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Rebecca Freitag: Visionen für eine nachhaltige Zukunft

Rebecca Freitag: Visionen für eine nachhaltige Zukunft

9 May 2021. Veröffentlicht durch Oliver Stoldt

Rebecca Freitag ist Visionärin, Zukunftsarchitektin und Expertin für Nachhaltigkeit und ein nachhaltiges Leben auf unserem Planeten. Dafür setzt sie sich unermüdlich ein. „Um Transformation erfolgreich anzustoßen, muss man innere Motivation wecken. Wenn man Menschen fragt, wie sie das Morgen sehen und was sie beitragen können, werden sie selber aktiv. Denn: „Nachhaltigkeit ist ein Kompass, eine neue Perspektive, Dinge anzugehen,“ sagt Rebecca Freitag in ihren aufrüttelnden Vorträgen und auf ihrem Instagram Kanal. Sie will mit ihrer Botschaft möglichst viele (junge) Menschen erreichen.

Dabei fragt sie Fragen, die wir uns alle stellen, jedoch oft nicht die Zeit und Muße nehmen, sie tatsächlich für uns zu beantworten. Vielleicht hat es auch damit zu tun, dass die Antworten schonungslose Ehrlichkeit voraussetzen, die bekanntlich manchmal unangenehm ist und weh tun kann. Rebecca Freitag fragt schlicht: Warum sind wir hier? Was ist unser Zweck auf diesem Planeten? Sie sagt: „Ich möchte die Menschen um mich herum inspirieren, Teil der Transformation zu sein, ich möchte meine positiven Visionen für gesunde Menschen und den Planeten, für globale Gerechtigkeit und Generationengerechtigkeit verbreiten.“

Rebecca Freitag – Nachhaltigkeitsexpertin & Zukunftsarchitektin

Ihr eigener Weg hat sie von einer lokalen Fahrradaktivistin zu einer globalen UN-Nachhaltigkeitslobbyistin geführt. Heute gibt sie „der Zukunft eine Stimme“, wie sie selber sagt. Die Zukunft kann für sie nur eines sein: nachhaltig.

Besonders die Jugend möchte die 29 Jahre junge Rebecca Freitag ins Boot holen. Von 2017 bis 2019 hatte sie sich als deutsche UN-Jugenddelegierte für Nachhaltige Entwicklung bei den Vereinten Nationen für die Interessen ihrer Generation stark gemacht. Durch ihre Position traf sie auf viele junge Menschen in ganz Deutschland und der ganzen Welt. Sie erzählt: „Das ganze Jahr hindurch berichtete ich in Schulklassen, Pfadfindercamps, auf Veranstaltungen und in Hörsälen über die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele.“

Diese 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, auf Englisch Sustainable Development Goals, SDGs, lauten übrigens: Keine Armut, kein Hunger, Gesundheit und Wohlergehen, hochwertige Bildung und Geschlechtergleichheit, sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen, bezahlbare und saubere Energie, Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum, Industrie, Innovation und Wirtschaftswachstum, weniger Ungleichheit, nachhaltige Städte und Gemeinden, nachhaltiger Konsum und Produktion, Maßnahmen zum Klimaschutz, Leben unter Wasser, Leben an Land, Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen, Partnerschaften und Erreichung der Ziele.

Rebecca Freitag hat mit jungen Menschen darüber gesprochen, dass „wir nur gemeinsam den Wandel, der mit 17 Zielen in der Agenda 2030 beschrieben ist, erreichen können.“ Sie hat anschließend Wünsche, Kritik, Fragen und bereits umgesetzten Aktionen gesammelt und nahm diese mit der UNO geteilt. Sie sagt: „Dort konnte ich zeigen, dass wir jungen Menschen Wandel bereits im Kleinen umsetzen. Für große, strukturelle Änderungen jedoch brauche es mutige Entscheidungen der amtierenden Politikerinnen und Politiker, ist sie überzeugt.

Ihre aktuellen Themen hat sie auf ihrer Website und auf ihrem Instagram Account zu Hashtags verarbeitet: #Youth, #17Goals, #FutureVisions, #UnitedNations, #LocalSolutions, #Climate Activism, #UrbanTransformation, #IndigenousPerspectives, #RightsforFutureGenerations, #SustainableDevelopmentGoals, #MotivationforSustainableActions, #EducationforSustainableDevelopment.

Auch wenn es „viele kleine Veränderungen gibt, die wir alle umsetzen können, wie Fahrrad fahren, eine pflanzenbasierte Ernährung, weniger Konsum, mehr Teilen und so weiter…“ würde man im Alltag trotzdem schnell an Grenzen stossen. Darum setzt sie sich heute dafür ein, dass auf politischer Ebene große strukturelle Veränderungen angestoßen werden. Dabei denkt sie an zum Beispiel an eine Infrastruktur für nachhaltige Mobilität für alle, höhere Strafen für das Verschmutzen unserer Umwelt, die Integration eines Kreislaufdenkens in Wirtschaftsunternehmen, anstatt des BIP lieber einen Beitrag zum Wohlergehen für Gesellschaft und Planet messen.

Rebecca Freitag ist eine Visionärin, die ihrer Vision gleichzeitig eine Struktur verleiht. Sie ist eine machende Visionärin, eine, die die Ärmel hochkrempelt, mit anpackt und vor allem die Gabe hat, andere mitzuziehen.

Ihre Vorträge hält sie auf Deutsch und Englisch. Infos und Anfragen unter: [email protected].

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Rebecca Freitag

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Nachhaltigkeitsexpertin, Zukunftsarchitektin & Political Entrepreneur

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Rebecca Freitag: Visionen für eine nachhaltige Zukunft

9 May 2021. Veröffentlicht durch Oliver Stoldt

Rebecca Freitag ist Visionärin, Zukunftsarchitektin und Expertin für Nachhaltigkeit und ein nachhaltiges Leben auf unserem Planeten. Dafür setzt sie sich unermüdlich ein. „Um Transformation erfolgreich anzustoßen, muss man innere Motivation wecken. Wenn man Menschen fragt, wie sie das Morgen sehen und was sie beitragen können, werden sie selber aktiv. Denn: „Nachhaltigkeit ist ein Kompass, eine neue Perspektive, Dinge anzugehen,“ sagt Rebecca Freitag in ihren aufrüttelnden Vorträgen und auf ihrem Instagram Kanal. Sie will mit ihrer Botschaft möglichst viele (junge) Menschen erreichen.

Dabei fragt sie Fragen, die wir uns alle stellen, jedoch oft nicht die Zeit und Muße nehmen, sie tatsächlich für uns zu beantworten. Vielleicht hat es auch damit zu tun, dass die Antworten schonungslose Ehrlichkeit voraussetzen, die bekanntlich manchmal unangenehm ist und weh tun kann. Rebecca Freitag fragt schlicht: Warum sind wir hier? Was ist unser Zweck auf diesem Planeten? Sie sagt: „Ich möchte die Menschen um mich herum inspirieren, Teil der Transformation zu sein, ich möchte meine positiven Visionen für gesunde Menschen und den Planeten, für globale Gerechtigkeit und Generationengerechtigkeit verbreiten.“

Rebecca Freitag – Nachhaltigkeitsexpertin & Zukunftsarchitektin

Ihr eigener Weg hat sie von einer lokalen Fahrradaktivistin zu einer globalen UN-Nachhaltigkeitslobbyistin geführt. Heute gibt sie „der Zukunft eine Stimme“, wie sie selber sagt. Die Zukunft kann für sie nur eines sein: nachhaltig.

