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Kai Dahlhaus: Die Disziplin, auch mal Pause zu machen.

Kai Dahlhaus: Die Disziplin, auch mal Pause zu machen.

20 February 2022. Veröffentlicht durch Oliver Stoldt

Kai Dahlhaus hat eine interessante Sichtweise auf die Kunst, sich selbst zu beherrschen.

Der 22 Jahre junge Schondorfer ist Coach für Disziplin und Weltmeister im Triathlon. Neben seinem Beruf und seiner Ausbildung hat er gelernt, diszipliniert an seinen Zielen zu arbeiten, seinen Erfolg zu visualisieren und so seinen Traum zu erfüllen: er wurde zum Besten der Welt in seiner, Achtung, Disziplin Triathlon. Nebenbei hat er studiert, ist Ingenieur und gefragter Vortragsredner.

Auf seinem Instagram Account schreibt Kai Dahlhaus: Wer diszipliniert sein möchte, muss ehrlich mit sich selbst bleiben. "Diszipliniert zu sein bedeutet langfristig erfolgreich und glücklich zu sein", sagt er. "Dazu gehört auch, dass man den Stress richtig einschätzt. Wenn es noch in Ordnung ist, sollte man weiter hart arbeiten, wenn es zu viel ist, sollte man reduzieren oder einen Moment lang aufhören. Das ist die Disziplin zur Pause."

Um den Stress richtig einzuschätzen, müssten wir wieder lernen, auf unsere Intuition zu hören und ehrlich mit uns selbst zu sein. Im Grunde wüssten wir alle, wenn wir uns zu viel zumuten."

Hat man Disziplin – oder eben nicht?

Kai Dahlhaus sagt klar, dass diese Annahme ein Trugschluss sei. "Die meisten denken doch: Alle anderen haben Disziplin, nur ich nicht. Oder: Alle anderen sind disziplinierter als ich. " So habe er früher, während seines Studiums, auch gedacht, gesteht er.

"Ich dachte oft, man hat eben Disziplin oder man hat sie eben nicht und vor allem, dass es von dem Bereich abhängt, denn im Sport zum Beispiel war ich total diszipliniert, wahrscheinlich war niemand disziplinierter als ich." Was war also im Studium los? Kai Dahlhaus Erfahrung ist, dass man Disziplin trainieren kann, genau wie einen Muskel. Dann kann man sie auf die verschiedenen Lebensbereiche anwenden.

Disziplin ist wie ein Muskel, den man trainieren muss

"Unser Gehirn arbeitet nach Verhaltensmustern und auch die Disziplin ist so ein Muster. Wenn wir anfangen, in den kleinen Dingen in unserem Leben Ordnung zu schaffen, zum Beispiel, in dem wir die Dinge, die wir geholt haben, direkt nach Gebrauch wieder zurücklegen, wo sie hingehören, dann übertragen wir diese Ordnung automatisch auch auf andere Lebensbereiche. Je mehr und je öfter wir das machen, desto kräftiger und größer unsere Disziplin." Aber, und das ist ihm wichtig, wie ein Muskel ist auch die Disziplin irgendwann erschöpft."

Im Klartext: Überbelastung bringt nicht weiter. Leistungssportler:innen setzen ganz bewusst auf Regeneration. Lässt man seinem Körper diese notwendige Zeit zum "Auftanken", bereitet er sich währenddessen bereits für die nächste Belastung vor. Als Ergebnis ist er besser an die nächste Anstrengung angepasst und somit leistungsfähiger.

Zur Disziplin gehören also nicht nur das stetige Training, sondern genauso die Pausen und die Selbsterkenntnis.

Kai Dahlhaus nimmt in seinen Vorträgen mit in die Welt des Spitzensports und schlägt gekonnt die Brücke hinüber ins (Business-) Leben. Wer die Magie der Disziplin von einem der besten lernen will, ist bei Kai Dahlhaus an der richtigen Adresse.

Kai Dahlhaus für Vortrag bei Referenten24 buchen. Email: [email protected] 
 

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Kai Dahlhaus: Die Disziplin, auch mal Pause zu machen.

20 February 2022. Veröffentlicht durch Oliver Stoldt

Kai Dahlhaus hat eine interessante Sichtweise auf die Kunst, sich selbst zu beherrschen.

Der 22 Jahre junge Schondorfer ist Coach für Disziplin und Weltmeister im Triathlon. Neben seinem Beruf und seiner Ausbildung hat er gelernt, diszipliniert an seinen Zielen zu arbeiten, seinen Erfolg zu visualisieren und so seinen Traum zu erfüllen: er wurde zum Besten der Welt in seiner, Achtung, Disziplin Triathlon. Nebenbei hat er studiert, ist Ingenieur und gefragter Vortragsredner.

Auf seinem Instagram Account schreibt Kai Dahlhaus: Wer diszipliniert sein möchte, muss ehrlich mit sich selbst bleiben. "Diszipliniert zu sein bedeutet langfristig erfolgreich und glücklich zu sein", sagt er. "Dazu gehört auch, dass man den Stress richtig einschätzt. Wenn es noch in Ordnung ist, sollte man weiter hart arbeiten, wenn es zu viel ist, sollte man reduzieren oder einen Moment lang aufhören. Das ist die Disziplin zur Pause."

Um den Stress richtig einzuschätzen, müssten wir wieder lernen, auf unsere Intuition zu hören und ehrlich mit uns selbst zu sein. Im Grunde wüssten wir alle, wenn wir uns zu viel zumuten."

Hat man Disziplin – oder eben nicht?

Kai Dahlhaus sagt klar, dass diese Annahme ein Trugschluss sei. "Die meisten denken doch: Alle anderen haben Disziplin, nur ich nicht. Oder: Alle anderen sind disziplinierter als ich. " So habe er früher, während seines Studiums, auch gedacht, gesteht er.

"Ich dachte oft, man hat eben Disziplin oder man hat sie eben nicht und vor allem, dass es von dem Bereich abhängt, denn im Sport zum Beispiel war ich total diszipliniert, wahrscheinlich war niemand disziplinierter als ich." Was war also im Studium los? Kai Dahlhaus Erfahrung ist, dass man Disziplin trainieren kann, genau wie einen Muskel. Dann kann man sie auf die verschiedenen Lebensbereiche anwenden.

Disziplin ist wie ein Muskel, den man trainieren muss

"Unser Gehirn arbeitet nach Verhaltensmustern und auch die Disziplin ist so ein Muster. Wenn wir anfangen, in den kleinen Dingen in unserem Leben Ordnung zu schaffen, zum Beispiel, in dem wir die Dinge, die wir geholt haben, direkt nach Gebrauch wieder zurücklegen, wo sie hingehören, dann übertragen wir diese Ordnung automatisch auch auf andere Lebensbereiche. Je mehr und je öfter wir das machen, desto kräftiger und größer unsere Disziplin." Aber, und das ist ihm wichtig, wie ein Muskel ist auch die Disziplin irgendwann erschöpft."

