impftermin. Machen Sie sich innerlich frei und handeln Sie! Was genau Sie machen, ist für Ihr mentales Wohlbefinden letztlich egal, Hauptsache Sie machen was. Denn das Leben ist zu kurz, um darauf zu warten.Marc Wallert als Redner für einen Vortrag – LIVE oder Online – bei der Redneragentur Referenten24 buchen.

Rebecca Freitag: Visionen für eine nachhaltige Zukunft
9 May 2021

Rebecca Freitag: Visionen für eine nachhaltige Zukunft

Rebecca Freitag ist Visionärin, Zukunftsarchitektin und Expertin für Nachhaltigkeit und ein nachhaltiges Leben auf unserem Planeten. Dafür setzt sie sich unermüdlich ein. „Um Transformation erfolgreich anzustoßen, muss man innere Motivation wecken. Wenn man Menschen fragt, wie sie das Morgen sehen und was sie beitragen können, werden sie selber aktiv. Denn: „Nachhaltigkeit ist ein Kompass, eine neue Perspektive, Dinge anzugehen,“ sagt Rebecca Freitag in ihren aufrüttelnden Vorträgen und auf ihrem Instagram Kanal. Sie will mit ihrer Botschaft möglichst viele (junge) Menschen erreichen.Dabei fragt sie Fragen, die wir uns alle stellen, jedoch oft nicht die Zeit und Muße nehmen, sie tatsächlich für uns zu beantworten. Vielleicht hat es auch damit zu tun, dass die Antworten schonungslose Ehrlichkeit voraussetzen, die bekanntlich manchmal unangenehm ist und weh tun kann. Rebecca Freitag fragt schlicht: Warum sind wir hier? Was ist unser Zweck auf diesem Planeten? Sie sagt: „Ich möchte die Menschen um mich herum inspirieren, Teil der Transformation zu sein, ich möchte meine positiven Visionen für gesunde Menschen und den Planeten, für globale Gerechtigkeit und Generationengerechtigkeit verbreiten.“Rebecca Freitag – Nachhaltigkeitsexpertin & ZukunftsarchitektinIhr eigener Weg hat sie von einer lokalen Fahrradaktivistin zu einer globalen UN-Nachhaltigkeitslobbyistin geführt. Heute gibt sie „der Zukunft eine Stimme“, wie sie selber sagt. Die Zukunft kann für sie nur eines sein: nachhaltig.Besonders die Jugend möchte die 29 Jahre junge Rebecca Freitag ins Boot holen. Von 2017 bis 2019 hatte sie sich als deutsche UN-Jugenddelegierte für Nachhaltige Entwicklung bei den Vereinten Nationen für die Interessen ihrer Generation stark gemacht. Durch ihre Position traf sie auf viele junge Menschen in ganz Deutschland und der ganzen Welt. Sie erzählt: „Das ganze Jahr hindurch berichtete ich in Schulklassen, Pfadfindercamps, auf Veranstaltungen und in Hörsälen über die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele.“Diese 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, auf Englisch Sustainable Development Goals, SDGs, lauten übrigens: Keine Armut, kein Hunger, Gesundheit und Wohlergehen, hochwertige Bildung und Geschlechtergleichheit, sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen, bezahlbare und saubere Energie, Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum, Industrie, Innovation und Wirtschaftswachstum, weniger Ungleichheit, nachhaltige Städte und Gemeinden, nachhaltiger Konsum und Produktion, Maßnahmen zum Klimaschutz, Leben unter Wasser, Leben an Land, Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen, Partnerschaften und Erreichung der Ziele.Rebecca Freitag hat mit jungen Menschen darüber gesprochen, dass „wir nur gemeinsam den Wandel, der mit 17 Zielen in der Agenda 2030 beschrieben ist, erreichen können.“ Sie hat anschließend Wünsche, Kritik, Fragen und bereits umgesetzten Aktionen gesammelt und nahm diese mit der UNO geteilt. Sie sagt: „Dort konnte ich zeigen, dass wir jungen Menschen Wandel bereits im Kleinen umsetzen. Für große, strukturelle Änderungen jedoch brauche es mutige Entscheidungen der amtierenden Politikerinnen und Politiker, ist sie überzeugt.Ihre aktuellen Themen hat sie auf ihrer Website und auf ihrem Instagram Account zu Hashtags verarbeitet: #Youth, #17Goals, #FutureVisions, #UnitedNations, #LocalSolutions, #Climate Activism, #UrbanTransformation, #IndigenousPerspectives, #RightsforFutureGenerations, #SustainableDevelopmentGoals, #MotivationforSustainableActions, #EducationforSustainableDevelopment.Auch wenn es „viele kleine Veränderungen gibt, die wir alle umsetzen können, wie Fahrrad fahren, eine pflanzenbasierte Ernährung, weniger Konsum, mehr Teilen und so weiter…“ würde man im Alltag trotzdem schnell an Grenzen stossen. Darum setzt sie sich heute dafür ein, dass auf politischer Ebene große strukturelle Veränderungen angestoßen werden. Dabei denkt sie an zum Beispiel an eine Infrastruktur für nachhaltige Mobilität für alle, höhere Strafen für das Verschmutzen unserer Umwelt, die Integration eines Kreislaufdenkens in Wirtschaftsunternehmen, anstatt des BIP lieber einen Beitrag zum Wohlergehen für Gesellschaft und Planet messen.Rebecca Freitag ist eine Visionärin, die ihrer Vision gleichzeitig eine Struktur verleiht. Sie ist eine machende Visionärin, eine, die die Ärmel hochkrempelt, mit anpackt und vor allem die Gabe hat, andere mitzuziehen.Ihre Vorträge hält sie auf Deutsch und Englisch. Infos und Anfragen unter: [email protected]