Besonders die Jugend möchte die 29 Jahre junge Rebecca Freitag ins Boot holen. Von 2017 bis 2019 hatte sie sich als deutsche UN-Jugenddelegierte für Nachhaltige Entwicklung bei den Vereinten Nationen für die Interessen ihrer Generation stark gemacht. Durch ihre Position traf sie auf viele junge Menschen in ganz Deutschland und der ganzen Welt. Sie erzählt: „Das ganze Jahr hindurch berichtete ich in Schulklassen, Pfadfindercamps, auf Veranstaltungen und in Hörsälen über die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele.“

Diese 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, auf Englisch Sustainable Development Goals, SDGs, lauten übrigens: Keine Armut, kein Hunger, Gesundheit und Wohlergehen, hochwertige Bildung und Geschlechtergleichheit, sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen, bezahlbare und saubere Energie, Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum, Industrie, Innovation und Wirtschaftswachstum, weniger Ungleichheit, nachhaltige Städte und Gemeinden, nachhaltiger Konsum und Produktion, Maßnahmen zum Klimaschutz, Leben unter Wasser, Leben an Land, Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen, Partnerschaften und Erreichung der Ziele.

Rebecca Freitag hat mit jungen Menschen darüber gesprochen, dass „wir nur gemeinsam den Wandel, der mit 17 Zielen in der Agenda 2030 beschrieben ist, erreichen können.“ Sie hat anschließend Wünsche, Kritik, Fragen und bereits umgesetzten Aktionen gesammelt und nahm diese mit der UNO geteilt. Sie sagt: „Dort konnte ich zeigen, dass wir jungen Menschen Wandel bereits im Kleinen umsetzen. Für große, strukturelle Änderungen jedoch brauche es mutige Entscheidungen der amtierenden Politikerinnen und Politiker, ist sie überzeugt.

Ihre aktuellen Themen hat sie auf ihrer Website und auf ihrem Instagram Account zu Hashtags verarbeitet: #Youth, #17Goals, #FutureVisions, #UnitedNations, #LocalSolutions, #Climate Activism, #UrbanTransformation, #IndigenousPerspectives, #RightsforFutureGenerations, #SustainableDevelopmentGoals, #MotivationforSustainableActions, #EducationforSustainableDevelopment.

Auch wenn es „viele kleine Veränderungen gibt, die wir alle umsetzen können, wie Fahrrad fahren, eine pflanzenbasierte Ernährung, weniger Konsum, mehr Teilen und so weiter…“ würde man im Alltag trotzdem schnell an Grenzen stossen. Darum setzt sie sich heute dafür ein, dass auf politischer Ebene große strukturelle Veränderungen angestoßen werden. Dabei denkt sie an zum Beispiel an eine Infrastruktur für nachhaltige Mobilität für alle, höhere Strafen für das Verschmutzen unserer Umwelt, die Integration eines Kreislaufdenkens in Wirtschaftsunternehmen, anstatt des BIP lieber einen Beitrag zum Wohlergehen für Gesellschaft und Planet messen.

Rebecca Freitag ist eine Visionärin, die ihrer Vision gleichzeitig eine Struktur verleiht. Sie ist eine machende Visionärin, eine, die die Ärmel hochkrempelt, mit anpackt und vor allem die Gabe hat, andere mitzuziehen.

Ihre Vorträge hält sie auf Deutsch und Englisch. Infos und Anfragen unter: [email protected].

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Tim Leberecht: Keiner von uns hat eine perfekte Identität
6 Oct 2020

Tim Leberecht: Keiner von uns hat eine perfekte Identität

Folgende Kurzbeschreibung über Tim Leberecht, im Handelsblatt, hat es mir angetan:„Leberecht ist ein scharfer Beobachter, aber kein Zyniker, sein Buch eine Wohltat für alle, die ein wenig Abstand suchen zum oftmals so naiven Technik-Hype des Silicon Valley. Wenn der Autor spricht, leuchten seine Augen begeistert. Leberechts Thesen haben Filmemacher inspiriert, die von ihm gegründete „Gesellschaft der Business-Romantiker“ erfreut sich immer mehr Fans.“Ich recherchiere weiter und stoße auf Aussagen wie „Keiner von uns hat eine perfekte Identität. Wenn wir wüssten, was immer passiert, wäre unser Leben wahnsinnig fad. Ich glaube, dass zum Beispiel eine Marke wie Tesla, die sich auch mal verzettelt, Fehler eingesteht, echt wirkt und somit attraktiv bleibt“ (Interview mit der w&v)oder „Zur Leidenschaft gehört leiden. Man muss sich dem Irrglauben widersetzen, alles bequem und auf dem schnellsten Weg erreichen zu müssen. Die besten Ideen entstehen oft durch Langeweile, Extraverausgabungen oder Schmerz“ (Interview mit dem Börsenblatt).Der Deutsch-Amerikaner Tim Leberecht hat mehr als 20 Jahre Erfahrung in Führungspositionen in der Design- und Technologiebranche in den USA, in Asien und Europa.Als weltweit tätiger Berater, Autor des internationalen Bestsellers „Business Romantiker“ und Gründer der Business Romantic Society unterstützt er Unternehmen und Führungskräfte bei Visionsentwicklung, strategischen Transformationen sowie der Gestaltung von menschlicheren Kulturen. Er ist zudem der Initiator und Kurator des House of Beautiful Business, einer jährlichen Konferenz, die CEOs, Gründer und Softwareentwickler mit Wissenschaftlern, Dichtern und Philosophen zusammenbringt, um eine optimistische Vision für eine menschenfreundliche Zukunft der Arbeit zu entwerfen. Nach etlichen Jahren in den USA zog Tim Leberecht 2017 nach Berlin.Den internationalen Bestseller „Business-Romantiker: Von der Sehnsucht nach einem anderen Wirtschaftsleben“ veröffentlichte er 2015 und nach der Romantik in der Businesswelt wird er seither regelmäßig befragt. Im Gespräch mit der w&v nannte er dazu folgendes Beispiel: Geschichtenerzählen an sich ist eine romantische Qualität. Weil es ja immer darum geht, etwas zu projizieren, eine andere Welt zu entwerfen. Und im Fall der Werber rührt das Geschichtenerzählen an die Grundsehnsucht, die sie dazu getrieben hat, ihren Beruf zu ergreifen. Das hat viel mit Sinnsuche zu tun.Wer lange im Silicon Valley gelebt und gearbeitet hat, kann schlichtweg nicht gegen Technologie sein. Und das unterstrich er auch in einem Gespräch mit der Wirtschaftswoche:„ Ich bin nicht gegen Technologie. Ich warne nur vor einer allzu naiven Technikgläubigkeit. Wenn unsere Handlungen nur noch auf Algorithmen und Big Data basieren, beginnen wir uns selbst outzusourcen.“Man sollte die Kraft und Inspiration des Menschen nicht unterschätzen und so führte er weiter aus:„Radikale Innovationen wie das iPhone oder das Geschäftsmodell von Airbnb kommen nicht von Maschinen und entstehen nicht aus der Analyse von Kundendaten. Sie sind ihrer Zeit so weit voraus, dass sie nur auf der menschlichen Einbildungskraft basieren können. Sie kommen von Visionären, die den romantischen Glauben an eine andere Welt hatten und sich aufgemacht haben, diese zu bauen – oft sogar wider besseres empirisches Wissen.“Tim Leberecht ist ein weltweit tätiger Berater und Autor sowie eine der leidenschaftlichsten und scharfsinnigsten Vordenker für einen neuen Humanismus in Wirtschaft und Gesellschaft vor dem Hintergrund von Digitalisierung, Automatisierung und Künstlicher Intelligenz. Tim Leberecht als Redner buchen: [email protected]