Im Klartext: Überbelastung bringt nicht weiter. Leistungssportler:innen setzen ganz bewusst auf Regeneration. Lässt man seinem Körper diese notwendige Zeit zum "Auftanken", bereitet er sich währenddessen bereits für die nächste Belastung vor. Als Ergebnis ist er besser an die nächste Anstrengung angepasst und somit leistungsfähiger.

Zur Disziplin gehören also nicht nur das stetige Training, sondern genauso die Pausen und die Selbsterkenntnis.

Kai Dahlhaus nimmt in seinen Vorträgen mit in die Welt des Spitzensports und schlägt gekonnt die Brücke hinüber ins (Business-) Leben. Wer die Magie der Disziplin von einem der besten lernen will, ist bei Kai Dahlhaus an der richtigen Adresse.

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Jens Bode – die «5-Referenten24-Fragen»
3 Mar 2020

Jens Bode – die «5-Referenten24-Fragen»

Aus der Praxis für die Praxis – Jens BodeJens Bode heißt: Freigeist, Querdenker, Foresight Experte, Sparringspartner, kreativer Provokateur oder GameChanger – und immer inspiriert er aus der Praxis – mit über 30 Jahren angewandter Kreativität zur Innovation – in der FMCG-Industrie und freiberuflich unter seiner Marke ‚der innologe©‘. Ferner ist er Dozent und Autor von INNOVATOR’S SMILE: die SMILE-Formel und Roadmap für innovatives Denken und Handeln, erschienen Oktober 2018 im Haufe Verlag.Innovation ist ein Mindset und für Innovationen gibt es keine Standardlösung. Viele Unternehmen sind visionslos, feiern ihre Erfolge von gestern, lähmen sich mit verkrusteten Strukturen und haben einen hohen Grad an ‚Corporate Blindness‘ – sie sind faktisch tot. Eine lebendige Unternehmenskultur braucht eine emotionale Vision und Mission, Vertrauen in kreative Talente, Ressourcen, schlanke Abläufe und eine nachhaltige, inspirierende und authentisch gelebte Innovationskultur:Wie entdecke ich mein kreatives Talent und wie kann ich es ausleben?Wie werde ich zum Schatzsucher für Inspirationen?Wie finde ich Zeit zur Innovation?Wie begeistere ich zur Veränderung und Innovation – nachhaltig?Wie steigere ich den Grad an Mitarbeiterstolz?InterviewWas sind die Kernthemen Ihrer Vorträge?Jens Bode: Fokussierte Inspiration zur Innovation‘ im Rahmen von Workshops und Konferenzen (individuelle Ausarbeitung)(Beispiel Projekt LINDT, Engagement als Impulsgeber / Key-Note mit Insights und Trends, dazu Workshop-Teilnehmer und Ideengeber.KeyNotes: Innovationskultur; Barrieren, Change, etc. Individuelle KeyNotes, visuell-inspirierend, provokant-frech – teilweise mit kleinen Überraschungen / Übungen (nach vorherigem Briefing).Welches Publikum bzw. welche Branche erreichen Sie mit Ihrer Rede?Jens Bode: Ich habe bisher Auftritte gehabt, von exklusivem CEO-Treffen (HandelnDenken) mit 20 TN bis 500+ Studenten und Professoren an der Kölner Uni – je nach Briefing: ‚Mut zur eigenen Kreativität‘ bis ‚Wachrüttel-Impulse‘ für das Top-Management.Warum sind Sie ein Referenten24? Woher nehmen Sie Ihre Erkenntnisse?Jens Bode: Praxis in der fmcg-Industrie mit > 20 Jahren Erfahrung rund um Innovation (von Europa, bis Guatemala, Indien, etc.); parallel > 50 freiberufliche Projekte in b2b & b2c Kategorien, Hardcore-Netzwerker und im ständigen Austausch mit Gleichgesinnten aus allen Industrien, Co-Founder von Netzwerken | Dozent und Buchautor von ‚INNOVATOR’S SMILE‘ | Haufe Verlag, 2018Was bringt die Zukunft? Spielt die "Zeit" in Ihrem Metier eine Rolle? Wandel oder Stetigkeit?Jens Bode: Wandel! Permanente Unruhe und ‚Angriffe‘ von allen Seiten und ich vermittle Achtsamkeit für das Neue und Methoden, damit um zu gehen vs. In Angststarre zu verfallen.Was ist Ihr Lebensmotto? Was möchten Sie Ihren Zuhörern mit auf den Weg geben?Jens Bode: ...auch wenn es sich wie ein Kalenderspruch anhört aber ich habe es selbst erlebt und genau das ‚konsequent-gnadenlos‘ ausleben mache ich jetzt. "Entdecke Dein kreatives Talent, glaub daran und lebe es konsequent-gnadenlos aus."

Lukas Christen – die «5-Referenten24-Fragen»
26 Feb 2018

Lukas Christen – die «5-Referenten24-Fragen»

Vergessen Sie die Konzepte und Propheten.Erinnern Sie sich stattdessen an das, was Sie tief in sich selbst bereits wissen. Lukas Christen ist Unternehmensberater und Management-Trainer. Er referiert unter anderem über Change-Management und Resource Optimizing.InterviewWas sind die Kernthemen Ihrer Vorträge?Lukas Christen: Sich und andere zum Erfolg führen, Erfolgreicher Umgang mit Krisen und Rückschlägen, Die Wertschöpfung der Zukunft - damit es nicht nur "rentiert" sondern auch "lohnt …..Sonderthema: Handbuch für Männer (Maskuline Souveränität statt Kampf im Gender-Hype)Welches Publikum bzw. welche Branche erreichen Sie mit Ihrer Rede?Lukas Christen: Management und Kader, sowie HR von KMUs und Grossfirmen, Finanzdienstleistung, PharmaIndustrie, HandelWarum sind Sie ein Referenten24? Woher nehmen Sie Ihre Erkenntnisse?Lukas Christen: Einerseits aus eigener authentischer Lebenserfahrung mit entsprechenden Leistungsausweis. Anderseits aus vielen Erkenntnissen und Rückmeldungen aus 15 Jahren Management-Training und Leadership-Coaching.Was bringt die Zukunft? Spielt die "Zeit" in ihrem Metier eine Rolle?Lukas Christen: Die Prinzipien des Daseins bleiben immer dieselben. Sie kommen bloss in sich ständig und sich immer heftiger wandelnden Umständen und Ereignissen zum Ausdruck. Wer die Prinzipien erkennt, versteht und befolgt, der wird erfolgreich bleiben!Was ist ihr Lebensmotto? Was möchten Sie Ihren Zuhörern mit auf den Weg geben?Lukas Christen: Vergessen Sie die Konzepte und Propheten. Erinnern Sie sich stattdessen an das, was Sie tief in sich selbst bereits wissen. Nutzen sie neben Ihrem Kopf zusätzlich Herz, Bauch und Urkraft. Das sind die "4 I", die Sie zum Erfolg führen: Intellekt, Inspiration, Intuition, Instinkt. Damit es sich nicht nur "rentiert" sondern auch "lohnt"! "Nutze alle möglichen Ressourcen, die das Leben bietet!"

