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Parag Khanna – über die globale Zivilisation und den Wachstumsmotor Asien

Parag Khanna – über die globale Zivilisation und den Wachstumsmotor Asien

11 June 2019. Veröffentlicht durch Oliver Stoldt

„Kein Mensch denkt, dass ich Inder bin!“ beginnt der Sohn indischer Eltern Parag Khanna seinen Vortrag und erntet erstaunte Gesichter. „Wenn ich in ein Taxi steige, hält mich niemand für einen Inder. In Istanbul glaubt der Taxifahrer, ich sei ein Türke, in New York hält man mich für einen Mexikaner und selbst in Indien, wo ich herkomme, meint manch einer, ich sei Pakistani.“ Doch es gäbe auch eine Ausnahme, scherzt er. „Die Leute in Usbekistan, die erkennen einen Inder sofort, wenn sie einen sehen.“ Gerne würden sie dann eigens ein typisches Lied anstimmen, natürlich im Spaß. Parag Khanna schmunzelt.

Parag Khanna ist Senior Research Fellow am Zentrum für Asien und Globalisierung der Nationaluniversität Singapur und kommentiert außerdem regelmäßig auf CNN das Weltgeschehen.

Die »New York Times« hat ihn als den „wahrscheinlich am besten vernetzten Menschen der Welt“ bezeichnet. Parag Khanna ist indischer Abstammung und wuchs in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Deutschland und den USA auf, promovierte an der London School of Economics und hat inzwischen mehr als hundert Länder bereist.

Aber zurück zu der großen Frage, die ihn umtrieb: „Warum denken nur so wenig Leute, dass ich Inder bin?“ Pragmatisch schlug er den wissenschaftlichen Weg ein. Er entnahm eine Speichelprobe und schickte sie bei dem National Geographic Genographic Project ein, das im Jahr  2005 als Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern und Universitäten auf der ganzen Welt ins Leben gerufen wurde, um Muster menschlicher Migration aufzudecken.

„Wenn Sie an einer solchen Studie teilnehmen, stellen Sie sehr schnell fest, das keiner von uns tatsächlich zu einer bestimmten Ethnie gehört. Vielmehr sind wir Produkte aus zufälligen ethnischen Kollisionen, die sich über Hunderte von Jahren ergeben haben.“

„Wir sind nicht nur indisch, deutsch oder was auch immer.“

Was die Asiaten betrifft, ist er sich seitdem sicher: Egal wo in Asien jemand geboren ist, ist er/sie mit Sicherheit eines, nämlich asiatisch. Im Gegensatz zu Europäern, die sich neben der eigenen Nationszugehörigkeit auch als Teil von Europa fühlen, sähen sich die Asiaten nach wie vor als sehr nationsgeprägt. Parag Khanna möchte das Zusammengehörigkeitsgefühl in Asien wieder stärken und zeigen, dass Asien nicht nur aus China besteht. Er glaubt, dass Asien als Ganzes das Zeug dazu hat, zu dem wichtigsten Wirtschaftsmotor der globalen Welt zu werden. Er möchte China dabei nicht ausschließen, sondern sieht in einem vereinten China ein viel größeres Wirtschaftspotential.

Parag Khanna zitiert zum Abschluss seiner Vorträge über Asien und das Geschehen dort gern den großen indischen Poeten Rabindranath Tagore, der gesagt hat: „Asien wartet wieder darauf, dass solche Träumer kommen und die Arbeit fortsetzen… die Bindungen geistiger Führung herstellen.“

Der Referenten24 Parag Khanna referiert nicht nur über die asiatischen Märkte, sondern auch über die Folgen des Brexit, die Eurozone, die US- oder die chinesische Wirtschaft sowie den Welthandel. Parag Khanna spricht auf Englisch und Deutsch.

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Parag Khanna

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11 June 2019. Veröffentlicht durch Oliver Stoldt

„Kein Mensch denkt, dass ich Inder bin!“ beginnt der Sohn indischer Eltern Parag Khanna seinen Vortrag und erntet erstaunte Gesichter. „Wenn ich in ein Taxi steige, hält mich niemand für einen Inder. In Istanbul glaubt der Taxifahrer, ich sei ein Türke, in New York hält man mich für einen Mexikaner und selbst in Indien, wo ich herkomme, meint manch einer, ich sei Pakistani.“ Doch es gäbe auch eine Ausnahme, scherzt er. „Die Leute in Usbekistan, die erkennen einen Inder sofort, wenn sie einen sehen.“ Gerne würden sie dann eigens ein typisches Lied anstimmen, natürlich im Spaß. Parag Khanna schmunzelt.

Parag Khanna ist Senior Research Fellow am Zentrum für Asien und Globalisierung der Nationaluniversität Singapur und kommentiert außerdem regelmäßig auf CNN das Weltgeschehen.

Die »New York Times« hat ihn als den „wahrscheinlich am besten vernetzten Menschen der Welt“ bezeichnet. Parag Khanna ist indischer Abstammung und wuchs in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Deutschland und den USA auf, promovierte an der London School of Economics und hat inzwischen mehr als hundert Länder bereist.

Aber zurück zu der großen Frage, die ihn umtrieb: „Warum denken nur so wenig Leute, dass ich Inder bin?“ Pragmatisch schlug er den wissenschaftlichen Weg ein. Er entnahm eine Speichelprobe und schickte sie bei dem National Geographic Genographic Project ein, das im Jahr  2005 als Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern und Universitäten auf der ganzen Welt ins Leben gerufen wurde, um Muster menschlicher Migration aufzudecken.

