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Leadership in Hong Kong – Arbeiten in Hong Kong will gelernt sein

Leadership in Hong Kong – Arbeiten in Hong Kong will gelernt sein

2 October 2018. Veröffentlicht durch Oliver Stoldt

Wen es nach Hong Kong zieht, der muss aufgrund der kulturellen Unterschiede und Herausforderungen einiges beachten, denn wer nicht aufpasst, kann sich von den teils extremen kulturellen Unterschieden vor kaum überbrückbare Herausforderungen gestellt sehen.

Das geht schon bei der Kleidung los: viel mehr als bei uns legt man hier Wert auf klassisch-konservative Businesskleidung, besser etwas overdressed als zu leger. Männer wählen dunkle Anzüge mit Hemd und Krawatte, Frauen machen mit einem Kostüm oder Blazer nichts falsch. Erlaubt und sogar von Vorteil sind das Zurschaustellen von teuren Accessoires wie Uhren oder Schmuck.

„Für viele ist es am Anfang alles andere als leicht, sich an den asiatischen Führungsstil zu gewöhnen.“

Weiß Investmentexperte und Herausgeber des monatlich erscheinenden „THE GLOOM – BOOM & DOOM“ Reports, Dr. Marc Faber. Der gebürtige Schweizer lebt in Hong Kong und weiß: „Wer in Asien erfolgreich sein will, muss nicht nur die Finanzmärkte kennen sondern sich auch mit den abweichenden harten und weichen Management Skills und Führungsstilen vertraut machen.“ Delegieren sei in Hong Kong beispielsweise nicht üblich. „Es kann bedeuten, dass derjenige, der delegiert, seiner Aufgabe nicht gewachsen ist. Das wäre ein Eingestehen von Schwäche und die gibt man in Asien auf keinen Fall zu.“

Nicole Brandes ist Internationaler Management Coach und Intercultural Business Expert. Sie unterstützt ihre Klienten in interkulturellem Management. Schon so mancher verzweifelte deutsche Manager saß vor ihr, der sich an der asiatischen Dauerfreundlichkeit die Zähne ausbiss. „In Asien ist es wichtig, dass jeder Beteiligte zu jeder Zeit sein Gesicht behält. Ein Nicken bedeutet hier darum nicht immer Zustimmung sondern geschieht aus Höflichkeit. Oder auch aus Unsicherheit.“ Unsere direkte Art bewirke fast immer genau das Gegenteil von dem, was wir uns erhoffen. „Klare Kommunikation so wie wir sie gewohnt sind, das funktioniert in asiatischen Verhandlungen nicht.“ Auch ein langes Fixieren und ein zu langer Blick in die Augen des Gegenübers würden als unhöflich und im schlimmsten Fall sogar feindselig gewertet. Es sei daher ratsam, frühzeitig den Blick zu senken.

„Wer in Asien erfolgreich sein will, braucht in erster Linie Gelassenheit, Geduld und Durchhaltevermögen“

David Gething ist in Australien aufgewachsen und lebt seit Jahren mit seiner Familie in Hong Kong. Dort gehört dem Tierarzt eine der größten Tierarztpraxisgruppen. Nebenbei läuft er leidenschaftlich Marathons. Das ist ein kleines Wunder, Gething hat sich erst vor nicht allzu langer Zeit dazu entschlossen, von einem übergewichtigen Coachpotatoe in einen erfolgreichen Extrem-Leistungssportler zu transformieren. Mit Vorliebe läuft er nun die World Marathon Challenge – 7 Marathons in 7 Tagen auf 7 Kontinenten. Einmal hat er sie bereits gewonnen. „Wer in Asien erfolgreich sein will, braucht in erster Linie Gelassenheit, Geduld und Durchhaltevermögen“, schmunzelt er. „Das ist genauso wie bei einem Marathon: wer auf den letzten Metern aufgibt, wird das Ziel nicht erreichen.“

Dem stimmt auch der renommierte Verkaufs- und Marketing/PR Stratege David Meerman Scott zu. Er arbeitete für ein globales Medienunternehmen für zwei Jahre in Hong Kong. „Das Beharren auf abgesprochenen Deadlines habe ich mir sehr schnell abgewöhnen müssen“, erzählt er. „Sie sind im gesellschaftlichen Kontext generell nicht gern gesehen.“ „Verhandlungen erschienen mir anfangs als wenig effektiv, denn die chinesisch-geprägte Verhandlungsstrategie sieht es nicht vor, ohne Umschweife auf den Punkt zu kommen. Niemals würde jemand laut sagen: Die Idee gefällt mir nicht. Wenn ein Vorschlag nicht gefällt, steht er am nächsten Tag wieder auf der Agenda. Spätestens dann sollten ausländische Business-Partner verstanden haben, dass es noch keine Einigkeit in dieser Sache gibt.“

Die Schweizer Fernsehkorrespondentin Barbara Lüthi lebt mit ihrem Mann, dem Fernsehproduzenten und Auslandskorrespondenten Tomas Etzler, in Hong Kong. Beide erzählen, dass es in Hong Kong weniger um das Individuum als um den gemeinsamen Konsens ginge. „Außerdem geht es bürokratischer zu als bei uns“, so Lüthi. „Veränderungen brauchen entsprechend sehr viel Zeit. Das Zauberwort heißt Geduld.“

Gesellschaftlicher und politischer Wandel in Asien

Dass Hektik und Ungeduld im gesellschaftlichen Kontext nicht gerne gesehen werden, weiß auch der Journalist und Schriftsteller Michael Vatikiotis, der als Korrespondent in Hong Kong lebte und heute in Singapur zu Hause ist. Er schreibt unter anderem in dem in Hong Kong erscheinenden Literaturmagazin „Dim Sum“ über gesellschaftlichen und politischen Wandel in Asien.

Überlassen Sie Ihren Erfolg in Hong Kong nicht dem Zufall – sondern den Experten! Mit Sicherheit haben wir zu diesem speziellen Thema die richtigen Top Speaker für Sie. Rufen Sie uns an oder senden Sie uns Ihre Anfrage an [email protected]

Ähnlicher Referent
Marc Faber

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Börsen- und Finanzspezialist! The Gloom, Boom & Doom Report!

Marc Faber
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Leadership in Hong Kong – Arbeiten in Hong Kong will gelernt sein

2 October 2018. Veröffentlicht durch Oliver Stoldt

Wen es nach Hong Kong zieht, der muss aufgrund der kulturellen Unterschiede und Herausforderungen einiges beachten, denn wer nicht aufpasst, kann sich von den teils extremen kulturellen Unterschieden vor kaum überbrückbare Herausforderungen gestellt sehen.