Pascal Kaufmann – Wer nicht offen für Veränderungen ist, wird schnell irrelevant
20 Mar 2018

Pascal Kaufmann – Wer nicht offen für Veränderungen ist, wird schnell irrelevant

AI steht für Artifical Intelligence, zu Deutsch „künstliche Intelligenz“. Das ist das Themenfeld, mit dem sich der passionierte Neurowissenschaftler Pascal Kaufmann beschäftigt. Werden wir alle irgendwann durch Maschinen ersetzt?Sie kennen sicherlich den Film ‚Matrix‘? Hat er Ihnen Angst gemacht? Vielleicht, denn wir Menschen haben darin den Kampf gegen die von uns selbst erschaffenen Maschinen verloren. Er hinterließ die bange Frage: Kann das in der Zukunft wirklich passieren? Und: beginnt die Zukunft jetzt?Was den einen ängstlich werden lässt, sieht Pascal Kaufmann als großen Vorteil für die Menschheit, denn, so sagt er: ‚Wir sollten dadurch viel Freizeit gewinnen.‘ Der ‚Human Worker 3.0‘ werde zuhause arbeiten und stark auf Technologien setzen. Und der ‚Employee 4.0‘ werde ein Roboter sein. Er glaubt an den Erfolg von künstlicher Intelligenz und die friedliche Parallelexistenz von Mensch und Maschine.Künstliche Intelligenz gibt es noch nicht wirklichKaufmann steht seinem Lieblingsthema gleichzeitig auch durchaus kritisch gegenüber, denn er hält die künstlichen Intelligenzen gar nicht wirklich für wirklich intelligent.Künstliche Intelligenzen wären Stand heute nicht viel mehr als ‚humans inside a box‘. Das ist beruhigend, denn schließlich will sich niemand vorstellen, dass wir Menschen irgendwann restlos von Maschinen ersetzt werden. Pascal Kaufmann glaubt das nicht. Dennoch sagt er auch, dass wir uns mit neuen Technologien auseinandersetzen müssen: ‚If you don’t like change, try irrelevance‘. Wer will schon in der Bedeutungslosigkeit versinken? Von Vorn: im Jahr 1957 wurde das erste Artificial Neural Network überhaupt entwickelt und, so Kaufmann, seitdem habe sich im Bereich Deep Learning, wie es heute heißt, wenig getan.Vom Deep Learning zu künstlicher IntelligenzDeep Learning ist eine Machine-Learning-Technik, mit der Computer Fähigkeiten erwerben können, die Menschen von Natur aus mitbringen: sie lernen, aus Beispielen zu lernen. Die Technologie wird beispielsweise für fahrerlose Autos genutzt, die dadurch ‚lernen‘, einen Fußgänger von einer Straßenlaterne zu unterscheiden. Deep Learning ist auch unabdingbar in Bereich der Sprachsteuerung bei Smartphones, Tablets, Fernsehern und Freisprecheinrichtungen.Kaufmann meint jedoch, dass es sich bei Deep Learning allenfalls um einen Hype handele, denn die Technologie habe sich seit dem Jahr 1957 nicht wesentlich weiter entwickelt. Ähnlich verhalte es sich mit der künstlichen Intelligenz.Der Spiegel betitelte Anfang des Jahres einen Artikel mit der Überschrift: ‚Wenn der Computer versteht, was er liest.‘ Einfach gesagt nähern sich Verhaltensweisen von computergesteuerten Maschinen zunehmend denen von Menschen an.Es braucht Daten. Sehr viele.Computersysteme werden durch eine Unmenge von Daten in die Lage versetzt, Entscheidungen nach Wahrscheinlichkeiten zu treffen. Wenn man so will, wird die Maschine zunehmend menschlich, was natürlich Blödsinn ist, denn es fehlt ihr das Gefühl. Ein Computer bleibt emotionslos. Das heißt, dass sich die ‚Denkweise‘ von der von uns Menschen in jedem Fall unterscheiden wird.Als Neurowissenschaftler glaubt er deshalb, dass eine erfolgreiche Weiterentwicklung von künstlichen Intelligenzen ’nicht von den Leuten kommen, die gerade Millionen in Deep Learning stecken sondern von Forschern, die versuchen, die Funktionsweise des Gehirns zu entschlüsseln und zu extrahieren.‘Über Starmind Brain Technology und WissensmanagementIn seinen Vorträgen spricht Pascal Kaufmann über neue Technologien und ihre Auswirkungen auf Unternehmen und Mitarbeiter : die von ihm entwickelte Methode der ‚Starminds Brain Technology‘ basiert auf den neuesten Erkenntnissen der Hirnforschung. Künstliche Intelligenzen wid genutzt, um das Wissen von Mitarbeitern innerhalb von Organisation abzubilden.Weitere Informationen und Buchung gerne telefonisch oder per Email unter: [email protected]