„Wenn Sie an einer solchen Studie teilnehmen, stellen Sie sehr schnell fest, das keiner von uns tatsächlich zu einer bestimmten Ethnie gehört. Vielmehr sind wir Produkte aus zufälligen ethnischen Kollisionen, die sich über Hunderte von Jahren ergeben haben.“

„Wir sind nicht nur indisch, deutsch oder was auch immer.“

Was die Asiaten betrifft, ist er sich seitdem sicher: Egal wo in Asien jemand geboren ist, ist er/sie mit Sicherheit eines, nämlich asiatisch. Im Gegensatz zu Europäern, die sich neben der eigenen Nationszugehörigkeit auch als Teil von Europa fühlen, sähen sich die Asiaten nach wie vor als sehr nationsgeprägt. Parag Khanna möchte das Zusammengehörigkeitsgefühl in Asien wieder stärken und zeigen, dass Asien nicht nur aus China besteht. Er glaubt, dass Asien als Ganzes das Zeug dazu hat, zu dem wichtigsten Wirtschaftsmotor der globalen Welt zu werden. Er möchte China dabei nicht ausschließen, sondern sieht in einem vereinten China ein viel größeres Wirtschaftspotential.

Parag Khanna zitiert zum Abschluss seiner Vorträge über Asien und das Geschehen dort gern den großen indischen Poeten Rabindranath Tagore, der gesagt hat: „Asien wartet wieder darauf, dass solche Träumer kommen und die Arbeit fortsetzen… die Bindungen geistiger Führung herstellen.“

Der Referenten24 Parag Khanna referiert nicht nur über die asiatischen Märkte, sondern auch über die Folgen des Brexit, die Eurozone, die US- oder die chinesische Wirtschaft sowie den Welthandel. Parag Khanna spricht auf Englisch und Deutsch.

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Die Frau in der KI: Dalith Steiger – eine Inspiration für die Welt
16 Sep 2021

Die Frau in der KI: Dalith Steiger – eine Inspiration für die Welt

Wir starten mit einem privaten Blick auf die in Israel geborene Powerfrau Dalith Steiger, die ansonsten eher als erfolgreiche Unternehmerin und Top-Speakerin bekannt ist. Dalith Steiger ist Mutter von zwei Teenager-Mädchen auf die sie, wie sie mit einem Funkeln in den Augen sagt, sehr stolz ist. Ihre Zeit verbringt sie am liebsten im Kreis von guten Freunden und der Familie und braucht ihr regelmäßiges sportliches Workout. Das ist nicht wirklich überraschend, denn man merkt sofort, dass sie offensichtlich mit einer gehörigen Portion Energie auf die Welt kam.Dalith Steiger hegt seit ihrer Kindheit eine Leidenschaft für die Welt der Zahlen und Fakten, und diese Leidenschaft hat sie auf ihren heutigen beruflichen Weg gebracht, der vielmehr eine Berufung als Arbeit für sie ist.Dalith Steiger und Mathematik: Eine klare Sprache ohne MissverständnisseDalith Steiger hat einmal Mathematik studiert, weil sie „eine klare Sprache sprechen wollte, die nicht missverstanden werden kann“. Nun könnte man meinen, sie sei dieser Typ Roboter, geprägt von der faktischen Welt der Zahlen. Doch weit gefehlt. Dalith Steiger ist Mensch durch und durch. Sie lacht viel und gern und besitzt vor allem ein großes Talent, Künstliche Intelligenz (KI) in etwas Greifbares, fast schon Menschliches zu verwandeln.KI als Hilfsmittel, um mehr Zeit für Familie und Freunde zu habenWas sie antreibt ist gerade die Kombination aus der Welt der Technologie und der „echten“ Welt, in der man mit Freunden und Familie zusammen ist, sich trifft und austauscht. Als sehr familien- und freundschaftsorientierter Mensch sieht sie die Technologie und insbesondere die KI als Hilfsmittel, mehr Zeit mit dem zu verbringen, was uns wirklich Freude macht.Sie sagt:„Die heute verfügbare Technologie ermöglicht uns, mehr Zeit mit der Familie und Freunden zu verbringen, und das ist es, was mich wirklich begeistert, das ist es, was ich liebe.“Ihr strahlendes Gesicht spiegelt die Leidenschaft wider, die sie für ihre Arbeit hegt. Ihre Mission ist es, die Technologie und KI aus der Ecke der bedrohlichen Dinge herauszuholen und sie im Gegenteil als das zu positionieren, was sie, wenn sie verantwortungsvoll und menschlich eingesetzt wird, zu leisten im Stande ist. Für die Menschheit, nicht gegen sie.Share for success: Die beeindruckende Karriere der Dalith SteigerDalith Steiger ist KI-Influencerin, Unternehmerin, Miteigentümerin und Mitglied der Geschäftsleitung von CORE Design Works, CEO des Swiss IT-Leadership Forum und Mitglied des Beirats von digital-liberal.ch sowie Mitgründerin und Managing Partnerin des Global AI Hub SwissCognitive. Letzteres war ihr letztes Baby, das sie 2016 in die Welt brachte. Die Idee dahinter war, erstklassige Lösungen für Fragen im Zusammenhang mit KI in einem „Global AI Hub“ anzubieten. Das Kernprinzip des Unternehmens basiert auf „share for success“, also Erfolg zu teilen, indem Mittel zum Wissens- und Erfahrungsaustausch bereitgestellt werden. Seit der Gründung haben sich mehr als 150 Unternehmen aus 30 verschiedenen Branchen mit über zwei Millionen Mitarbeitern über SwissCognitive zusammengeschlossenIn ihren fesselnden Vorträgen nimmt Dalith Steiger ihre Zuhörer mit auf eine Reise in die Welt der Technologie und der KI, die einer Reise ins Weltall gleichkommt. Sie produziert spielerisch Gedankenbilder, die die abstrakte Welt der Technik real werden lassen. Denn, das ist für Dalith Steiger klar, die reale Welt findet hier und jetzt statt. Im Kreis der Familie und Freunden. KI? Ein Mittel zum (guten) Zweck.