Ein Blog-Beitrag von Georges T. Roos – Disruptive Szenarien, Gesundheit 2038
23 Jan 2018

Ein Blog-Beitrag von Georges T. Roos – Disruptive Szenarien, Gesundheit 2038

Trotzdem wage ich eine These: Gesundheit gehört zu jenen Aspekten des Lebens, die 2038 fundamental verschieden sein werden von heute. Ich zähle Gesundheit neben der nächsten digitalen Revolution und den tiefgreifenden demografischen Veränderungen zu den disruptiven Zukünften. Damit meine ich: Diese Aspekte des Lebens würden für einen Zeitreisenden nicht wiederzuerkennen sein.Transhumanisten – Die Vorboten eines neuen Zeitalters der GesundheitRay Kurzweil gilt als Techno-Visionär und ist heute Director of Engineering bei Google. Im viel zitierten Buch „The Age of Spiritual Machines“ entwirft Kurzweil die Entwicklung der Informationstechnologie bis zum Zeitpunkt, da intelligente Maschinen eigenständig noch intelligentere Maschinen hervorbringen werden – die Singularität. Weniger bekannt ist, dass Ray Kurzweil täglich 150 bis 200 Ergänzungstabletten zu sich nimmt. Er hofft damit Lebenszeit zu gewinnen, bis die Technologie in der Lage sein wird, das Bewusstsein eines singulären Menschen zu digitalisieren. Kurzweil ist ein Transhumanist. Transhumanisten wollen die Evolution in die eigenen Hände nehmen: Mittels Pharmakologie und Implantaten, Gen-Engineering und Hirnstimulationen soll der Mensch besser werden als von der Natur aus geworden.Die letalen Krankheiten sollen eliminiert werden. Wenn der Tod trotzdem nicht ganz abzuschaffen sein würde, so soll zumindest in der digitalen Welt das eigene Bewusstsein weiterleben. Man mag sie als Spinner abtun – was sie in ihren Extrempositionen wohl auch sind. Tatsache ist, dass es bereits für knapp die Hälfte des menschlichen Organismus künstliche Ersatzteile gibt. Selbst künstliches Blut gibt es, wie „The incredibale bionic man“ des Smithsonian Channel dokumentiert, in den all diese Ersatzteile zu einem künstlichen Wesen zusammengesetzt wurden. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis einige dieser Ersatzteil besser sein werden als das biologische Original. Für die Gesellschaft der Zukunft wird dies eine Herausforderung darstellen: Soll ich auf das bessere, künstliche Organ umstellen? Oder doch nicht? Erst, wenn das Original abbaut, oder bereits vorher? Für manche mag das noch absurd klingen. Ich wage aber zu postulieren, dass Kurzweil und Co. Frühsignale eines neuen Gesundheitsparadigmas darstellen.Wie wir leistungsfähiger werdenWas die Gesellschaft unter Gesundheit versteht, unterliegt einem Wandel. Lange Zeit genügte es, nicht krank zu sein, um als gesund zu gelten. Das damalige wegleitende Paradigma dürfen wir mit „Reparaturmedizin“ bezeichnen, weil ihm gemäss beim Vorliegen einer Krankheit alles unternommen wird um sie zu reparieren. War die Krankheit aber einmal geheilt, verschwand das Thema Gesundheit im Hintergrundrauschen und genoss wenig Aufmerksamkeit. In den letzten Jahrzehnten hat sich dieses Paradigma überholt. Seither genügt es nicht mehr, frei von Krankheiten zu sein.Immer stärker wurde zum Leitgedanken, wie die eigene Gesundheit aktiv gefördert werden kann. Wer sich nicht mit Sport, gesunder Ernährung und regelmässigen Vorsorgeuntersuchungen um die eigene Gesundheitsförderung bemüht, ist heute unter Rechtfertigungsdruck. Dasselbe gilt für Unternehmen: Es reicht nicht mehr, wenn sie sich um den Gesundheitsschutz der Belegschaft kümmern, etwa mit Schutzgittern um gefährliche Maschinen herum oder durch spezielle Schutzkleidung für die Mitarbeitenden. Auch von Unternehmen wird heute erwartet, dass sie aktiver Partner in der Gesundheitsförderung ihrer Mitarbeiter sind. Neben der Pharma-Industrie bedienen viele weitere Branchen die Erwartungen des neuen Paradigmas, das ich als Gesundheitskultur bezeichnen möchte. Auch die Lebensmittelbranche und selbstredend die Fitness- und Wellness-Branche leisten ihren Teil dazu.Soweit die Gegenwart. Das Paradigma der nächsten 20 Jahre ist am besten mit „Human Performance Enhancement“ beschrieben. Viele Frühsignale weisen darauf hin, dass sich künftig Gesundheit um die Frage drehen wird, wie wir leistungsfähiger werden – physisch, psychisch und mental. Ein Frühsignal ist zum Beispiel die immer beliebtere Selbstvermessung durch mobile Apps. Ein mit etlichen Sensoren bestücktes Armband oder Daten-T-Shirt, ein „smartes“ Pflaster oder gar subkutan angelegte Mikrochips mit Sensoren zählen Schritte, messen Stress, zeigen den Blutdruck oder Blutzuckerwerte an. Die Daten gelangen via Smartphone zur Auswertung durch dahinterliegende Algorithmen. Der User erhält in Echtzeit den aktuellen Gesundheitszustand angezeigt.Zu den ersten Anwendern dieser Selbstvermessung gehören neben den Techno-Freaks Sportler und Hochrisiko-Patienten. All diese Apps werden aber bald auch „gewöhnliche“ Gesunde nutzen, um ihre Leistungsfähigkeit zu steigern. Ein weiteres Frühsignal erkenne ich in der wachsenden Bereitschaft gerade jüngerer Menschen, mit Energy-Drinks, Drogen und Medikamenten ihre Leistungsfähigkeit zu steigern. Während physisches Doping im Sport gesellschaftlich verpönt wird, ist die Akzeptanz des sexuellen und psychischen Dopings bereits weit fortgeschritten.Immer mehr kommt nun das mentale Doping in Mode: Eine Studie der Universitäten Zürich und Basel weist aus, dass bereits jeder 7. Studierende einmal Neuro-Enhancer eingenommen hat um Prüfungen besser bestehen zu können. Ohne hier abschliessend alle Hinweise auf das kommende Paradigma aufzählen zu können, füge ich noch ein weiteres Frühsignal an: Die Verdoppelung der medizinisch-unterstützten Fortpflanzung in der Schweiz zwischen 2002 und 2014. Meist unterziehen sich Paare mit unerfülltem Kinderwunsch dieser Prozedur. Mehr und mehr wird die medizinisch-unterstützte Fortpflanzung aber auch nachgefragt, um die biologische Uhr auszuschalten. Kinder ja – aber so, dass sie in die Karriereplanung passen.Big Data wird die Büchse der Pandora öffnenDieser Paradigmenwandel kennzeichnet natürlich einen Wertewandel in Bezug auf Gesundheit und Natürlichkeit. Möglich gemacht wird er allerdings zu grossen Teilen durch den phänomenalen Fortschritt in den Life Sciences wie Biologie, Bioinformatik und Gentechnologie. Die Genschere CRISPR CAS 9 macht das genetische Editieren „kinderleicht“ – so leicht, dass es für Jugendliche bereits einen Gentech-Kasten für etwas mehr als 200 US$ gibt, so wie es früher Physik- oder Chemiekästen gab.Des weiteren treiben disruptive Informationstechnologien an. Das Stichwort dazu lautet Konvergenz: Verschiedene Wissenschaftssphären verschmelzen und heben die medizinischen Möglichkeiten in eine neue Dimension. Nehmen wir den Faden der neuen Medizinzukunft am Beispiel des menschlichen Erbguts auf: Nur gerade noch 1000 $ kostet die Sequenzierung des Genoms eines Menschen. Noch gleicht das Ergebnis einem Wörterbuch ohne Definitionen: Was die schätzungsweise 25’000 Gene wirklich tun, wissen wir in den meisten Fällen noch nicht. Aber was werden wir entdecken, wenn wir das Erbgut von Millionen von Menschen vergleichen können, sie mit deren Krankheitsakten abgleichen, dazu viele Daten zu den Lebensstilen beifügen und wir eine Technologie haben, um aus all diesen Daten sinnvolle Hypothesen zu generieren?Wenn wir so weit sind, und das dürfte nicht mehr lange dauern, dann werden wir einen Sprung in der Welt der Medizin erleben. Die für die Verarbeitung solch riesiger Datenmengen erforderliche Technologie ist am Horizont zu erkennen. Die einen reden von Big Data, die anderen von cognitive computing. Meiner Meinung nach ist es endlich angebracht, den Ausdruck „Künstliche Intelligenz“ zu verwenden. Wenn wir hierfür auch ein Frühsignal benennen wollen, so lautet es Watson. Watson ist der Name der Künstlichen Intelligenz von IBM. IBM hat sie einer spektakulären Show 2011 präsentiert, in der TV-Quiz-Show Jepoardy!, in der es darum geht, Wissensfragen zu beantworten. Watson besiegte zwei in dieser Disziplin erfolgreiche Mitspieler.Das Faszinierende an Watson war die Dreifaltigkeit von „versteht natürliche Sprache“, „bildet selbst Hypothesen und überprüft diese anschliessend“ und „lernt eigenständig dazu“. In der Zwischenzeit ist Watson vom Spiel zur Arbeit übergegangen. IBM hat eine spezielle Abteilung gegründet, 2000 Ingenieure darauf angesetzt und diverse Pilotprojekte gestartet. Etliche davon betreffen die Medizin. So hilft Watson beispielsweise bei der Diagnose und Behandlung von Hautkrebs. Watson soll zudem helfen, die sehr teure und langwierige Einführung neuer Medikamente massiv zu beschleunigen. Technologien wie Watson werden (neben anderem) immer schneller unser Wissen über genetische Zusammenhänge erweitern.Disruption in der GesundheitsbrancheAuf den Nenner gebracht, ist der wichtigste Treiber, der die Zukunft der Gesundheitsbranche disruptiv macht, Daten. Die Genomik erzeugt riesige Datenmengen. Ebenso die mobilen Selbstvermessungsanwendungen. Daten, die intelligent kombiniert, neue Einsichten über das Zusammenspiel von Lebensgewohnheiten, Krankheiten und Leistungsveränderungen dokumentieren werden. Wir werden ein mächtiges Instrument in die Hand bekommen, das die Wirksamkeit von Medikamenten belegen wird. Es wird Medikamente geben, die auf bestimmte Genotypen zugeschnitten sein werden – die so genannte personalisierte Medizin. Überdies könnte Künstliche Intelligenz Wirkstoffe entdecken, die bisher unerkannt sind.Die zentrale Rolle der Daten und Datenverarbeitung wird die Pharmabranche in einer Weise herausfordern, wie sie andere Branchen bereits heute erleben: Facebook ist das grösste Medium der Welt, aber produziert selbst keine Inhalte. AirBnB ist das grösste Beherbergungsunternehmen, besitzt selbst aber keine einzige Liegenschaft. Über ist das grösse Taxiunternehmen der Welt, hält aber weder eigene Fahrzeuge noch Chauffeure. Alibaba ist der wertvollste Detailhänder, hat selbst aber keine Läden. Ähnlich könnte es auch in der Pharmaindustrie bis 2038 zu und her gehen: Es werden IT-Unternehmen sein, welche zu den wichtigsten Mitspielern gehören werden, obwohl sie weder Patienten noch Spitäler noch Forschungslabor haben. Aber sie werden das Gold von morgen haben – die Daten.Georges T. Roos buchen unter [email protected]