Das geht schon bei der Kleidung los: viel mehr als bei uns legt man hier Wert auf klassisch-konservative Businesskleidung, besser etwas overdressed als zu leger. Männer wählen dunkle Anzüge mit Hemd und Krawatte, Frauen machen mit einem Kostüm oder Blazer nichts falsch. Erlaubt und sogar von Vorteil sind das Zurschaustellen von teuren Accessoires wie Uhren oder Schmuck.

„Für viele ist es am Anfang alles andere als leicht, sich an den asiatischen Führungsstil zu gewöhnen.“

Weiß Investmentexperte und Herausgeber des monatlich erscheinenden „THE GLOOM – BOOM & DOOM“ Reports, Dr. Marc Faber. Der gebürtige Schweizer lebt in Hong Kong und weiß: „Wer in Asien erfolgreich sein will, muss nicht nur die Finanzmärkte kennen sondern sich auch mit den abweichenden harten und weichen Management Skills und Führungsstilen vertraut machen.“ Delegieren sei in Hong Kong beispielsweise nicht üblich. „Es kann bedeuten, dass derjenige, der delegiert, seiner Aufgabe nicht gewachsen ist. Das wäre ein Eingestehen von Schwäche und die gibt man in Asien auf keinen Fall zu.“

Nicole Brandes ist Internationaler Management Coach und Intercultural Business Expert. Sie unterstützt ihre Klienten in interkulturellem Management. Schon so mancher verzweifelte deutsche Manager saß vor ihr, der sich an der asiatischen Dauerfreundlichkeit die Zähne ausbiss. „In Asien ist es wichtig, dass jeder Beteiligte zu jeder Zeit sein Gesicht behält. Ein Nicken bedeutet hier darum nicht immer Zustimmung sondern geschieht aus Höflichkeit. Oder auch aus Unsicherheit.“ Unsere direkte Art bewirke fast immer genau das Gegenteil von dem, was wir uns erhoffen. „Klare Kommunikation so wie wir sie gewohnt sind, das funktioniert in asiatischen Verhandlungen nicht.“ Auch ein langes Fixieren und ein zu langer Blick in die Augen des Gegenübers würden als unhöflich und im schlimmsten Fall sogar feindselig gewertet. Es sei daher ratsam, frühzeitig den Blick zu senken.

„Wer in Asien erfolgreich sein will, braucht in erster Linie Gelassenheit, Geduld und Durchhaltevermögen“

David Gething ist in Australien aufgewachsen und lebt seit Jahren mit seiner Familie in Hong Kong. Dort gehört dem Tierarzt eine der größten Tierarztpraxisgruppen. Nebenbei läuft er leidenschaftlich Marathons. Das ist ein kleines Wunder, Gething hat sich erst vor nicht allzu langer Zeit dazu entschlossen, von einem übergewichtigen Coachpotatoe in einen erfolgreichen Extrem-Leistungssportler zu transformieren. Mit Vorliebe läuft er nun die World Marathon Challenge – 7 Marathons in 7 Tagen auf 7 Kontinenten. Einmal hat er sie bereits gewonnen. „Wer in Asien erfolgreich sein will, braucht in erster Linie Gelassenheit, Geduld und Durchhaltevermögen“, schmunzelt er. „Das ist genauso wie bei einem Marathon: wer auf den letzten Metern aufgibt, wird das Ziel nicht erreichen.“

Dem stimmt auch der renommierte Verkaufs- und Marketing/PR Stratege David Meerman Scott zu. Er arbeitete für ein globales Medienunternehmen für zwei Jahre in Hong Kong. „Das Beharren auf abgesprochenen Deadlines habe ich mir sehr schnell abgewöhnen müssen“, erzählt er. „Sie sind im gesellschaftlichen Kontext generell nicht gern gesehen.“ „Verhandlungen erschienen mir anfangs als wenig effektiv, denn die chinesisch-geprägte Verhandlungsstrategie sieht es nicht vor, ohne Umschweife auf den Punkt zu kommen. Niemals würde jemand laut sagen: Die Idee gefällt mir nicht. Wenn ein Vorschlag nicht gefällt, steht er am nächsten Tag wieder auf der Agenda. Spätestens dann sollten ausländische Business-Partner verstanden haben, dass es noch keine Einigkeit in dieser Sache gibt.“

Die Schweizer Fernsehkorrespondentin Barbara Lüthi lebt mit ihrem Mann, dem Fernsehproduzenten und Auslandskorrespondenten Tomas Etzler, in Hong Kong. Beide erzählen, dass es in Hong Kong weniger um das Individuum als um den gemeinsamen Konsens ginge. „Außerdem geht es bürokratischer zu als bei uns“, so Lüthi. „Veränderungen brauchen entsprechend sehr viel Zeit. Das Zauberwort heißt Geduld.“

Gesellschaftlicher und politischer Wandel in Asien

Dass Hektik und Ungeduld im gesellschaftlichen Kontext nicht gerne gesehen werden, weiß auch der Journalist und Schriftsteller Michael Vatikiotis, der als Korrespondent in Hong Kong lebte und heute in Singapur zu Hause ist. Er schreibt unter anderem in dem in Hong Kong erscheinenden Literaturmagazin „Dim Sum“ über gesellschaftlichen und politischen Wandel in Asien.

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Katja Porsch erklärt – Jammern war gestern! Wie Sie garantiert bekommen, was Sie wollen
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Katja Porsch erklärt – Jammern war gestern! Wie Sie garantiert bekommen, was Sie wollen