Sascha Lobo – Interview mit Sascha Lobo DEF2017 Zürich
11 Aug 2017

Sascha Lobo – Interview mit Sascha Lobo DEF2017 Zürich

Autor, Blogger, Strategieberater und Markenkommunikator – Sascha Lobo ist vielseitig begabt. Den Grundstein seiner Karriere legte er mit seinem Studium in Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste in Berlin. Er befasst sich intensiv mit dem Einfluss und den Auswirkungen des Internets auf Gesellschaft, Politik und Wirtschaft. Der Kommunikationspunk ist ein leidenschaftlicher Redner. Sein Thema in Vorträgen und Blogs: die digitale Welt – von Social Media bis hin zur Analyse digitaler Arbeitsprozesse. Seine Referate sind packend und einmalig.

Benedikt Böhm – die «5-Referenten24-Fragen»
7 Sep 2018

Benedikt Böhm – die «5-Referenten24-Fragen»

In den Vorträgen von Benedikt Böhm verbindet er körperliche und mentale Grenzerfahrungen aus dem Extremsport mit seinem Leben als Geschäftsführer beim Skitourenweltmarktführer Dynafit.InterviewWas sind die Kernthemen Ihrer Vorträge?Benedikt Böhm: Die Vorträge selbst bestehen aus atemberaubenden Bildern sowie kurzen Video Clips aus der Extremwelt. Besonderen Spaß macht es mir beiden Welten in welchen ich mich täglich bewege – körperliche und mentale Grenzerfahrungen aus dem Extremsport mit meinem Leben als Geschäftsführer beim Skitourenweltmarktführer Dynafit zu verknüpfen. Ich beantworte wie ich Innovation im Bergsteigen (Speed versus Lagerkette) aber auch im Unternehmen (Dynafit als Neuerfinder des Skitourensports) erlebe und vorantreibe. Warum bedeutet Querdenken und Innovation Grenzen zu durchbrechen? Was sind die Hindernisse und noch wichtiger welche Methodik habe ich entwickelt diese zu meistern? Ich nehme die Zuhörerschaft mit auf einen 8.000er mit allem was dazu gehört. Erfolg, aber auch Rückschläge, dramatische Unfälle und Wiederstände, wieder Aufstehen und das Ziel verfolgen.Welches Publikum bzw. welche Branche erreichen Sie mit Ihrer Rede?Benedikt Böhm: Mein Publikum ist nicht begrenzt da meine Inhalte allgemein gültige Themen des Menschseins sind. Ich habe mich aber darauf spezialisiert mit Firmen aller Art zusammenzuarbeiten da der authentische Brückenschlag zwischen Extrem- und Geschäftswelt mein Alleinstellungsmerkmal ist. Ich bin in beiden Welten zu Hause und werde überwiegend für interne Führungs- sowie Vertriebs- und Marketing als auch Kundenveranstaltungen gebucht. Ich spreche über alle Branchen hinweg bei namenhaften Firmen, dem Mittelstand sowie den aktuellen und dem ein oder anderen zukünftigen Hidden Champion. Aber auch vor Militärs, Landwirten, Studenten, bei Startup Veranstaltungen und vor jungen Führungskräften. Mir ist es wichtig bodenständig und nahbar zu bleiben.Warum sind Sie ein Referenten24? Woher nehmen Sie Ihre Erkenntnisse?Benedikt Böhm: Ich denke der Mensch lernt vorallem durch das TUN. Ich nehme meine Erkenntnisse aus der Praxis. Also aus den eigenen Erfahrungen. Egal ob dies die vielen Grenzerfahrungen beim Bergsteigen sind oder die Erfolge und Niederlagen als Geschäftsführer von Dynafit vor 15 Jahren aus der Insolvenz kommend zum heutigen Synonym für den Skitourensport weltweit.Was bringt die Zukunft? Spielt die 'Zeit' in ihrem Metier eine Rolle?Benedikt Böhm: Zeit ist der wesentliche Faktor in meinem Leben als Speedbergsteiger aber auch als Geschäftsmann und dreifacher Familienvater. Raum und Zeit sind die größten Luxusgüter der heutigen und zukünftigen Welt. Diejenigen die Ihre Zeit in einer immer komplexeren Welt sinnvoll nutzen wollen, müssen vorallem die Fähigkeit des Weglassens beherrschen. Die Kunst des Weglassens in Verbindung mit Zeitreduktion und Risikominimierung ist ein elementarer Bestandteil meiner Vorträge.Was ist ihr Lebensmotto? Was möchten Sie Ihren Zuhörern mit auf den Weg geben?Benedikt Böhm: Mein Ziel ist es Menschen für sich und Ihre potentiellen Fähigkeiten zu sensibilisieren. Ich will Mut machen persönliche Ziele und die damit verbundenen Risiken, Grenzen und Hürden mit der Methodik und Leichtigkeit eines Speedbergsteigers zu betrachten um mehr aus sich persönlich herauszuholen. Ich versuche das Publikum anhand eines manchmal auch schweißtreibenden Vortrags und zugeschnittener Inhalte in eine nicht vorstellbare Welt zu entführen und gleichzeitig zu inspirieren die wachsenden Herausforderungen mit Geschwindigkeit und Präzession anzupacken.

Tim Leberecht will Business wieder menschlich machen. Ein Hoch auf die Business Romantik!
28 Sep 2018

Tim Leberecht will Business wieder menschlich machen. Ein Hoch auf die Business Romantik!