Miha Pogačnik -Sprecher, Geiger, Visionär
23 Apr 2019

Miha Pogačnik -Sprecher, Geiger, Visionär

Miha Pogačnik und vor allem seine Rolle als Top-Speaker und Unternehmensberater ist mit Sicherheit ziemlich einzigartig. Schließlich kommt es nicht so häufig vor, dass ein professioneller Vollblutmusiker die Wirtschaftswelt betritt und dort erklärt, wie sie ihr Business optimieren können. Aber Miha Pogačnik ist eben anders. „Meine musikalische Methode ist die Methode der modernen Ökonomie – anders und produktiv.“Miha Pogačnik – Führungsrolle in turbulenten Zeiten der Veränderung„Für das Management ist das Erreichen von „Exzellenz “ein Ziel. Aber für uns darstellende Künstler ist es der Ausgangspunkt! Für uns geht es nur um das „Streben nach Genie“, um Einzigartigkeit, einmal und nie wieder, um eine fesselnde, lebendige Vision des großen Bildes. Und dies sind auch die Parameter für eine echte Führungsrolle in diesen turbulenten Zeiten der Veränderung, der Unsicherheit und der systemischen Mehrfachkrise.“Miha Pogačnik glaubt, dass große Kunst das Potenzial hat, die gesamte menschliche Natur zu mobilisieren. Die hält er für essentiell. Neben seinem großen Talent in Sachen Musik gehört er zu den Top-Speakern unserer Zeit. Was er mit zu sagen hat, kommt aus einer anderen Welt, der Welt der Emotionen: „Nach meiner Erfahrung wachsen Unternehmer und Künstler aus denselben Quellen. Es ist dieselbe Quelle nur dann verzweigen sie in eine andere Sphäre, aber am Ende treffen sie sich, weil am Ende jedes zukünftige Geschäft ganzheitlich sein muss, um in der Lage zu sein, sich auf alles andere beziehen zu können – und das ist bereits geschehen nannte den Sinn des Lebens.“ Offensichtlich hat Miha Pogačnik etwas Größeres im Sinn, als nur die Geschäftsergebnisse zu steigern. Musik berührt Herzen, Musik füllt etwas in uns Menschen. Wer das auch in einem Business Kontext schafft, macht bereits einen riesigen Unterschied.Umgebung schaffen, in der Inspiration möglich istAuf die Frage, wie man eine inspirierende Umgebung in einem Unternehmen schafft, antwortet Miha Pogačnik klar: „Man kann niemals Inspiration erzwingen. Sie können sich nur auf Inspiration vorbereiten und eine Umgebung schaffen, in der Inspiration möglich ist.“Wenn Sie die großartige Arbeit von Miha Pogačniks verstehen und mehr darüber erfahren möchten, buchen Sie ihn für Ihre nächste Veranstaltung unter [email protected] . Er ist eine Inspiration.

