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Marcel Fratzscher: Ökonom mit Wunsch nach Fairness in der Welt

Marcel Fratzscher: Ökonom mit Wunsch nach Fairness in der Welt

7 March 2021. Veröffentlicht durch Oliver Stoldt

Marcel Fratzscher: Ökonom mit Wunsch nach Fairness in der Welt.

Bonn, Kiel, Oxford/UK, die Philippinen, Cambridge/USA, Kenya, Indonesien, Florenz/Italien, Kalkutta/Indien, Washington DC/USA, Frankfurt am Main… der in Deutschland geborene Marcel Fratzscher ist nicht nur ein Weltenbummler, sondern vor allem der wichtigsten Ökonomen dieser Zeit und Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin).

Inhaltlich fokussiert sich Marcel Fratzscher vor allem auf Themen zur Europäischen Schuldenkrise, Finanzstabilität und Kapitalverkehrskontrollen, über die globalen Übertragungsmechanismen von Finanzkrisen, und über die Reformen des Internationalen Währungssystems. Seine Forschung wurde in führenden Fachzeitschriften veröffentlicht, aktuell schreibt er eine Kolumne in „Die Zeit“, in der er aktuelle Themen aus ökonomischer Sicht beleuchtet. Darin wird deutlich, dass es Marcel Fratzscher auch und besonders um die Weltordnung und ein humanistisches Miteinander geht. In „Die Zeit“ schreibt er über die Corona-Pandemie: „Wir sollten in Deutschland dringend zu einer sachlicheren Debatte über unseren Umgang mit der Corona-Pandemie zurückkehren. Ein Blick auf den Rest der Welt und vor allem auf die Ärmsten der Armen würde uns bewusst machen, wie privilegiert wir sind und glücklich wir uns schätzen können und dass wir in den letzten zwölf Monaten der Pandemie sehr viel richtig gemacht haben. Und eine solche Perspektive würde helfen, unseren Horizont zu erweitern und zu verstehen, dass Solidarität und Gemeinschaft nicht nur national, sondern global verstanden werden müssen.“

Marcel Fratzscher als Redner Wirtschaft und Politik buchen.

Marcel Fratzscher vertritt die Meinung, dass „nicht die Corona-Pandemie Ungerechtigkeit schafft, sondern die Tatsache, dass wir als Gesellschaft die durch die Pandemie verschärfte soziale Polarisierung zulassen.“ Er sagt: „Die Pandemie wird den Verteilungskampf innerhalb unserer Gesellschaft zuspitzen. Aber sie bietet auch eine Chance für uns als Gesellschaft, Gerechtigkeit neu zu verhandeln, indem wir einen ehrlichen Dialog über Leistung und Bedürfnisse und über die Würde des Menschen anstoßen. Solidarität und Gemeinschaftssinn haben sich als Garant für eine erfolgreiche Bewältigung der Pandemie erwiesen. Man kann nur hoffen, dass Politik und Gesellschaft diese Lehre bei der Neuverhandlung des Gesellschaftsvertrags nicht vergessen werden.“

Kürzlich saß er in der TV Talkshow „Markus Lanz“, in der über die Situation in den USA unter und nach Donald Trump diskutiert wurde. Er sagt darin, dass das Grundproblem in den USA bestehen bleiben wird, nämlich, drei bis vier Jahre einer Polarisierungspolitik wieder umzukehren. Die Politik „America first“ wird Joe Biden fortsetzen müssen, auch, wenn er sie nicht so benennen wird. Seine Aufgabe, so sagte der neue Präsident der USA selbst, sei es, wieder Einheit zu schaffen. Das, so glaubt Michael Fratzscher, würde eine Mammutaufgabe, die Zeit benötigen wird.

Michael Fratzscher erklärt in seinen Vorträgen, wie Europa, aber auch wie die anderen Länder ticken. Fratzscher spricht auf Deutsch und Englisch über die Themen Arbeitsplatz und Arbeitsmodell, Börse, Digitale Transformation und Digitale Disruption, Europäische Union und den Brexit, Globale Trends, Konsum und Handel, Krisenmanagement sowie zukünftige Generationen.

Ökonom Marcel Fratzscher für Vorträge bei der Redneragentur Referenten24 buchen.

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Marcel Fratzscher

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Marcel Fratzscher ist Ökonom & Wirtschaftswissenschaftler

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7 March 2021. Veröffentlicht durch Oliver Stoldt

Marcel Fratzscher: Ökonom mit Wunsch nach Fairness in der Welt.

Bonn, Kiel, Oxford/UK, die Philippinen, Cambridge/USA, Kenya, Indonesien, Florenz/Italien, Kalkutta/Indien, Washington DC/USA, Frankfurt am Main… der in Deutschland geborene Marcel Fratzscher ist nicht nur ein Weltenbummler, sondern vor allem der wichtigsten Ökonomen dieser Zeit und Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin).

Inhaltlich fokussiert sich Marcel Fratzscher vor allem auf Themen zur Europäischen Schuldenkrise, Finanzstabilität und Kapitalverkehrskontrollen, über die globalen Übertragungsmechanismen von Finanzkrisen, und über die Reformen des Internationalen Währungssystems. Seine Forschung wurde in führenden Fachzeitschriften veröffentlicht, aktuell schreibt er eine Kolumne in „Die Zeit“, in der er aktuelle Themen aus ökonomischer Sicht beleuchtet. Darin wird deutlich, dass es Marcel Fratzscher auch und besonders um die Weltordnung und ein humanistisches Miteinander geht. In „Die Zeit“ schreibt er über die Corona-Pandemie: „Wir sollten in Deutschland dringend zu einer sachlicheren Debatte über unseren Umgang mit der Corona-Pandemie zurückkehren. Ein Blick auf den Rest der Welt und vor allem auf die Ärmsten der Armen würde uns bewusst machen, wie privilegiert wir sind und glücklich wir uns schätzen können und dass wir in den letzten zwölf Monaten der Pandemie sehr viel richtig gemacht haben. Und eine solche Perspektive würde helfen, unseren Horizont zu erweitern und zu verstehen, dass Solidarität und Gemeinschaft nicht nur national, sondern global verstanden werden müssen.“

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Marcel Fratzscher vertritt die Meinung, dass „nicht die Corona-Pandemie Ungerechtigkeit schafft, sondern die Tatsache, dass wir als Gesellschaft die durch die Pandemie verschärfte soziale Polarisierung zulassen.“ Er sagt: „Die Pandemie wird den Verteilungskampf innerhalb unserer Gesellschaft zuspitzen. Aber sie bietet auch eine Chance für uns als Gesellschaft, Gerechtigkeit neu zu verhandeln, indem wir einen ehrlichen Dialog über Leistung und Bedürfnisse und über die Würde des Menschen anstoßen. Solidarität und Gemeinschaftssinn haben sich als Garant für eine erfolgreiche Bewältigung der Pandemie erwiesen. Man kann nur hoffen, dass Politik und Gesellschaft diese Lehre bei der Neuverhandlung des Gesellschaftsvertrags nicht vergessen werden.“

Kürzlich saß er in der TV Talkshow „Markus Lanz“, in der über die Situation in den USA unter und nach Donald Trump diskutiert wurde. Er sagt darin, dass das Grundproblem in den USA bestehen bleiben wird, nämlich, drei bis vier Jahre einer Polarisierungspolitik wieder umzukehren. Die Politik „America first“ wird Joe Biden fortsetzen müssen, auch, wenn er sie nicht so benennen wird. Seine Aufgabe, so sagte der neue Präsident der USA selbst, sei es, wieder Einheit zu schaffen. Das, so glaubt Michael Fratzscher, würde eine Mammutaufgabe, die Zeit benötigen wird.

Michael Fratzscher erklärt in seinen Vorträgen, wie Europa, aber auch wie die anderen Länder ticken. Fratzscher spricht auf Deutsch und Englisch über die Themen Arbeitsplatz und Arbeitsmodell, Börse, Digitale Transformation und Digitale Disruption, Europäische Union und den Brexit, Globale Trends, Konsum und Handel, Krisenmanagement sowie zukünftige Generationen.