Alain Sutter – „Ich liebe es, mit Menschen umzugehen.“
6 Feb 2018

Alain Sutter – „Ich liebe es, mit Menschen umzugehen.“

Seit Anfang des Jahres ist der ehemalige Profifußballer Alain Sutter auch noch neuer Sportchef des Schweizer Fußballvereins FC St. Gallen. Zuvor hatte Sutter 14 Jahre lang vor der TV Kamera gestanden und Spiele kommentiert und analysiert. Nun hat er den Platz gewechselt und trägt zusammen mit der Teamleitung die Verantwortung für einen Club, in dem es einiges aufzuräumen gilt.Mit voller Kraft voraus!Nach einem stressfreien Leben hört sich das nicht an. Doch Alain Sutter weiß inzwischen, wie sich auch ein temporeiches Leben leicht anfühlen kann.Neben seinen Spezialthemen Motivation, Sport, Leadership und Teambuildung, von denen er als ehemaliger Nationalspieler und Spieler beim FC Bayern München eine Menge weiß, ist es gerade die Gesundheit und das Stressmanagement, das ihm am Herzen liegen. «Am Anfang meiner Karriere war ich so voller Ängste und Sorgen, dass ich den Bubentraum, den ich damals leben durfte, gar nicht richtig genießen konnte.», erzählt er.In seinem sehr persönlichen und erfrischend offenen Buch „Stressfrei glücklich sein“ und seinen ebenso gearteten Vorträgen blickt er auf sein ereignisreiches, intensives Leben zurück. Bei allem Tempo, das unsere heute zur Normalität gewordene Betriebsamkeit mit sich bringt, brauche der Mensch vor allem Freude an der Aufgabe.Erfolg um jeden Preis?Schon als junger Mensch, am Anfang seiner Fußballkarriere, interessierte Alain Sutter die Veränderung der Gesellschaft, die immer mehr nach Erfolg zu streben schien und sich dabei immer gestresster fühlte. Als Profifußballer hat er am eigenen Leib erfahren, was (Erfolgs-) Druck und Stress bedeuten.„Erfolg um jeden Preis“, so schien es ihm, wurde zu einem allgemeinen Leitgedanken. Dass der Erfolg auch Schattenseiten mit sich bringt, würden die tragischen Schicksale einiger sogenannter „Erfolgsmenschen“ zeigen: Menschen, die scheinbar alles haben, was als erstrebenswert gilt, fühlen sich trotzdem ausgelaugt und irgendwie unglücklich. Vielleicht ist das der Beweis für den alten Spruch, dass Geld – und durch Reichtum erlangten „Erfolg“ – allein nicht glücklich machen.Stressfrei glücklich lebenWie also geht das, ein glückliches, erfülltes Leben zu führen? Alain Sutter ist überzeugt, dass es allen voran die Freude und nicht das Resultat ist, de im Mittelpunkt des Handelns stehen sollte, um stressfrei glücklich zu werden. Wer Freude in seiner Tätigkeit, seinem Tun findet, würde seiner Ansicht nach automatisch auch erfolgreich. Ebenso betont er, dass es man für Erfolg nicht jeden Preis zahlen müsste – im Gegenteil.Ernährung als KernelementAuch das Thema Ernährung spielt für ihn eine ausschlaggebende Rolle. Weil er als Profisportler mit „unerklärlichen“Leistungstiefs zu kämpfen hatte und feststellte, dass er an einer Glutenunverträglichkeit litt, plädiert er für eine typgerechte Ernährung. Damals war er seiner Zeit damit voraus und wurde belächelt. Heut weiß man, wie entscheidend Nahrungsmittelunverträglichkeiten für die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden sind.Wenn Sie den sympathischen Motivator, Coach, Buchautor und Sportchef Alain Sutter live auf der Bühne erleben möchten, sprechen Sie uns an: Telefonisch oder über Email unter: [email protected]

David Bosshart – Der ehem. CEO des Schweizer Gottlieb Duttweiler Instituts (GDI) gilt als Philosoph mit Hang zur Provokation
3 Aug 2020

David Bosshart – Der ehem. CEO des Schweizer Gottlieb Duttweiler Instituts (GDI) gilt als Philosoph mit Hang zur Provokation

Gleichzeitig verwunderte es ihn in einem Interview mit dem Handelsjournal im vergangenen Jahr, dass man ihn überhaupt als Philosophen bezeichnet. So falsch ist das allerdings nicht, schließlich hat David Bosshart das Fach studiert und mit Promotion abgeschlossen. Ein paar weitere Eckdaten zu dem eloquenten Querdenker sind: Nach der Ausbildung zum Kaufmann, absolvierte er die Ecole Supérieure de Commerce in Neuchâtel und schloss seine Studien 1991 an der Universität Zürich mit einer Promotion in politischer Philosophie bei Hermann Lübbe ab.David Bosshart – Als Kind wollte er Fußballtrainer oder Geheimagent werden.Er ist bekannt dafür, Mut zu haben, auch Unbequemes auszusprechen. Das passt in seine tatsächliche Biografie – wäre aber auch als Fußballtrainer oder Geheimagent hilfreich gewesen. Über sich selbst sagt er, dass er ein Mensch sei, der einen relativ großen Radius brauche.Im Handelsjournal sprach er kürzlich über seine jüngste Studie „Das Ende des Konsums“. Sie handelt von der Pulverisierung des traditionellen Handels, von ganz neuen Märkten aus den Bereichen synthetische Erfahrungen und Erinnerungen, von einer Verschränkung realer und virtueller Konsumwelten und dem Gehirn als Point of Sale. Man trinkt Mineralwasser und schmeckt Champagner, besteigt die Zugspitze und liegt dabei im Bett. Da sind wir wieder bei der Provokation.David Bosshart: Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Zukunft des Konsums und gesellschaftlicher Wandel, Management und Kultur, Globalisierung und politische Philosophie. In einem Gespräch mit dem Schweizer Nachrichtenportal watson.ch zu Beginn des Jahres lautete eine seiner Aussagen:„Realistisch gesehen ist heute eine Stagnation bereits ein Erfolg. In einer Welt, in der jeder machen kann, was er will, muss man eine gewisse Visionslosigkeit akzeptieren. Aber ist das schlimm?“So wie wir nun das Jahr 2020 erleben, bekommt dieses Statement noch eine ganz andere Bedeutung.Der Philosoph, der sich wundert, dass er so bezeichnet wird, erklärte in diesem Gespräch zudem, dass viele Menschen den Begriff «digital» nicht mehr hören können. In seinen Augen hängt das auch damit zusammen, dass wir viel zu wenig Fachkräfte haben, die in der Lage sind, unsere hoch gesteckten Erwartungen zu erfüllen. Und – erneut auf den Punkt gebracht: „Diesbezüglich sind wir in Europa derzeit im Tal der Tränen.“Ihn erstaunt und erschreckt immer wieder, wie schnell die Menschen online bereit sind, für ein Quäntchen mehr Bequemlichkeit den Zugang zu ihren Daten zu gewähren. Wünschenswert wäre ein Internet, das es den Menschen erlaubt, souverän über ihre Daten zu verfügen. Er geht einen Schritt weiter und ist damit ganz bei Yuval Harari. Dieser vertritt die These, wonach der Mensch sich Illusionen macht, was seine Identität betrifft. Laut David Bosshart schätzen wir unser Verhalten falsch ein. Ein weiteres deutliches Statement:„Letztlich ist unser Ich nicht so großartig, wie wir denken. Es besteht aus relativ wenigen, bescheidenen Komponenten.“Dr. David Bosshart arbeitete in der wissenschaftlichen Forschung, in der Lehre, in der Beratung und in Handelsunternehmen. Von 1999 bis 2020 war er CEO des GDI Gottlieb Duttweiler Instituts. Jetzt ist er Präsident der G. & A. Duttweiler-Stiftung in Zürich. David Bosshart ist Autor von über 300 Fachartikeln und in zahlreichen Medien vertreten.2011 erschien sein Buch «The Age of Less – Die neue Wohlstandsformel der westlichen Welt», ein Plädoyer zum Umstieg ins Zeitalter der Genügsamkeit, besseren Konsum und neuen Wohlstand.

