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Parag Khanna – über die globale Zivilisation und den Wachstumsmotor Asien

Parag Khanna – über die globale Zivilisation und den Wachstumsmotor Asien

11 June 2019. Veröffentlicht durch Oliver Stoldt

„Kein Mensch denkt, dass ich Inder bin!“ beginnt der Sohn indischer Eltern Parag Khanna seinen Vortrag und erntet erstaunte Gesichter. „Wenn ich in ein Taxi steige, hält mich niemand für einen Inder. In Istanbul glaubt der Taxifahrer, ich sei ein Türke, in New York hält man mich für einen Mexikaner und selbst in Indien, wo ich herkomme, meint manch einer, ich sei Pakistani.“ Doch es gäbe auch eine Ausnahme, scherzt er. „Die Leute in Usbekistan, die erkennen einen Inder sofort, wenn sie einen sehen.“ Gerne würden sie dann eigens ein typisches Lied anstimmen, natürlich im Spaß. Parag Khanna schmunzelt.

Parag Khanna ist Senior Research Fellow am Zentrum für Asien und Globalisierung der Nationaluniversität Singapur und kommentiert außerdem regelmäßig auf CNN das Weltgeschehen.

Die »New York Times« hat ihn als den „wahrscheinlich am besten vernetzten Menschen der Welt“ bezeichnet. Parag Khanna ist indischer Abstammung und wuchs in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Deutschland und den USA auf, promovierte an der London School of Economics und hat inzwischen mehr als hundert Länder bereist.

Aber zurück zu der großen Frage, die ihn umtrieb: „Warum denken nur so wenig Leute, dass ich Inder bin?“ Pragmatisch schlug er den wissenschaftlichen Weg ein. Er entnahm eine Speichelprobe und schickte sie bei dem National Geographic Genographic Project ein, das im Jahr  2005 als Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern und Universitäten auf der ganzen Welt ins Leben gerufen wurde, um Muster menschlicher Migration aufzudecken.

„Wenn Sie an einer solchen Studie teilnehmen, stellen Sie sehr schnell fest, das keiner von uns tatsächlich zu einer bestimmten Ethnie gehört. Vielmehr sind wir Produkte aus zufälligen ethnischen Kollisionen, die sich über Hunderte von Jahren ergeben haben.“

„Wir sind nicht nur indisch, deutsch oder was auch immer.“

Was die Asiaten betrifft, ist er sich seitdem sicher: Egal wo in Asien jemand geboren ist, ist er/sie mit Sicherheit eines, nämlich asiatisch. Im Gegensatz zu Europäern, die sich neben der eigenen Nationszugehörigkeit auch als Teil von Europa fühlen, sähen sich die Asiaten nach wie vor als sehr nationsgeprägt. Parag Khanna möchte das Zusammengehörigkeitsgefühl in Asien wieder stärken und zeigen, dass Asien nicht nur aus China besteht. Er glaubt, dass Asien als Ganzes das Zeug dazu hat, zu dem wichtigsten Wirtschaftsmotor der globalen Welt zu werden. Er möchte China dabei nicht ausschließen, sondern sieht in einem vereinten China ein viel größeres Wirtschaftspotential.

Parag Khanna zitiert zum Abschluss seiner Vorträge über Asien und das Geschehen dort gern den großen indischen Poeten Rabindranath Tagore, der gesagt hat: „Asien wartet wieder darauf, dass solche Träumer kommen und die Arbeit fortsetzen… die Bindungen geistiger Führung herstellen.“

Der Referenten24 Parag Khanna referiert nicht nur über die asiatischen Märkte, sondern auch über die Folgen des Brexit, die Eurozone, die US- oder die chinesische Wirtschaft sowie den Welthandel. Parag Khanna spricht auf Englisch und Deutsch.

Ähnlicher Referent
Parag Khanna

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11 June 2019. Veröffentlicht durch Oliver Stoldt

„Kein Mensch denkt, dass ich Inder bin!“ beginnt der Sohn indischer Eltern Parag Khanna seinen Vortrag und erntet erstaunte Gesichter. „Wenn ich in ein Taxi steige, hält mich niemand für einen Inder. In Istanbul glaubt der Taxifahrer, ich sei ein Türke, in New York hält man mich für einen Mexikaner und selbst in Indien, wo ich herkomme, meint manch einer, ich sei Pakistani.“ Doch es gäbe auch eine Ausnahme, scherzt er. „Die Leute in Usbekistan, die erkennen einen Inder sofort, wenn sie einen sehen.“ Gerne würden sie dann eigens ein typisches Lied anstimmen, natürlich im Spaß. Parag Khanna schmunzelt.

Parag Khanna ist Senior Research Fellow am Zentrum für Asien und Globalisierung der Nationaluniversität Singapur und kommentiert außerdem regelmäßig auf CNN das Weltgeschehen.

Die »New York Times« hat ihn als den „wahrscheinlich am besten vernetzten Menschen der Welt“ bezeichnet. Parag Khanna ist indischer Abstammung und wuchs in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Deutschland und den USA auf, promovierte an der London School of Economics und hat inzwischen mehr als hundert Länder bereist.

Aber zurück zu der großen Frage, die ihn umtrieb: „Warum denken nur so wenig Leute, dass ich Inder bin?“ Pragmatisch schlug er den wissenschaftlichen Weg ein. Er entnahm eine Speichelprobe und schickte sie bei dem National Geographic Genographic Project ein, das im Jahr  2005 als Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern und Universitäten auf der ganzen Welt ins Leben gerufen wurde, um Muster menschlicher Migration aufzudecken.

„Wenn Sie an einer solchen Studie teilnehmen, stellen Sie sehr schnell fest, das keiner von uns tatsächlich zu einer bestimmten Ethnie gehört. Vielmehr sind wir Produkte aus zufälligen ethnischen Kollisionen, die sich über Hunderte von Jahren ergeben haben.“

„Wir sind nicht nur indisch, deutsch oder was auch immer.“

Was die Asiaten betrifft, ist er sich seitdem sicher: Egal wo in Asien jemand geboren ist, ist er/sie mit Sicherheit eines, nämlich asiatisch. Im Gegensatz zu Europäern, die sich neben der eigenen Nationszugehörigkeit auch als Teil von Europa fühlen, sähen sich die Asiaten nach wie vor als sehr nationsgeprägt. Parag Khanna möchte das Zusammengehörigkeitsgefühl in Asien wieder stärken und zeigen, dass Asien nicht nur aus China besteht. Er glaubt, dass Asien als Ganzes das Zeug dazu hat, zu dem wichtigsten Wirtschaftsmotor der globalen Welt zu werden. Er möchte China dabei nicht ausschließen, sondern sieht in einem vereinten China ein viel größeres Wirtschaftspotential.