USA-Experte Josef Braml: Die neue Welt im Weissen Haus
29 Jan 2021

USA-Experte Josef Braml: Die neue Welt im Weissen Haus

Das Handelsblatt nennt Josef Braml einen der größten USA-Kenner, ohne dabei in Dauerkritik zu verfallen. Braml spricht eine klare Sprache, die keine Lücken für Ausflüchte lässt. Weil er die entscheidenden Kräfte im Machtgefüge amerikanischer Wirtschaft und Politik so genau versteht, klingt seine Prognose über die Zukunft der USA zwar alles andere als rosig, jedoch, sicherlich bedauerlicherweise, schmerzend realistisch.Josef Braml ist Teil von US-Think-Tanks, Berater der Weltbank und legislativer Berater im US-Abgeordnetenhaus. In seinen beachteten Publikationen und Vorträgen bringt er Klarheit in die politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Befindlichkeiten der USA und ihren Einfluss auf die Welt.Josef Braml als Redner bei Referenten24 buchen.In einem Interview mit dem Fachmagazin „Horizont“ sprach er kürzlich über „Die neue Welt im Weißen Haus“. Darin erklärt er, dass sich aus seiner Sicht sogar die kritischen Medien in den USA mit der Trump‘schen „Fake News-Strategie“ an der Nase herumführen ließen. „Sie (die kritischen Medien; Anm. der Redaktion) bezeichnen sich zwar als „Wachhunde der Demokratie“, sind aber jedem Twitter-Stöckchen hinterhergesprungen, das Trump warf. Damit hat Trump sie abgelenkt. Und während dieser Ablenkungsmanöver hat er im Hintergrund den Staat radikal abgebaut – im Sinne der Vermögenden, die nicht wollen, dass es einen regulierenden und besteuernden Staat gibt. So läuft es auch auf Kindergeburtstagen: Der Clown kommt dann ins Spiel, wenn im Hintergrund die Kulissen verschoben werden, weil die Kinder das nicht merken sollen. Daher hatten auch die amerikanischen Medien lange keinen Schimmer, was wirklich passiert. Da waren viel Arroganz und Ignoranz im Spiel.“Durch den neuen Präsidenten Joe Biden, so vermutet Josef Braml, wird es für die Medien „sehr viel langweiliger werden, das Spektakel ist beendet.“Über die Entwicklung der zukünftigen internationalen Beziehungen Amerikas glaubt Josef Braml: „(…) Es zeichnet sich ab, dass sich der Kampf mit China verschärfen wird. Hier wird Biden die Trump-Linie weiterverfolgen. China ist dabei, sich zur Großmacht aufzuschwingen, und macht kein Hehl aus seiner konfrontativen Strategie. Das betrifft die militärische Seite, aber auch die für die künftige militärische und wirtschaftliche Vorherrschaft ausschlaggebende Technologie – denken Sie an 5G/Huawei und Künstliche Intelligenz. Der Kampf um die weltpolitische Vorherrschaft ist in vollem Gange, die Welt teilt sich wieder in zwei Blöcke. Und Deutschland wird Farbe bekennen müssen. Biden wird zum Beispiel darauf dringen, auf die 5-G-Technologie von Huawei zu verzichten und weniger Gas aus Russland, sondern vielmehr sogenanntes Freedom Gas aus den USA zu kaufen.“Nun wird man sehen müssen, wie es tatsächlich weitergeht. Nach den letzten Ereignissen in den USA dürfte es spannend bleiben. Josef Braml in einem Interview mit der Tagesschau: „Es war vor Trump nicht alles gut und wird auch nach Trump nicht so schnell wieder gut werden, weil er die Situation noch verschlechtert hat. Es gibt 74 Millionen US-Bürger, die Trump trotz seiner vierjährigen, chaotischen Amtsführung wiedergewählt haben. Das muss einem schon Sorge bereiten.“Hoffen wir das Beste. Bei allem Realismus. Wenn Sie den Top-Speaker und USA-Experten Josef Braml buchen möchten, kontaktieren Sie uns. Er referiert in deutscher und englischer Sprache über Amerika, die Börse, Energie und Mobilität, Europa, Globale Trends sowie Zukunftsforscher und Thinktanks.

Star der Generation X – Ex-Schwimmer der Superlative Michael Groß
7 Jan 2020

Star der Generation X – Ex-Schwimmer der Superlative Michael Groß

Michael Groß war der Star der Generation X. Als Michael Groß damals, im fernen Jahr 1984 in Los Angeles Olympiasieger in der Disziplin 100-Meter-Delphin-Schwimmen wurde, konnte das in Deutschland erst einmal niemand glauben. Am wenigsten, so schien es, er selbst.Dabei wurde der gebürtige Frankfurter schon seit seiner Weltmeisterschaft 1982 als ein wahres Wunder gefeiert. Mit einer Armspannbreite von 2,27 Meter und einem 2,13 Meter-Körper, der wie gemacht zu sein schien für das Schwimmen.Heute, in der Generation Instagram, hätte Michael Groß seinen Adoniskörper noch ganz anders in Szene setzen können. Wenn er das denn gewollt hätte.Denn damals, als gerade einmal 20 Jähriger, mochte er das Rampenlicht nicht besonders. Bei der Presse galt er als wortkarg und eigenbrötlerisch. Zur Pressekonferenz nach seinem Olympiasieg erschien er nicht. Er galt als „stummer Fisch“, passend zu seinem Beruf als Schwimmer.Dass das Ausnahmetalent Michael Groß nicht nur im Wasser etwas zu bieten hat, ist  vielleicht weniger bekannt. Michael Groß studierte Germanistik, Politik und Medienwissenschaft an der Goethe Universität in Frankfurt und schloss 1999 mit dem Magister ab. 1994, drei Jahre, nachdem er seine Sportkarriere beendet hatte, folgte die Promotion zum Dr. phil.. Michael Groß ist inzwischen seit Jahren selbständiger Unternehmensberater im Change Management mit dem Fokus auf Führung.Würde er heute noch einmal Profisportler werden? In einem Gespräch mit RP Online beantwortete er die Frage so: „Vor einigen Jahren habe ich mich mit Karl-Heinz Rummenigge mal über die 80er Jahre unterhalten. Wir waren uns einig, dass uns das Showbusiness im Sport heutzutage zu viel geworden ist. Unsere Zeit war deutlich gelassener. Selten kam mal ein Journalist zum Schwimmtraining. Aber jede Zeit hat ihren Reiz.“ Michael Groß ist heute längst kein stummer Fisch mehr, im Gegenteil. Heute gilt er als einer der Top-Speaker. Doch noch immer gehört er nicht zu denen, die sich als Privatmensch über die sozialen Medien selbst vermarkten.In seinen Vorträgen erzählt Michael Groß gerne von seinen damaligen magischen Momenten.Das tut er nicht, weil er sich damit brüsten möchte, sondern um seinen Leitsatz zu erklären. Der lautet einfach: Da geht immer noch was! „Die gegnerische Leistung ist ja nicht beeinflussbar“, sagt er. „Man muss bei sich selbst sein und an seine Grenze kommen.“In seinem ersten Schwimmrennen als 13 Jähriger rutschte Michael Groß in einen Wettkampf über 1500 Meter Freistil. Dabei ging es lediglich darum, das Ziel zu erreichen und einen Wertungspunkt für Deutschland zu holen.„Schon auf der letzten Bahn wunderte ich mich, warum ich um mich herum niemanden im Becken sah. Ich dachte mir, ich liege offenbar sehr gut im Rennen. Als ich dann anschlug, stand mein Trainer schon am Block. Wir schauten uns ungläubig an und er sagte, ich wäre 100 Meter zu viel geschwommen.“ Doch von nichts kommt nichts, weiß er auch.Führung bedeutet für ihn, Hilfe zur Selbsthilfe zu geben, Talente und Potenziale zu erkennen und Mitarbeiter auf ihrem Entwicklungsweg zu unterstützen. Seine Hauptthemen als Top-Speaker sind Management, Digital Leadership, digitale Transformation, Motivation und Führung.Wir freuen uns auf Ihre Anfrage unter [email protected] !