Die Frau in der KI: Dalith Steiger – eine Inspiration für die Welt
16 Sep 2021

Die Frau in der KI: Dalith Steiger – eine Inspiration für die Welt

Wir starten mit einem privaten Blick auf die in Israel geborene Powerfrau Dalith Steiger, die ansonsten eher als erfolgreiche Unternehmerin und Top-Speakerin bekannt ist. Dalith Steiger ist Mutter von zwei Teenager-Mädchen auf die sie, wie sie mit einem Funkeln in den Augen sagt, sehr stolz ist. Ihre Zeit verbringt sie am liebsten im Kreis von guten Freunden und der Familie und braucht ihr regelmäßiges sportliches Workout. Das ist nicht wirklich überraschend, denn man merkt sofort, dass sie offensichtlich mit einer gehörigen Portion Energie auf die Welt kam.Dalith Steiger hegt seit ihrer Kindheit eine Leidenschaft für die Welt der Zahlen und Fakten, und diese Leidenschaft hat sie auf ihren heutigen beruflichen Weg gebracht, der vielmehr eine Berufung als Arbeit für sie ist.Dalith Steiger und Mathematik: Eine klare Sprache ohne MissverständnisseDalith Steiger hat einmal Mathematik studiert, weil sie „eine klare Sprache sprechen wollte, die nicht missverstanden werden kann“. Nun könnte man meinen, sie sei dieser Typ Roboter, geprägt von der faktischen Welt der Zahlen. Doch weit gefehlt. Dalith Steiger ist Mensch durch und durch. Sie lacht viel und gern und besitzt vor allem ein großes Talent, Künstliche Intelligenz (KI) in etwas Greifbares, fast schon Menschliches zu verwandeln.KI als Hilfsmittel, um mehr Zeit für Familie und Freunde zu habenWas sie antreibt ist gerade die Kombination aus der Welt der Technologie und der „echten“ Welt, in der man mit Freunden und Familie zusammen ist, sich trifft und austauscht. Als sehr familien- und freundschaftsorientierter Mensch sieht sie die Technologie und insbesondere die KI als Hilfsmittel, mehr Zeit mit dem zu verbringen, was uns wirklich Freude macht.Sie sagt:„Die heute verfügbare Technologie ermöglicht uns, mehr Zeit mit der Familie und Freunden zu verbringen, und das ist es, was mich wirklich begeistert, das ist es, was ich liebe.“Ihr strahlendes Gesicht spiegelt die Leidenschaft wider, die sie für ihre Arbeit hegt. Ihre Mission ist es, die Technologie und KI aus der Ecke der bedrohlichen Dinge herauszuholen und sie im Gegenteil als das zu positionieren, was sie, wenn sie verantwortungsvoll und menschlich eingesetzt wird, zu leisten im Stande ist. Für die Menschheit, nicht gegen sie.Share for success: Die beeindruckende Karriere der Dalith SteigerDalith Steiger ist KI-Influencerin, Unternehmerin, Miteigentümerin und Mitglied der Geschäftsleitung von CORE Design Works, CEO des Swiss IT-Leadership Forum und Mitglied des Beirats von digital-liberal.ch sowie Mitgründerin und Managing Partnerin des Global AI Hub SwissCognitive. Letzteres war ihr letztes Baby, das sie 2016 in die Welt brachte. Die Idee dahinter war, erstklassige Lösungen für Fragen im Zusammenhang mit KI in einem „Global AI Hub“ anzubieten. Das Kernprinzip des Unternehmens basiert auf „share for success“, also Erfolg zu teilen, indem Mittel zum Wissens- und Erfahrungsaustausch bereitgestellt werden. Seit der Gründung haben sich mehr als 150 Unternehmen aus 30 verschiedenen Branchen mit über zwei Millionen Mitarbeitern über SwissCognitive zusammengeschlossenIn ihren fesselnden Vorträgen nimmt Dalith Steiger ihre Zuhörer mit auf eine Reise in die Welt der Technologie und der KI, die einer Reise ins Weltall gleichkommt. Sie produziert spielerisch Gedankenbilder, die die abstrakte Welt der Technik real werden lassen. Denn, das ist für Dalith Steiger klar, die reale Welt findet hier und jetzt statt. Im Kreis der Familie und Freunden. KI? Ein Mittel zum (guten) Zweck.

Scheidender Sprecher des britischen Unterhauses John Bercow kommt zum Alpensymposium 2020
21 Dec 2019

Scheidender Sprecher des britischen Unterhauses John Bercow kommt zum Alpensymposium 2020

Das waren emotionale Tage für den scheidenden Sprecher des britischen Unterhauses John Bercow. Seit 2009 war „Mr. Speaker“ Präsident des britischen Unterhauses. Doch die letzte Periode seiner Amtszeit empfand er unter den Vorboten des Brexit als zunehmend unerträglich. In einem Abschiedsinterview mit dem Sender CNN sagte er, dass „die Brexit-Debatten die schlimmsten Diskussionen waren, die er in 22 Jahren als Abgeordneter miterleben musste. Viele der Beleidigungen, die gegen Abgeordnete in Debatten geäußert wurden, seien „niveaulos und vulgär“ gewesen.“Viele Briten hielten Gewalt in der Brexit-Diskussion für akzeptabel, sagte er außerdem in einem Interview mit dem „Spiegel“. John Bercow schockiert diese Ansicht seiner Landsmänner und –frauen.Er habe sich ein ums andere Mal gefragt, was eigentlich los sei in seinem Land, indem Menschen begännen, ungestüm aufeinander loszugehen. Die Szenen, die sich im britischen Parlament abspielten, haben wir in den Nachrichten mitverfolgen können. Und in der Tat, es wirkte zum Teil wie eine Komödie, bei der einem das Lachen allerdings im Hals stecken blieb.Am 31. Oktober 2019, dem Tag, an dem Großbritannien eigentlich die EU verlassen wollte, hat er sein Amt an den Nagel gehängt. Dass das Vereinigte Königreich nun nach Verhandlungen am 28. Oktober genau ein Jahr später aus der EU austreten möchte, ist dabei unwichtig. John Bercow hat seinen Punkt gemacht. Er ist raus. Und er wird auf dem Alpensymposium 2020 als „Mr. Speaker“ auf neue Weise Gehör finden.In seiner Heimat gehört er zu denen, die man entweder liebt oder hasst. Kritiker warfen ihm wieder vor, parteiisch im Umgang mit dem Brexit zu sein. Es war jedenfalls kein Geheimnis, dass er einen Verbleib von Großbritannien in der EU befürwortete. „Ich habe meine privaten Überzeugungen, aber im Parlament bin ich unparteiisch“, sagte er dazu einmal im Interview mit der Tagezeitung „Die Welt“ und wies die Anschuldigungen damit zurück.„Die Welt“ schrieb über ihn etwas, das John Bercow und seinen Charakter gut beschreibt: „Bercow ist bereits der 157. „Speaker of the House of Commons“.Mehrere seiner Vorgänger überlebten den Posten nicht: Sie wurden geköpft. Heute ist es eher der exzentrische Bercow, vor dem die Abgeordneten zittern.“ John Bercow, ein Mann mit Überzeugungen und Prinzipien, von denen er auch unter Druck nicht abweichen mag. So lehnte er zum Beispiel auch deutlich ab, den US Präsidenten Donald Trump im Parlament zu empfangen.Seine Parteimitgliedschaft, er war ursprünglich ein Konservativer und Mitglied bei den Tories, ruhte, seitdem er 2009 „Speaker“ des Unterhauses wurde. Tatsächlich konnte er sich immer weniger mit den Inhalten und Verhaltensweisen seiner Partei identifizieren. Er sah und sieht sich heute eher in der Pflicht, wieder Ordnung herzustellen in einem Land, in dem sich Gewalt als eine akzeptable Reaktion auf anders Denkende breit macht. John Bercow positioniert sich offen dagegen.John Bercow wird ohne Zweifel ein riesiger Gewinn für das Alpensymposium 2020 sein. Wir freuen uns auf ihn! Und das, was er zu sagen hat.

