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Béla Réthy

Béla Réthy

Moderator & Talkgast

Béla Réthy war eine feste Institution beim ZDF. Seit 1991 kommentierte er Fußballspiele für das Zweite Deutsche Fernsehen. Nach dem Halbfinalspiel Frankreich gegen Marokko bei der WM 2022 in Katar verabschiedete sich der Experte nach fast 400 Live-Übertragungen in den Ruhestand. Sein letzter Cast fand genau an seinem 66. Geburtstag statt.

Béla Réthy ist nicht nur Fußball-Experte, sondern gilt auch als Fachmann in den Sportarten Hockey und Nordischer Skisport.

In seiner langjährigen Karriere durfte sich Béla Réthy bereits über zahlreiche Auszeichnungen freuen, darunter der Herbert Award 2006 als bester Sport-Live-Reporter oder eine besondere Erwähnung im Rahmen des SPORT BILD-Awards für die ZDF-Sportredaktion in der Kategorie „Beste Sportberichterstattung in der TV-Saison 2006/2007“.

Béla Réthy als Gesprächspartner und Moderator für Ihre Veranstaltung buchen

Im Juni 2019 schoss der #belaschweigt binnen weniger Stunden in die Top Five der populärsten Twitter-Hashtags. Der Grund: Réthy war beim Nations League-Finale zwischen Portugal und den Niederlanden 20 Minuten lang nicht zu hören. Réthys Verstummen ist aber nicht auf eine Lustlosigkeit oder Sprachlosigkeit zurückzuführen, sondern auf technische Probleme bei der Übertragung.

Dieser Vorfall macht deutlich, wie sehr Réthy bei den Zuschauern unter akustischer Beobachtung steht – und das seit Jahrzehnten. FOCUS Online brachte es einst auf den Punkt: „Man liebt ihn – oder hasst ihn: Bei Réthy scheint es kein Dazwischen zu geben.“

Béla Réthy – Einblicke: Mensch mit Geschichte und Geschichten.

Béla Réthy polarisiert wie kaum ein anderer deutscher Kommentator. Er ist immer ehrlich und manchmal auch gnadenlos. Oft bekommt man das Gefühl, die Worte sprudeln als Ausdruck seiner eigenen Emotionen einfach aus ihm heraus.

Ein Beispiel: „So, jetzt müsste Australien mal das Kontern lernen. Vielleicht gibt’s ’nen Crashkurs in der Halbzeitpause“, stichelte Réthy in einer WM-Partie Frankreich gegen Australien. Das verbale Austeilen gefällt nicht jedem Zuschauer. Die Facebook-Seite „Béla Réthy gefällt mir nicht“ hat zum Beispiel rund 11.000 Fans (Stand November 2022).

Einzigartig ist Béla Réthy’s Kommentatoren-Stil allemal. Niemand bringt das Geschehen auf dem Platz so reduziert auf den Punkt wie der ZDF-Experte. Deutlich wird das unter anderem in dem Satz „Özil, Müller, Draxler, Özil, Kroos – vorbei!“

Béla Réthy – ein streitbarer Kommentator

Mit Kritik geht Béla Réthy schulterzuckend um. Er äußerte einmal, dass das Gerede zum Job dazugehöre und für ihn gar keine Bedeutung mehr habe. Deutlich härter ins Gericht geht der ZDF-Experte aber mit den Kritikern selbst. „Zu Kritik gehört ein ganzer Satz. Subjekt, Prädikat, Objekt – vielleicht auch eine Begründung. Irgendetwas, worauf man reagieren könnte. Nur Arschloch ist zu wenig“, watscht er auf joca.me jene Nörgler ab, die nichts Konstruktives beizutragen haben.

Béla Réthys emotional schwierigster Moment war das Eriksen-Drama. Er bekam Lob, das ZDF musste mit Kritik leben: „Das Schweigen von Béla Réthy ist eine große Leistung“. Aber es gab auch schon komische Momente: Den ungeahndeten Biss von Antonio Rüdiger im Deutschland-Spiel gegen Frankreichs Paul Pogba kommentierte Béla Réthy so: „Das war ein freundschaftliches Anknabbern.“

Dezember 2022: Nach 31 Jahren verabschiedet sich Réthy in den Ruhestand, sein letztes Spiel kommentierte er am 14. Dezember bei der WM in Katar an seinem 66. Geburtstag. Zuvor ehrte ihn sein Co-Kommentator Sandro Wagner als „absolute Legende“.

Béla Réthy: „Sorry an die, die ich nicht erreichen konnte. Das ist nicht immer einfach“

Der Abschied: „Es freut mich, wenn es gefallen hat, und sorry an die, die ich nicht erreichen konnte. Das ist nicht immer einfach. Auf jeden Fall muss ich sagen, liebe Zuschauer, war es mir eine große, große Ehre. Tschüss und adieu.“

Der Sport-Reporter ist ein Sprachgenie. Neben Deutsch und Englisch beherrscht er auch seine Muttersprache Ungarisch sowie Portugiesisch, Spanisch und Französisch.

Béla Andreas Réthy wurde am 14. Dezember 1956 in Wien geboren. Seine Eltern sind kurz vor seiner Geburt von Ungarn nach Österreich gezogen. Kurz danach ging es aber bereits weiter – nach Brasilien. Dort lebte Réthy zwölf Jahre lang, bevor er nach Deutschland zog. In Wiesbaden machte er an der Gutenbergschule sein Abitur. Von 1977 bis 1982 studierte er Publizistik, Soziologie und Ethnologie an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Nach dem Studium wurde Béla Réthy freier Mitarbeiter in der Hauptredaktion Sport des ZDF, seit 1987 ist er dort festangestellt.