Christian Gansch – Genuss und Erlebnis zugleich
5 May 2020

Christian Gansch – Genuss und Erlebnis zugleich

Nicht ganz gewöhnlich ist die Karriere des Christian Gansch verlaufen. Oder doch? Sein Kredo lautet: Wahrnehmen. Entscheiden. Handeln.Christian Gansch hat ein feines Gehör und ist Meister darin, wahrzunehmen. Der ehemalige Dirigent und Vollblutmusiker hat unter anderem das BBC Orchester, das Orchestre Philharmonique de Radio France Paris, das Russian National Orchestra oder das NHK Symphony Orchestra Tokyo zu Höchstleistungen animiert.Weil die Leitung eines Orchesters für Christian Gansch im Wesentlichen nichts anderes als Teamführung ist, überträgt er heute erfolgreich seine alte Orchesterwelt in die heutigen Unternehmenswelten. In einem Interview mit dem Spiegel erzählte er: „Im Orchester arbeiten Dutzende Individualisten Schulter an Schulter nebeneinander, und das täglich bis zu sechs Stunden. Sie können nicht einfach mal schlecht drauf sein und deshalb ein bisschen langsamer spielen. Sie können nicht sagen, wenn Brahms auf dem Programm steht: Heute ist mir mehr nach Mozart. Und es gibt keine Bürotür, die man hinter sich zumacht. Wie unter diesen Bedingungen eine Sinfonie entstehen kann, wie dafür die individuellen Fähigkeiten der Mitarbeiter voll ausgeschöpft werden, wie die Kooperation perfekt organisiert werden muss – das können Unternehmen lernen.“Christian Gansch weiß, wovon er spricht, denn der Dirigent hat vierzehn Jahre lang in der Musikindustrie als Produzent gearbeitetKonkret bedeutet das, bereichsübergreifend mit Produktion, Marketing, Vertrieb und Controlling zu interagieren. Seine damals erworbenen Erfahrungen bilden nun die Grundlage für Vorträge, in denen er über Motivation und Erfolg genauso spricht wie über Musik und Kunst.  Allein die Vortragsthemen klingen erfrischend anders: „Vom Solo zur Sinfonie – wie aus Vielfalt Einheit entsteht“, „Aufeinander hören, miteinander handeln – das orchestrale Wechselspiel der Kräfte“, „Wer auftritt, muss spielen – warum Selbstmotivation aller Arbeit Anfang ist“, „Der Dreiklang der Führung: Wahrnehmen – Entscheiden – Handeln“,  „Warum Change Alltag und Routine Stillstand ist“ oder „Stress auf der Bühne – wie Spitzenmusiker mit Druck umgehen“.Christian Gansch spricht auf faszinierende, fesselnde Weise über Selbstmotivation und die Fähigkeit, hinzuhören und hinzuschauen, über Leidenschaft und Ziele und darüber wie es gelingt, die Balance zwischen Gefühl und Verstand bei Entscheidungsprozessen zu halten.Weil Christian Gansch geschickt der Brückenschlag zwischen seinen beiden Welten gelingt, muten Lösungen auf die Herausforderungen der Unternehmenswelt spielerischer und irgendwie leichter an. Wer sich geistig ständig inmitten von Musikern und Schwingungen tummelt, gerät auf wundersame Weise selbst in eine andere Schwingung. „Letztlich“, so sagt er. „Sind Orchester beispielhaft in Bezug auf Kommunikations- und Veränderungsprozesse, die nicht nur innerhalb einer Instrumentengruppe, sondern kontinuierlich abteilungsübergreifend funktionieren müssen.“Gefragt nach einem Standardrezept für Motivation antwortet er: „Motivation lässt sich weder verordnen noch nach einem Rezept hervorzaubern. Es gibt nur eine Richtschnur: Wenn Musiker spüren, dass ich mich im Vorfeld ehrlich um ein klares Konzept bemüht habe, wenn sie merken, dass ich nicht auf Selbstdarstellung oder einen billigen Aktionismus setze, sondern mich mit aller Kraft auf die Inhalte konzentriere, dann darf ich darauf vertrauen, dass sich die Motivation bei ihnen einstellen wird.“Seine Vorträge… Genuss und Erlebnis zugleich.Wir freuen uns auf Ihre Anfrage unter [email protected]

Die Zukunft ist nichts für Angsthasen: Trend- und Zukunftsforscher beleuchten die Welt nach Corona
18 Oct 2020

Die Zukunft ist nichts für Angsthasen: Trend- und Zukunftsforscher beleuchten die Welt nach Corona