Parag Khanna zitiert zum Abschluss seiner Vorträge über Asien und das Geschehen dort gern den großen indischen Poeten Rabindranath Tagore, der gesagt hat: „Asien wartet wieder darauf, dass solche Träumer kommen und die Arbeit fortsetzen… die Bindungen geistiger Führung herstellen.“

Der Referenten24 Parag Khanna referiert nicht nur über die asiatischen Märkte, sondern auch über die Folgen des Brexit, die Eurozone, die US- oder die chinesische Wirtschaft sowie den Welthandel. Parag Khanna spricht auf Englisch und Deutsch.

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Joey Kelly - Vom Musiker zum Extrem-Sportler
7 Nov 2022

Joey Kelly - Vom Musiker zum Extrem-Sportler

Joey Kelly ist der lebende Beweis dafür, dass Menschen sehr wohl in der Lage sind, ihre Ziele eigenständig zu erreichen.Der Gitarrist der Musikgruppe "Kelly Family" erzählt heute in seinem erfrischenden Vortrag "No Limits – Wie schaffe ich mein Ziel?" wie es gelingt und was es braucht, um die eigenen Ziele zu erreichen. Denn natürlich ist es einfacher gesagt als getan, die einmal gesetzten Ziele zu erreichen. Ganz zu schweigen davon, diese erst einmal klar zu definieren.Wie Joey Kelly zu dem wurde, der er heute ist.Als Gitarrist der "Kelly Family" wurde Joey Kelly weltberühmt. Die Großfamilie tourte als "Straßenmusikerfamilie" durch Europa und Amerika, im Jahr 1993 kamen erste Plattendeals zustande und mit ihnen der kommerzielle Durchbruch. Seit Kindesbeinen kennt Joey Kelly das Leben auf der Straße, das ihn bis heute fasziniert.Bei allem Erfolg blieb er bescheiden, obwohl er inzwischen wohl der Bekannteste der Kellys geworden ist. Der Münchner Abendzeitung sagte er einmal in einem Interview: "Ich würde nie auf die Idee kommen, meine Musik zu kaufen." Als großen Musiker sah er sich nie.Seit vier Jahren findet man Joey Kelly auch auf den Social Media Accounts. Er posted darauf genauso ehrlich, wie er sein ganzes Leben führt: "Ich verstelle mich nicht, um Quote zu machen." Zahlreiche Projekte macht er, ohne sich dafür eine Gage zahlen zu lassen. Joey Kelly hat seinen eigenen Kopf und zieht die Dinge durch, die er machen will. Ihn zu etwas zu überreden gelingt nicht. Dazu ist er bei aller Freude an einem Leben "on the road" viel zu klar und bodenständig. Wertungen und Meinungen anderer sind ihm tatsächlich gleichgültig.Joey Kelly ist ein besonderer Mensch, kein bisschen prätentiös und bei aller Bekanntheit einfach nur er selbst."Glück ist kein Zufall."Die Musik rückte für Joey Kelly trotz allem Erfolg immer mehr in den Hintergrund. Stattdessen schob sich der Extrem-Sport zunehmend in sein Leben. Schon in der Jugend war sein großes Vorbild Bruce Lee. Als Ausgleich zu dem anstrengenden Bandalltag begann er mit dem Kickboxen. Irgendwann entdeckte er den Ausdauersport für sich, inzwischen blickt er auf 50 Marathons, 13 Ironmans und diverse Rennen durch Wüsten und über halbe Kontinente zurück. Auch den "Powerman" ließ er nicht aus: 10 Kilometer schwimmen, 421 Kilometer Radfahren und zum Schluss 84 Kilometer Laufen, das alles in drei Tagen.Joey Kelly liebt die Herausforderung und sagt: "Ich bin der Meinung, dass Glück kein Zufall ist. Wer kämpft und nicht im Komfort lebt, der fordert das Glück geradezu. Und wenn man dann lang genug dranbleibt, dann platzt der Knoten irgendwann."Joey Kelly: Ziele erreichen mit Disziplin und Willen.In einem Interview mit "Focus" darüber, wie man seine Ziele erreicht, sagte er: "Wenn mich jetzt ein junger Mensch fragen würde, wie man erfolgreich wird, so wäre meine Antwort diese: Arbeite fünfhundert Tage im Jahr und das für die nächsten zehn Jahre. Gib mehr als Du nimmst. Baue Dir ein Team beziehungsweise ein regelrechtes Netzwerk auf. Das sind dann Menschen, mit denen Du gemeinsam wächst! Und dann wirst Du erfolgreich, denn Erfolg ist planbar!"In seinem Vortrag "No Limits – Wie schaffe ich mein Ziel?" geht es um Siege, Niederlagen, Teamwork und alles, was man sportlich erlebt. "All das wird dann eins zu eins ins Berufsleben übertragen. Das ganze Leben ist ein Marathon! Ich sage immer, dass wir keine Marathons laufen müssen, aber wenn ich meinem Beruf nachgehe oder einfach an meinen Träumen und Zielen dranbleibe wie beim Marathon, dann werde ich mehr Erfolg haben. Zudem macht es auch mehr Spaß!"Erfolg planen – im Team.Joey Kelly fordert dazu auf, für die eigenen Ziele zu kämpfen. "Weil es sich lohnt, weil es sich auszahlt", so sagt er. In seinem Vortrag geht es auch um Teamwork: "Da erzähle ich, wie ich am Südpol mit meinem Team von vier Leuten fünfhundert Kilometer bei minus vierzig Grad zurückgelegt habe. Wir zogen einen Schlitten, achtzig Kilo mit unserem kompletten Proviant. Wie schafft man es in so einer Extrem-Situation das Team motiviert zu halten? Nur ein motiviertes Team schafft es, Ziele zu erreichen von denen man träumt. Dann brauche ich im Team auch Respekt untereinander für den Zusammenhalt. Und dann übertrage ich das einfach ins normale Leben. Das sind Elemente, die jedes Team und jedes Unternehmen braucht. Das gilt auch für jeden Sportverein."Joey Kelly für einen Vortrag bei Referenten24 buchen. Email direkt anfragen: [email protected] 