‚Kind, wenn Du studierst, wirst Du erfolgreich.‘ Pause. ‚Diesen gut gemeinten Ratschlag kennen wohl viele von Ihnen‘, sagt Katja Porsch. Für sie selbst hat er nicht funktioniert. Schon nach ein paar Semestern war ihr klar, dass sie etwas anderes wollte: erfolgreich sein, Geld verdienen, einen Porsche fahren. Sie schoss als Vertriebsfrau eines Berliner Immobilienbüros durch die Decke, war heiß begehrt, hatte viele Freunde und einen Porsche natürlich auch. Die erste eigene Immobilienfirma wurde gegründet. Das war der bisherige Zenit ihrer Karriere. ‚Ich dachte, ich sei unschlagbar‘, sagt die Frau, die als Kind und Teenager als schüchtern galt und nichts mehr hasste, als im Mittelpunkt zu stehen. Das alles hatte sie dank harter Arbeit für den Erfolg hinter sich gelassen.Pleite! Na und?!Nach nur knapp zwei Jahren geht sie dennoch pleite. Sie beißt sich fortan mit Jobs durch und beginnt schließlich bei einem Startup, um dort den Vertrieb aufzubauen. Nur ein Jahr später erfährt sie, dass auch dieses Unternehmen auf die Pleite zusteuert. Trotz großen Anstrengungen, die Karre aus dem Dreck zu ziehen, folgt die zweite Insolvenz in ihrem jungen Leben. ‚Das war wirklich schlimm‘, sagt sie rückblickend. Doch sie wäre nicht Katja Porsch, wenn sie sich von zwei vermeintlichen Niederlagen hätte unterkriegen lassen. Und merkwürdigerweise, so sagt sie heute, hätte sie sich damals wie befreit gefühlt. So, als wäre nun alles möglich.Fehler machen gehört dazu! Wenig später begann ihre Karriere als Speakerin. Schon im Jahr ihres Starts wurde sie TOP Referentin der 100 Trainer von Speakers Excellence. Wenig später wollte man sie als Dozentin an der Printplus Akademie und der Zürich International Business School sowie der Ostdeutschen Sparkassenakademie. Ihr Ruf als Top-Vertriebsexpertin war schnell etabliert und zu ihren Kunden zählen DAX-Unternehmen sowie zahlreiche weitere mittelständische Unternehmen. In Zahlen: 30.000 Zuhörer! Über 7000 Verkaufsgespräche! Mehr als 50.000 Akquisegespräche!Es kommt auf die Festplatte anIhre Geschichte hört sich an wie eine dieser klassichen Heldengeschichten. Heute kommt ihr all das, was sie in der Vergangenheit teils bitter gelernt hat, zu Gute. Sie weiß nämlich sehr genau, wovon sie spricht, wenn sie sagt, dass es nicht die Gene oder das Talent sind, die jemanden im Mittelmaß versinken lassen oder zum Erfolg führen. Für sie steht fest:‘ Erfolgreiche Menschen haben keine anderen Gene oder Talente, sie haben nur eine anders bespielte Festplatte.‘ Sie sagt:‘ Die Angst zu scheitern, Fehler zu machen oder etwas nicht hinzubekommen ist einer der größten Erfolgsverhinderer überhaupt. Ohne die Bereitschaft hinzufallen, hätten wir nie laufen gelernt. Und ohne die Bereitschaft hinzufallen, wäre ich nicht da, wo ich heute hin. Hinfallen und Fehler gehören zum Leben und zum Erfolg dazu wie die Luft zum Atmen. Wenn wir erfolgreicher werden wollen, dann brauchen wir zuerst den Mut, mehr Fehler zu machen.‘15 Schritte zum ErfolgSie hat 15 mehr oder weniger einfache Schritte entwickelt, die dabei helfen, das zu bekommen, was sich jeder für sich wünscht. Sie nennt es ‚die Ausrüstung‘. Mindestens genauso wichtig sei jedoch die Einstellung, die es auf der Festplatte braucht. Damit wir uns nicht mehr von Rückschlägen und den äußeren Umständen unterkriegen lassen.Wenn Sie mehr über Katja Porsche und ihre aktuellen Vorträge erfahren möchten, rufen Sie uns an oder schreiben Sie eine Email an: [email protected]

Felix Plötz – die «5-Referenten24-Fragen»
25 May 2018

Felix Plötz – die «5-Referenten24-Fragen»

Der erfolgreiche Gründer und Unternehmer Felix Plötz ist Querdenker und Anstifter. Kreativität, Mut und der „einfach mal machen“-Spirit von Startups gehören für ihn auch in etablierte Unternehmen. Seine Vorträge stiften an, ganz neue Wege zu denken und diese dann auch zu gehen.InterviewWas sind die Kernthemen Ihrer Vorträge?Felix Plötz: Digitalisierung, Mitarbeitermotivation, Startup-Spirit, Innovation, Mitarbeiter als proaktive Unternehmer im UnternehmenWelches Publikum bzw. welche Branche erreichen Sie mit Ihrer Rede?Felix Plötz: Meine Vorträge Kreativität, Mut und den „einfach mal machen“-Spirit von Startups zurück in große Unternehmen und die etablierte Wirtschaft. Branchenunabhängig und von ganz klein (z.B. Führungskräftetagungen mit 50 Teilnehmern) bis ganz groß (z.B. Meisterfeier der Handwerkskammer Stuttgart mit 2.500 Zuschauern).Warum sind Sie ein Referenten24? Woher nehmen Sie Ihre Erkenntnisse?Felix Plötz: Ich habe bereits mehrere Unternehmen gegründet und erfolgreich verkauft. Zuletzt den Social Influencer Verlag „Plötz & Betzholz", dessen digitales Geschäftsmodell mit der Wildcard der Frankfurter Buchmesse ausgezeichnet wurde. 10 Monate nach Gründung wurde „Plötz & Betzholz“ von der Ullstein Verlagsgruppe übernommen. Mein aktuelles Buch „Das 4-Stunden-Startup“ steht seit über 21 Monaten auf den Bestsellerlisten und gehört bereits jetzt zu den meistverkauften Wirtschaftsbüchern Deutschlands. Es ist u.a. „SPIEGEL-Bestseller Wirtschaft“, „Manager Magazin-Bestseller“ und „Handelsblatt-Bestseller“.Was bringt die Zukunft? Spielt die 'Zeit' in ihrem Metier eine Rolle?Felix Plötz: Wir leben in einer Zeit des sich beschleunigenden Wandels. Jeder redet über Digitalisierung. Trotzdem nur wenige haben verstanden, dass existenzieller Handlungsbedarf besteht. Und was konkret zu tun ist, das scheint erst recht ein Buch mit sieben Siegeln zu sein. Meine Vorträge zeigen, dass Startup-Spirit keine Raketenwissenschaft ist, sondern realistisch umsetzbar. Für jedes Unternehmen. Was es jedoch braucht, ist der Mut sich selbst zu hinterfragen – seine Geschäftsmodelle, seine Denkweise und auch seine innere Haltung.Was ist ihr Lebensmotto? Was möchten Sie Ihren Zuhörern mit auf den Weg geben?Felix Plötz: Mut steht am Anfang, Glück am Ende - Demokrit

Was ist eine interkulturelle Glücksbotschafterin?
1 Aug 2017

Was ist eine interkulturelle Glücksbotschafterin?