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Dieter Grabbe – Guru und Referenten24, wenn es um Gesundheit, Ernährung und Fitness geht
23 Jul 2019

Dieter Grabbe – Guru und Referenten24, wenn es um Gesundheit, Ernährung und Fitness geht

Obwohl Dieter Grabbe damals, nach dem Realschulabschluss, erst einmal entschied, einen eher konservativen Weg einzuschlagen und Ausbildungen in den Bereichen Elektrotechnik und Maschinenbau zu absolvieren. Weil sich der junge Mann schnell als sportliches Multitalent herausstellte, spielte er bald für Olympia Laxten Tischtennis in der Regionalliga und Oldenburg Squash in der Bundesliga. 1987 scheiterte er knapp an der EM-Qualifiaktion im Kick-Boxen.Heute wird Dieter Grabbe „Fitness-Pabst“ genannt, hat einige Bücher geschrieben und seine eigene Trainingsmethode, das Ballooning entwickelt. Kurze aber effektive Workouts mit einem kleinen Ball sollen gesund und fit halten.Dieter Grabbe ist ein großer Fan des kleinen Aufwands. Er wünscht sich, dass jeder, ohne sich dazu durchringen zu müssen, täglich Lust hat auf ein Quäntchen Bewegung. „Wenn Sie am Schreibtisch arbeiten, stehen Sie zwischendurch einfach mal auf und gehen ein paar Schritte“, rät er. Auch beim Telefonieren sollte man nicht die ganze Zeit sitzen sondern besser herumlaufen. Auf Trab bleiben, lautet seine Devise: „Erledigen Sie den Einkauf zu Fuß oder mit dem Fahrrad und lassen Sie Ihr Auto so oft stehen, wie es geht. Benutzen Sie grundsätzlich die Treppe und zeigen Sie Rolltreppen und Aufzügen in Zukunft die kalte Schulter.“Dieter Grabbe erklärt, dass die Muskeln umso mehr zu Spannungen neigen, je weniger wir sie bewegen. Darum empfiehlt er, den Körper immer wieder durch Dehnungen, schütteln und einfaches Räkeln zu lockern. „Nutzen Sie Hausarbeiten, um Ihren Körper zu trainieren“, rät er. Er selbst geht als gutes Beispiel voran. Denn wenn man den durchtrainierten Mann anschaut, wächst sogleich die Bereitschaft, Staubsaugen, Bügeln oder Bad putzen ganz neue Seiten abzugewinnen.Wenn der Alltag tatsächlich kein zeitintensives Training zulässt, rät Dieter Grabbe zu den sogennanten „Daily movements“Ein voller Terminplan und Zeitnot stellt für Dieter Grabbe übrigens keine Ausrede dar. Er erklärt: „Bereits 10 bis 30 Minuten Bewegung täglich helfen dem Körper bereits, stärker, fitter und relaxter zu werden.“ Wenn der Alltag tatsächlich kein zeitintensives Training zulässt, rät er zu den sogennanten „Daily movements“. Er erklärt, dass viele, kurze Übungen sich sinnvoll in den Alltag integrieren lassen und so ganz einfach das  Wohlbefinden steigern.Dieter Grabbe gibt jedoch auch zu, dass „für echte Erfolge“ schon ein regelmäßiges Training von Nöten sei. Doch auch hier sollte man sich nicht zu sehr unter Druck setzen: „Kalorien werden ab der ersten Minute verbrannt“, motiviert der Personal Trainer und Fitness-Experte.Natürlich spielt auch das Thema Ernährung in seinem Konzept eine große Rolle. Doch auch damit lässt er es bei aller Disziplin eher locker angehen. Trotz aller Ernährungsprinzipien findet er, dass “auch mal genascht werden darf“. Dieter Grabbe erklärt: „Wenn Sie sich überwiegend bewusst, also fettarm und nährstoffreich ernähren, ist Schokolade erlaubt. Allerdings nur, solange sie in Maßen genossen wird.“ Wer abnehmen möchte, sollte diese einfache Regel befolgen: es müssen mehr Kalorien verbrannt als aufgenommen werden. Die Gesamtbilanz muss stimmen, dann ist alles andere ein Automatismus. Klar, dass Bewegung dabei unterstützt.In seinen Vorträgen als Referenten24 spricht Dieter Grabbe über das Gesundheitssystem, den Radsport, Sporttraining im Allgemeinen und Stressmanagement. Dieter Grabbe referiert auf Deutsch. Weitere Informationen und Redner buchen unter [email protected]

Carlos Moleda – der Mann, der sein größtes Unglück zu seinem größten Abenteuer machte
21 May 2019

Carlos Moleda – der Mann, der sein größtes Unglück zu seinem größten Abenteuer machte

Seine Augen strahlen klar, seine Haut sieht gesund gebräunt aus und sein Körper scheint in Topform zu sein. Es ist immer noch bizarr, dass dieser Mann tatsächlich in einem Rollstuhl sitzt. Es scheint immer noch so, als würde er nicht dorthin gehören, dass er jede Sekunde aufstehen und so etwas sagen würde wie: wow, das war eine Erfahrung!Carlos Moledas Geschichte ist die eines ehrgeizigen und vor allem abenteuerlustigen jungen Mannes aus Brasilien, der die Welt unbedingt mit Haut und Haar erleben wollte.Er wuchs in São Paulo auf und beschloss, mit nur 18 Jahren in die USA zu gehen, um dort das Abenteuer Leben zu finden. Er trat der Marine bei und weil er die Fähigkeit besaß, hart zu arbeiten und schnell zu lernen, bekam er einen der begehrten Plätze als Navy SEAL.Er erzählt seine Geschichte ohne Bitterkeit: Als Navy Seal geriet er 1989 in Panama in ein grausames Feuergefecht. Die Mission bestand darin, den Flughafen zu sichern, neun der zehn Männer in seinem Team wurden verwundet, vier tödlich. Carlos selbst wurde nahe an der Wirbelsäule und am Bein getroffen. Seitdem ist sein Unterkörper ohne Gefühl.Er erklärt, dass einer der schlimmsten Aspekte einer Behinderung anfangs darin besteht, das Leben neu zu erfinden. Da liegt man in einem Krankenzimmer starrt an die Decke und fragt sich: Ok, was mache ich jetzt? Du hattest einen Job, den Du geliebt hast, Freunde, die sich auf Dich verlassen konnten, und plötzlich ist alles weg. Du musst dein ganzes Leben, deine ganze Zukunft neu überdenken. Und du hast keine Ahnung, wo und wie Du anfangen sollst.“Anstatt aufzugeben, fand er seine Berufung im Sport, insbesondere im Leistungssport. „Sport hat mein Leben gerettet, denke ich“, sagt Carlos Moleda. Ein Freund von ihm von der Navy kam ihn damals besuchen sagte ziemlich klar, dass er sein ganzes Leben ändern müsste und dass er das alleine wird tun müssen. „Er hat zu mir gesagt: Niemand wird deine Hand halten“, erinnert sich Carlos. Es war schwer zu nehmen, doch er weiß heute, dass es die Wahrheit war. Seine Worte wurden zu seinem Weckruf und er dachte: „Hey, ich bin immer noch dieselbe Person, ich kann einfach nicht mehr laufen!“Carlos Moleda machte aus seinem Unglück sein größtes AbenteuerDer Sport erwies sich für ihn als Weg, sich neu zu finden. Er wurde zu einem echten Helden im Sport. Carlos Moleda sagt: „Wir alle haben einen Behinderung in uns. Meine ist der Stuhl, der sichtbar ist. Athleten wie wir haben die Pflicht zu erfüllen, die Dinge positiv zu sehen. Ich möchte, dass die Leute mich sehen, mich ansehen, ich möchte nicht, dass sie den Stuhl sehen.“Carlos Moleda hat seinen Job gut gemacht. Die meisten Leute sehen ihn als den Sportler und starken Mann, den er immer war und geblieben ist: Er gewann das 367-Meilen-Rennen der Sadlers Ultra Challenge in Alaska, ist zweimal National Handcycling Champion und viermal Hawaii Ironman Champion, ein körperlich herausgeforderter Divisionsrekord.Er sagt über seinen ersten Ironman im Rollstuhl: „Ich konnte das erst entscheiden, als ich mich zum ersten Mal wieder zu 100 Prozent ohne Behinderung fühlte. Als ganz, als ich.“ Das will er heute an sein Publikum weitergeben: sich zu 100 Prozent frei im Sinne von „nicht behindert“ fühlen zu können. Es geht ihm darum, die die innere Kraft zu erkennen, unabhängig von irgendwelchen sichtbaren oder unsichtbaren Behinderungen.Carlos Moleda hat eine Aura um sich, die unglaublich ist. Es lohnt sich, ihn persönlich zu treffen. Senden Sie uns Ihre Anfragen an [email protected]

Peter Hacker über Cyber Extortion – Ein nie dagewesenes Gefährdungspotential 
25 Sep 2018