Viel Privates ist über Béla Réthy wenig bekannt. Der Kommentator hat zwei erwachsene Kinder, Laura und Paul Réthy. Laura ist Journalistin.

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Béla Réthy war eine feste Institution beim ZDF. Seit 1991 kommentierte er Fußballspiele für das Zweite Deutsche Fernsehen. Nach dem Halbfinalspiel Frankreich gegen Marokko bei der WM 2022 in Katar verabschiedete sich der Experte nach fast 400 Live-Übertragungen in den Ruhestand. Sein letzter Cast fand genau an seinem 66. Geburtstag statt.

Béla Réthy ist nicht nur Fußball-Experte, sondern gilt auch als Fachmann in den Sportarten Hockey und Nordischer Skisport.

In seiner langjährigen Karriere durfte sich Béla Réthy bereits über zahlreiche Auszeichnungen freuen, darunter der Herbert Award 2006 als bester Sport-Live-Reporter oder eine besondere Erwähnung im Rahmen des SPORT BILD-Awards für die ZDF-Sportredaktion in der Kategorie „Beste Sportberichterstattung in der TV-Saison 2006/2007“.

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Im Juni 2019 schoss der #belaschweigt binnen weniger Stunden in die Top Five der populärsten Twitter-Hashtags. Der Grund: Réthy war beim Nations League-Finale zwischen Portugal und den Niederlanden 20 Minuten lang nicht zu hören. Réthys Verstummen ist aber nicht auf eine Lustlosigkeit oder Sprachlosigkeit zurückzuführen, sondern auf technische Probleme bei der Übertragung.

Dieser Vorfall macht deutlich, wie sehr Réthy bei den Zuschauern unter akustischer Beobachtung steht – und das seit Jahrzehnten. FOCUS Online brachte es einst auf den Punkt: „Man liebt ihn – oder hasst ihn: Bei Réthy scheint es kein Dazwischen zu geben.“

Béla Réthy – Einblicke: Mensch mit Geschichte und Geschichten.

Béla Réthy polarisiert wie kaum ein anderer deutscher Kommentator. Er ist immer ehrlich und manchmal auch gnadenlos. Oft bekommt man das Gefühl, die Worte sprudeln als Ausdruck seiner eigenen Emotionen einfach aus ihm heraus.

Ein Beispiel: „So, jetzt müsste Australien mal das Kontern lernen. Vielleicht gibt’s ’nen Crashkurs in der Halbzeitpause“, stichelte Réthy in einer WM-Partie Frankreich gegen Australien. Das verbale Austeilen gefällt nicht jedem Zuschauer. Die Facebook-Seite „Béla Réthy gefällt mir nicht“ hat zum Beispiel rund 11.000 Fans (Stand November 2022).

Einzigartig ist Béla Réthy’s Kommentatoren-Stil allemal. Niemand bringt das Geschehen auf dem Platz so reduziert auf den Punkt wie der ZDF-Experte. Deutlich wird das unter anderem in dem Satz „Özil, Müller, Draxler, Özil, Kroos – vorbei!“

Béla Réthy – ein streitbarer Kommentator

Mit Kritik geht Béla Réthy schulterzuckend um. Er äußerte einmal, dass das Gerede zum Job dazugehöre und für ihn gar keine Bedeutung mehr habe. Deutlich härter ins Gericht geht der ZDF-Experte aber mit den Kritikern selbst. „Zu Kritik gehört ein ganzer Satz. Subjekt, Prädikat, Objekt – vielleicht auch eine Begründung. Irgendetwas, worauf man reagieren könnte. Nur Arschloch ist zu wenig“, watscht er auf joca.me jene Nörgler ab, die nichts Konstruktives beizutragen haben.

Béla Réthys emotional schwierigster Moment war das Eriksen-Drama. Er bekam Lob, das ZDF musste mit Kritik leben: „Das Schweigen von Béla Réthy ist eine große Leistung“. Aber es gab auch schon komische Momente: Den ungeahndeten Biss von Antonio Rüdiger im Deutschland-Spiel gegen Frankreichs Paul Pogba kommentierte Béla Réthy so: „Das war ein freundschaftliches Anknabbern.“

Dezember 2022: Nach 31 Jahren verabschiedet sich Réthy in den Ruhestand, sein letztes Spiel kommentierte er am 14. Dezember bei der WM in Katar an seinem 66. Geburtstag. Zuvor ehrte ihn sein Co-Kommentator Sandro Wagner als „absolute Legende“.

Béla Réthy: „Sorry an die, die ich nicht erreichen konnte. Das ist nicht immer einfach“

Der Abschied: „Es freut mich, wenn es gefallen hat, und sorry an die, die ich nicht erreichen konnte. Das ist nicht immer einfach. Auf jeden Fall muss ich sagen, liebe Zuschauer, war es mir eine große, große Ehre. Tschüss und adieu.“

Der Sport-Reporter ist ein Sprachgenie. Neben Deutsch und Englisch beherrscht er auch seine Muttersprache Ungarisch sowie Portugiesisch, Spanisch und Französisch.

Béla Andreas Réthy wurde am 14. Dezember 1956 in Wien geboren. Seine Eltern sind kurz vor seiner Geburt von Ungarn nach Österreich gezogen. Kurz danach ging es aber bereits weiter – nach Brasilien. Dort lebte Réthy zwölf Jahre lang, bevor er nach Deutschland zog. In Wiesbaden machte er an der Gutenbergschule sein Abitur. Von 1977 bis 1982 studierte er Publizistik, Soziologie und Ethnologie an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Nach dem Studium wurde Béla Réthy freier Mitarbeiter in der Hauptredaktion Sport des ZDF, seit 1987 ist er dort festangestellt.

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