Ob Maike van den Boom schon immer so unverschämt glücklich war? Vermutlich schon, obwohl die Expertin vom Glück sagt, dass glückliche Menschen gelegentlich auch unglücklich sein können. Sie definiert Glück in erster Linie als eigene Lebenshaltung.Sie sagt auch: „Übernehmen Sie Verantwortung für Ihre Freiheit – und Ihr Glück!“ Ein erster Schritt wäre es dabei, die vielen brillanten Ausreden über Bord zu werfen. Sie täten nichts anderes, als uns davon abzuhalten, das Beste aus uns selbst zu machen. „Was wollen Sie wirklich?“ fragt sie.“Was sind Ihre Talente? Welche Geschichten möchten Sie später über Ihr Leben erzählen?“Nach ihrer Karriere in diversen Managementjobs hat sie sich ihren Traum von Freiheit erfüllt: sie hat sich selbständig gemacht und fühlt sich heute glücklich, wenn sie Bücher schreiben und Menschen in Gesprächen oder auf der Bühne inspirieren darf.Wo geht’s denn hier zum Glück?Als sie bei der Recherche für ihr Buch „Wo geht’s denn hier zum Glück“ die 13 glücklichsten Länder der Welt bereiste, entdeckte sie Erstaunliches. Deutschland, überrascht es uns, gehört übrigens nicht zu den glücklichsten Ländern der Erde. Laut dem World Happiness Report rangieren wir hinter Ländern wie den USA Costa Rica oder Israel auf Rang 16. Immerhin. Platz eins der Liste führt in diesem Jahr Norwegen an, gefolgt von Dänemark und Island.Maike van den Boom sagt, dass es als Glücksmacher Nummer eins weltweit Familie und Freunde gelten. Dazu zählen aber auch Selbstdisziplin, freie Zeit, Vertrauen in andere Menschen, Zuversicht, Gelassenheit und das Leben im Hier und Jetzt.Jeder ist eines anderen Glückes Schmied – das Paradox des GlücksIhr Motto lautet: „Glück ist ganz unspektakulär. Es ist das Ergebnis der Werte, die Sie täglich leben.“In ihren Vorträgen spricht sie über ihre Erfahrungen, die sie auf ihren Reisen in die Glücksländer gesammelt hat. Sie erzählt, was wir von glücklichen Kulturen lernen können und fragt: Sind Sie bereit fürs Glück? Sie möchte Verständnis schaffen für die großen Zusammenhänge eines glücklichen Lebens und Stoff zum Nachdenken liefern. In ihrem Leben als Managerin in Marketing, Kommunikation und Vertrieb in verschiedenen Unternehmen, Märkten und verschiedenen Ländern schaut sie auch in Unternehmen hinein. Wie funktionieren glückliche Unternehmen? Oder: wie glücklich kann ein Unternehmen sein?Glück ist eine LebenseinstellungMaike van den Boom ist eine Wucht auf der Bühne; und eine glückliche dazu. Sie lebt und liebt ihr Thema, ist ansteckend, mitreißend und überzeugt davon, dass jeder Mensch glücklich sein kann. Sie räumt mit Vorurteilen wie „wer glücklich ist, darf nie unglücklich sein“ auf und vermittelt eine einfache Botschaft: „“Das Wichtigste in Ihrem Leben sind Sie, denn wenn es Ihnen gut geht, geht es auch den Menschen um Sie herum gut“.Viel Freude mit Maike von den Boom! Weitere Informationen gerne per Telefon oder Email an: [email protected]en24.com

Arturo Bris über den Wandel in der Finanzbranche
2 Jun 2020

Arturo Bris über den Wandel in der Finanzbranche

Arturo Bris ist Ökonomieprofessor und Direktor des World Competitiveness Center am renommierten IMD in Lausanne. Die Business School gehört gemäß Ranking der «Financial Times» zu den besten der Welt. Bevor er an die IMD wechselte, war er Professor für Corporate Finance an der Yale School of Management.Jedes Jahr evaluiert das IMD World Competitiveness Center das „World Competetive Ranking”. Im Jahr 2019 landeten Singapur, Hongkong und die USA auf den vordersten Rängen und gehörten damit aus Sicht des IMD die wettbewerbsfähigsten Länder der Welt. Noch in 2018 stand die USA an der Spitze. Mein Gott, wie sich die Welt verändert hat!IMD-Professor Arturo Bris: „Ich möchte nicht, dass die Schweiz den ersten Platz erreicht.“Im Jahr 2019 schaffte es die Schweiz auf Platz vier und Ökonomieprofessor Arturo Bris sagte damals: „Ich möchte nicht, dass die Schweiz den ersten Platz erreicht.“ Er begründete das so:„Ich bevorzuge, in einem Land zu leben, wo Konsensus herrscht und die Bevölkerung ihre eigenen Entscheide fällt – ich möchte nicht, dass die Schweiz den ersten Platz erreicht.“Er möchte in einer Demokratie leben, gerade weil ein demokratisches System es weitaus schwerer macht, die Regeln eines Landes zu ändern. Die Corona-Krise hat gerade das eindrücklich gezeigt.Als Finanzprofessor analysiert Arturo Bris selbstverständlich auch die aktuelle Lage der weltweiten Finanzwelt. Er kann, auch wenn das überraschen mag, der aktuellen Corona-Krise durchaus auch etwas Positives abgewinnen. „Ich weiß schon, dass ich hier den Optimisten spiele“ schreibt er auf der Website des IMD. „Und die kommenden Tage können auch zu einer anderen Realität führen. Aber lassen Sie uns einmal annehmen, dass wir das Schlimmste hinter uns haben und es nun an der Zeit ist, über die Nach-Krise nachzudenken. Was können wir also tun?“Arturo Bris schreibt, dass er etwas Eigenartiges beobachtet hat, das seinen Optimismus ein wenig aufblühen lässt. Es würde sich zeigen sich, dass „die Aktien der Wachstumssektoren am wenigsten gesunken sind.“ Das sei seltsam, da „sich Anleger in einer Finanzkrise in der Regel auf Aktien verlassen, die heute einen Mehrwert bieten. Wie Finanzökonomen sagen: „Im Winter verbrennen wir Fett“.“Für Arturo Bris bedeutet dies Licht am Ende des Tunnels.Er sagt:„Unternehmen, von denen Sie erwarten würden, dass sie Wachstum generieren, werden weiterhin Wachstum generieren.“Der Finanzprofessor hat sieben Empfehlungen für die Post-Corona Zeit- ausgesprochen. Eine davon lautet: „Die Planung verschiedener möglicher Ergebnisse dieser Krise ist nutzlos. 2008 war es genauso. Es ist besser, belastbar und reaktiv zu sein und sich auf das zu konzentrieren, was jetzt passiert.“Arturo Bris spricht in seinen Vorträgen über die Finanzkrise 2020 und wie ein Leben nach dem Corona Virus aussehen könnte. Über Social Mobility, die Zukunft von Arbeit und Bezahlung, über Ausblick und Herausforderungen in der Weltwirtschaft sowie Blockchain und Intelligente Städte und wie Technologie die Lebensqualität verbessert.Buchen Sie IMD-Professor Arturo Bris für einen spannenden Vortrag. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage. E-Mail: [email protected]

Deniz Aytekin: Super-Schiedsrichter, Erfolgs-Unternehmer, Top-Speaker … und DJ!
31 May 2021

Deniz Aytekin: Super-Schiedsrichter, Erfolgs-Unternehmer, Top-Speaker … und DJ!