Wolfgang Gründinger im Interview
2 Aug 2021

Wolfgang Gründinger im Interview

Dr. Wolfgang Gründinger ist Zukunftslobbyist, Autor und Publizist. Er gehört zu den streitbarsten Vordenkern in Deutschland.Er ist Sprecher der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen und Mitglied im Think Tank 30, der jungen Denkfabrik des Club of Rome. Für sein Schaffen erhielt Wolfgang Gründinger unter anderem den Preis „Das Politische Buch“, den Preis für politische Publizistik, den Buchpreis der Deutschen Umweltstiftung und den Generationengerechtigkeits­preis.Schon in seiner frühsten Jugend engagierte er sich politisch. Die Zeitschrift Handelsblatt zählte ihn 2009 zur „jungen Elite Deutschlands“. Sein frühes politisches Engagement für die Rechte und Interessen der heutigen Jugend und der künftigen Generationen brachte ihm laut Ernst Ulrich von Weizsäcker den Ruf als „Anwalt der Jugend“ ein. Der Spiegel bezeichnete ihn 2009 als „Vorzeige-Mittzwanziger Deutschlands“. Die Zeit Campus zählte ihn 2010 zu den „100 Studenten, von denen wir noch hören werden. (Quelle: Wikipedia)Wolfgang Gründinger im Interview mit Referenten24Referenten24: Welche Kernthemen enthalten Ihre Vorträge? Wolfgang Gründinger: Meine Vorträge enthalten sowohl politisch-gesellschaftliche Themen, wie:Künstliche Intelligenz (KI), Digitale Ethik, Digitalisierung, Digitale TransformationDigitalisierung und NachhaltigkeitEnergiewende, Klimakrise, Klimawandel und KlimaschutzGenerationengerechtigkeit, Generationenvertrag, und Demografischer WandelZukunft der Demokratie und Nachhaltigkeitals auch Life & Work Skills:Zehn Jahre klüger – Wie du den Arsch hochkriegst, dein Geld vermehrst, jede Verhandlung gewinnst und 100 Jahre lebstProduktives Arbeiten, Zeit- und StressmanagementVerhandlungsführungRelationship Building & Professional Networking Referenten24: Warum sind Sie ein Referenten24 und woher nehmen Sie Ihre Kenntnisse?Wolfgang Gründinger: Ich bin nicht nur Keynote Speaker, sondern bringe jahrelange konkrete und praktische Erfahrung aus digitaler Wirtschaft, staatlicher Verwaltung und führendem Startup mit. Für meine Bücher als Autor und Publizist wurde ich vielfach ausgezeichnet. Als Wissenschaftler legte ich eine Doktorarbeit vor und engagiere mich bei Scientists For Future. Ich bin also kein Marktschreier, sondern verstehe die Dinge aus Forschung und Praxis.Zahlreiche Kundinnen und Kunden haben mich als Keynote Speaker, Panelist oder Moderator gebucht – u.a. McKinsey, Deloitte, das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, die Deutsche Bahn, Google, und viele mehr.Meine Keynotes sind bewusst unverkrampft, zeichnen das Big Picture, machen abstrakte und komplizierte Sachverhalte verständlich, bringen konkrete Beispiele, sollen Bewusstsein schaffen und schärfen, und zum Aktiv-Werden motivieren. Powerpoint ja – aber keine vollgeschriebenen Bullet-Point-Folien. Referenten24: Was bringt die Zukunft? Spielt die «Zeit» in Ihrem Metier eine Rolle? Oder Stetigkeit?Wolfgang Gründinger: Gerade in Zeiten multipler Krisen – mit Klimakrise, digitaler Disruption, sozialer Spaltung, Covid-Pandemie – fragen sich viele: Ist die Demokratie zukunftsfähig? Werden wir noch mit den Krisen des 21. Jahrhunderts fertig? Wie schaffen wir es, an nachrückende Generationen zu denken, obwohl unsere Gesellschaft immer älter wird?Hier setze ich an: Die Zukunft ist offen, und es liegt an uns, sie zu machen.„Zukunft wird aus Mut gemacht.“  Referenten24: Nennen Sie uns Ihr Lebensmotto! Was möchten Sie den Zuhörern unbedingt mit auf den Weg geben?Wolfgang Gründinger: Wissen Sie, was Sie wirklich, wirklich wollen?Vielen Dank, Herr Gründinger, für das Gespräch! 

Was ist eine interkulturelle Glücksbotschafterin?
1 Aug 2017

Was ist eine interkulturelle Glücksbotschafterin?

Ob Maike van den Boom schon immer so unverschämt glücklich war? Vermutlich schon, obwohl die Expertin vom Glück sagt, dass glückliche Menschen gelegentlich auch unglücklich sein können. Sie definiert Glück in erster Linie als eigene Lebenshaltung.Sie sagt auch: „Übernehmen Sie Verantwortung für Ihre Freiheit – und Ihr Glück!“ Ein erster Schritt wäre es dabei, die vielen brillanten Ausreden über Bord zu werfen. Sie täten nichts anderes, als uns davon abzuhalten, das Beste aus uns selbst zu machen. „Was wollen Sie wirklich?“ fragt sie.“Was sind Ihre Talente? Welche Geschichten möchten Sie später über Ihr Leben erzählen?“Nach ihrer Karriere in diversen Managementjobs hat sie sich ihren Traum von Freiheit erfüllt: sie hat sich selbständig gemacht und fühlt sich heute glücklich, wenn sie Bücher schreiben und Menschen in Gesprächen oder auf der Bühne inspirieren darf.Wo geht’s denn hier zum Glück?Als sie bei der Recherche für ihr Buch „Wo geht’s denn hier zum Glück“ die 13 glücklichsten Länder der Welt bereiste, entdeckte sie Erstaunliches. Deutschland, überrascht es uns, gehört übrigens nicht zu den glücklichsten Ländern der Erde. Laut dem World Happiness Report rangieren wir hinter Ländern wie den USA Costa Rica oder Israel auf Rang 16. Immerhin. Platz eins der Liste führt in diesem Jahr Norwegen an, gefolgt von Dänemark und Island.Maike van den Boom sagt, dass es als Glücksmacher Nummer eins weltweit Familie und Freunde gelten. Dazu zählen aber auch Selbstdisziplin, freie Zeit, Vertrauen in andere Menschen, Zuversicht, Gelassenheit und das Leben im Hier und Jetzt.Jeder ist eines anderen Glückes Schmied – das Paradox des GlücksIhr Motto lautet: „Glück ist ganz unspektakulär. Es ist das Ergebnis der Werte, die Sie täglich leben.“In ihren Vorträgen spricht sie über ihre Erfahrungen, die sie auf ihren Reisen in die Glücksländer gesammelt hat. Sie erzählt, was wir von glücklichen Kulturen lernen können und fragt: Sind Sie bereit fürs Glück? Sie möchte Verständnis schaffen für die großen Zusammenhänge eines glücklichen Lebens und Stoff zum Nachdenken liefern. In ihrem Leben als Managerin in Marketing, Kommunikation und Vertrieb in verschiedenen Unternehmen, Märkten und verschiedenen Ländern schaut sie auch in Unternehmen hinein. Wie funktionieren glückliche Unternehmen? Oder: wie glücklich kann ein Unternehmen sein?Glück ist eine LebenseinstellungMaike van den Boom ist eine Wucht auf der Bühne; und eine glückliche dazu. Sie lebt und liebt ihr Thema, ist ansteckend, mitreißend und überzeugt davon, dass jeder Mensch glücklich sein kann. Sie räumt mit Vorurteilen wie „wer glücklich ist, darf nie unglücklich sein“ auf und vermittelt eine einfache Botschaft: „“Das Wichtigste in Ihrem Leben sind Sie, denn wenn es Ihnen gut geht, geht es auch den Menschen um Sie herum gut“.Viel Freude mit Maike von den Boom! Weitere Informationen gerne per Telefon oder Email an: [email protected]