Die Zukunft ist nichts für Angsthasen: Trend- und Zukunftsforscher beleuchten die Welt nach CoronaAch, wie gerne hätten wir gerade im Moment eine Glaskugel, mit der wir in die Zukunft schauen könnten. Wie gerne wüssten wir, wie es weitergeht, jetzt, im vermaledeiten Corona-Jahr. Wie gerne wüssten wir, wie die Welt Morgen, in einem Monat, in einem Jahr und darüber hinaus aussieht.Zukunfts- und Trendforscher liegen hoch im Kurs. In Zeiten, in denen sich die Welt noch ein wenig unberechenbarer zeigt, obwohl sie das im Grunde ja ohnehin ist. Denn seien wir realistisch: auch die Trendforschung und Zukunftsforschung basieren auf Methoden, die etwas über Wahrscheinlichkeiten aussagen. Doch das ist immerhin besser, als gar keine Idee von der Zukunft. Oder?Einer der bekanntesten Zukunftsforscher unserer Zeit ist Matthias Horx. Sein im Jahr 1998 gegründetes Zukunftsinstitut mit Sitz im Taunus bei Frankfurt am Main hat die Trend- und Zukunftsforschung in Deutschland maßgeblich geprägt. Das Unternehmen, sowie das Team rund um Matthias Horx selbst, sind längst zu international führenden Ansprechpartnern bei Fragen zur Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft avanciert.Die Zukunft ist nichts für AngsthasenWas ist Trend- und Zukunftsforschung eigentlich? Matthias Horx erklärt es so: „Trend- und Zukunftsforschung ist etwas sehr Unterschiedliches, muss man zunächst wissen. Trendforschung ist Gegenwartswissenschaft, man schaut sich also an, was sich gerade und sofort ändert. Zukunftsforschung macht daraus langfristige Modelle, Wahrscheinlichkeiten, die wir heute auch immer besser berechnen können, weil es heute ganz andere Zugänge gibt. Wir haben zum Beispiel gewaltige Datensysteme, mit denen wir arbeiten und immer besser sortieren können, was man voraussagen kann und was nicht. (…) Insofern ist das, was die Zukunftsforschung aus den 60er Jahren einmal war, also eine spekulative, erzählende, auch sehr weiche Wissenschaft, heute ganz anders. Wir wissen über die meisten Systeme relativ gut Bescheid über die Zukunft.“Prognosen über die Dauer von Ehen seien ein sehr anschauliches Beispiel, so der Zukunftsforscher. So gibt es ein amerikanisches Ehepaar, das Paardiagnostik betreibt. Durch ein einfaches Experimentsystem, in dem Ehepartner gebeten werden, sich über Alltagsprobleme zu unterhalten, können die Forscher anhand der emotionalen Übertragungen mit ziemlich genauer Sicherheit ausrechnen, ob das Paar in fünf Jahren noch verheiratet sein wird oder nicht. Soweit so gut. Das Beispiel zeige gleichzeitig eine Krux dieser Wissenschaft: es ist das ambivalente Verhältnis von uns Menschen gegenüber Zukunftsvorhersagen. Im Falle der Ehediagnostik, so Matthias Horx, blieben leider die Kunden aus. Am Ende wolle es dann doch keiner so ganz genau wissen.So liegt es in der Natur der Trend- und Zukunftsforschung, dass sie irritieren und die existierenden Zukunftsbilder, die Menschen im Kopf haben, in Frage stellen. Dass sich das nicht immer angenehm anfühlt, ist auch klar. Zukunft kann weh tun. Und nicht jeder Trend ist einer, den man auch haben will.Trend- und Zukunftsforscher*innen wie Matthias Horx, Sven Gabor-Janszky, Nicole Brandes, Peter Cochrane oder Karin Frick sind Experten auf den Gebieten der Trend- und Zukunftsforschung. Als Redner inspirieren und, ja, schockieren sie zum Teil vielleicht auch mit ihren Ergebnissen.Referenten24 unterstützt dabei, den passenden Redner zu den Themen Zukunft und Trends zu finden. Vorausgesetzt, Sie wollen den Blick in die Glaskugel wirklich wagen. Rufen Sie uns an oder schreiben eine Mail an [email protected] Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Wolfgang Bosbach: Einer der letzten Aufrechten
12 Jul 2021

Wolfgang Bosbach: Einer der letzten Aufrechten

„Humor ist die beste Medizin“, sagt Wolfgang Bosbach, gebürtiger Rheinländer mit Frohnatur, Hobbyfußballer und seit 48 Jahren Vollblutpolitiker. „Humor ist ein Motor, wenngleich es in Berlin schwieriger wird mit dem Humor“, so der 69 Jahre junge Bosbach. Viele verwechselten Humor mit Oberflächlichkeit. „Wenn man hier den Menschen einen fröhlichen guten Morgen wünscht, macht man sich schon verdächtig… bei vielen Politikern gilt schlechte Laune möglicherweise sogar als Nachweis besonderer Seriosität – man macht sich von morgens bis abends Sorgen um die Welt und zeigt das auch mit der Körpersprache.“Wolfgang Bosbach lacht herzhaft und gern, er sagt, er sei nicht nur im Rheinland geboren, sondern auch Rheinländer aus Überzeugung. Dabei gehört der Politiker und Top-Speaker zu denen, denen das Leben nicht nur leicht mitgespielt hat. Im Jahr 2010 wurde bei ihm Prostatakrebs diagnostiziert. Doch anstatt sich in Selbstmitleid zu verkriechen, begann er als einer der ersten offen über seine Krankheit zu sprechen. Politik betrieb er weiter.Wolfgang Bosbach galt in seiner Partei CDU immer als jemand, der aneckt.Das brachte ihm den Ruf der „Kuh, die immer quer im Stall steht“ ein. Weil ihm diese Rolle nicht mehr gefiel, hat er Konsequenzen gezogen und ist bei der letzten Bundestagswahl nicht mehr angetreten. Sein Ruf in der Partei machte ihn gleichzeitig zum Sympathieträger bei den Wählern. Sie vertrauten ihm, denn sie wussten: Da ist einer, der hält, was er verspricht. Im Beliebtheitsranking der Politiker war Wolfgang Bosbach so beliebt wie sonst nur Kanzler und Minister. Er spricht Klartext, er ist einer „der letzten Aufrechten“.Wolfgang Bosbach ist der, den man auch im Fernsehen sieht und in Interviews hört. Er spielt keine Rolle, sondern bleibt bei sich selbst. In seinem Vortrag „Begegnungen. Erlebnisse. Erfahrungen. Wie Politik sein sollte und tatsächlich ist“ sagt er:„Ich habe zwei Erkenntnisse in meinem Leben gewonnen, die banal klingen mögen, doch aus meiner Sicht die Wichtigsten sind. Erstens ist das, authentisch zu sein und zu bleiben und zweitens, bei seinen Überzeugungen zu bleiben, auch, wenn es Ärger gibt.“Er habe es oft erlebt, dass Menschen ihn ansprachen und sagten, dass sie zwar seine politischen Meinungen nicht teilten, es jedoch gut fänden, dass er zu seinen Überzeugungen stehe.Unter einem Interview bei SWR1 Leute liest man Kommentare wie: „Sie gehören nicht zu den Guten nein zu den Ganz Guten. Klasse Mensch und Politiker“, oder „Sehr sympathischer Mensch. Schade das ich sie in ihrer Amtszeit nicht wahrgenommen habe. Wir sollten mehr Politiker haben die sich selbst als Menschen sehen und vor allem im Sinne der Menschen handeln. Ich wünsche ihnen alles Gute Herr Bosbach.“Wolfgang Bosbach hat von der politischen auf die Rednerbühne gewechselt. Er gilt als einer der Top-Redner der deutschen Szene und teilt in seinen Vorträgen unter anderem über Deutschlands Zukunft in Europa und der Politik und Wirtschaft, die Politik der Zukunft, über die Zwickmühle, in der Europa zwischen den USA und China steckt, oder die Herausforderungen für Deutschland in der Innen- und Sicherheitspolitik.