Romantik im Business, das kann sich kaum einer vorstellen. Jedenfalls keiner, der seine Karriere in einem Großkonzern lebt. Hier, so sollte man meinen, geht es doch um harte Fakten und Zahlen und Daten. Mancherorts werden Menschen sogar durch Maschinen ersetzt, die Künstliche Intelligenz hat längst Einzug gehalten in die Unternehmensprozesse.Menschlichkeit in der GeschäftsweltZu Recht könnte man sich fragen, ob all das Menschen eigentlich glücklich macht. Das haben bisher jedoch nur wenige getan. Tim Leberecht gehört zu den hartnäckigen Bohrern. Er will, dass Menschen nicht zu Effizienzrobotern werden. Er will, dass wieder Menschlichkeit einzieht in die Geschäftswelt von heute.Mit seiner Idee von „Business Romantik“ trifft er auf offene Ohren. Wer geht schon gern Tag ein Tag aus bloß wegen des Geldverdienens zur Arbeit? Leider geht es aber vielen Menschen genauso. Schon morgens freuen sie sich auf den Feierabend, der Montag ist ein Horrortag und besser wird es erst ab Donnerstag, denn dann naht das Wochenende.Die Welt kann auch anders sein, sagt Tim Leberecht. Er gehört zu den Senkrechtstartern unter den Speakern und Beratern, weil immer mehr CEOs erkennen, dass Effizienz allein nicht das Zauberwort sein kann. Gefragt danach, was denn eigentlich ein Business Romantiker wäre antwortet Tim Leberecht: „Business-Romantiker halten Gefühle, Emotionalität und Verletzlichkeit im Job für mindestens genauso wichtig wie Vernunft.“Starbucks nachhaltig als eine menschliche, wertebasierte Marke mit PersönlichkeitIn seiner Aufzählung von Business Romantikern unserer Zeit fallen Namen wie Richard Branson, Steve Jobs oder Elon Musk. Er erzählt von Howard Schultz, dem CEO von Starbucks, einem weiteren Business Romantiker. Der hatte seine 12.000 Baristas im Rahmen der „Race together“-Kampagne dazu aufforderte, mit Kunden offen über Rassendiskriminierung zu sprechen. „Im Nachhinein erntete er dafür einen riesigen Shitstorm, weil die Schlangen in den Filialen noch länger wurden und die Kunden lieber an ihrem Kaffee als an einem ernsten Gespräch interessiert waren. Hätte Schultz vorher Marktforschung betrieben, wäre das gar nicht passiert. So aber hat er seine persönlichen Werte der unternehmerischen Entscheidung vorangestellt und Starbucks nachhaltig als eine menschliche, wertebasierte Marke mit Persönlichkeit in den Medien platziert.“Und dann, gibt er zu, gäbe es da auch noch die dunkle Seite der Romantik. Emotionen bergen Risiken und je mehr Emotionalität in einem Unternehmen zugelassen würde, desto größer würden auch die Risiken. „Das ist wie in einer langen Beziehung: ohne harte Arbeit daran geht es nicht.“Die harte Arbeit lohnt sich, davon ist Tim Leberecht überzeugt. Sein Erfolg spricht für seine Idee der Business Romantik. Spannend und vor allem anders ist sie in jedem Fall.

Sabine Asgodom – mit Humor und Gelassenheit unter den „101 wichtigsten Frauen in der deutschen Wirtschaft“
24 Aug 2020

Sabine Asgodom – mit Humor und Gelassenheit unter den „101 wichtigsten Frauen in der deutschen Wirtschaft“

Wenn man Sabine Asgodom als eine der großen deutschen Keynote-Speaker beschreiben möchte, dann führt mich das automatisch zu einer längeren Aufzählung: Journalistin, Trainerin, Coach, Autorin, Speaker, Unternehmerin – und Fußball-Schiedsrichterin. Ach ja, und im Bayerischen Fernsehen hatte sie zwei Jahre lang ihre eigene TV-Sendung, nämlich „Sabine Asgodom“.Sabine Asgodom – die bodenständige Lady mit grossen AmbitionenSie veröffentlichte mehr als 30 Bücher und ihre Vorträge bestechen stets auch durch einen beeindruckenden – und fesselnden – Mix aus Humor und Gelassenheit.An Auszeichnungen mangelt es nicht, so wählte unter anderem die Financial Times Deutschland sie unter die „101 wichtigsten Frauen in der deutschen Wirtschaft“ und in 2010 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.In einem Interview mit dem IHK-Magazin Köln ging es einmal um das Thema „Scheitern“. Und hierzu lautete ihr Impuls:„Trau dich zu scheitern, probier etwas aus, riskier, dich zum Affen zu machen. Handle, lerne, verbessere! Schöner scheitern macht gescheit!“Die Powerfrau hat in ihrem Leben verschiedene Firmen gegründet, darunter Asgodom Live, die Asgodom-Coach-Akademie GmbH und die Asgodom Inspiration Company. Vieles hat mit Motivation und Lebenshilfe zu tun. In einem Interview mit dem Münchner Merkur sprach sie einmal über Parallelen zwischen Fußball und Business, zum Beispiel„die Fähigkeit, wieder aufzustehen, nachdem man hingefallen ist. Oder wie wichtig Teamgeist ist, um Erfolg zu haben. Aus dem Fußball wissen wir auch, dass man Fehler machen darf: Wenn ein Stürmer immer nur dann aufs Tor schießt, wenn er eine 100-prozentige Torchance wittert, wird seine Erfolgsbilanz deutlich schlechter ausfallen, als wenn er auch mal einen Schuss wagt, der daneben gehen könnte.“Sie bezeichnet sich selbst als professionelle Mutmacherin. Als junge Journalistin fand sich Sabine Asgodom damit ab, 500 Euro weniger als ihre Kollegen zu verdienen. Heute weiß sie: Wer zu wenig verlangt, schmälert seinen eigenen Wert. Dass ihr das längst nicht mehr passiert, liegt auf der Hand. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, sowohl Assistenten als auch Vorstände fit für den öffentlichen Auftritt, den Aufstieg im Unternehmen oder die Freiberuflichkeit zu machen.In einem Interview mit einem Münchner Lifestylemagazin wurde sie einmal gefragt, was ihr persönliches Maximum an Möglichkeiten wäre. Und ehrlich gesagt – wen wundert da ihre Antwort, nämlich: Bundespräsidentin werden, um dabei Menschen aus aller Welt zu treffen, Menschen Mut zu machen – und ihnen auch mal in den Hintern zu treten.Und was sie für diesen Job qualifizieren würde? Hier ihre Antwort:„Man muss menschlich und hell in der Birne sein und Reden halten können. Das trifft auf mich alles zu. Außerdem war ich mit einem Afrikaner verheiratet, verfüge also über interkulturelles Know-how. Ich spreche passabel Englisch, bin seit zehn Jahren selbstständig, war angestellt und arbeitslos. Ich habe in der Wirtschaft gearbeitet, mich in der Politik engagiert und war Gewerkschafterin. Also eigentlich eine Supermischung.“Als professionelle Mutmacherin hat Sabine Asgodom auch die COVID-19-Herausforderung angenommen und in eine success story verwandelt: aktuell konzentriert sie sich auf ihre Malerei und verkauft erfolgreich ihre meist abstrakte Kunst.