Heben Sie, Ihr Team und Ihr Unternehmen ab mit den Pilotinnen von #Clearedtoland
5 Jan 2023

Heben Sie, Ihr Team und Ihr Unternehmen ab mit den Pilotinnen von #Clearedtoland

Die Pilotinnen von #clearedtoland bieten eine Vielzahl von Superlativen: Buschpilotin in Alaska und CEO eines Luftfahrtunternehmens in der Wildness dieses nördlichsten US-Bundesstaates, Militärpilotin Super Puma, Linienpilotin Langstrecke. Sie sind Expertinnen für die Entwicklung Ihrer Vision, Ihres True North Stars, bzw. Unternehmens-Purpose, sowie für die Themenbereiche Mental Training/Trust und Highperfomance/Resilience. Auf den Punkt konzentriert, voller Energie und absolut fokussiert zeigen sie Menschen, wie sie im Beruf und auch privat effizienter, führungsstärker und zielgerichteter auftreten können.Das, was die Pilotinnen von #clearedtoland in ihren grossartig abwechslungsreichen Vorträgen und Keynotes weitergeben, ist ihr tägliches Brot.Gründerin Rahel Kindermann ist nicht nur Unternehmerin und Privatpilotin. Die studierte Betriebswirtin ist zertifizierte Change Managerin und systemischer Coach und hält einen Master in Leadership und Management. Nach ihrer Ausbildung zur Privatpilotin im Jahr 2001 begann sie 2005, am Flughafen Zürich zu arbeiten und hat dort in der Abteilung Corporate Communication zahlreiche Projekte umgesetzt, unter anderem die Zuschauerterrasse, die heute eine Visitenkarte des Flughafens ist. In 2018 gründete sie die Plattform #clearedtoland. „Ich dachte immer: das, was ich da im Cockpit mache, kann ich eins zu eins im Berufs- und Privatleben umsetzen.“#clearedtoland ist eine Plattform für die berufliche und persönliche Weiterentwicklung. Die Powerfrauen der #clearedtoland crew haben alle einen Corporate Hintergrund. Fünf von ihnen sind Pilotinnen, alle sind Aviatik Expertinnen. Seit 2022 ist auch Missy Lee in dieser aussergewöhnlichen Crew vertreten. Sie führt in Alaska ein Aviatikunternehmen, in dem sie Wasser- und Buschpilotinnen und -Piloten aus der ganzen Welt ausbildet. Sie ist nicht nur CEO und Pilotin sondern hat auch bereits im Alter von 20 Jahren den Mount Denali, den höchsten Berg Nordamerikas, bestiegen.Die Expertinnen-Crew unterstützt – basierend auf Tools aus dem Cockpit – Teams, Organisationen und Unternehmen dabei, ihr bestmögliches Potenzial zu entfalten.Edith Tieber, Helikopterpilotin und ehemalige Leistungssportlerin, die gleichzeitig diplomierter Coach mit den Schwerpunkten Highperformance, Resilienz, Agilität und Change ist und deren beruflicher Hintergrund als Consultant und Führungsperson im Corporate Bereich liegt. Ebenso ist Susanne Siegenthaler an Bord, die als Militärpilotin als eine der sehr wenigen Frauen in der Schweizer Luftwaffe ihre beeindruckenden Erfahrungen bezüglich Vertrauen in die eigenen Stärken und ihre Aneignung eines starken Mindsets teilen kann. Weiterhin ist da Esther Zwygart, Airline Pilotin Langstrecke (A330 und A330) und Expertin für Decision Making, Leadership, Teambuilding und Change, sowie Simone Stemmler, Kaizen Master und Expertin für Business Transformation, Customer Experience und Prozess Optimierung.Das Motto der Expertinnen Crew lautet: «Von Pilotinnen lernen – führungsstark und fokussiert agieren für die berufliche und private Punktlandung.»Zu den Tools aus dem Cockpit gehört unter anderem das #clearedtoland Erfolgsprinzip, bestehend aus den acht Kernpunkten, welche die Pilotinnen basierend auf ihren Erfahrungen im Cockpit für die Umsetzung ins Berufs- und Privatleben selbstständig entwickelt haben. Rahel Kindermann erläutert, für welche Bereiche dieses äusserst hilfreich sein können: «Ein Unternehmen führen, ein Team leiten, eine Strategie entwickeln und/oder einen Change Prozess durchlaufen.»In ihren Keynotes sprechen sie darüber, wie man eine Vision, einen Purpose für ein Unternehmen und/oder Team entwickelt, wie man führungsstark agiert, richtig priorisiert, eigene Blockaden überwindet, mit Druck umgeht & Stress-Management anwendet, klar kommuniziert, auf Stärken und Self-Management fokussiert sowie mentale Stärke trainiert. Besonderes Highlight in ihrem Angebot ist die «True North Star-Journey», die Entwicklung einer Vision, eines Purpose, die von Rahel Kindermann, Missy Lee und Simone Stemmler angeboten wird. Dies mit zahlreichen interaktiven Sequenenzen und spanndenden Stories vom Fliegen in Alaska und Rahel’s True North Star: Der Landung auf einem Highway inmitten von Alaskas Wilderness. Der Schwerpunkt der Keynotes wird massgeschneidert auf die Bedürfnisse des Kunden angepasst.