Deniz Aytekin hat mehrere Talente. Nicht nur, dass er einer der besten Fußball-Schiedsrichter Deutschlands ist, nein, er gehört genauso zu den beliebtesten Rednern, ist Vollblutunternehmer und DJ. Letzteres gehört zu seinen Hobbies. Langeweile? Die kennt der 42 Jahre junge Deniz Aytekin nicht.Der gebürtige Nürnberger entscheidet seit 2008 in seiner Funktion als Schiedsrichter in der Bundesliga. Seit 2011 gehört er zur Garde der FIFA-Schiedsrichter und ist in der Champions-League, Europa-League und bei Länderspielen aktiv. Der Betriebswirt und Online-Unternehmer hat die Rechtsberatungsplattform anwalt.de services AG mitgegründet und sitzt dort im Aufsichtsrat. Er ist ebenso Mitbegründer und CEO des Portals fitnessmarkt.de sowie Mitbegründer der „Lebensberatungsplattform“ viversum.Er selbst beschreibt sich als jemand, in dem das „innere Feuer“ einfach ständig brennt. Auch wenn er bemerkt, dass er für seinen Schiedsrichterjob inzwischen „immer mehr trainieren muss, um körperlich auf Top-Level zu bleiben.“ Er erzählt:„Manchmal muss ich schmunzeln, wenn Leute fragen, ob man für den Job wirklich trainieren müsste. Ja, muss man! Auch ein Schiedsrichter ist Leistungssportler.“In einem Interview mit den Westfälischen Nachrichten berichtete Deniz Aytekin, wie er mit dem Druck umgeht, der auf Schiedsrichtern lastet. Er glaubt, dass es schon eine gewisse Persönlichkeitsstruktur brauchen würde, um Schiedsrichter auf höchstem Niveau zu sein. Er sagt:„Wer öffentlich kritisiert wird, so wie wir, muss eine harte Schale haben. Es gibt Stadien, da spürt man schon beim Einlaufen die Antipathie, teilweise sogar Hass. Das ist nicht lustig. Und trotzdem lernt man mit dem Druck umzugehen. Man pfeift ja nicht von heute auf morgen vor 50.000 Zuschauern, sondern wächst da peu à peu hinein. Ich habe über die Jahre gelernt, eine gesunde Distanz aufzubauen und mich von solchen Anfeindungen nicht mehr so beeinflussen zu lassen. Der Umgang zwischen Spielern und Schiedsrichter auf dem Platz ist übrigens besser als sein Ruf: Auch wenn es manchmal anders transportiert wird, sind Beleidigungen absolut kein Standard.“Deniz Aytekin ist jedoch nicht nur Schiedsrichter, sondern auch erfolgreicher Unternehmer.„Im Privaten oder in der Firma kann ich nicht wie ein Schiedsrichter agieren“ sagt er lachend.Dennoch hat er sich einige Dinge aus seinem Beruf auf dem Fußballplatz abgeschaut. So glaubt er an „die Strategien des Sehens, Wahrnehmens und Entscheidens.“ Im Klartext: Wenn in einem Unternehmen Entscheidungen getroffen werden müssen und, wie es häufig der Fall ist, nicht alle Fakten vorliegen, hilft es aus seiner Erfahrung, die Dinge zu beobachten, Revue passieren zu lassen. In einem seiner Vorträge spricht er über Entscheidungsfindung und welche erfolgreichen Strategien er dazu auf Unternehmensebene nutzt.Ebenso spricht Deniz Aytekin über schwierige Entscheidungen entgegen der allgemeinen Meinung. Häufig fürchten Führungskräfte einen Mangel an Akzeptanz, so ist seine Erfahrung. Doch auch vermeintlich schlechte Nachrichten wollen und müssen überbracht werden. Dieser Kommunikationsprozess muss wohl durchdacht und umgesetzt werden, denn, so belegen Studien: eine einzige schlechte Nachricht hat mehr negatives Potential als viele gute Nachrichten positives Potential. Das kennen wir: Ein Lob wirkt weniger stark als Kritik. So wie Führungskräfte diesen Balanceakt schaffen können, erklärt Deniz Aytekin in seinem Vortrag über die Akzeptanz schwieriger Entscheidungen.Deniz Aytekins Vorträge zeichnen sich durch seine humorvolle und energetische Art aus. Er reißt uns mühelos mit. Eine weitere Gabe des talentierten Deniz Aytekin.

Milena Haller – die «5-Referenten24-Fragen»
28 Nov 2017

Milena Haller – die «5-Referenten24-Fragen»

Milena Haller ist Expertin für Aufritt und Präsenz-Kompetenz. Ein erfolgreicher Auftritt besteht aus drei Komponenten: Herz, Sicherheit und Empathie. Für einen erfolgreichen Auftritt zählen zu 90 Prozent soft skills. Schlussendlich ist es der Mensch selber, der mit Persönlichkeit, Herzlichkeit, Aufmerksamkeit, Humor oder Körpersprache im Auftritt überzeugt.InterviewWas sind die Kernthemen Ihrer Vorträge?Milena Haller: Auftritt, Präsenz, Körpersprache, Stimme, Erfolg mit MenschenWelches Publikum bzw. welche Branche erreichen Sie mit Ihrer Rede?Milena Haller: Zielgruppen: Verkäuferinnen und Verkäufer, Leiterinnen und Leiter, FrauenBranche: Verkauf, Banken, Hotellerie, DienstleistungsunternehmenWarum sind Sie ein Referenten24? Woher nehmen Sie Ihre Erkenntnisse?Milena Haller: Die Expertin für Auftritt Milena Haller ist seit mehr als 25 Jahren auf den Bühnen und hat über 500 Auftritte in Europa und Amerika gegeben. Mit ihrem Konzept „Präsenz direkt ins Herz“ erreicht sie nicht nur mehr Leben auf den Bühnen, sondern garantiert auch Erfolg im Umgang mit Menschen. Dies mit den drei Essentials eines erfolgreichen Auftritts: Herz, Sicherheit und Empathie.Was bringt die Zukunft? Spielt die 'Zeit' in ihrem Metier eine Rolle?Milena Haller: Um Erfolg mit den Auftritten zu haben, zählen Ausbildungen, Diplome und Können gerade Mal zehn Prozent in der Gesamtwirkung. Neunzig Prozent zählt der Mensch selbst - die Persönlichkeit, die Neugier, die Herzlichkeit, die Aufmerksamkeit, der Humor, die Offenheit, die Körpersprache, die Stimme, die innere Einstellung - das alles bildet Sympathie. Und Sympathie bewirkt Vertrauen. Dies wird sich in Zukunft eher noch verstärken.Was ist ihr Lebensmotto? Was möchten Sie Ihren Zuhörern mit auf den Weg geben?Milena Haller: „Begeisterung ist die Seele eines jeden Auftritts.“ Milena Haller