Dr. Gerd Wirtz – Digitalisierung der Medizin menschlich betrachtet
13 Sep 2021

Dr. Gerd Wirtz – Digitalisierung der Medizin menschlich betrachtet

Dr. Gerd Wirtz ist Medizinmoderator, Keynotespeaker und Experte für Digitale Medizin. In seiner Kolumne thematisiert er die Facetten des Healthcare-Kosmos auf unterhaltsame Weise. Manchmal sind es die grossen Fragen, die anschaulich erklärt werden, jedoch auch kuriose Begegnungen und kleine Geschichten finden ihren Platz in CONNECTED – die digital-kolumne. Wie zum Beispiel diese über Rehtee Begum aus Indien, nach eigenen Angaben 124 Jahre alt.Dr. Gerd Wirtz – Warum Rehtee Begum noch eine Ausnahme istDa staunten die Impfhelfer nicht schlecht, als sie im Juni 2021 im kleinen Örtchen Wagoora in Indien auf Rehtee Begum trafen. Nach dem Alter gefragt, gab sie an, 124 Jahre alt zu sein. Eine Ausnahme, denn Health Literacy spielt für die meisten Menschen keine große Rolle. Dabei kann die Digitalisierung Abhilfe schaffen.Ist es eine Laune der Natur, ein Alter von 120 Jahren zu erreichen? Mitnichten, denn eine in diesem Jahr veröffentlichte Studie zeigt, dass unsere physiologische Lebenserwartung tatsächlich bei 120 – 150 Jahren liegt. Zwischen unserer durchschnittlichen Lebenserwartung von 70 Jahren weltweit bzw. 79 Jahren in Deutschland und diesen 120 Jahren klafft also noch eine erhebliche Lücke und die schlechte Nachricht ist: Wir sind zu einem großen Teil selbst daran schuld. Denn 50 % aller chronischen Erkrankungen, die unser Leben erheblich verkürzen, sind auf unser Verhalten zurückzuführen.Tabakkonsum, Alkoholkonsum, falsche Ernährung und Bewegungsmangel sind die größten Bösewichte. Bei einem Arztbesuch wird das Risiko entdeckt und wir erhalten vom Arzt gutgemeinte Ratschläge. Die ersten Tage nach dem Arztbesuch ist man ganz motiviert und versucht, ein paar gesund haltende Verhaltensweisen in den Alltag zu integrieren. Doch je länger der Arztbesuch zurückliegt, desto mehr sinkt die Motivation. Wir fühlen uns doch auch ohne diese Maßnahmen gesund – bis das Schicksal seinen Lauf nimmt.Was hat das eigentlich mit Digitalisierung zu tun? Lesen Sie dazu die gesamte Kolumne von Gerd Wirtz.