Andreas Kuffner – Über das richtige Mindset und ein Quäntchen Glück
5 Nov 2019

Andreas Kuffner – Über das richtige Mindset und ein Quäntchen Glück

„Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden“, findet Andreas Kuffner, ehemaliger Olympiasieger im Deutschlandachter und heutiger Experte für Resilienz und Teamentwicklung. Er sagt von sich, dass er heute seine wahre Berufung lebt.Speaker und High Performance Coach zu sein, bedeutet für Andreas Kuffner ErfüllungSeine Vorträge leben von inspirierenden Geschichten, mit denen er „Menschen bei Ihren persönlichen Herausforderungen und Zielen“ unterstützen und sie vor allem zur Umsetzung ermutigen möchte. Als Ex-Profisportler weiß er, dass es für das Erreichen von Zielen nicht nur eine Vision, sondern auch und vor allem Umsetzungsstärke und Disziplin braucht. Andreas Kuffner berichtet von persönlichen Höhen und Tiefen als Profisportler und ermuntert zu einer optischen Sichtweise auf das Leben mit all seinen Sonnen- und Schattenseiten. Weil eine positive Grundeinstellung einen davor bewahren kann, zu früh aufzugeben.Als Sinnbild benutzt er, natürlich, ein Boot. Ein Boot, in dem der uns allen bekannte innere Schweinehund zusammen mit Siegeswillen, Festhalten und Loslassen, tiefe Überzeugung und nagende Zweifel zusammen sitzen und am Ende als Winning Team die Ziellinie passieren. „Es ist nicht immer offensichtlich, wohin die Reise geht, wenn man aber weiß was man wirklich will und was es bedarf das Ziel zu erreichen, dann sollte man es auch voller Optimismus anpacken – es lohnt sich“, sagt Andreas Kuffner aus tiefster Überzeugung. Immer wieder kehrt er zurück zu dem „Mindset“, das er, neben dem eigenen Plan für ein persönliches Ziel und einem Quäntchen Glück, für das wichtigste Werkzeug hält.„Was für ein Vortrag von Ihnen!“, begeisterte sich die Key Account Managerin Immunologie der Sandoz Gruppe / HEXAL AG nach seinem Auftritt. „Ich mache den Job schon ziemlich lange, habe sehr viele, sehr gute und weniger gute Vorträge gehört. Ihrer war einer der Besten. DANKE!!! Batterie voll.“Vielleicht ist es die Mischung aus bestechender Klarheit, Empathie und dem echten Wunsch, Menschen auf ihre ganz individuellen Wege zu bringen. Der Funke springt schnell über, wenn Andreas Kuffner beginnt zu reden. Man mag ihn einfach, in seiner Bescheidenheit was die eigene Person betrifft. Ihm geht es um die anderen, das ist spürbar und wirkt auf eine charmante Art anziehend.„Man kann einem Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.“ Er zitiert Galileo Galilei weil er findet, dass er es mit seiner Aussage „sehr stimmig auf den Punkt bringt: Alles, was es braucht, liegt im Menschen und damit auch im Team selbst.“In seinen Vorträgen spricht er vornehmlich über die Themen (Inneres) High Performance Team, Führung in komplexen Zeiten, Umgang mit Rückschlägen, Fehlerkultur und Motivation.

Sabine Asgodom – mit Humor und Gelassenheit unter den „101 wichtigsten Frauen in der deutschen Wirtschaft“
24 Aug 2020

Sabine Asgodom – mit Humor und Gelassenheit unter den „101 wichtigsten Frauen in der deutschen Wirtschaft“

Wenn man Sabine Asgodom als eine der großen deutschen Keynote-Speaker beschreiben möchte, dann führt mich das automatisch zu einer längeren Aufzählung: Journalistin, Trainerin, Coach, Autorin, Speaker, Unternehmerin – und Fußball-Schiedsrichterin. Ach ja, und im Bayerischen Fernsehen hatte sie zwei Jahre lang ihre eigene TV-Sendung, nämlich „Sabine Asgodom“.Sabine Asgodom – die bodenständige Lady mit grossen AmbitionenSie veröffentlichte mehr als 30 Bücher und ihre Vorträge bestechen stets auch durch einen beeindruckenden – und fesselnden – Mix aus Humor und Gelassenheit.An Auszeichnungen mangelt es nicht, so wählte unter anderem die Financial Times Deutschland sie unter die „101 wichtigsten Frauen in der deutschen Wirtschaft“ und in 2010 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.In einem Interview mit dem IHK-Magazin Köln ging es einmal um das Thema „Scheitern“. Und hierzu lautete ihr Impuls:„Trau dich zu scheitern, probier etwas aus, riskier, dich zum Affen zu machen. Handle, lerne, verbessere! Schöner scheitern macht gescheit!“Die Powerfrau hat in ihrem Leben verschiedene Firmen gegründet, darunter Asgodom Live, die Asgodom-Coach-Akademie GmbH und die Asgodom Inspiration Company. Vieles hat mit Motivation und Lebenshilfe zu tun. In einem Interview mit dem Münchner Merkur sprach sie einmal über Parallelen zwischen Fußball und Business, zum Beispiel„die Fähigkeit, wieder aufzustehen, nachdem man hingefallen ist. Oder wie wichtig Teamgeist ist, um Erfolg zu haben. Aus dem Fußball wissen wir auch, dass man Fehler machen darf: Wenn ein Stürmer immer nur dann aufs Tor schießt, wenn er eine 100-prozentige Torchance wittert, wird seine Erfolgsbilanz deutlich schlechter ausfallen, als wenn er auch mal einen Schuss wagt, der daneben gehen könnte.“Sie bezeichnet sich selbst als professionelle Mutmacherin. Als junge Journalistin fand sich Sabine Asgodom damit ab, 500 Euro weniger als ihre Kollegen zu verdienen. Heute weiß sie: Wer zu wenig verlangt, schmälert seinen eigenen Wert. Dass ihr das längst nicht mehr passiert, liegt auf der Hand. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, sowohl Assistenten als auch Vorstände fit für den öffentlichen Auftritt, den Aufstieg im Unternehmen oder die Freiberuflichkeit zu machen.In einem Interview mit einem Münchner Lifestylemagazin wurde sie einmal gefragt, was ihr persönliches Maximum an Möglichkeiten wäre. Und ehrlich gesagt – wen wundert da ihre Antwort, nämlich: Bundespräsidentin werden, um dabei Menschen aus aller Welt zu treffen, Menschen Mut zu machen – und ihnen auch mal in den Hintern zu treten.Und was sie für diesen Job qualifizieren würde? Hier ihre Antwort:„Man muss menschlich und hell in der Birne sein und Reden halten können. Das trifft auf mich alles zu. Außerdem war ich mit einem Afrikaner verheiratet, verfüge also über interkulturelles Know-how. Ich spreche passabel Englisch, bin seit zehn Jahren selbstständig, war angestellt und arbeitslos. Ich habe in der Wirtschaft gearbeitet, mich in der Politik engagiert und war Gewerkschafterin. Also eigentlich eine Supermischung.“Als professionelle Mutmacherin hat Sabine Asgodom auch die COVID-19-Herausforderung angenommen und in eine success story verwandelt: aktuell konzentriert sie sich auf ihre Malerei und verkauft erfolgreich ihre meist abstrakte Kunst.