Peter Hacker über Cyber Extortion – Ein nie dagewesenes Gefährdungspotential 

Das Geschäftsmarketing entwickelt sich ständig weiter, und somit auch die damit verbundenen Risiken. Von großen Unternehmen bis zu den Kleinunternehmern verfügen die meisten Unternehmen heutzutage über die technologischen Möglichkeiten, Umsätze zu steigern, Aufgaben zu automatisieren und Marketingdaten zu integrieren. Der Einsatz moderner Techniken führt jedoch auch zu mehr Angriffen durch Hacker. Die jährlichen Kosten für die globale Wirtschaft für Cyberkriminalität betragen bereits mehr als 1 Billiarde USD, wobei diese Zahl exponentiell ansteigt. Organisationen und Unternehmen, die sich vergrößern möchten, statt einfach nur zu überleben, sind sich darüber bewusst, dass es wichtig ist, sich weiterzuentwickeln und aktiv auf diese Angriffe zu reagieren.Vielen kommt es so vor, als ob Cyber-Kriminalität beinahe täglich in den Schlagzeilen auftaucht, selbst wenn man von Angriffen gegen Einzelpersonen absieht, beispielsweise gegen äußerst Vermögende, hohe Leitende Angestellte und VIPs. Die Gefahr krimineller Cyber-Angriffe steigt weltweit exponentiell an und kein Unternehmen, Familienbetrieb, keine Regierung und keine Non-Profit-Organisation kann sich sicher vor Hackern fühlen. Die Täter versuchen unaufhörlich in Systeme einzubrechen, und es reicht ein einzelner, erfolgreicher Versuch, um dem Ziel des Angriffes schweren Schaden zuzufügen. Dennoch herrscht die Vorstellung, dass nur Unternehmen und Regierungen der Gefahr eines Cyber-Angriffs ausgesetzt sind. Dies führt dazu, dass viele Personen mit hohem Bekanntheitsgrad oder Familienbetriebe im Gegensatz zu anderen Einrichtungen oder Geschäften ein leichtes Ziel darstellen.Cyber-Angriffe die größten Gefahren für Unternehmen und EinzelpersonenObwohl es zahlreiche Bereiche gibt, die auf Datensicherheit untersucht werden sollten, bin ich mir sicher, dass die folgenden Trends im Bereich der Cyber-Angriffe die größten Gefahren für Unternehmen und Einzelpersonen darstellen, und daher besonders im Auge behalten werden sollten.Ransomware: Die effektivste Verhütungsmaßnahme, um Ransomware-Infektionen zu vermeiden, ist, sicherzustellen, dass alle Nutzer mit Hilfe einer simulierten Umgebung und bewährten Praktiken geschult werden, um Drive-by-Downloads, bösartige Werbungen und Inhalte zu umgehen. Sollte diese Vorsichtsmaßnahme das Problem nicht lösen, muss der Schwerpunkt auf der Erkennung und Reaktion eines Angriffs liegen.Gefährdung durch geschäftliche E-Mails: Nutzer sollten gut geschult und in der Lage sein, Phishing-E-Mails zu erkennen, damit sie niemals auf Links oder herunterladbare Anhänge in nicht angeforderten E-Mails klicken.Bedrohungen, die von Sozialen Netzwerken ausgehen:Soziale Medienplattformen wie Facebook, Twitter und Instagram waren das Hauptziel einiger Hacker, die sich über diese Plattformen Zugriff zu vermögenden Privatpersonen (high net worth individuals – HNIs) und deren Familienmitgliedern verschafft haben. Nutzer sollten streng darauf achten, was sie posten, wen sie zu ihrer Freundesliste hinzufügen (möglicherweise Datendiebe) und versuchen, ihr Privatleben von den sozialen Medien fern zu halten.Eine immer häufiger auftretende Art schädlicher Internetangriffe ist die Cyber-Erpressung. Dabei wird versucht, ein System zu beschädigen, zu stören oder sich unbefugten Zugriff zu verschaffen, um schließlich Geld von Ihnen oder Ihrem Unternehmen zu verlangen. Ein typisches Beispiel ist eine High Profile-Persönlichkeit, die einen E-Mail-Anhang herunterlädt, der von seinem Sekretär zu stammen scheint. Der Anhang enthält Ransomware, die, wenn sie heruntergeladen wird, sofort Daten auf dem Computer verschlüsselt (Crypto Locker). Wenn die Person dann versucht, auf eine Datei zuzugreifen, erscheint eine Mitteilung auf dem Computerbildschirm, die ihn auffordert ein Lösegeld in Bitcoin zu zahlen, um den Verschlüsselungscode zu erhalten. Mit Hilfe eines IT-Fachmanns und eines Rechtsbeistandes wurde in diesem Fall die Gefahr als glaubwürdig eingestuft und das Lösegeld in Höhe von 5.000 Dollar bezahlt. Die Kosten für die Untersuchung und die Lösegeldzahlungen konnten von einer sogenannten Cyber-Versicherung übernommen werden. Es gibt bereits viele Opfer dieses Verbrechens und die Statistik sieht einen Anstieg in den kommenden Jahren voraus. Allerdings gibt es Möglichkeiten, diesen Angriffen entgegenzuwirken und die Integrität des Unternehmens zu sichern.Seien Sie sich über die Daten- und Risikoumgebung im KlarenSie wissen erst, welchem Risiko Sie ausgesetzt sind, wenn Sie sich über die Mengen an personenbezogenen Informationen im Klaren sind, die Ihr Unternehmen über Kunden hält. Mehr Daten bedeuten gleichzeitig größeres Risiko und bestimmte Arten von Daten sind besonders sensibel.Erstellen Sie von allem Backups – Sollten Sie oder Ihr Unternehmen Opfer einer Cyber-Erpressung werden und sämtliche Daten verloren gehen, die lokal auf Ihrem Computer gespeichert sind, so haben Sie immer noch die Möglichkeit, die Daten wiederherzustellen und Ihre digitale Infrastruktur wiederherzustellen.Halten Sie Ihre Sicherheitssoftware auf dem neusten Stand – Es gibt keinen besseren Schutz gegen eine Datenschutzverletzung, als sie von vornherein zu vermeiden. Aktualisieren Sie stets zeitnah Ihre Sicherheitssoftware, einschließlich der Malware- und Virusdefinitionen.Ziehen Sie DDoS-Upgrades ini Betracht – Distributed Denial of Service-Angriffe treten häufig auf, um ein Unternehmenssystem zu beschädigen. Der Schutz vor DDoS-Angriffen ist eine gute Investition, um Ihre Systeme noch besser zu schützen.Seien Sie sich über die Umstände in Ihrem Land im Klaren – Die weltweit am stärksten von DDoS-Angriffen betroffenen Länder sind China, die USA, Hong Kong, das Vereinigte Königreich, Brasilien, Frankreich, Deutschland, Japan, Kanada und Saudi Arabien. Erfahrungsgemäß dauern DDoS-Angriffe in 90 % der Fälle weniger als 3 Stunden.Kennen Sie Ihre Mitarbeiter – Sie sollten auf jeden Fall den sozialen Hintergrund und den beruflichen Werdegang Ihres Mitarbeiters überprüfen, um sich aus rechtlichen Gründen vor Cyber-Erpressungen zu schützen. Viele Cyber-Angriffe kommen direkt aus dem Inneren des Unternehmens oder von ehemaligen Insidern.Cyber-Erpressung kommt heutzutage weltweit häufig vor und wird exponentiell anwachsen, solange sie erfolgreich ist. In den letzten zwei Jahren ist ein rasch wachsender Anstieg dieser Angriffe bei VIPs, vermögenden Personen, Familienbetrieben, großen Unternehmen und SMEs zu verzeichnen gewesen, der in den letzten drei Monaten noch einmal an Fahrt aufgenommen hat.Es gibt kein Allheilmittel, aber das Problem kann nicht länger als isoliertes Problem der Risiko-, Prüf-, Rechts- und EDV-Teams der Organisationen und Unternehmen oder von Einzelpersonen behandelt werden. Vorbeugende Maßnahmen allein reichen nicht aus, aber integrierte Reaktionen und Kontrollen können den Unterschied zwischen einem Überlebenskampf und Unternehmenswachstum bedeuten. Cyberrisiken werden vermutlich weltweit bestehen bleiben, und möglicherweise häufig auftreten und schwerwiegende Folgen haben. Es gibt keine vergleichbaren Risiken dieses Ausmaßes. Tatsache ist, dass Cyber-Kriminalität und Cyber-Sicherheitsrisiken nicht verhindert werden können, aber Risikoerkennung, Abschwächung, Reaktion und Kontrollen können den Unterschied zwischen einem Überlebenskampf und Unternehmenswachstum ausmachen.Gefahrenerkennung, Erfassung, Reaktion, Kontrolle und AusbildungFalls Sie, als Einzelperson oder Unternehmen, sich über die vorbeugenden Maßnahmen hinaus schützen möchten, so trägt der Schwerpunkt auf Gefahrenerkennung, Erfassung, Reaktion, Kontrolle und Ausbildung zu einer höheren Sicherheit bei. Um sich aktiv vorzubereiten, müssen Sie Ihre Bereitschaft bewerten, über die physische IT-Sicherheit hinauszugehen, und sich aus erster Hand über die Folgen Ihrer Entscheidungen als Einzelperson oder Vorstand im Bereich Cyber-Kriminalität und Cyber-Sicherheit im Klaren werden, und folgende Fragen beantworten:Welche Art von Angriffen sind am wahrscheinlichsten und welche Einfluss haben diese möglicherweise?Welche Gefahrenerkennung ist möglich?In welchen unterschiedlichen rechtlichen Datenschutzumgebungen arbeiten Sie weltweit und wie sehen mögliche Gefahrenquellen, Vorfälle, Verstöße oder Szenarien aus?Sind die entsprechenden Kapazitäten, Fähigkeiten und ist die richtige Strategie vorhanden, um sich strategisch und betrieblich vor solchen Angriffen zu schützen?Welche treuhänderischen Pflichten haben Sie gegebenenfalls hinsichtlich Cyber-Kriminalität und Cyber-Sicherheit?Welche Wiederherstellungslösungen sind geeignet (IT-Sicherheit und Versicherung)?Welche möglichen Fallen sind vorhanden (Umstände des Vorfalls, Gefahrenakteure, Nebenfaktoren, Richtlinien)?Wir haben in den letzten 16 Monaten einen exponentiellen Anstieg der Angriffe weltweit erlebt, kürzlich erst in Europa – die sich gegen bekannte und schnell entwickelnde Marken, Branchen, Unternehmen und Einzelpersonen richteten. Im Gegensatz zu früher waren die Folgen nicht lediglich nur eine riesige Blamage, vertragliche oder finanzielle Schäden oder Schäden am Ruf der Unternehmen, sondern CIOs, CFOs und sogar CEOs mussten die Unternehmen wegen Cyberkriminalität und/oder Verletzungen der Cybersicherheit verlassen. Darüber hinaus wurden die Unternehmensvorstände von riesigen Rechtsansprüchen der Aktionäre getroffen, plötzlichen Aufforderungen zur Umstrukturierung oder neuen M&A-Angeboten. Für mich ist es nicht nur wichtig, als Einzelperson oder als größeres Unternehmen Risiken und Gelegenheiten zu verstehen, sondern diese auch unter realen Bedingungen zu überprüfen und die Maßnahmen im Vorstand und in der oberen Führungsebene umzusetzen. Jeder Einzelne eines Unternehmens, vom VIP, einer vermögenden Einzelperson, einem Vorstandsmitglied bis hinunter zu den einzelnen Mitarbeitern, sollte sich über die nie dagewesenen Risiken und deren Folgen im Klaren sein.