Sigmar Gabriel: Wie steht es um die Zukunft der USA ohne Donald Trump?
19 Nov 2020

Sigmar Gabriel: Wie steht es um die Zukunft der USA ohne Donald Trump?

Sigmar Gabriel sorgt sich dieser Tage. Die US-Wahl steht kurz bevor (der Bericht entsteht zwei Tage vorher), und das transatlantische Bündnis liegt dem deutschen Außenminister a.D. am Herzen.Im „Spiegel“ äußerte sich der 61-Jährige im Rahmen einer Befragung von mehreren Prominenten über einen möglichen Ausgang der US Wahl. Er erklärte:„Ich schaue erst einmal mit einem sehr traurigen Blick auf die USA. Bei aller Kritik, die man immer auch an den Vereinigten Staaten haben konnte, so haben gerade wir Deutschen diesem Amerika doch gleichzeitig fast alles zu verdanken: Ohne die USA wäre meine Generation unter den Nachfolgern von Hitler oder Stalin aufgewachsen und nicht zu einem so freien und wohlhabenden Land geworden. Und ohne das Vertrauen der Amerikaner in uns Deutsche hätte es keine Wiedervereinigung gegeben. (…) „Ohne die USA wäre meine Generation unter den Nachfolgern von Hitler oder Stalin aufgewachsen.“ Er hofft, dass Joe Biden das Rennen machen wird. Auch wenn, wie er nachdenklich hinzufügt, „er viel zu tun haben wird, Amerika wieder zu einen und mit sich selbst zu versöhnen.“Der in Goslar im Harz aufgewachsene SPD-Mann Sigmar Gabriel hat 18 Jahre lang in leitenden Funktionen für Deutschland gearbeitet. In der letzten großen Koalition fungierte der heute gern gesehene Vortragsredner zuerst als Wirtschaftsminister, Anfang 2017 dann als beliebter und erfolgreicher Außenminister.Sigmar Gabriel über seine Zeit in der Politik:„In meiner knapp 30-jährigen politischen Laufbahn hatte ich die Möglichkeit, 18 Jahre für mein Land und für die SPD in leitenden Funktionen zu arbeiten. Es war eine spannende und ereignisreiche Zeit, die mir große Chancen und Erfahrungen eröffnet hat, die weit über das hinaus gingen, was ich mir als junger Mensch zu träumen gewagt hätte. Das war eine große Ehre, für die ich tiefe Dankbarkeit empfinde.“Seine damals teils raubeinige Art besitzt er zwar immer noch, doch dazu hat sich vielleicht eine gewisse Altersmilde gesellt. Immer noch ist er ein Meister der Worte und versteht es, auch Unangenehmes deutlich an- und auszusprechen. In der Politik führte das oft zu internen Diskussionen, die breite Öffentlichkeit mochte ihn als Politiker genau dafür.Gabriel kann genauso verbal umgarnen und charmant sein, fokussieren und begeistern. Seine empathische Art macht es ihm leicht, sich in andere hineinzuversetzen, seine Zuhörer spüren das und auf merkwürdige Weise fühlt man sich ihm verbunden.Seine Erfahrungen bringt er heute als beeindruckender Top-Redner ein, zum Beispiel, wenn er über seine Sicht über die jetzige Politik, Finanzen, Wirtschaft, die Globalisierung oder die Pandemie spricht.Ob er noch an seiner Zeit in der Politik hängt, wollten die Journalisten Heribert Prantl und Kerstin Humberg kürzlich von ihm in ihrem Podcast wissen. Gabriels Antwort: „“Ich hätte das nicht für möglich gehalten, dass die Politik insgesamt, aber speziell das, was die SPD tut oder lässt, für mich mal so fern ist.“Umso besser. So hat er neben der Zeit für Familienleben in Goslar und genug Freiraum für seine brillanten Vorträge.Sigmar Gabriel als Redner buchen: [email protected]

Ein Blog-Beitrag von Georges T. Roos – Disruptive Szenarien, Gesundheit 2038
23 Jan 2018