Daniela Landherr - Talent-Management und Führung neu gedacht
26 Apr 2022

Daniela Landherr - Talent-Management und Führung neu gedacht

Daniela Landherr ist die Expertin für Führung und Talentmanagement, Hundedresseurin und Tischfußballerin.Daniela Landherr spricht acht Sprachen fließend, hat 1.589 Städte in 40 Ländern besucht, ist erfolgreiche Triathletin, Hundedresseurin und Tischfussballerin und betrieb nebenbei noch ein Fotobusiness.Die heutige Top-Speakerin und Coach Daniela Landherr sagte einmal über sich: "Ich habe schon immer nach Effizienz und Optimierung gestrebt, weil ich sehr viele Dinge sehr gerne tue. Als ich noch in Luzern wohnte und in Zürich arbeitete, fuhr ich oft mit dem Velo über den Albis-Pass zur Arbeit, das war eine gute Basis für den Triathlon. Tischfußball spiele ich seit meinem 13. Lebensjahr."Daniela Landherr ist überzeugte Verfechterin der Innovationskultur.Auch zu ihrem Sprachtalent hat sie eine bodenständige Erklärung parat: "Das Flair für Sprachen ist angeboren: Meine Mutter ist halb Kroatin, halb Italienerin, mein Vater Engländer – dadurch redete ich als Fünfjährige schon in fünf Sprachen. Durch das viele Reisen kamen laufend neue Sprachen dazu, Indonesisch zum Beispiel. Und vor einiger Zeit habe ich mir vorgenommen, noch zwei Sprachen zu lernen, die nicht jedermann beherrscht: Russisch und Arabisch. So steigen die Chancen, dass ich im Falle einer bedrohlichen Situation im Ausland erfolgreich mit den Aggressoren in deren Muttersprache verhandeln könnte."Man könnte meinen, dass der Expertin für Führung und Talentmanagement ein 24 Stunden Tag kaum ausreichen kann. Doch sie schafft das galant und "gönnt sich immer sieben bis acht Stunden Schlaf pro Nacht." Das müsse schon sein.Die langjährige Talent-Managerin von Google Europa gehört zu den überzeugten Verfechter*innen der Innovationskultur, so wie sie bei Google schon lange gelebt wird.Daniela Landherr will eine Arbeitskultur fördern, in der Veränderung, Entwicklung und persönliches Wachstum möglich ist und setzt sich aktiv dafür ein, in Führungskräfte, Kultur und Talente zu investieren. Daniela Landherr verfügt inzwischen über mehr als 13 Jahre Erfahrung in den Bereichen Führung, Unternehmenskultur, Executive Client Management und People Operations.Das Engagement der Mitarbeiterinnen verändert sich: Das gilt es zu tun:Aus Erfahrung weiß sie, dass "das Engagement der Mitarbeitenden sich verändert hat" Sie sagt, dass es gesunken ist und dass es die Unternehmen viel Geld kostet. "Wir sprechen von einer "Großen Resignation": Laut einer XING-Studie kündigt im deutschsprachigen Raum jeder Vierte, ohne eine neue Stelle zu haben. In den USA wollen 40 Prozent der Mitarbeiter ihren Job im nächsten Jahr kündigen. Man stelle sich vor: Diese 40 Prozent sind ja jetzt gerade noch in ihrem Job – und haben im Kopf längst abgeschaltet." Während Jobs früher vor allem wegen eines höheren Gehalts gewechselt wurden, gehe es 59 Prozent der Wechsler heute um die Art der Führung, dicht gefolgt vom Argument der flexiblen Arbeitszeiten."In den nächsten 15 Jahren müssen sich laut Studien die Hälfte der Mitarbeitenden neue Fähigkeiten aneignen, die sie bisher noch nicht hatten", so Daniela Landherr."Wir müssen zu Technologie-Teenager werden."Sie spricht in ihren Vorträgen über die Veränderungen in der Arbeitswelt und wie sich Unternehmen darauf einstellen können: "Heute sollte man an erster Stelle Mitarbeiter-Erlebnisse schaffen, und die Mitarbeiter stärken. Denn sie sind es ja, die dann alles für den Kunden, den Gast oder den User tun. Groß zu denken, ist ein weiterer Tipp, den ich Unternehmen geben möchte. Nach dem Prinzip: Was muss ich machen, damit es uns – sagen wir – in zehn Jahren noch gibt? Und wir müssen Technologie-Teenager werden. Teenager haben keine Berührungsängste. Apropos Digitalisierung: Mitarbeiter – egal welcher Branche – verbringen laut Studien 25 Prozent ihrer Arbeitszeit damit, Informationen zu suchen. Informationen gehören also digitalisiert und geteilt – nicht nur für die Kunden, sondern auch für die Mitarbeiter."Daniela Landherr weiß aus Erfahrung, wie Zukunft für Mitarbeiter und Unternehmen langfristig funktionieren kann. Ihre persönliche Leidenschaft für die Entwicklung und Stärkung von Führungskräften zeichnet Ihre Vorträge aus. Sie reißt mit und motiviert so, dass ihre Zuhörer am liebsten gleich loslegen würden mit den "next steps". Innovation 4.0..Daniela Landherr für Vorträge bei Referenten24 buchen. Via E-Mail direkt anfragen: [email protected]. 