Christian Gansch – Genuss und Erlebnis zugleich
5 May 2020

Christian Gansch – Genuss und Erlebnis zugleich

Nicht ganz gewöhnlich ist die Karriere des Christian Gansch verlaufen. Oder doch? Sein Kredo lautet: Wahrnehmen. Entscheiden. Handeln.Christian Gansch hat ein feines Gehör und ist Meister darin, wahrzunehmen. Der ehemalige Dirigent und Vollblutmusiker hat unter anderem das BBC Orchester, das Orchestre Philharmonique de Radio France Paris, das Russian National Orchestra oder das NHK Symphony Orchestra Tokyo zu Höchstleistungen animiert.Weil die Leitung eines Orchesters für Christian Gansch im Wesentlichen nichts anderes als Teamführung ist, überträgt er heute erfolgreich seine alte Orchesterwelt in die heutigen Unternehmenswelten. In einem Interview mit dem Spiegel erzählte er: „Im Orchester arbeiten Dutzende Individualisten Schulter an Schulter nebeneinander, und das täglich bis zu sechs Stunden. Sie können nicht einfach mal schlecht drauf sein und deshalb ein bisschen langsamer spielen. Sie können nicht sagen, wenn Brahms auf dem Programm steht: Heute ist mir mehr nach Mozart. Und es gibt keine Bürotür, die man hinter sich zumacht. Wie unter diesen Bedingungen eine Sinfonie entstehen kann, wie dafür die individuellen Fähigkeiten der Mitarbeiter voll ausgeschöpft werden, wie die Kooperation perfekt organisiert werden muss – das können Unternehmen lernen.“Christian Gansch weiß, wovon er spricht, denn der Dirigent hat vierzehn Jahre lang in der Musikindustrie als Produzent gearbeitetKonkret bedeutet das, bereichsübergreifend mit Produktion, Marketing, Vertrieb und Controlling zu interagieren. Seine damals erworbenen Erfahrungen bilden nun die Grundlage für Vorträge, in denen er über Motivation und Erfolg genauso spricht wie über Musik und Kunst.  Allein die Vortragsthemen klingen erfrischend anders: „Vom Solo zur Sinfonie – wie aus Vielfalt Einheit entsteht“, „Aufeinander hören, miteinander handeln – das orchestrale Wechselspiel der Kräfte“, „Wer auftritt, muss spielen – warum Selbstmotivation aller Arbeit Anfang ist“, „Der Dreiklang der Führung: Wahrnehmen – Entscheiden – Handeln“,  „Warum Change Alltag und Routine Stillstand ist“ oder „Stress auf der Bühne – wie Spitzenmusiker mit Druck umgehen“.Christian Gansch spricht auf faszinierende, fesselnde Weise über Selbstmotivation und die Fähigkeit, hinzuhören und hinzuschauen, über Leidenschaft und Ziele und darüber wie es gelingt, die Balance zwischen Gefühl und Verstand bei Entscheidungsprozessen zu halten.Weil Christian Gansch geschickt der Brückenschlag zwischen seinen beiden Welten gelingt, muten Lösungen auf die Herausforderungen der Unternehmenswelt spielerischer und irgendwie leichter an. Wer sich geistig ständig inmitten von Musikern und Schwingungen tummelt, gerät auf wundersame Weise selbst in eine andere Schwingung. „Letztlich“, so sagt er. „Sind Orchester beispielhaft in Bezug auf Kommunikations- und Veränderungsprozesse, die nicht nur innerhalb einer Instrumentengruppe, sondern kontinuierlich abteilungsübergreifend funktionieren müssen.“Gefragt nach einem Standardrezept für Motivation antwortet er: „Motivation lässt sich weder verordnen noch nach einem Rezept hervorzaubern. Es gibt nur eine Richtschnur: Wenn Musiker spüren, dass ich mich im Vorfeld ehrlich um ein klares Konzept bemüht habe, wenn sie merken, dass ich nicht auf Selbstdarstellung oder einen billigen Aktionismus setze, sondern mich mit aller Kraft auf die Inhalte konzentriere, dann darf ich darauf vertrauen, dass sich die Motivation bei ihnen einstellen wird.“Seine Vorträge… Genuss und Erlebnis zugleich.Wir freuen uns auf Ihre Anfrage unter [email protected]