Völlig schwerelos: Ex-Astronauten-Trainerin Laura Winterling. Ganz geerdet.
21 Aug 2018

Völlig schwerelos: Ex-Astronauten-Trainerin Laura Winterling. Ganz geerdet.

Vorläufig schaut sie sich die Sterne in erster Linie von unten an, in der Hoffnung, sie von Porz im Frankenland sehen zu können. Dort, aus dem Fränkischen, kommt sie her und betreibt dort heute ihre Firma Space Time Concepts.Denn in Porz befindet sich das Trainingszentrum der Esa, in dem sie bei Vorträgen, Events und Führungen Erdmenschen ins All entführt. Sie lässt die Faszination Weltraum und Raumfahrt lebendig werden und am liebsten möchte man gleich mit ihr durchstarten. Motivieren, das kann sie.Wo geht’s denn hier zum Weltall?Laura Winterling hat über sechs Jahre künftige Astro- und Kosmonauten für ihre Missionen auf der ISS ausgebildet. Sie war zehn Jahre bei der Europäischen Weltraumorganisation (Esa) und hatte sich im Jahr 2008 zum ersten Mal als Astronautin beworben. Damals, mit gerade einmal 27 Jahren, war sie knapp gescheitert. Ihren Traum vom Flug in den Weltraum hat sie darum noch lange nicht aufgegeben. Diesen Traum verfolgt sie auch zehn Jahre später konsequent.Physik, Technik, Zukunft, MenschIhre Themen erstrecken sich über zahlreiche Gebiete, denn über ihre ungewöhnliche Arbeit hat sie ein breites Spektrum an Wissen ansammeln müssen und können. „Die Raumfahrt umfasst so viele unterschiedliche Bereiche“, sagt sie. „Man muss sich zwangsläufig mit Physik, Technik, der Weltpolitik und vor allem mit Menschen und ihren Verhaltensweisen auseinandersetzen.“So spricht sie über den großen Nachbarn Amerika, über Bildung, Energie und Mobilität, Führung und Leadership 4.0., Innovationen oder Karriere und Profiling. Sie erklärt, was sie über das Thema Künstliche Intelligenz denkt, was Robotik für die Raumfahrt bedeutet. Weil es bei einem Flug ins All auch und besonders um die innere Balance der Astronauten geht, besitzt sie ein breites Wissen über die Themen Selbst-, Stress- und Zeitmanagement sowie Motivation. Als leidenschaftliche Sportlerin gibt sie ihre Erfahrungen aus dem Extrem- und Teamsport weiter und teilt ihre Gedanken über zukünftige Generationen, Zukunftsforschung und Thinktanks. Ihre Vorträge hält sie in vier Sprachen: auf Deutsch, Englisch, Italienisch und Russisch.Bekommen Sie Angst? Dazu gibt es keinerlei Veranlassung. Denn Laura Winterling ist alles andere als abgehoben. Die Beschreibung „geerdet“ trifft besser auf sie zu. Man braucht die Bodenhaftung wohl, wenn man sich in die Schwerelosigkeit begibt.Laura Winterling versteht es auf magische Weise, extrem komplexe Zusammenhänge einfach, pragmatisch und für jeden verständlich zu erklären. Sie kommt als eine Ladung geballtes Wissen und Inspiration daher und bleibt dabei vollkommen menschlich und nahbar.Gefragt nach einer Selbstbeschreibung überlegt sie nicht lang und antwortet: „Frau, Physikerin, ehemalige Astronauten Instruktorin und Unternehmerin.“Sind Sie bereit für den Flug ins All?Dass Laura Winterling etwas Besonderes ist und vermittelt, erfahren Sie am besten in ihren inspirierenden Vorträgen und einem „Flug“ mit ihr ins All. Wie viele Menschen kennen Sie, die Astronauten Trainer sind und davon träumen, ins All zu fliegen? Mit ihr haben Sie die einmalige Gelegenheit.Informationen telefonisch oder per Email: [email protected]