Rafael Hostettler und Soft-Robot Roboy – Künstliche Intelligenz auf neuem Niveau
5 Feb 2019

Rafael Hostettler und Soft-Robot Roboy – Künstliche Intelligenz auf neuem Niveau

Robotik und künstliche Intelligenz sind die Spielwiesen des Forschers und Redners Rafael Hostettler. Er lehrt und forscht an der Technischen Universität München und spricht in Vorträgen nicht nur über sein Projekt „Roboy“, sondern auch über das große Thema künstliche Intelligenz und wie sie unsere Welt positiv verändern kann.Die Natur und ihre extrem gut gebauten Roboter„Wenn ich eine Biene sehe“, erzählt Rafael Hostettler. „sehe ich einen extrem gut gebauten Roboter. Es fasziniert mich, wie die Natur es schafft, solche beispiellos perfekten Maschinen zu bauen.“ Er träumte von Robotern, die nicht aus Stahl und Motoren konstruiert sein müssen, sondern „delikater, raffinierter“ sein können.Gemeinsam mit Professor Doktor Rolf Pfeifer hat er den Soft-Robot „Roboy“ entwickelt, dessen Körper ähnlich dem menschlichen Bewegungsapparat aufgebaut ist. So besitzt Roboy wie wir Menschen Bänder und Sehnen. „Man muss sich das so vorstellen“, erklärt Rafael Holstettler. „Soft Robots haben eine ähnliche passive Dynamik wie wir Menschen: Wenn ich Roboy ausschalte, sackt er zusammen, ist aber noch beweglich. Ich kann ihn beispielsweise schütteln und er reagiert.“Soft-Robots, die menschliche Bewegungen möglichst perfekt imitierenBei einem Industrieroboter aus Stahl wäre das nicht möglich, einmal ausgeschaltet, würde er sich nicht mehr bewegen. Dass sei von Vorteil, weil der Aufbau der Maschine und ihre Steuerung vergleichsweise einfach und präzise ausfiele. Weil das aber nicht der Funktionsweise des menschlichen Körpers entspricht, will Hostettler mehr. „Ich sehe den Menschen selbst als Roboter“, sagt er und fügt hinzu: „Durch die Befassung mit Robotern kann ich auch sehr viel über den Menschen lernen.“ Ihn interessieren die größeren Strukturen in der Welt, er will wissen, wie Lebewesen aufgebaut sind.Eine seiner Kernfragen lautet, wie man Science Fiction in „Science Facts“ verwandeln kann. Rafael Hostettler möchte Soft-Robots schaffen, die menschliche Bewegungen möglichst perfekt imitieren können.Inzwischen hat er ein Startup gegründet, um im medizinischen Bereich zu helfen. Er entwickelt neue Lösungen für Biopsien und in der Schmerztherapie, die Prozesse einfacher, schneller und sicherer machen sollen.Künstliche Intelligenz dazu nutzen das Leben leichter zu machenÜber das angstbesetzte Thema künstliche Intelligenz sagt er, dass das, was er vor allem im Bereich Forschung tut, einen tiefgreifenden Einfluss auf die Gesellschaft haben wird. Seine Frage: Wollen wir, dass das Diktat der Arbeit weiterhin Pflicht ist oder lieber das tun, was wir tun wollen?Solange künstliche Intelligenz dazu nutzen kann, das Leben leichter zu machen und Menschen mehr Freiraum bietet, befürwortet er die KI. Jedoch müsse der Mensch auch sehr vorsichtig damit umgehen. Aus seiner Sicht müssen die Weichen jetzt gestellt werden, um nicht blauäugig in eine mit Sicherheit anbrechende, neue Zeit zu starten.Rafael Hostettler baut in seinen Vorträge Brücken zwischen Forschung und Leben. Er zeigt, dass beides durchaus zusammen geht. Wer trockene Vorträge erwartet, irrt. Senden Sie uns Ihre Anfrage für Rafael Hostettler an [email protected]

Die Zukunft ist nichts für Angsthasen: Trend- und Zukunftsforscher beleuchten die Welt nach Corona
18 Oct 2020

Die Zukunft ist nichts für Angsthasen: Trend- und Zukunftsforscher beleuchten die Welt nach Corona