Carsten Maschmeyer – Man muss lernen, nein zu sagen
28 Jan 2020

Carsten Maschmeyer – Man muss lernen, nein zu sagen

Der Investor Carsten Maschmeyer ist überzeugt: Es war noch nie so schwer, Geld anzulegen. Zu unsicher ist heute die alte Regel: ein Drittel Immobilien, ein Drittel Aktien, ein Drittel Zinspapiere.Zinspapiere, so Carsten Maschmeyer, entfielen heute komplett, und „wer Anleihen kauft, kauft eine tickende Zeitbombe.“ Auch bei Immobilien wird es seiner Meinung nach schwieriger zu investieren, genau wie bei Aktien-Indizes.Carsten Maschmeyer landete zuletzt in den Schlagzeilen, weil er als Jurymitglied in der TV Show ‚Die Höhle der Löwen‘ im deutschen Privatfernsehen sitzt. Das brachte ihm zunächst nicht nur gute Kritiken. Doch Carsten Maschmeyer hat noch nie etwas auf die Meinung anderer gegeben. Maschmeyer ist ein Mann der Tat, ausgestattet mit einem gesunden Ego und einer außerordentlichen Spürnase für unternehmerischen Erfolg. Heute gilt seine Investitionsleidenschaft vor allem guten Ideen. Er investiert in Start-Ups. Weil er vor seiner Karriere als AWD Gründer Medizin studiert hat, investiert er gern und viel in Newcomer aus dem medizinischen Bereich.Carsten Maschmeyer, ein Mann der vielleicht nicht jedem auf ersten Blick sympathisch erscheint. Das macht nichts, denn Erfahrung schlägt Sympathie. Er hat im Laufe seiner Karriere soviel Wissen in Investitionen und Unternehmertum angehäuft, dass sich die Start-Up Grüner heute glücklich schätzen dürfen, mit einem wie ihm zu arbeiten. Der Zuspruch eines Carsten Maschmeyer kommt einem Ritterschlag gleich.Heute gibt er sein Wissen auch in Vorträgen und Workshops weiter. Aus Carsten Maschmeyer dem Investor ist ein eloquenter Redner geworden, den junge Menschen um ein Autogramm bitten.Gefragt nach der Zukunft des aktuellen Finanzsystems sagt Carsten Maschmeyer klar; „Ich glaube ganz generell, dass wir auf einen großen Crash hinauslaufen. Das billige Geld ist wie eine Droge, die verabreicht wird, die man irgendwann reduzieren muss – und dann kommen Entzugserscheinungen.Er glaubt an gute Ideen und verwendet eine Menge Zeit und Manpower, um die aussichtsreichen neuen und jungen Unternehmen aufzuspüren. Es macht ihm Spaß, Neuland zu entdecken und einen Anfang von etwas zu begleiten und zu gestalten. Als alter Hase kann er Tipps geben und vor Fehlern warnen. So warnt er: „Jedes Start-up, in das ich investiert bin, kann von einer technologischen Revolution überrollt werden – aber es darf nicht am Vertrieb scheitern.“Carsten Maschmeyer bringt ein großes Maß an Erfahrung in Führung und Vertrieb mit. Mit AWD hat er ein Milliardengewicht aufgebaut. Kaum eine unternehmerische Herausforderung, die er nicht erlebt und gemeistert hätte.Der damals recht unnahbare auftretende Maschmeyer sagt schmunzelnd über sich, dass ihn seine Entscheidung, sich im TV zu zeigen, lockerer gemacht hätte. Die Leute bringen ihm heute Sympathie entgegen. Damals, als AWD Boss, wurde er in eher gefürchtet und für seine vermeintliche Gefühlskälte und Steifheit ein ums andere Mal verurteilt.Carsten Maschmeyer spricht in seinen Vorträgen über das InvestierenStart-Ups, erzählt vom (Unternehmer-)Leben rund um die Uhr oder, wie er selbst zu einem „Selfmade Man“ wurde In ‚Me, myself and AI‘ stellt er die Frage, wie wir die Zukunft unserer Jobs zwischen Algorithmen und humaner Intelligenz gestalten können.Eine Begegnung mit „Mr. Start Up“ lohnt sich. Nicht nur für (Jung-) Unternehmer. Anfragen unter [email protected] !

Peter Lüder: Was wir von Schauspielern für das professionelle Auftreten lernen können
5 Dec 2021

Peter Lüder: Was wir von Schauspielern für das professionelle Auftreten lernen können

Schauspieler zu sein, davon träumen viele Menschen. Peter Lüder ist so einer geworden, einer, der mit Leidenschaft auf der Bühne stand. Das Theater ist, und bleibt, seine Leidenschaft, sowohl als Schauspieler, also auch als Regisseur. Inzwischen hat sich seine Arbeit als Coach und Speaker hinzugesellt, denn Peter Lüder brennt dafür, Menschen zu begeistern – von etwas und vor allem von sich selbst.Peter Lüder – Die Kunst des Vortragens.Er hält Vorträge über die Kunst, auf der Bühne als Alleinunterhalter zu glänzen, denn als Vortragsredner*in ist es genau das, was es braucht. „Wenn wir im Theater eine gute Aufführung hinbekommen wollen, müssen drei Personen miteinander auskommen: Autor*in, Regisseur*in und der Schauspieler*in. Als Speaker müssen Sie alle drei Funktionen in einer Person vereinen. Das ist die Kunst, das ist Ihre Rolle.“ Peter Lüder will dazu beitragen, Menschen authentisch sein zu lassen, denn, genau wie im Theater: „Die Person in der Rolle prägt die Rolle. Sie als Person tragen als maßgeblich dazu bei, wie sie die Rolle als Vortragsredner*in auf der Bühne ausfüllen.“ Dazu braucht man ein klares Verständnis von sich selbst – erst dann gelingt es, in eine Rolle zu schlüpfen, wie es so schön heißt.Deutschlandweit anerkannt als Experte für professionelles Auftreten.Peter Lüder ist ein deutschlandweit anerkannter Experte für professionelles Auftreten. Auf unaufgeregte und handfeste Weise zeigt er seinen Zuhörer*innen, wie ein mitreißender Auftritt gelingt. Dabei bedient er sich gerne eines seiner Idole: Johnny Depp als Jack Sparrow in den “Fluch der Karibik“-Filmen. So heißt einer seiner Vorträge tatsächlich „Wie würde Johnny Depp präsentieren? – Was Sie von Schauspielern für Ihren Auftritt lernen können“. Humorvoll und mit einer Menge Einfühlungsvermögen erklärt er charmant und unaufdringlich, was unser tägliches Leben und wie wir es meistern mit der Bühne zu tun hat, warum wir so manches von Schauspielern lernen können und wie es geht, glaubwürdig zu erscheinen. Peter Lüder richtet seinen Fokus klar auf die Individualität des Einzelnen, denn jeder geht einen ganz eigenen Weg, um überzeugend zu wirken. Er beschreibt sein Ziel als „Rhetorik als Theaterwissen aus der Praxis für die Praxis.“Weil Peter Lüder im Jahr 2007 einen sehr schweren Autounfall hatte und nur knapp und schwerverletzt überlebte, musste er sein Leben überdenken und neu auf die Beine stellen. Aus diesen Erfahrungen, die ihn rückblickend in seinem Sein bestärkt haben, hat er seinen bewegenden Vortrag „Akzeptiere oder ändere!“ entwickelt. Darin beschreibt er, wie es trotz und gerade aller zunächst einmal widrig anmutenden Umstände gelingen kann, ein glückliches und erfolgreiches Leben zu führen. Das Glück, soviel sei verraten, liegt im Inneren. Für diese Erkenntnis braucht es eine gute Kenntnis über sich selbst. Damit geht es los. Und alles andere – erfahren Sie in Peter Lüders erhellenden Vorträgen.Peter Lüder für Vortrag bei Referenten24 buchen. Email: [email protected]