Sascha Lobo: Überdosis an Weltgeschehen und Komplexität
18 Jun 2021

Sascha Lobo: Überdosis an Weltgeschehen und Komplexität

Sascha Lobo ist der mit der Frisur. Doch vielmehr ist Sascha Lobo Experte für die Digitalisierung, die unsere Welt seit Jahren radikal und schnell verändert.Der Autor und Strategieberater mit den Schwerpunkten Internet und Markenkommunikation gehört nicht der Generation Internet an. Als er im Jahr 1975 geborene wurde, gab es weder das Internet noch Mobilfunk noch Smartphones oder Social Media. Umso mehr fällt dem „Business Punker“ Lobo vielleicht auf, wie schnell und komplex die Welt seit seiner Kindheit geworden ist. Egal wo man hinschaut, Veränderungen, die früher Jahre brauchten, spielen sich heute in Windeseile ab. Da muss eine Menschheit erstmal mitkommen.Der Experte für Internetentwicklungen, Netzökonomie, Digitalisierung und Zukunftstrends hat teils zusammen mit Co-Autoren diverse Bücher geschrieben, in denen es mehrheitlich um unsere Welt im Zeitalter der Digitalisierung geht: 2006 erschien das Buch „Wir nennen es Arbeit“, 2012 „Internet — Fluch oder Segen“ und zuletzt im Jahr 2019 „Realitätsschock. Zehn Lehren aus der Gegenwart“.Sascha Lobo – Autor, Blogger, Strategieberater & MarkenkommunikatorSascha Lobo erzählt in seinen Vorträgen, dass er ungefähr seit den Jahren 2014 oder 2015 „dieses Gefühl habe, dass die Welt aus den Fugen scheint, wir Realitätsschocks erleiden“. Obwohl es immer Probleme gab, gibt es „heute nur wenige große Probleme, die keinen globalen oder digitalen Hintergrund haben und die deshalb viel umfassender erscheinen.“In einem Interview mit dem Tagesspiegel zu seinem letzten Buch wurde er einmal einen Tick provokant gefragt, wie er als digitaler Vordenker, als jemand, dem der sich als Internetexperte positioniert, auch über den Klimawandel, den Rechtsruck oder die Migration, also die Weltprobleme im Allgemeinen schreiben könnte. Nach dem Motto: Ich erkläre auf 300 Seiten mal die Welt und ihre Probleme. Sascha Lobo antwortete: „Sie meinen, das ist anmaßend? Ich kenne dieses Argument: Da kommt jetzt der Frisurentyp mit seinen sozialen Medien und meint, alles erklären zu können.“ Darum geht es ihm nicht. Er sagt: „Mein Erklärungsansatz ist die gesellschaftliche Klammer des Realitätsschocks, dort kenne ich mich aus. Außerdem habe ich in vielen Debatten der vergangenen Jahre gemerkt, dass die digitale Perspektive fehlte oder geringgeschätzt wurde. Und das, obwohl die Digitalisierung in fast alle großen Problemfelder stark eingreift, etwa bei der Migration, die ein zutiefst digitales Phänomen ist.“Digitalisierung zieht sich heute durch jeden Bereich, ist Sascha Lobo überzeugt: da wäre die Politik, man denke an Trump und Twitter, Kultur und die Gesellschaft als Ganzes, aktuell geprägt durch die Pandemie, seit der auch in Deutschland sehr viel mehr digital möglich ist als zuvor: von der Arbeit im Homeoffice über Vorlesungen oder den Unterricht in der der Schule. In einem Interview mit der „Zeit“ zu diesem Thema sagte er: „Durch die Corona-Krise sind wir in Sachen Digitalisierung einen sehr großen Schritt nach vorne gegangen. Nicht, weil es plötzlich digitale Dienste wie Zoom gibt, die gab es ja auch vorher, sondern weil die Menschen sie nun auch nutzen. Denkt man über Fortschritt nach, kommt der in den seltensten Fällen durch eine neue Software oder Hardware, sondern dadurch, dass Menschen ihr Verhalten ändern.“Digitalisierung ist gerade jetzt ein heißes Thema. Der versierte Vortragsredner Sascha Lobo ist, mit oder ohne Frisur, gerade eine gute Adresse. Wer mehr wissen will, ist bei Sascha Lobo richtig.

Nelly Kostadinova – die «5-Referenten24-Fragen»
28 Feb 2019

Nelly Kostadinova – die «5-Referenten24-Fragen»