Ein Blog-Beitrag von Georges T. Roos – Disruptive Szenarien, Gesundheit 2038

Trotzdem wage ich eine These: Gesundheit gehört zu jenen Aspekten des Lebens, die 2038 fundamental verschieden sein werden von heute. Ich zähle Gesundheit neben der nächsten digitalen Revolution und den tiefgreifenden demografischen Veränderungen zu den disruptiven Zukünften. Damit meine ich: Diese Aspekte des Lebens würden für einen Zeitreisenden nicht wiederzuerkennen sein.Transhumanisten – Die Vorboten eines neuen Zeitalters der GesundheitRay Kurzweil gilt als Techno-Visionär und ist heute Director of Engineering bei Google. Im viel zitierten Buch „The Age of Spiritual Machines“ entwirft Kurzweil die Entwicklung der Informationstechnologie bis zum Zeitpunkt, da intelligente Maschinen eigenständig noch intelligentere Maschinen hervorbringen werden – die Singularität. Weniger bekannt ist, dass Ray Kurzweil täglich 150 bis 200 Ergänzungstabletten zu sich nimmt. Er hofft damit Lebenszeit zu gewinnen, bis die Technologie in der Lage sein wird, das Bewusstsein eines singulären Menschen zu digitalisieren. Kurzweil ist ein Transhumanist. Transhumanisten wollen die Evolution in die eigenen Hände nehmen: Mittels Pharmakologie und Implantaten, Gen-Engineering und Hirnstimulationen soll der Mensch besser werden als von der Natur aus geworden.Die letalen Krankheiten sollen eliminiert werden. Wenn der Tod trotzdem nicht ganz abzuschaffen sein würde, so soll zumindest in der digitalen Welt das eigene Bewusstsein weiterleben. Man mag sie als Spinner abtun – was sie in ihren Extrempositionen wohl auch sind. Tatsache ist, dass es bereits für knapp die Hälfte des menschlichen Organismus künstliche Ersatzteile gibt. Selbst künstliches Blut gibt es, wie „The incredibale bionic man“ des Smithsonian Channel dokumentiert, in den all diese Ersatzteile zu einem künstlichen Wesen zusammengesetzt wurden. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis einige dieser Ersatzteil besser sein werden als das biologische Original. Für die Gesellschaft der Zukunft wird dies eine Herausforderung darstellen: Soll ich auf das bessere, künstliche Organ umstellen? Oder doch nicht? Erst, wenn das Original abbaut, oder bereits vorher? Für manche mag das noch absurd klingen. Ich wage aber zu postulieren, dass Kurzweil und Co. Frühsignale eines neuen Gesundheitsparadigmas darstellen.Wie wir leistungsfähiger werdenWas die Gesellschaft unter Gesundheit versteht, unterliegt einem Wandel. Lange Zeit genügte es, nicht krank zu sein, um als gesund zu gelten. Das damalige wegleitende Paradigma dürfen wir mit „Reparaturmedizin“ bezeichnen, weil ihm gemäss beim Vorliegen einer Krankheit alles unternommen wird um sie zu reparieren. War die Krankheit aber einmal geheilt, verschwand das Thema Gesundheit im Hintergrundrauschen und genoss wenig Aufmerksamkeit. In den letzten Jahrzehnten hat sich dieses Paradigma überholt. Seither genügt es nicht mehr, frei von Krankheiten zu sein.Immer stärker wurde zum Leitgedanken, wie die eigene Gesundheit aktiv gefördert werden kann. Wer sich nicht mit Sport, gesunder Ernährung und regelmässigen Vorsorgeuntersuchungen um die eigene Gesundheitsförderung bemüht, ist heute unter Rechtfertigungsdruck. Dasselbe gilt für Unternehmen: Es reicht nicht mehr, wenn sie sich um den Gesundheitsschutz der Belegschaft kümmern, etwa mit Schutzgittern um gefährliche Maschinen herum oder durch spezielle Schutzkleidung für die Mitarbeitenden. Auch von Unternehmen wird heute erwartet, dass sie aktiver Partner in der Gesundheitsförderung ihrer Mitarbeiter sind. Neben der Pharma-Industrie bedienen viele weitere Branchen die Erwartungen des neuen Paradigmas, das ich als Gesundheitskultur bezeichnen möchte. Auch die Lebensmittelbranche und selbstredend die Fitness- und Wellness-Branche leisten ihren Teil dazu.Soweit die Gegenwart. Das Paradigma der nächsten 20 Jahre ist am besten mit „Human Performance Enhancement“ beschrieben. Viele Frühsignale weisen darauf hin, dass sich künftig Gesundheit um die Frage drehen wird, wie wir leistungsfähiger werden – physisch, psychisch und mental. Ein Frühsignal ist zum Beispiel die immer beliebtere Selbstvermessung durch mobile Apps. Ein mit etlichen Sensoren bestücktes Armband oder Daten-T-Shirt, ein „smartes“ Pflaster oder gar subkutan angelegte Mikrochips mit Sensoren zählen Schritte, messen Stress, zeigen den Blutdruck oder Blutzuckerwerte an. Die Daten gelangen via Smartphone zur Auswertung durch dahinterliegende Algorithmen. Der User erhält in Echtzeit den aktuellen Gesundheitszustand angezeigt.Zu den ersten Anwendern dieser Selbstvermessung gehören neben den Techno-Freaks Sportler und Hochrisiko-Patienten. All diese Apps werden aber bald auch „gewöhnliche“ Gesunde nutzen, um ihre Leistungsfähigkeit zu steigern. Ein weiteres Frühsignal erkenne ich in der wachsenden Bereitschaft gerade jüngerer Menschen, mit Energy-Drinks, Drogen und Medikamenten ihre Leistungsfähigkeit zu steigern. Während physisches Doping im Sport gesellschaftlich verpönt wird, ist die Akzeptanz des sexuellen und psychischen Dopings bereits weit fortgeschritten.Immer mehr kommt nun das mentale Doping in Mode: Eine Studie der Universitäten Zürich und Basel weist aus, dass bereits jeder 7. Studierende einmal Neuro-Enhancer eingenommen hat um Prüfungen besser bestehen zu können. Ohne hier abschliessend alle Hinweise auf das kommende Paradigma aufzählen zu können, füge ich noch ein weiteres Frühsignal an: Die Verdoppelung der medizinisch-unterstützten Fortpflanzung in der Schweiz zwischen 2002 und 2014. Meist unterziehen sich Paare mit unerfülltem Kinderwunsch dieser Prozedur. Mehr und mehr wird die medizinisch-unterstützte Fortpflanzung aber auch nachgefragt, um die biologische Uhr auszuschalten. Kinder ja – aber so, dass sie in die Karriereplanung passen.Big Data wird die Büchse der Pandora öffnenDieser Paradigmenwandel kennzeichnet natürlich einen Wertewandel in Bezug auf Gesundheit und Natürlichkeit. Möglich gemacht wird er allerdings zu grossen Teilen durch den phänomenalen Fortschritt in den Life Sciences wie Biologie, Bioinformatik und Gentechnologie. Die Genschere CRISPR CAS 9 macht das genetische Editieren „kinderleicht“ – so leicht, dass es für Jugendliche bereits einen Gentech-Kasten für etwas mehr als 200 US$ gibt, so wie es früher Physik- oder Chemiekästen gab.Des weiteren treiben disruptive Informationstechnologien an. Das Stichwort dazu lautet Konvergenz: Verschiedene Wissenschaftssphären verschmelzen und heben die medizinischen Möglichkeiten in eine neue Dimension. Nehmen wir den Faden der neuen Medizinzukunft am Beispiel des menschlichen Erbguts auf: Nur gerade noch 1000 $ kostet die Sequenzierung des Genoms eines Menschen. Noch gleicht das Ergebnis einem Wörterbuch ohne Definitionen: Was die schätzungsweise 25’000 Gene wirklich tun, wissen wir in den meisten Fällen noch nicht. Aber was werden wir entdecken, wenn wir das Erbgut von Millionen von Menschen vergleichen können, sie mit deren Krankheitsakten abgleichen, dazu viele Daten zu den Lebensstilen beifügen und wir eine Technologie haben, um aus all diesen Daten sinnvolle Hypothesen zu generieren?Wenn wir so weit sind, und das dürfte nicht mehr lange dauern, dann werden wir einen Sprung in der Welt der Medizin erleben. Die für die Verarbeitung solch riesiger Datenmengen erforderliche Technologie ist am Horizont zu erkennen. Die einen reden von Big Data, die anderen von cognitive computing. Meiner Meinung nach ist es endlich angebracht, den Ausdruck „Künstliche Intelligenz“ zu verwenden. Wenn wir hierfür auch ein Frühsignal benennen wollen, so lautet es Watson. Watson ist der Name der Künstlichen Intelligenz von IBM. IBM hat sie einer spektakulären Show 2011 präsentiert, in der TV-Quiz-Show Jepoardy!, in der es darum geht, Wissensfragen zu beantworten. Watson besiegte zwei in dieser Disziplin erfolgreiche Mitspieler.Das Faszinierende an Watson war die Dreifaltigkeit von „versteht natürliche Sprache“, „bildet selbst Hypothesen und überprüft diese anschliessend“ und „lernt eigenständig dazu“. In der Zwischenzeit ist Watson vom Spiel zur Arbeit übergegangen. IBM hat eine spezielle Abteilung gegründet, 2000 Ingenieure darauf angesetzt und diverse Pilotprojekte gestartet. Etliche davon betreffen die Medizin. So hilft Watson beispielsweise bei der Diagnose und Behandlung von Hautkrebs. Watson soll zudem helfen, die sehr teure und langwierige Einführung neuer Medikamente massiv zu beschleunigen. Technologien wie Watson werden (neben anderem) immer schneller unser Wissen über genetische Zusammenhänge erweitern.Disruption in der GesundheitsbrancheAuf den Nenner gebracht, ist der wichtigste Treiber, der die Zukunft der Gesundheitsbranche disruptiv macht, Daten. Die Genomik erzeugt riesige Datenmengen. Ebenso die mobilen Selbstvermessungsanwendungen. Daten, die intelligent kombiniert, neue Einsichten über das Zusammenspiel von Lebensgewohnheiten, Krankheiten und Leistungsveränderungen dokumentieren werden. Wir werden ein mächtiges Instrument in die Hand bekommen, das die Wirksamkeit von Medikamenten belegen wird. Es wird Medikamente geben, die auf bestimmte Genotypen zugeschnitten sein werden – die so genannte personalisierte Medizin. Überdies könnte Künstliche Intelligenz Wirkstoffe entdecken, die bisher unerkannt sind.Die zentrale Rolle der Daten und Datenverarbeitung wird die Pharmabranche in einer Weise herausfordern, wie sie andere Branchen bereits heute erleben: Facebook ist das grösste Medium der Welt, aber produziert selbst keine Inhalte. AirBnB ist das grösste Beherbergungsunternehmen, besitzt selbst aber keine einzige Liegenschaft. Über ist das grösse Taxiunternehmen der Welt, hält aber weder eigene Fahrzeuge noch Chauffeure. Alibaba ist der wertvollste Detailhänder, hat selbst aber keine Läden. Ähnlich könnte es auch in der Pharmaindustrie bis 2038 zu und her gehen: Es werden IT-Unternehmen sein, welche zu den wichtigsten Mitspielern gehören werden, obwohl sie weder Patienten noch Spitäler noch Forschungslabor haben. Aber sie werden das Gold von morgen haben – die Daten.Georges T. Roos buchen unter [email protected]