Markus Blum – mit Frau und seinen Kindern durch die Wildnis Kanadas und Australien
9 Jul 2019

Markus Blum – mit Frau und seinen Kindern durch die Wildnis Kanadas und Australien

Untypisch mit Familie, trennte sich Markus Blum von einem Tag auf den anderen von seinem „sicheren“ Umfeld, als Sales assistent und Schneesportlehrer und es folgten eindrückliche Reisen: mit Pferden durch die Wildnis Kanadas, eine Überwinterung als Selbstversorger abseits jeglicher Zivilisation oder mit Kamelen und eigens dafür gebautem Planwagen durch das Outback von Australien.Komfortzone verlassenAll das tönt sehr romantisch, doch um überhaupt dahin zu gelangen, mussten sie den Mut zum Tun aufbringen, die Komfortzone verlassen, Verzicht und immer wieder viele Rückschläge in Kauf nehmen.Anfänglich wird man oft nicht ernst genommen, das Umfeld will einem in das „normale“ Leben zurückführen.Doch was ist das normale Leben? Was bedeutet Sicherer Weg? Diese Definition ist für jeden anders und für Markus und Sabrina Blum sind es Situationen und Orte, welche für viele als gefährlich und unsicher betitelt werden. Doch unsicher fühlt sich ein Weg an, wenn er nicht der ist, den wir gehen möchten. Sie folgten ihren Zielen, ihrem Instinkt, immer mit grosser Passion. Beeindrucken sind ihre Herangehensweisen an neue Situationen und Ziele. Würden sie sich dabei an die Ratschläge vieler Menschen halten, wären sie erst gar nie zu ihren Abenteuern aufgebrochen. „Das ist nicht möglich, das geht nicht!“ Vor Ihren Reisen zu Pferd und per Kamel hatten die beiden z.B. keine Ahnung im Umgang mit den Tieren. Die Kamele mit denen sie in Australien unterwegs waren, holten sie sich aus der Wüste, sie waren anfänglich komplett wild. Diese mussten von ihnen zuerst noch gezähmt und trainiert werden. Was sie bei ihren Reisen und dem erreichen ihrer Ziele so erfolgreich macht, ist, dass sie an sich und ihre Fähigkeiten glauben, als Team zusammenschmelzen und hart dafür Arbeiten, um scheinbar unmögliches, möglich zu machen.Markus Blum hat mit seinen Geschichten vieles zu erzählen und er berührt und inspiriert MenschenEigentlich hielten sie ihre Reisen für nichts aussergewöhnliches, doch das Interesse der Medien, dem Schweizer Fernsehen und tausende begeisterte Zuhörer an Vorträgen, bestätigten Markus Blum, dass er mit seinen Geschichten vieles zu erzählen hat und Menschen berührt und Inspiriert. Mit seinen Vorträgen „Kanada – Leben in der Wildnis“ und „Australien – mit Kamelen durchs Outback“ will er Mut machen, an Träume zu glauben und Dinge anzupacken. Er zeigt damit klar auf, wie wichtig es ist, seine Komfortzone zu verlassen, um sich nicht ein ganzes Leben im Kreis zu drehen, dass kein vorgegebener Weg auch Freiheit bedeuten kann, wie wichtig Teamlife und Flexibilität ist, um seine Träume und Visionen leben zu können. Nicht alles auf dem Weg zum Ziel verläuft nach Plan, aber alles was wir tun, muss mit Passion geschehen.„Live your life to the fullest every day!“Lassen Sie sich inspirieren und Motivieren! Erleben sie Markus Blum selbst. Ihn zu treffen und zu erleben ist eine beeindruckende und inspirierende Erfahrung. Anfragen senden Sie an [email protected]

Stefan Wachtel – die „5 Referenten24 Fragen“
19 Oct 2020

Stefan Wachtel – die „5 Referenten24 Fragen“

Dr. Stefan Wachtel ist Sprechwissenschaftler und Germanist. Als Redetrainer schult und berät er Führungskräfte in der freien Rede. Wie diese kraftvoll, verständlich und nahbar zu ihrem Publikum sprechen. Denn er sagt: “ ES GIBT KEINE GUTE FÜHRUNG OHNE GUTEN AUFTRITT.“ Viele seiner Methoden hat er selber entwickelt, darunter das sogenannte „Zielsatz-Prinzip“ – eine Anleitung zur gekonnten Pointierung. Darüber hat Stefan Wachtel sogar ein Buch veröffentlicht: Das Zielsatz-Prinzip: Wie Pointierung unsere Wirkung erhöhtStefan Wachtel im Interview mit Referenten24:Interview1. Welche Kernthemen enthalten Ihre Vorträge?Dr. Stefan Wachtel: Mein Thema ist Führungswirkung. Ich bin seit 22 Jahren im Executive Coaching mit Spitzenmanagern tätig, nach sieben Jahren Arbeit mit ARD / ZDF Moderatoren und gleichzeitig drei Jahren Ansagentraining mit Lufthansa- Piloten. Dabei bin ich leidenschaftlich Mechaniker, mit vielen handfesten Methoden, mit Hebeln und Werkzeugen, aber ich habe gesehen, dass das alles nicht funktioniert, wenn die Klienten im falschen Film sind: im Experten- oder im typisch deutschen Erbsenzählermodus. Den richtigen Film nenne ich den „Executive Modus“, wie mein vorletztes Buch. Vorher hatte ich mit dem Buch „Die Kunst des Authentischen“ ein Klischee zerstört. Zum Wirkungsmodus gehört sprachliche Pointierung. Davon handelt mein neues Buch „Das Zielsatz Prinzip - English: REVERSED PYRAMID. Alle Methoden sind proprietär; ich arbeite zum Beispiel mit dem Zielsatz Prinzip, seit fast 20 Jahren. Diese drei meiner zehn Bücher bieten den Content für meine Keynotes.2. Welches Publikum bzw. welche Branche erreichen Sie mit Ihrer Rede?Dr. Stefan Wachtel: Es sind typischerweise ManagerInnen, die den nächsten Sprung in den Executive Modus schaffen wollen – also Menschen die in die jeweils nächstgrößere Rolle wollen. Die Speech „Die Kunst des Authentischen“ ist für Jedermann geeignet, sehr unterhaltsam. Der TED Talk ist global möglichst für viele Menschen aller Art.3. Warum sind Sie ein Referenten24 und woher nehmen Sie Ihre Kenntnisse?Dr. Stefan Wachtel: Ich bin TED Talker, das ist die Königklasse der internationalen Rhetorik. Und ich habe vier Jahre SPRECHwissenschaft studiert , darin promoviert, mache seit 27 Jahren SPRECH Trainings und Coachings – größtenteils für Bühnen. Und ich habe acht oder neun Bücher dazu geschrieben. Klar dass ich darüber SPRECHE.4. Was bringt die Zukunft? Spielt die «Zeit» in Ihrem Metier eine Rolle? Oder Stetigkeit?Dr. Stefan Wachtel: Beides: Ich habe wenig Zeit mit den Klienten denn die haben wenig Zeit. Meine Trainingsmethoden müssen deshalb sehr effizient sein. Und Stetigkeit und nachhaltige Wirkung sind mir wichtig: Die Klienten wollen meine Methoden (u.a. „Das Zielsatz Prinzip“) und Einsichten („Executive Modus“) lange anwenden. Das können sie, denn die gemeinsam erarbeiteten Inhalte der Reden und Antworten sind vielfach wiederverwendbar.5. Nennen Sie uns Ihr Lebensmotto! Was möchten Sie den Zuhörern unbedingt mit auf den Weg geben?Dr. Stefan Wachtel: "Es gibt keine Naturtalente!"

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