Hyeonseo Lee- die „schwarze Magnolie“, der die Flucht aus Nordkorea gelang
24 Oct 2017

Hyeonseo Lee- die „schwarze Magnolie“, der die Flucht aus Nordkorea gelang

Wenn sie die große Bühne betritt, wirkt sie zuerst zart und ein wenig zerbrechlich mit ihrer kleinen Gestalt und den feinen Gesichtszügen. Doch dann beginnt sie zu sprechen und es wird klar: diese Frau ist stark. Hyeonseo Lee ist im Teenageralter aus Nordkorea geflohen. Heute kämpft sie für eine bessere Welt.Von Gehirnwäsche und Sklaven der modernen Zeit„Die Lage in Nordkorea verschlimmert sich“, ist sie sich sicher. Zwar müssten nicht mehr Hunderttausende Menschen unter einer Hungersnot wie in den Neunzigern leiden, doch das Leben insgesamt würde schwieriger. Der junge Diktator Kim Jong-Un agiere noch härter als sein Vater. „Seit 73 Jahren leben die Nordkoreaner nun in einer Diktatur, erfahren Gehirnwäsche, wissen nicht, was in der Welt passiert. Wenn man ihnen vom Leben, der Freiheit außerhalb Nordkoreas erzählt, halten sie einen für verrückt. Sie sind die Sklaven der modernen Zeit“, sagte sie in einem Interview mit dem Bonner General Anzeiger. Nordkorea ist heute diplomatisch weitgehend isoliert. Der „Oberste Führer“ des Landes, Kim Jong Un, provoziert mit Atomtests und Aussagen, die die Welt erschauern lassen. Innenpolitisch gilt das Land als eines der restriktivsten Systeme der Welt.Derzeit hat die Uno Strafmaßnahmen gegen das abgeschottete Nordkorea weiter verschärft. Die jüngsten Uno-Strafmaßnahmen träfen Nordkorea offenbar hart, schreibt der Spiegel, vor allem der Rohstoffhandel mit China sei stark betroffen. Die Einfuhr von Benzin aus dem Nachbarland sei fast vollständig zum Erliegen gekommen. Man kann sich vorstellen, wie die Menschen Nordkoreas unter den aktuellen Bedingungen leben.Hungersnot, Flucht und der Auftrag, Menschen zu helfenHyeonseo Lee weiß, wie es in Nordkorea zugeht. In ihren Vorträgen berichtet sie von unvorstellbaren Zuständen, die sie als Kind miterleben musste. Unter anderem überlebte sie die große Hungersnot in den Jahren 1993 und 1998, in der rund drei Millionen Menschen starben.Um wenigstens einmal den Fesseln des Kim-Regimes zu entkommen und kurz die Freiheit zu spüren, schlich sich Hyeonseo Lee als Teenager heimlich über die Grenze nach China – doch dann war ihr der Heimweg versperrt. Elf Jahre lang schlug sie sich zuerst in China als Illegale durch und kam dann bei entfernten Verwandten unter.Aus Angst vor Konsequenzen teilte sie zuerst wenig Details über ihre Flucht. Ständig habe sie in der Angst gelebt, als illegale Einwanderin aufgedeckt zu werden. Das Schlimmste wäre die Abschiebung zurück nach Nordkorea gewesen.Hyeonseo Lees TED Talk: 13 Millionen FollowerHyeonseo Lee macht auch in ihren Vorträgen immer wieder darauf aufmerksam, wie viele Flüchtlinge aus Nordkorea noch immer, hauptsächlich vom Nachbarland China, wieder ausgeliefert würden und die eiserne Strafe von Kim Jong Un erleiden müssten.Über dreizehn Millionen Menschen folgen Hyeonseo Lees TED Talk, in dem sie über ihr Leben in Nordkorea spricht, ihre Flucht nach China und ihren Kampf, auch ihre Familie in Freiheit zu bringen. Vor einem Sondergremium des UN-Sicherheitsrats hat Hyeonseo Lee offen über die Situation der Menschenrechte in Nordkorea gesprochen und die Problematik mit bedeutenden Persönlichkeiten wie der amerikanischen UN-Botschafterin Samantha Powers diskutiert.Vor Kurzem schloss sie ihr Grundstudium in Englisch und Chinesisch an der Fremdsprachenuniversität Hankuk in Seoul ab und war Young Leader am Center for Strategic and International Studies in Washington D.C.Der Traum: arbeiten für die UNIhr Traum wäre es, einmal für die UN oder eine Nichtregierungsorganisation zu arbeiten und sich für die Rechte der Nordkoreaner und politischen Flüchtlinge stark zu machen. Sie ist auf einem guten Weg. Schon heute bewegt sie Menschen, die ihren Vorträgen über Politik, Globalisierung, Cross Culture und Leadership beiwohnen. Hyeonseo Lee berührt, rüttelt auf und verbindet Kulturen und Menschen. Das muss ihr erst einmal jemand nach machen.Möchten Sie Hyeonseo Lee buchen? Anfragen telefonisch oder unter: [email protected]