Nelly Kostadinova ist Gründerin und Geschäftsführerin von Lingua-World, einem der führenden Dolmetscher-und Übersetzungsanbieter in Deutschland.Als gelernte Journalistin kam Nelly Kostadinova vor 28 Jahren über ein Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung nach Deutschland. Damals sprach sie noch kaum ein Wort Deutsch. Zunächst arbeitete sie als Dolmetscherin für Polizei und Justiz. Doch ihr Ehrgeiz, sich weiterzuentwickeln, war groß.So fasste Kostadinova schnell den Entschluss für ein eigenes Unternehmen. Viel Hoffnung hatte sie anfangs nicht: IHK-Experten rieten ihr aufgrund mangelnden Bedarfs an Übersetzungsbüros von der Gründung ab. Doch trotz der schlechten Prognose kam Aufgeben nie infrage.InterviewWas sind die Kernthemen Ihrer Vorträge?Nelly Kostadinova: I want more – mit Wollen, Können und Machen zum Erfolg! - Zukunft mitgestalten. - Sich der eigenen Fähigkeiten bewusst werden. - Ihr Können wirkungsvoll einsetzen, Menschen inspirieren und für sich gewinnen. - Wie Sie Ihr Wissen sinnvoll für Ihr Unternehmen und Ihre persönliche Entwicklung nutzen. - Strategien, mit welchen sie Menschen rund um den Globus zum Erfolg führen können.Welches Publikum bzw. welche Branche erreichen Sie mit Ihrer Rede?Nelly Kostadinova: Menschen jeder Altersklasse, Unternehmer und solche die es einmal werden wollen, leitende Angestellte aus unterschiedlichen Branchen. Leute mit Durst auf MEHR. Meine Erfolgsgeschichte inspiriert und motiviert Menschen rund um den Globus.Warum sind Sie ein Referenten24? Woher nehmen Sie Ihre Erkenntnisse?Nelly Kostadinova: Ich kam 1990 mit 50 DM in der Tasche ohne Sprachkenntnisse aus Bulgarien nach Deutschland. 1997 gründete ich hier das Übersetzungsunternehmen Lingua-World und startete damit meine einzigartige Karriere. Heute leite ich 19 Standorte auf zwei Kontinenten und verfüge über ein Netzwerk von mehr als 10.000 freien Übersetzern weltweit. Ich bin Vollblut-Unternehmerin, Keynote-Speakerin, Autorin und Macherin. In meinem Buch „Ein Koffer voller Wollen“, das von Springer Verlang im Frühjahr 2019 veröffentlicht wird, beschreibe ich meine Leidenschaft als Unternehmerin, aber nicht nur. Ich öffne die Türen zur Selbsterkenntnis und gebe Selbstvertrauen auch denjenigen, die noch nicht erkannt haben, das wir - und nur wir - unser eigenes Leben kreieren können und daraus unsere eigene unvergessliche Geschichte machen können. Ich bin eine Referenten24in, weil ich mit meiner Kraft, Humor und Elan Menschen inspirieren, motivieren und zum Erfolg führen kann.Was bringt die Zukunft? Spielt die 'Zeit' in ihrem Metier eine Rolle?Nelly Kostadinova: Die Zeit rennt, und wir rennen mit. Unsere eigene Entwicklung und die Mitgestaltung der Zukunft sind der Weg, den wir alle gehen müssen. Mein Metier ist geprägt von Entwicklung. Durch neue Ideen, deren digitale Umsetzung und eigene Flexibilität öffnen sich die Chancen für ein modernes Leben, in dem die Kommunikation und problemlose Verständigung die Voraussetzung sind. Meine Präsenz und Mitgestaltung auf zwei Kontinenten sind mein kleiner Beitrag für unsere gemeinsame Zukunft.Was ist ihr Lebensmotto? Was möchten Sie Ihren Zuhörern mit auf den Weg geben?Nelly Kostadinova: - „Weil ich liebe was ich tue“ - Mit Mut und Gespür zum Erfolg - Mit Tatkraft, Spürsinn und Hingabe - „Nichts macht glücklicher, als etwas auf die Beine zu stellen.“ - „Anderen etwas geben ist ein großartiges Gefühl.“ - „Wir können alle Grenzen überwinden, durch Worte und Verständnis füreinander.“

Eva Elisa Schneider - Mentale Gesundheit am Arbeitsplatz
29 Dec 2022

Eva Elisa Schneider - Mentale Gesundheit am Arbeitsplatz

Eva Elisa Schneider hat ein Anliegen: Sie möchte, dass Arbeit mit Freude ausgeübt wird und dass sich Mitarbeiter und Führungskräfte wohlfühlen mit und bei dem, was sie tun.Häufig ist genau das Gegenteil der Fall. Eine aktuelle Studie zur Arbeitszufriedenheit von der Personalvermittlung Avantgarde Experts besagt, dass jede:r fünfte Mitarbeiter:in den Job wechseln will. Autsch, das tut weh. Die Beweggründe fallen sehr unterschiedlich aus, klar ist jedoch, dass Unzufriedenheit im Job krank machen kann. Wem tut es schon gut, sich Tag für Tag zur Arbeit zu schleppen, egal ob in ein Büro oder an den heimischen Schreibtisch im Homeoffice?Eva Elisa Schneider über mentale Gesundheit in einer modernen Arbeitswelt.Solange jemand gesund ist, klappt die Sache. Doch was, wenn jemand krank, und zwar psychisch krank wird? "Noch immer ist das ein riesiges Tabuthema", weiß die Expertin für mentale Gesundheit. Die promovierte Psychologin und Psychotherapeutin setzt sich genau deshalb für mentale Gesundheit in einer modernen Arbeitswelt ein. Sie will, dass über psychische Gesundheit – oder Krankheit – auch und gerade am Arbeitsplatz offen und selbstverständlich gesprochen wird."Noch immer ist das in Unternehmen ein schwieriges Thema, insbesondere in den Führungsetagen. Denn noch immer wird uns signalisiert, dass ein Teil unserer Gesundheit nicht gezeigt werden darf. Doch wie soll das funktionieren, wenn man dauerhaft Angst und das Gefühl hat, sich verstecken zu müssen? Entweder weil man selbst betroffen ist oder es einem aus anderen Gründen nicht gut geht. Das ist massiver Stress, der auf Dauer krank macht."Offenheit für mentale Gesundheit am Arbeitsplatz macht das Unternehmen sexy.Das offene Gespräch über mentale Gesundheit am Arbeitsplatz bringt viele Vorteile, denn es dient dazu, Krankheit möglichst gar nicht entstehen zu lassen. Zum einen geht es den Mitarbeitern besser, zum anderen bringt eine Kultur der Offenheit und Akzeptanz zahlreiche Vorteile für die Unternehmen, so Eva Elisa Schneider: "Die Produktivität steigt, weil die Angestellten fit sind, die Krankenstände gehen nach unten, es gibt weniger Fluktuation. Ganz abgesehen von den positiven Auswirkungen auf das Employer Branding, die für Talent Attraction sorgt. Das ist augenblicklich sehr relevant vor dem Hintergrund des massiven Fachkräftemangels."Für eine Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen.Eva Elisa Schneider sieht immer noch Vorurteile gegenüber mentalen Erkrankungen. Sie sagte in einem Interview mit der Zeitschrift "Emotion": "Es gibt immer noch viele Fehlannahmen über psychische Erkrankungen und mentale Belastungen. Dass man an einer psychischen Erkrankung leidet, heißt zum Beispiel nicht immer, dass sie chronisch ist oder dass der oder die Betroffene für immer nur die halbe Arbeitsleistung erbringen kann. Deshalb leiste ich Aufklärungsarbeit, das ist auch essentiell für die Entstigmatisierung. Der nächste Schritt ist, darüber aufzuklären, wie man über psychische Erkrankungen sprechen kann – sowohl von Arbeitgeber:innenseite, als auch von Arbeitnehmer:innenseite."In ihren Keynotes spricht sie unter anderem über mentale Gesundheit als must-have für moderne Unternehmen, über psychologische Sicherheit in Teams und mentale Gesundheit in einer digitalen Welt. Stichwort Digitalhygiene, die wir in der Post-Pandemie-Zeit nur zu dringend brauchen, so die klare Meinung der Psychologin Eva Elisa Schneider."Hands on" Vorträge und Workhops: Mentale Gesundheit in der Arbeitskultur verankern.Sie teilt in ihren Vorträgen nicht nur wertvolle Informationen mit ihrem Publikum, sondern gibt genauso wertvolle, sofort umsetzbare und nützliche Tipps an die Hand. Ihre Mission: "Ich befähige Organisationen, mentale Gesundheit in ihrer Arbeitskultur zu verankern." Irgendwann", so die Expertin für psychische Gesundheit. "soll es Menschen wie mich gar nicht mehr brauchen. Dann ist es einfach normal, auch im Job offen über seine letzte Psychotherapiesitzung zu sprechen."Für Vorträge Eva Elisa Schneider direkt bei der Referenten24 buchen. Per Email direkt anfragen: [email protected] 