Volker Busch – die „5 Referenten24 Fragen“
16 Aug 2021

Volker Busch – die „5 Referenten24 Fragen“

Volker Busch ist Gehirngesundheits-Experte, Neuromediziner, Hirnforscher, Autor und Redner. Nach kurzen Ausflügen in die Welt der Musik entschied sich Volker Busch Anfang der 90er Jahre für das Medizinstudium. Kopf und Geist gaben dabei relativ bald den Ton an: Das Gehirn fand er spannender als das Sprunggelenk. Volker Busch wurde Facharzt für Neurologie, sowie später auch Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie.Gesundheitsprävention und Leistungserhaltung wurden zu seiner Leidenschaft: Was bringt das Hirn in Hochform? Was macht den Menschen leistungsfähig(er)? Was motiviert und inspiriert uns in Beruf und Alltag? Was hält die Seele stabil? Wie gelingt ein glückliches Leben trotz psychischer Belastungen? Welchen positiven Einfluss hat Lebenswandel, Ernährung und Bewegung auf Menschen, die in Beruf oder Privatleben unter Stress und Anspannung leiden?Worüber er in seinen Vorträgen spricht, was ihn als Keynote Speaker oder Trainer ausmacht und was er seinen Zuhörern vermitteln möchte, darüber haben wir mit ihm gesprochen.Volker Busch im Interview:Referenten24: Welche Kernthemen enthalten Ihre Vorträge?Volker Busch: Ich nehme mein Publikum mit auf eine Reise durch die spannende Welt von Geist und Gehirn – mit viel Humor, faszinierenden Erkenntnissen, und mit direktem Transfer in unser berufliches und privates Leben. Die Bereiche Gesundheit, Leistung, Motivation und Inspiration stehen dabei im Mittelpunkt.Ich gebe Ihnen wertvolle Strategien und konkrete Tipps mit auf den Weg: Wie halten wir unser Gehirn in hochdynamischen Zeiten gesund und leistungsstark? Was bringt uns in Bewegung, und wie erreichen wir unsere Ziele? Und was brauchen wir, im Leben, um zufrieden und glücklich zu sein?Referenten24: Welches Publikum bzw. welche Branche erreichen Sie mit Ihrer Rede? Volker Busch: Mein Zielpublikum ist/sind:in erster Linie Mitarbeiter und Führungskräfte von Unternehmen aller Branchensowie Allgemeinbevölkerungoder medizinisches Personal Referenten24: Warum sind Sie ein Referenten24 und woher nehmen Sie Ihre Kenntnisse?Volker Busch: Ich liebe es zu sprechen – und Menschen zu bewegen!Meine Facharztqualifikation basiert auf «sprechender Medizin» (Psychiatrie). Seit fast 20 Jahren kommuniziere ich mit Menschen in schwierigen Situationen und motiviere Sie zu einer gesünderen Lebensführung bzw. zu einem selbstverantwortlichen und erfolgreichen Leben.Als Leiter einer neurowissenschaftlichen Arbeitsgruppe an der Universität Regensburg erforsche ich mit meinem Team seit Jahren die Zusammenhänge von Gesundheit, Stress, Emotionen und Lebenserfolg.Seit vielen Jahren gebe ich mein Wissen und meine Erfahrung in Form von Keynotes/Vorträgen, Seminaren und seit einiger Zeit auch in Form von Videos und Podcasts weiter, und helfe Führungskräften, Mitarbeitern und meinen Mitmenschen zu mehr Gehirngesundheit, Motivation und Inspiration.Im Juli 2019 wurde ich in Denver/Colorado als CSP-Speaker ausgezeichnet. Der „Certified Speaking Professional CSP®“ ist die aktuell einzige weltweit anerkannte Qualitätsauszeichnung für professionelle Vortragsredner, die von der National Speaker Association vergeben wird.Referenten24: Was bringt die Zukunft? Spielt die «Zeit» in Ihrem Metier eine Rolle? Oder Stetigkeit? Volker Busch: Informationen und Zeit sind die begehrtesten Rohstoffe des 21.Jahrhundert. Zeit nutzen wir als Tauschwährung: Ich gebe einer Sache oder einem Menschen «Zeit», dafür bekomme ich «xy» zurück.In einer Welt wachsender Optionen werden wir immer besser mit dieser Währung zu haushalten lernen müssen. Denn der Rohstoff ist nicht unerschöpflich, und unsere Möglichkeiten bleiben begrenzt. Das macht Zeit so kostbar.Je älter wir werden, desto mehr erkennen wir den Wert der Zeit, und desto mehr wollen wir Dinge wieder in Zeit zurücktauschen. Ein erfülltes und glückliches Leben zu führen kann bedeuten bereits vor dem Älter werden daran zu erinnern.Referenten24: Nennen Sie uns Ihr Lebensmotto! Was möchten Sie den Zuhörern unbedingt mit auf den Weg geben? Volker Busch: Gehe aufmerksam durch das Leben!Denn Aufmerksamkeit ermöglicht uns eine genaue und präzise Wahrnehmung, ein gutes Gedächtnis, Fokus für das Wesentliche und einen tieferen Genuss der schönen Dinge im Leben.Aufmerksamkeit ist das größte Geschenk, was wir uns selbst und unseren Mitmenschen machen können.Vielen Dank, Volker Busch, für das Gespräch!