Dirk Nowitzki - Forever #Fourtyone
15 Jan 2022

Dirk Nowitzki - Forever #Fourtyone

Dirk Nowitzki ist eine Legende und gilt als einer der besten Spieler in der Geschichte des Basketballsports.Gerade in den letzten Wochen las man viel über den Zweimeterdreizehnmann. Er hat es nämlich getan. Er hat seine aktive Karriere beendet. In einem Youtube Video kommen Menschen zu Wort, die Dirk Nowitzki auf seinem Weg begleitet haben: Fans, Mannschaftskollegen, Team Manager, Trainer.Sie alle stimmen überein, dass Dirk Nowitzki trotz seines grandiosen Erfolgs auf dem Basketballfeld ein durch und durch bodenständiger Würzburger Bub geblieben ist. Nie hat er sich selbst als besonders außergewöhnlich empfunden. Er kann eben gut Bälle in einem Baskettballkorb versenken, und zwar so gut, dass andere vor Neid erblassen würden. "German Wunderkind" oder "Dirkules" gehören zu seinen Spitznamen.Dirk Nowitzki: "All I wanted to do is getting better."Dieser Leitsatz spricht Bände. Denn ohne harte Arbeit, daran lässt er keinerlei Zweifel, wäre er niemals so weit gekommen. Talent allein, so ist er überzeugt, reicht nicht. Das hat er begriffen, als er damals, 1998, in die USA ging und für das Team der Dallas Mavericks zu spielen begann. Unglaubliche 21 Saisonzeiten hat er mit und für sie gespielt und sich und seine Mannschaft zu ungeahnten Leistungen motiviert. Man sagt, er habe den Basketballsport revolutioniert. Dirk Nowitzki machte daraus jedoch niemals großen Wirbel. Er war einfach er selbst.Gerade zu Beginn seiner Karriere bei den Dallas Mavericks hatte Dirk Nowitzki es alles andere als einfach. Das "German Wunderkind" sollte schließlich Leistung zeigen, der Druck, der auf ihm lastete, muss immens gewesen sein. Dirk Nowitzki hat dem Stand gehalten und ist daran sogar gewachsen. Er hat sich nicht unterkriegen lassen und stand auch in kritischen Zeiten immer zu seinem Team. Einige sagen sogar, er habe den Baskettballsport revolutioniert.Die Süddeutsche machte einen Podcast über ihn und schrieb: "Mit 31.560 Punkten in der Hauptrunde ist der 40-jährige Würzburger die Nummer sechs der ewigen Scorerliste. Dirk Nowitzki wurde 14 Mal in das prestigeträchtige All-Star-Team eingeladen, gewann 2011 den Titel und wurde zum wertvollsten Spieler des Finales gewählt.Seine ganze Karriere über blieb Dirk Nowitzki den Dallas Mavericks treu, auch das hat es davor nie gegeben. Selbst in fremden Arenen haben ihn gegnerische Fans für seine Lebensleistung gefeiert. Trotz all dieser Begeisterung und der Bestmarken, trotz seines hohen Stellenwerts in diesem Sport, den er mit seiner Spielweise revolutioniert hat, ist er immer bodenständig und bescheiden geblieben."Im Jahr 2011 hat er als bislang einziger Deutscher den Titel in der nordamerikanischen Profiliga NBA geholt. Nach der Saison 2006/07 erhielt er als erster Europäer den Preis für den wertvollsten Spieler (MVP) der Saison.Dirk Nowitzki sagt: "Denk nie, dass Du schon alles weißt oder kannst. Es geht immer noch mehr und besser."Für so viel Entschlossenheit bei so viel Menschlichkeit lieben ihn seine Fans. Dirk Nowitzki ist zu einem Idol geworden, einem Vorbild für Kids und Teenager, die nach jedem Spiel Schlange standen, um eine Unterschrift von "Dörk" zu ergattern. Er gab geduldig Autogramme, bedachte jeden mit einem Lächeln. Er ist "All time great", wie die Amerikaner sagen.Jetzt beginnt Dirk Nowitzki einen neuen Lebensabschnitt. Er will losziehen und andere anstecken mit seinem Charme und seiner unangestrengten Willenskraft. Ein Vortrag von einem der größten Sportler aller Zeiten scheint wie ein Geschenk. Danach, das steht fest, wird keiner mehr an alten Mustern festhalten wollen. Danach will man mehr. So wirkt Dirk Nowitzki.Dirk Nowitzki für Vorträge weltweit und globale Roadshows anfragen: [email protected]

Eva Elisa Schneider - Mentale Gesundheit am Arbeitsplatz
29 Dec 2022

Eva Elisa Schneider - Mentale Gesundheit am Arbeitsplatz

Eva Elisa Schneider hat ein Anliegen: Sie möchte, dass Arbeit mit Freude ausgeübt wird und dass sich Mitarbeiter und Führungskräfte wohlfühlen mit und bei dem, was sie tun.Häufig ist genau das Gegenteil der Fall. Eine aktuelle Studie zur Arbeitszufriedenheit von der Personalvermittlung Avantgarde Experts besagt, dass jede:r fünfte Mitarbeiter:in den Job wechseln will. Autsch, das tut weh. Die Beweggründe fallen sehr unterschiedlich aus, klar ist jedoch, dass Unzufriedenheit im Job krank machen kann. Wem tut es schon gut, sich Tag für Tag zur Arbeit zu schleppen, egal ob in ein Büro oder an den heimischen Schreibtisch im Homeoffice?Eva Elisa Schneider über mentale Gesundheit in einer modernen Arbeitswelt.Solange jemand gesund ist, klappt die Sache. Doch was, wenn jemand krank, und zwar psychisch krank wird? "Noch immer ist das ein riesiges Tabuthema", weiß die Expertin für mentale Gesundheit. Die promovierte Psychologin und Psychotherapeutin setzt sich genau deshalb für mentale Gesundheit in einer modernen Arbeitswelt ein. Sie will, dass über psychische Gesundheit – oder Krankheit – auch und gerade am Arbeitsplatz offen und selbstverständlich gesprochen wird."Noch immer ist das in Unternehmen ein schwieriges Thema, insbesondere in den Führungsetagen. Denn noch immer wird uns signalisiert, dass ein Teil unserer Gesundheit nicht gezeigt werden darf. Doch wie soll das funktionieren, wenn man dauerhaft Angst und das Gefühl hat, sich verstecken zu müssen? Entweder weil man selbst betroffen ist oder es einem aus anderen Gründen nicht gut geht. Das ist massiver Stress, der auf Dauer krank macht."Offenheit für mentale Gesundheit am Arbeitsplatz macht das Unternehmen sexy.Das offene Gespräch über mentale Gesundheit am Arbeitsplatz bringt viele Vorteile, denn es dient dazu, Krankheit möglichst gar nicht entstehen zu lassen. Zum einen geht es den Mitarbeitern besser, zum anderen bringt eine Kultur der Offenheit und Akzeptanz zahlreiche Vorteile für die Unternehmen, so Eva Elisa Schneider: "Die Produktivität steigt, weil die Angestellten fit sind, die Krankenstände gehen nach unten, es gibt weniger Fluktuation. Ganz abgesehen von den positiven Auswirkungen auf das Employer Branding, die für Talent Attraction sorgt. Das ist augenblicklich sehr relevant vor dem Hintergrund des massiven Fachkräftemangels."Für eine Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen.Eva Elisa Schneider sieht immer noch Vorurteile gegenüber mentalen Erkrankungen. Sie sagte in einem Interview mit der Zeitschrift "Emotion": "Es gibt immer noch viele Fehlannahmen über psychische Erkrankungen und mentale Belastungen. Dass man an einer psychischen Erkrankung leidet, heißt zum Beispiel nicht immer, dass sie chronisch ist oder dass der oder die Betroffene für immer nur die halbe Arbeitsleistung erbringen kann. Deshalb leiste ich Aufklärungsarbeit, das ist auch essentiell für die Entstigmatisierung. Der nächste Schritt ist, darüber aufzuklären, wie man über psychische Erkrankungen sprechen kann – sowohl von Arbeitgeber:innenseite, als auch von Arbeitnehmer:innenseite."In ihren Keynotes spricht sie unter anderem über mentale Gesundheit als must-have für moderne Unternehmen, über psychologische Sicherheit in Teams und mentale Gesundheit in einer digitalen Welt. Stichwort Digitalhygiene, die wir in der Post-Pandemie-Zeit nur zu dringend brauchen, so die klare Meinung der Psychologin Eva Elisa Schneider."Hands on" Vorträge und Workhops: Mentale Gesundheit in der Arbeitskultur verankern.Sie teilt in ihren Vorträgen nicht nur wertvolle Informationen mit ihrem Publikum, sondern gibt genauso wertvolle, sofort umsetzbare und nützliche Tipps an die Hand. Ihre Mission: "Ich befähige Organisationen, mentale Gesundheit in ihrer Arbeitskultur zu verankern." Irgendwann", so die Expertin für psychische Gesundheit. "soll es Menschen wie mich gar nicht mehr brauchen. Dann ist es einfach normal, auch im Job offen über seine letzte Psychotherapiesitzung zu sprechen."Für Vorträge Eva Elisa Schneider direkt bei der Referenten24 buchen. Per Email direkt anfragen: [email protected] 