Die Zukunft ist nichts für Angsthasen: Trend- und Zukunftsforscher beleuchten die Welt nach CoronaAch, wie gerne hätten wir gerade im Moment eine Glaskugel, mit der wir in die Zukunft schauen könnten. Wie gerne wüssten wir, wie es weitergeht, jetzt, im vermaledeiten Corona-Jahr. Wie gerne wüssten wir, wie die Welt Morgen, in einem Monat, in einem Jahr und darüber hinaus aussieht.Zukunfts- und Trendforscher liegen hoch im Kurs. In Zeiten, in denen sich die Welt noch ein wenig unberechenbarer zeigt, obwohl sie das im Grunde ja ohnehin ist. Denn seien wir realistisch: auch die Trendforschung und Zukunftsforschung basieren auf Methoden, die etwas über Wahrscheinlichkeiten aussagen. Doch das ist immerhin besser, als gar keine Idee von der Zukunft. Oder?Einer der bekanntesten Zukunftsforscher unserer Zeit ist Matthias Horx. Sein im Jahr 1998 gegründetes Zukunftsinstitut mit Sitz im Taunus bei Frankfurt am Main hat die Trend- und Zukunftsforschung in Deutschland maßgeblich geprägt. Das Unternehmen, sowie das Team rund um Matthias Horx selbst, sind längst zu international führenden Ansprechpartnern bei Fragen zur Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft avanciert.Die Zukunft ist nichts für AngsthasenWas ist Trend- und Zukunftsforschung eigentlich? Matthias Horx erklärt es so: „Trend- und Zukunftsforschung ist etwas sehr Unterschiedliches, muss man zunächst wissen. Trendforschung ist Gegenwartswissenschaft, man schaut sich also an, was sich gerade und sofort ändert. Zukunftsforschung macht daraus langfristige Modelle, Wahrscheinlichkeiten, die wir heute auch immer besser berechnen können, weil es heute ganz andere Zugänge gibt. Wir haben zum Beispiel gewaltige Datensysteme, mit denen wir arbeiten und immer besser sortieren können, was man voraussagen kann und was nicht. (…) Insofern ist das, was die Zukunftsforschung aus den 60er Jahren einmal war, also eine spekulative, erzählende, auch sehr weiche Wissenschaft, heute ganz anders. Wir wissen über die meisten Systeme relativ gut Bescheid über die Zukunft.“Prognosen über die Dauer von Ehen seien ein sehr anschauliches Beispiel, so der Zukunftsforscher. So gibt es ein amerikanisches Ehepaar, das Paardiagnostik betreibt. Durch ein einfaches Experimentsystem, in dem Ehepartner gebeten werden, sich über Alltagsprobleme zu unterhalten, können die Forscher anhand der emotionalen Übertragungen mit ziemlich genauer Sicherheit ausrechnen, ob das Paar in fünf Jahren noch verheiratet sein wird oder nicht. Soweit so gut. Das Beispiel zeige gleichzeitig eine Krux dieser Wissenschaft: es ist das ambivalente Verhältnis von uns Menschen gegenüber Zukunftsvorhersagen. Im Falle der Ehediagnostik, so Matthias Horx, blieben leider die Kunden aus. Am Ende wolle es dann doch keiner so ganz genau wissen.So liegt es in der Natur der Trend- und Zukunftsforschung, dass sie irritieren und die existierenden Zukunftsbilder, die Menschen im Kopf haben, in Frage stellen. Dass sich das nicht immer angenehm anfühlt, ist auch klar. Zukunft kann weh tun. Und nicht jeder Trend ist einer, den man auch haben will.Trend- und Zukunftsforscher*innen wie Matthias Horx, Sven Gabor-Janszky, Nicole Brandes, Peter Cochrane oder Karin Frick sind Experten auf den Gebieten der Trend- und Zukunftsforschung. Als Redner inspirieren und, ja, schockieren sie zum Teil vielleicht auch mit ihren Ergebnissen.Referenten24 unterstützt dabei, den passenden Redner zu den Themen Zukunft und Trends zu finden. Vorausgesetzt, Sie wollen den Blick in die Glaskugel wirklich wagen. Rufen Sie uns an oder schreiben eine Mail an [email protected]. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Rafael Fuchsgruber - Vom Partykönig zum Ultramarathonläufer
30 Oct 2021

Rafael Fuchsgruber - Vom Partykönig zum Ultramarathonläufer

Ohne Energie geht gar nichts, sagt Rafael Fuchsgruber, der Mann, der die Wüste Namib als Ultramarathonläufer durchquert hat und in diesem Jahr seinen sechzigsten Geburtstag gefeiert hat. Rafael Fuchsberger ist eine echte Inspiration, einer, der etwas versteht vom Leben, weil er die Extreme liebt und sich nie dafür geschämt hat. Erst mit 40 Jahren hat er seine Laufkarriere als Ultramarathonläufer begonnen.Als kleiner Junge wollte er Tierpfleger, Philosoph oder Arbeitsminister werden. „Das Übliche halt“ sagt er schmunzelnd. „Aber im Ernst: eigentlich war es schon damals eher „extrem“: Rennfahrer, Feuerwehrmann, Lokomotivführer... später zog es mich zum Studium der Musik, Psychologie und Theater-Film- und Fernsehwissenschaften nach Köln.“ Kreativ ... ist er auch.Der Mann, der vor seiner Extremsportlerzeit „Partykönig“ und alkoholabhängig war sagt über das Laufen: „Das Laufen ist meine große Liebe. Das meine ich sehr ernst. Das Laufen hat mein Leben verändert. Vielleicht hat es mir sogar das Leben gerettet und mir meine Gesundheit zurückgebracht. Es gibt mir enorm viel Kraft und Zuversicht – auch im normalen Leben. Ich habe anhand der Rennen gelernt, dass man die Bilder, die man für sich entwirft auch erreichen wird, wenn man es erstmal angeht.“Auf die Frage, wovor er Angst hat, antwortet er simpel: „Vor Nichts. Das „F“ in meinem Namen steht ja für Gefahr. Ich habe Gedanken, Themen, Sorgen… aber tatsächlich keine Angst.“Rafael Fuchsberger sagt: „Das gehört ja dazu, das Laufen, das ist ja wie das richtige Leben. Es wird gelaufen, es wird geliebt, es wird gestorben, da entstehen Freundschaften... Es ist halt alles ein bisschen intensiver.“ Während des Laufens hört er Musik: Die Brandenburgische Konzerte, Eminem, Madonna, Rythm is a dancer, Deep House. „Manchmal ist es ja auch langweilig beim Laufen.“Er arbeitet mit einem Coach zusammen, der auch Ultramarathonläufer ist. Er kann nachvollziehen, was Rafael Fuchsberger fühlt: Für ihn ist Laufen wie eine Hypnose: „Ich kann mich während des Laufens selbst hypnotisieren“, berichtet er.Die beste Statur für einen Läufer? Er sagt, dass die die Glücklichsten sind, die, die wirklich „Bock“ darauf haben und es mit Spaß angehen, durch die Wüste Namib oder die Australische Wüste zu laufen. Manche, wie auch Rafael Fuchsburger, motiviert es auch, für einen wohltätigen Zweck zu laufen. Ihm liegt Afrika am Herzen, und er erinnert sich gut, wie die Kinder lachten, als er durch ein Dorf in Kamerun lief. So etwas vergisst man nicht. Jedenfalls vergisst es Rafael Fuchsburger nicht. Wenn er erzählt, klingt er alles andere als hart, sondern eher feinfühlig. Man möchte mit ihm Zeit verbringen.In seinen Vorträgen spricht er über Willenskraft, Sport und Business und Hartnäckigkeit und Eloquenz erfolgreich, über Fokus auf Erfolg, Motivation und Resilienz durch Eigenverantwortung, Mut und Zielsetzung sowie ein positives Mindset durch klare Zielformulierung, Planung und Umsetzung.Rafael Fuchsburger motiviert. Weil er sein Ding macht und andere auf magische Weise mitzieht. Rafael Fuchsgruber für Vortrag bei Referenten24 buchen.

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