Carlos Moleda – der Mann, der sein größtes Unglück zu seinem größten Abenteuer machte
21 May 2019

Carlos Moleda – der Mann, der sein größtes Unglück zu seinem größten Abenteuer machte

Seine Augen strahlen klar, seine Haut sieht gesund gebräunt aus und sein Körper scheint in Topform zu sein. Es ist immer noch bizarr, dass dieser Mann tatsächlich in einem Rollstuhl sitzt. Es scheint immer noch so, als würde er nicht dorthin gehören, dass er jede Sekunde aufstehen und so etwas sagen würde wie: wow, das war eine Erfahrung!Carlos Moledas Geschichte ist die eines ehrgeizigen und vor allem abenteuerlustigen jungen Mannes aus Brasilien, der die Welt unbedingt mit Haut und Haar erleben wollte.Er wuchs in São Paulo auf und beschloss, mit nur 18 Jahren in die USA zu gehen, um dort das Abenteuer Leben zu finden. Er trat der Marine bei und weil er die Fähigkeit besaß, hart zu arbeiten und schnell zu lernen, bekam er einen der begehrten Plätze als Navy SEAL.Er erzählt seine Geschichte ohne Bitterkeit: Als Navy Seal geriet er 1989 in Panama in ein grausames Feuergefecht. Die Mission bestand darin, den Flughafen zu sichern, neun der zehn Männer in seinem Team wurden verwundet, vier tödlich. Carlos selbst wurde nahe an der Wirbelsäule und am Bein getroffen. Seitdem ist sein Unterkörper ohne Gefühl.Er erklärt, dass einer der schlimmsten Aspekte einer Behinderung anfangs darin besteht, das Leben neu zu erfinden. Da liegt man in einem Krankenzimmer starrt an die Decke und fragt sich: Ok, was mache ich jetzt? Du hattest einen Job, den Du geliebt hast, Freunde, die sich auf Dich verlassen konnten, und plötzlich ist alles weg. Du musst dein ganzes Leben, deine ganze Zukunft neu überdenken. Und du hast keine Ahnung, wo und wie Du anfangen sollst.“Anstatt aufzugeben, fand er seine Berufung im Sport, insbesondere im Leistungssport. „Sport hat mein Leben gerettet, denke ich“, sagt Carlos Moleda. Ein Freund von ihm von der Navy kam ihn damals besuchen sagte ziemlich klar, dass er sein ganzes Leben ändern müsste und dass er das alleine wird tun müssen. „Er hat zu mir gesagt: Niemand wird deine Hand halten“, erinnert sich Carlos. Es war schwer zu nehmen, doch er weiß heute, dass es die Wahrheit war. Seine Worte wurden zu seinem Weckruf und er dachte: „Hey, ich bin immer noch dieselbe Person, ich kann einfach nicht mehr laufen!“Carlos Moleda machte aus seinem Unglück sein größtes AbenteuerDer Sport erwies sich für ihn als Weg, sich neu zu finden. Er wurde zu einem echten Helden im Sport. Carlos Moleda sagt: „Wir alle haben einen Behinderung in uns. Meine ist der Stuhl, der sichtbar ist. Athleten wie wir haben die Pflicht zu erfüllen, die Dinge positiv zu sehen. Ich möchte, dass die Leute mich sehen, mich ansehen, ich möchte nicht, dass sie den Stuhl sehen.“Carlos Moleda hat seinen Job gut gemacht. Die meisten Leute sehen ihn als den Sportler und starken Mann, den er immer war und geblieben ist: Er gewann das 367-Meilen-Rennen der Sadlers Ultra Challenge in Alaska, ist zweimal National Handcycling Champion und viermal Hawaii Ironman Champion, ein körperlich herausgeforderter Divisionsrekord.Er sagt über seinen ersten Ironman im Rollstuhl: „Ich konnte das erst entscheiden, als ich mich zum ersten Mal wieder zu 100 Prozent ohne Behinderung fühlte. Als ganz, als ich.“ Das will er heute an sein Publikum weitergeben: sich zu 100 Prozent frei im Sinne von „nicht behindert“ fühlen zu können. Es geht ihm darum, die die innere Kraft zu erkennen, unabhängig von irgendwelchen sichtbaren oder unsichtbaren Behinderungen.Carlos Moleda hat eine Aura um sich, die unglaublich ist. Es lohnt sich, ihn persönlich zu treffen. Senden Sie uns Ihre Anfragen an [email protected]

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