Prof. Dr. Gunter Dueck – die „wild duck“ unter den Digitalisierungsexperten
31 Aug 2020

Prof. Dr. Gunter Dueck – die „wild duck“ unter den Digitalisierungsexperten

Er gilt als Querdenker – deshalb wild duck – und ist nach einer erfolgreichen Karriere, unter anderem bei IBM, für seine sarkastisch-pointierten Bücher, Vorträge und Reden bekannt. Prof. Dr. Gunter Dueck schreibt unter anderem einen Blog, den Wild Dueck Blog, und sagt da über sich selbst, dass er sich mit dem „täglichen Wahnsinn in Arbeitsumgebungen und bei Bildung und Erziehung“ beschäftigt. Und das stets einwenig polarisierend-satirisch.Gunter Dueck studierte Mathematik und Betriebswirtschaft an der Universität Bielefeld und war rund 25 Jahre bei IBM tätig, unter anderem als Chief Technology Officer. Die Bücher, Vorträge und Reden kamen erst später. 2013 wurde er in die Liste der NEXT100 auf Platz 5 der „wichtigsten Köpfe der europäischen Digital-Industrie“ gewählt. Ihm geht es um „artgerechte Arbeitsumgebungen“.Prof. Dr. Gunter Dueck – Vordenker & Erfolgreicher Buchautor, Experte für Innovation, IT & ManagementIn seiner Kolumne des Online-Magazins Merton veröffentlichte er erst kürzlich den Beitrag „Mehr Vorfreude auf sich selbst“. Klingt gut, finde ich. Auch der Einstieg, denn dieser besagt:„Nur Kenntnisse und Fähigkeiten machen noch keinen gebildeten Menschen aus. Um sich wirklich umfassend zu einer gebildeten Persönlichkeit zu entwickeln, sollte man bereit sein, sich auch unangenehmen Wahrheiten als Teil des eigenen Weges zu stellen.“Weiter schreibt er hier:„Es ist einigermaßen offensichtlich: Coachings, Assessment-Center, ehrlich hartes Feedback bei Seminarvorträgen (anstatt Schweigen der uninteressierten Lämmer und eines teilnahmslos leer blickenden Professors), am Studium generale teilnehmen, Arbeit als Werkstudent zur Persönlichkeitsentwicklung (nicht nur zum Geldverdienen), psychologische Beratung („Sie sind zu introvertiert“, „Sie wirken steif“, „Sie reden und reden und achten nicht auf die Zuhörer“, „Sie stellen sich zu sehr in den Vordergrund“, „Sie stellen Ihr Licht unter den Scheffel“ etc.) – diese Erfahrungen mit der eigenen Psyche sind hart“.Und ergänzt, dass er weiß wovon er redet, da er selbst etliche Assessments absolviert hat.In einem Interview mit dem Schweizer Tagblatt wurde er deutlich und kritisierte, wie hilflos wir mit der Digitalisierung umgehen. Dueck, der leidenschaftlich gerne kocht, spricht dabei von sogenannten Tiping Points. Also Momente, in denen sich Dinge auf einen Schlag ändern. Just an einem solchen Wendepunkt befinden wir uns aktuell wieder – und das wird nicht immer ernst genommen. So sagte er im Gespräch„Die jungen Leute, die schon digital aufwuchsen, werden gerade Abteilungsleiter oder gründen Startups. Die sind es leid, dass die Älteren die Zeichen der Zeit nicht ernst nehmen. Ich fürchte, bald werden alle Blockierer in den Vorruhestand geschickt, das hat meine Generation in den 90er-Jahren auch schon mal so gemacht.“Für ihn heißt Digitalisierung, dass wir die bestehenden Rezepte verlassen müssen und auf die Kunden hören sollen. Wenn ein Unternehmen Innovation will, muss es lernen, lernen, lernen. Und er ist sich sicher, dass der Effizienzwahn die großen Unternehmen immer starrer macht. „Aber wir haben die Startups, die die Welt besser machen wollen. Die großen trägen Unternehmen werden verlieren, aber die Start-Ups werden mit verständigen Menschen neu beginnen.“Bei einem seiner Bücher, „Heute schon einen Prozess optimiert?“ hat er den Untertitel übrigens sehr bewusst gewählt. Dieser lautet: „Das Management frisst seine Mitarbeiter“. 

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