Jens Bode – die «5-Referenten24-Fragen»
3 Mar 2020

Jens Bode – die «5-Referenten24-Fragen»

Aus der Praxis für die Praxis – Jens BodeJens Bode heißt: Freigeist, Querdenker, Foresight Experte, Sparringspartner, kreativer Provokateur oder GameChanger – und immer inspiriert er aus der Praxis – mit über 30 Jahren angewandter Kreativität zur Innovation – in der FMCG-Industrie und freiberuflich unter seiner Marke ‚der innologe©‘. Ferner ist er Dozent und Autor von INNOVATOR’S SMILE: die SMILE-Formel und Roadmap für innovatives Denken und Handeln, erschienen Oktober 2018 im Haufe Verlag.Innovation ist ein Mindset und für Innovationen gibt es keine Standardlösung. Viele Unternehmen sind visionslos, feiern ihre Erfolge von gestern, lähmen sich mit verkrusteten Strukturen und haben einen hohen Grad an ‚Corporate Blindness‘ – sie sind faktisch tot. Eine lebendige Unternehmenskultur braucht eine emotionale Vision und Mission, Vertrauen in kreative Talente, Ressourcen, schlanke Abläufe und eine nachhaltige, inspirierende und authentisch gelebte Innovationskultur:Wie entdecke ich mein kreatives Talent und wie kann ich es ausleben?Wie werde ich zum Schatzsucher für Inspirationen?Wie finde ich Zeit zur Innovation?Wie begeistere ich zur Veränderung und Innovation – nachhaltig?Wie steigere ich den Grad an Mitarbeiterstolz?InterviewWas sind die Kernthemen Ihrer Vorträge?Jens Bode: Fokussierte Inspiration zur Innovation‘ im Rahmen von Workshops und Konferenzen (individuelle Ausarbeitung)(Beispiel Projekt LINDT, Engagement als Impulsgeber / Key-Note mit Insights und Trends, dazu Workshop-Teilnehmer und Ideengeber.KeyNotes: Innovationskultur; Barrieren, Change, etc. Individuelle KeyNotes, visuell-inspirierend, provokant-frech – teilweise mit kleinen Überraschungen / Übungen (nach vorherigem Briefing).Welches Publikum bzw. welche Branche erreichen Sie mit Ihrer Rede?Jens Bode: Ich habe bisher Auftritte gehabt, von exklusivem CEO-Treffen (HandelnDenken) mit 20 TN bis 500+ Studenten und Professoren an der Kölner Uni – je nach Briefing: ‚Mut zur eigenen Kreativität‘ bis ‚Wachrüttel-Impulse‘ für das Top-Management.Warum sind Sie ein Referenten24? Woher nehmen Sie Ihre Erkenntnisse?Jens Bode: Praxis in der fmcg-Industrie mit > 20 Jahren Erfahrung rund um Innovation (von Europa, bis Guatemala, Indien, etc.); parallel > 50 freiberufliche Projekte in b2b & b2c Kategorien, Hardcore-Netzwerker und im ständigen Austausch mit Gleichgesinnten aus allen Industrien, Co-Founder von Netzwerken | Dozent und Buchautor von ‚INNOVATOR’S SMILE‘ | Haufe Verlag, 2018Was bringt die Zukunft? Spielt die "Zeit" in Ihrem Metier eine Rolle? Wandel oder Stetigkeit?Jens Bode: Wandel! Permanente Unruhe und ‚Angriffe‘ von allen Seiten und ich vermittle Achtsamkeit für das Neue und Methoden, damit um zu gehen vs. In Angststarre zu verfallen.Was ist Ihr Lebensmotto? Was möchten Sie Ihren Zuhörern mit auf den Weg geben?Jens Bode: ...auch wenn es sich wie ein Kalenderspruch anhört aber ich habe es selbst erlebt und genau das ‚konsequent-gnadenlos‘ ausleben mache ich jetzt. "Entdecke Dein kreatives Talent, glaub daran und lebe es konsequent-gnadenlos aus."

Referenten24 – Internationale Redneragentur mit Top Speakers
6 Feb 2020

Referenten24 – Internationale Redneragentur mit Top Speakers

Durch jahrelange persönliche Erfahrung im Konferenz- und Kongressbereich sind wir jederzeit in der Lage, Ihnen den passenden Referent, Redner, Keynote-Speaker, Schauspieler, Unternehmer, Wissenschaftler, Vor- und Querdenker, Sportler, Entrepreneur, Moderator, Künstler und Musiker zu engagieren. Bei der Redneragentur Referenten24 finden Sie Redner zu Themen wie Führung, Digitalisierung, Globalisierung, Verkauf & Marketing, Kreativität, Bitcoin, Blockchain, Robotik, künstliche Intelligenz, Motivation, Trends, Politik und Sport. Wir unterstützen Sie dabei, die richtige Referenten-Auswahl für Ihre Veranstaltung und Themen zu treffen. Wir bringen Sie auf neue Ideen, versorgen Sie mit allen gewünschten Informationen, klären die Verfügbarkeiten ab und erledigen für Sie alle organisatorischen Details mit dem Redner. Machen Sie aus Ihrer Veranstaltung einen Premium-Event.

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