Digital-Detox-Pionierin Anitra Eggler im Interview
23 Oct 2019

Digital-Detox-Pionierin Anitra Eggler im Interview

»Digitales Abschalten ist so erfolgsentscheidend wie Bremsen beim Autofahren«Ende der 90er-Jahre war Anitra Eggler Internetpionierin, arbeitete 24/7 an der digitalen Revolution. Ende der 00er-Jahre wurde sie mit ihrem ersten Besteller »E-Mail macht dumm, krank und arm« zur Digital-Detox-Pionierin lange, bevor das Wort in Mode kam. Heute bezeichnet der ORF die Karlsruherin als »die gefragteste weibliche Stimme zu Risiken und Nebenwirkungen der Digitalisierung«.Wo die quicklebendige Internetexpertin auftritt, hinterlässt sie Begeisterung: »Anitra Eggler bringt so viel Energie auf die Bühne wie fünf Frauen, zehn Männer und vier Brauereipferde!« schreibt die Universität St. Gallen nach einem Auftritt vor über 1.000 Unternehmern.InterviewFrau Eggler, Sie sind Internetveteranin und gleichzeitig Digital-Detox-Pionierin. Wie passt das zusammen?Anitra Eggler: Hervorragend. Wir Internetpioniere waren ja zwangsläufig die ersten, die die Nebenwirkungen unkritischer und ungebremster Digitalisierung am eigenen Leib erfahren haben. Stichwort: ständige Erreichbarkeit, E-Mail- und Kommunikationsflut, Medienmultitasking, Dauerablenkung, Burn-out.Als Journalistin haben Sie in den 90er Jahren begeistert von Schauplätzen der digitalen Revolution berichtet. Heute kritisieren Sie die Nebenwirkungen des digitalen Wandels. Sind Sie im Laufe der Jahre anti-digital geworden?Anitra Eggler: Nein! Das Gegenteil ist der Fall. Ich liebe das Digitale noch wie vor 25 Jahren. Ich habe jedoch einen wesentlich selbstkritischeren, selbstbestimmten und in Summe smarteren Umgang damit entwickelt. Ich probiere nach wie vor alles Neue selbst aus – natürlich auch, um die Nebenwirkungen am eigenen Leib zu erfahren. Was ich an der Digitalisierung kritisiere, ist, was Menschen hirnbefreit und die gro-ßen Plattformen Google, Facebook und Amazon profitorientiert damit machen. Ich bin gegen die Monopolisierung von digitaler Macht und die freiwillige Smartphone-Versklavung der Menschheit aus Faulheits- und Naivitätsgründen. Ich bin pro Breitband, pro Menschenverstand und pro Lebenszeit. Mein Anspruch ist schlicht: Ich will nicht weniger digital sein, sondern besser. Und vor allem: ausbalanciert. Lassen Sie mich Ihnen ein Beispiel geben: Ich kann inzwischen nicht nur programmieren, sondern auch meditieren. Aktuell lerne ich hacken und häkeln. Beide halte ich für Kernkompetenzen der heutigen Zeit. Wir sind alle Kaninchen im Großversuch Digitalisierung. Keiner weiß mit Sicherheit, wie es geht. Aber wir alle fühlen, was nicht guttut, was die Gesundheit ruiniert und Produktivität hemmt. Das digitale Hamsterrad bringt uns nirgends hin, wo die Chinesen nicht schon seit Jahren wären. Screen-Life-Balance ist eine große Herausforderung – erfolgsentscheidend ist, dass wir die Balance finden.Was ist Ihre wichtigste Erkenntnis aus über 20 Jahren am Puls des digitalen Wandels?Anitra Eggler: Eine? Na gut: Weniger ist mehr denn je. Der größte Feind der digitalen Wertschöpfung ist, sich zu verzetteln. Strategielos überall mitzumachen, weil andere es machen, weil man zu spät dran ist, weil der Vorstand es will. Stichwort: Reflex statt Reflexion, Aktionismus statt Aktion, Beschäftigungstherapie statt Strategie. Wer heute digital erfolgreich sein will, muss wissen, worauf er verzichten kann. Das gilt für jedes Unternehmen und besonders für die, die erst am Anfang der digitalen Transformation stehen. Smart digitalisierte Unternehmen haben nicht 1.000 Apps im Einsatz, sondern nur die, die messbar Wertschöpfung bringen und von motivierten, medienkompetenten Mitarbeitern aller Generationen smart und selbstkritisch genutzt werden. Mit smart ist das eigene Hirn gemeint, nicht das fehlende, das viele Menschen versuchen, durch ihr Smartphone zu substituieren. Selbstkritisch heißt, dass die digitalen Werk- zeuge so konfiguriert werden müssen, dass sie nichts zur digitalen Dauerablenkung beitragen. Digitale Dauerablenkung führt dazu, dass die Menschen nur noch so viel leisten als würden sie halbtags arbeiten und danach so erschöpft sind, als hätten sie 24 Stunden am Stück gearbeitet ...Was ist Ihre wichtigste Erkenntnis als Digital-Detox-Pionierin?Anitra Eggler: Die Fähigkeit, das Digitale smart zu konfigurieren, die digitale Dauerablenkung konsequent auszuschalten und persönlich regelmäßig abzuschalten, ist Teil der Medienkompetenz, die alle reklamieren, aber die wenigsten vorleben. Warum ist das so wichtig? Das Digitale zu konfigurieren ist wie die Zutatenwahl einer gesunden Ernährung, bei der Säure- und Basenhaushalt in der Balance sind – essenziell für Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden. Das Digitale immer wieder auch ganz bewusst auszuschalten ist so wohl- tuend wie Heilfasten, aber auch so überlebenswichtig wie bremsen im Straßenverkehr.Viele Unternehmen sind bereits zu spät dran in Sachen Digitalisierung. Jetzt kommen Sie und sagen Mitarbeitern, die noch nicht mal angeschaltet haben, sie sollen wieder abschalten. Ist das nicht kontraproduktiv?Anitra Eggler: Ganz im Gegenteil. Spät zu digitalisieren kann ein enormer Vorteil sein, aber nur dann, wenn man die Digitalisierungsnachteile von Beginn an vermeidet und sich die Fehler er- spart, die alle gemacht haben, die schnell vor schlau oder Quantität vor Qualität gestellt haben und aktionistisch statt smart digitalisiert haben. Meine Botschaft ist hier unmissverständlich: Es geht nicht darum, weniger digital zu sein, es geht jedoch zwingend darum BESSER, selbstbestimmter, selbstkritischer und selbstbewusster digital unterwegs zu sein. Und da gehört die Fähigkeit abzuschalten und den eigenen Akku regelmäßig aufzuladen genauso dazu wie bremsen und tanken beim Autofahren.Sie haben 2009 den Begriff der »Digitaltherapie« erfunden, Ihren ersten Bestseller geschrieben und wurden mit ihrem todernsten, aber auch urkomischen Bühnenprogramm über Nacht zu einer der erfolgreichsten Rednerinnen unserer Zeit. Wie therapieren Sie Ihr Publikum?Anitra Eggler: Ich habe Krankheiten erfunden, die wir alle kennen, unter denen wir alle leiden. E-Mail-Wahnsinn, Sinnlos-Surf-Syndrom, WhatsAppitis, Social Media Inkontinenz, aber auch Meeting-Malaria, Präsentationspest und Daten Diarrhö. Es kommen ständig neue dazu ... Diese Krankheiten zeige ich in ihrer jeweiligen Endstufe. Was ernst ist und ernst klingt, verpacke ich mit jeder Menge Humor. Danach folgt eine Blitztherapie, mit Tipps, die jeder sofort anwenden und umsetzen kann, um weniger digitalen Stress, mehr Arbeitsspaß, mehr Lebenszeit und eine bessere Kussbilanz zu haben.Von Allianz über Deutsche Bank, Daimler, IBM, L‘Oréal, SAP ... – Top-Unternehmen aller Branchen lassen sich von Ihnen den Spiegel vorhalten, erkennen sich schmerzvoll als Cyberdepp und sind begeistert. Wie erklären Sie sich das?Anitra Eggler: Das können meine Kunden besser als ich: »Ein Auditorium mit seinen Unarten beim Umgang mit digitalen Medien zu konfrontieren, ist mutig. Es zum Schmunzeln, ja zum teils durchgängigen Lachen zu bringen, hohe Kunst. Anitra Eggler bringt die Dinge einfach immer wieder voll auf den Punkt: wortgewaltig, scharfzüngig, gleichzeitig charmant, gewinnend und unglaublich unterhaltsam. Die Digitaltherapie wird mit dem Lachen quasi unbemerkt aufgesogen und wirkt so völlig ohne Nebenwirkungen.« Das ist ein Referenzzitat von Gerhard Zeiner, damals COO von SAP Österreich.Was bekommen die Zuhörer von Anitra Eggler, was sie von anderen Keynotespeakern zum Thema Digitalisierung nicht bekommen?Anitra Eggler: Einen rosa-Brille-freien Auftritt, der sie ihr Handy vergessen lässt. Und so für viele erstmals einen kritischen Blick über den Bildschirmrand hinaus ermöglicht – optisch und inhaltlich. Die Anitra-Eggler-Sicht auf den digitalen Wandel wird von meinem Publikum unisono als »erfrischend anders« beschrieben. Was macht meine Sicht erfrischend? Meine Ehrlichkeit. Meine Erfahrung. Mein Humor. Der Spaß, den ich habe, wenn ich Wissen weiter- geben kann. Und ganz sicher auch mein aufrichtiges Anliegen, die Menschen digital aufzuschlauen. Bei mir geht niemand raus, ohne nicht mindestens drei Tipps mitzunehmen, die sein digitales Verhalten sofort revolutionieren. Dazu fühle ich mich als einstige Internetpionierin mit 25 Jahren digitaler Fronterfahrung auch verpflichtet. Unkritisches Innovationshuldigen nach dem Motto: »Ist der Roboter nicht süß? Guck mal ein selbst- fahrendes Auto! Kennst du schon den sprechenden Kühlschrank?« sorgt zwar im Publikum verlässlich für offene Münder, ist aber gleichzeitig wirtschaftlich und gesellschaft- lich brandgefährlich, weil fahrlässig einseitig und naiv.Sie gelten als eine der erfolgreichsten Frauen, die es je in der Speakerbranche gab. Aus eigener Kraft von null in Top-Rankings. Warum gibt es nicht mehr Frauen, die auch große Bühnen rocken? Was ist Ihr Erfolgsgeheimnis?Anitra Eggler: Dasselbe, dass alle haben, die ihren Beruf als Berufung empfinden: Ich liebe und lebe, was ich tue. Ich brenne für jeden Buchstaben, den ich ausspreche und schreibe. Die Humanisierung der Digitalisierung ist mein Herzensprojekt. Ein Zuhörer aus der IT-Branche sagte mal nach meinem Auftritt: »Ich hätte Ihnen noch stundenlang zuhören können. Dabei habe ich noch nie einer Frau so lange aufmerksam zugehört! Noch nicht mal meiner Eigenen.« – da wusste ich nicht, ob ich weinen oder lachen soll. Relevante Inhalte, Ehrlichkeit, Menschlichkeit, Herzblut, Spaß – das sind Be- standteile für Bühnenerfolg ganz gleich ob Mann oder Frau. Ich denke über Geschlechterunterschiede in diesem Zusammenhang nicht nach. Für mich ist jeder Mensch zunächst mal Mensch. Das ist viel wert in Zeiten von Bots. Und dann: Einfach machen, das ist mein Ding. Tun ist mein Lieblingswort. Vermutlich werde ich deshalb so oft als Powerfrau angekündigt. Manchmal frage ich mich, warum es den Be- griff des Powermanns nicht gibt – aber das ist ein anderes Thema, Zwinkersmiley.Auch das mediale Echo auf Ihre Bücher, Ihre Expertise, Ihre Thesen ist gewaltig. Es gibt fast keinen Sender, keine Zeitung und keine Zeitschrift, die Sie noch nicht interviewt hat. Sie waren in den vergangenen Jahren bereits zwei Mal zu Gast bei Markus Lanz. Wer ist der Spindoktor Ihres medialen Erfolgs?Anitra Eggler: Die Qualität, die Originalität und die Relevanz meiner Inhalte. Ich liebe es, alle Digitalisierungsthemen so einfach zu übersetzen, dass ein digitaler Analphabet sie versteht und ein Smartphonezombie sein Handy weglegt, weil er gut unterhalten, emotional berührt und dabei auch noch nachhaltig aufgeschlaut wird. Diesen Anspruch habe ich in allen Medienformaten und ganz besonders auf der Bühne.

Stefan Wachtel – die „5 Referenten24 Fragen“
19 Oct 2020

Stefan Wachtel – die „5 Referenten24 Fragen“

Dr. Stefan Wachtel ist Sprechwissenschaftler und Germanist. Als Redetrainer schult und berät er Führungskräfte in der freien Rede. Wie diese kraftvoll, verständlich und nahbar zu ihrem Publikum sprechen. Denn er sagt: “ ES GIBT KEINE GUTE FÜHRUNG OHNE GUTEN AUFTRITT.“ Viele seiner Methoden hat er selber entwickelt, darunter das sogenannte „Zielsatz-Prinzip“ – eine Anleitung zur gekonnten Pointierung. Darüber hat Stefan Wachtel sogar ein Buch veröffentlicht: Das Zielsatz-Prinzip: Wie Pointierung unsere Wirkung erhöhtStefan Wachtel im Interview mit Referenten24:Interview1. Welche Kernthemen enthalten Ihre Vorträge?Dr. Stefan Wachtel: Mein Thema ist Führungswirkung. Ich bin seit 22 Jahren im Executive Coaching mit Spitzenmanagern tätig, nach sieben Jahren Arbeit mit ARD / ZDF Moderatoren und gleichzeitig drei Jahren Ansagentraining mit Lufthansa- Piloten. Dabei bin ich leidenschaftlich Mechaniker, mit vielen handfesten Methoden, mit Hebeln und Werkzeugen, aber ich habe gesehen, dass das alles nicht funktioniert, wenn die Klienten im falschen Film sind: im Experten- oder im typisch deutschen Erbsenzählermodus. Den richtigen Film nenne ich den „Executive Modus“, wie mein vorletztes Buch. Vorher hatte ich mit dem Buch „Die Kunst des Authentischen“ ein Klischee zerstört. Zum Wirkungsmodus gehört sprachliche Pointierung. Davon handelt mein neues Buch „Das Zielsatz Prinzip - English: REVERSED PYRAMID. Alle Methoden sind proprietär; ich arbeite zum Beispiel mit dem Zielsatz Prinzip, seit fast 20 Jahren. Diese drei meiner zehn Bücher bieten den Content für meine Keynotes.2. Welches Publikum bzw. welche Branche erreichen Sie mit Ihrer Rede?Dr. Stefan Wachtel: Es sind typischerweise ManagerInnen, die den nächsten Sprung in den Executive Modus schaffen wollen – also Menschen die in die jeweils nächstgrößere Rolle wollen. Die Speech „Die Kunst des Authentischen“ ist für Jedermann geeignet, sehr unterhaltsam. Der TED Talk ist global möglichst für viele Menschen aller Art.3. Warum sind Sie ein Referenten24 und woher nehmen Sie Ihre Kenntnisse?Dr. Stefan Wachtel: Ich bin TED Talker, das ist die Königklasse der internationalen Rhetorik. Und ich habe vier Jahre SPRECHwissenschaft studiert , darin promoviert, mache seit 27 Jahren SPRECH Trainings und Coachings – größtenteils für Bühnen. Und ich habe acht oder neun Bücher dazu geschrieben. Klar dass ich darüber SPRECHE.4. Was bringt die Zukunft? Spielt die «Zeit» in Ihrem Metier eine Rolle? Oder Stetigkeit?Dr. Stefan Wachtel: Beides: Ich habe wenig Zeit mit den Klienten denn die haben wenig Zeit. Meine Trainingsmethoden müssen deshalb sehr effizient sein. Und Stetigkeit und nachhaltige Wirkung sind mir wichtig: Die Klienten wollen meine Methoden (u.a. „Das Zielsatz Prinzip“) und Einsichten („Executive Modus“) lange anwenden. Das können sie, denn die gemeinsam erarbeiteten Inhalte der Reden und Antworten sind vielfach wiederverwendbar.5. Nennen Sie uns Ihr Lebensmotto! Was möchten Sie den Zuhörern unbedingt mit auf den Weg geben?Dr. Stefan Wachtel: "Es gibt keine Naturtalente!"

Gerold Wolfarth – Die „5 Referenten24 Fragen“
20 Sep 2021

Gerold Wolfarth – Die „5 Referenten24 Fragen“

Gerold Wolfarth ist Unternehmer und damit CEO. Ebenso Mentor, Serial-Investor, Chairman THE GROW, ZukunftsMacher, Senator der Wirtschaft Europa und Autor des Buches „Gewinn ist nur ein Nebenprodukt“. Er ist Experte für Innovation und neue Wege für Unternehmen. Zukünftige Produkte & Dienstleistungen, Nachhaltigkeit, Sprunginnovation, StartUp-Gen, Megatrends und das Unternehmen der Zukunft sind nur einige Themen des Vollblutunternehmers.Mit heute über 200 MitarbeiterInnen aus 33 Ländern revolutionierte Gerold Wolfarth den Markt im Bereich Ladenbau und Facility Management. Zu seinen Kunden zählen Weltmarken wie Fossil, Hermès, Louis Vuitton, Prada, Rituals oder Swarovski. Gerold Wolfarth ist Botschafter einer neuen Innovations- und Unternehmenskultur und mit THE GROW Teil eines exklusiven Kreises von Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und der Wirtschaft.Wir haben mit Gerold Wolfarth über seine Vortragsthemen als Keynotespeaker gesprochen, denn Bühnenauftritte zählen neben seiner Arbeit als CEO und Visionär, ebenfalls zu seiner Leidenschaft.Gerold Wolfarth: Unternehmer – Mentor – Investor & Redner im InterviewReferenten24: Welche Kernthemen enthalten Ihre Vorträge?Gerold Wolfarth: Meine Kernbotschaft:„Mach es einfach!“Dies beziehe ich zum einen auf das Thema Nachhaltigkeit. Ich bin der Ansicht, dass jede und jeder von uns eine Verantwortung trägt. Gerade auch die Unternehmen der westlichen Industrienationen. Doch wie kann ich das Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit konkret angehen und dabei wirtschaftlichen Erfolg haben? Darüber spreche ich in meinem Vortrag «Mach es Einfach – Nachhaltigkeit, der Megatrend der Zukunft».Außerdem möchte ich meine Erfahrungen aus über 20 Jahren Unternehmertum weitergeben. In «Die SPRUNG-Strategie zum Marktführer» zeige ich, wie Unternehmer:innen es schaffen Vorreiter in Ihrer Branche zu werden.Doch was bedeutet überhaupt Erfolg? Und wieso sollte es nicht in erster Linie um finanziellen Erfolg gehen? Darüber erfahren Sie mehr in meinem Vortrag «Mehr Gewinn durch Menschlichkeit». Lernen Sie eine neue Erfolgs- und Führungskultur zu etablieren und damit mehr Gewinn zu erzielen.Referenten24: Welches Publikum bzw. welche Branche erreichen Sie mit Ihrer Rede? Gerold Wolfarth: Ich erreiche Unternehmerinnen und Unternehmer, Führungskräfte, Gründerinnen und Gründer, aber auch alle Menschen, die interessiert sind an der Zukunft unseres Zusammenlebens bzw. unseres Zusammenarbeitens und unseres Planeten.Referenten24: Warum sind Sie ein Referenten24 und woher nehmen Sie Ihre Kenntnisse? Gerold Wolfarth: Ich leite mein eigenes Unternehmen seit über 20 Jahren. Ich habe es aus meinem ehemaligen Kinderzimmer heraus gegründet und zum Weltmarktführer gemacht. Ich bin Mentor für Start-ups und Serial Investor mit > 10 Beteiligungen. Als Chairman von THE GROW habe ich ein erstklassiges Netzwerk aus hochrangigen Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. Diese Erfahrungen teile ich schon seit Jahren als Speaker, als Kolumnist, als Gastautor und Interview-Gast diverser Talkshows und Podcasts. Mein Wissen in Keynotes weiterzugeben macht unheimlich viel Spaß und ich genieße den direkten Austausch mit meinem Publikum.Referenten24: Was bringt die Zukunft? Spielt die «Zeit» in Ihrem Metier eine Rolle? Oder Stetigkeit? Gerold Wolfarth: Zeit ist der elementarste Faktor überhaupt. Denn es ist unheimlich wichtig, dass wir dieser in Sachen Innovation und vor allem auch im Bereich Nachhaltigkeit nicht hinterherlaufen. Leider laufen wir gerade sehr stark Gefahr unseren Planeten nachhaltig zu schädigen. Auf der anderen Seite verpassen wir bald den Anschluss, wenn wir uns nicht auf unsere Innovationskraft besinnen. Wir müssen also etwas tun – und zwar schnell!Referenten24: Nennen Sie uns Ihr Lebensmotto! Was möchten Sie den Zuhörern unbedingt mit auf den Weg geben? Gerold Wolfarth: Aus aktuellem Anlass:«Tue jeden Tag etwas Gutes, um diese Welt ein kleines Stück liebenswerter und friedvoller zu machen!»Im Rahmen der THE GROW Fluthilfe haben wir Flutopfer aus Westdeutschland mit Geld- und Sachspenden, sowie tatkräftiger Unterstützung geholfen. Diese Katastrophe hat wohl uns alles vor Augen geführt, wie wichtig Solidarität und Hilfe für unsere Mitmenschen sind. Dies sollten wir uns immer wieder klar machen und entsprechend handeln.

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