Lamia Messari-Becker: Die Haltbarkeit unseres Tuns manifestiert sich nicht nur im Umgang mit Ressourcen
9 Oct 2021

Lamia Messari-Becker: Die Haltbarkeit unseres Tuns manifestiert sich nicht nur im Umgang mit Ressourcen

Lamia Messari-Becker: Die Haltbarkeit unseres Tuns manifestiert sich nicht nur im Umgang mit RessourcenLamia Messari-Becker ist spätestens seit der Flutkatastrophe in diesem Sommer 2021 zu einem bekannten Gesicht der deutschen Medienlandschaft geworden. Die 48 Jahre junge Bauingenieurin lehrt Gebäudetechnologie und Bauphysik an der Universität Siegen und war bis 2020 Mitglied im Sachverständigenrat der Bundesregierung für Umweltfragen.Lamia Messari-Becker: Mitglied im Club of RomeIm vergangenen Jahr wurde sie in den renommierten Club of Rome aufgenommen, DER internationalen Denkfabrik, die 1968 mit dem Ziel gegründet wurde, Experten für eine nachhaltige Zukunft der Menschheit an einen Tisch zu bringen. Heute sitzen 30 Nationalitäten zusammen, darunter Lamia Messari-Becker, die mit ihrer Expertise zu einer nachhaltigen Entwicklung von Gebäuden und Städten nicht besser in den erlesenen Kreis hineinpassen könnte.Aktuell äußerte sie sich in der Süddeutschen Zeitung zu ihrem Vorschlag an den Bund, ein neues Bauministerium zu installieren. Sie sagt klar: „Die Hochwasserkatastrophe macht uns auf tragische Weise klar: Klimaanpassung, resiliente Infrastrukturen, Flächen- und Wassermanagement, vorbereitete Kommunen und Bewohner – all das kann Leben und Existenzen retten. Wir verfehlen aber fast alle baubezogenen politischen Ziele.“ In dem Interview sagt sie auch: „Die geplante und gebaute Umwelt ist der Lebensraum von 83 Millionen Menschen in diesem Land. Nichts vereint uns mehr als die Gemeinsamkeit von Wohn-, Arbeits- und Lebensräumen im Zentrum unseres Alltags. Dennoch werden Bauen, Wohnen, Stadt- und Raumentwicklung noch immer nicht als ganzheitliche politische Gestaltungs- und Handlungsfelder gesehen. Obwohl die Herausforderungen immer größer werden: Energieeffizienz, Klimaanpassung, Klimaschutz, Bezahlbarkeit, Altersgerechtigkeit, Digitalisierung, Mobilität, Wandel der Arbeitswelt, Kluft zwischen Stadt und Land – um mal die größten Themen zu nennen. Diese Aufgabe nicht zentral zu planen und zu steuern, diese Themen nicht ganzheitlich, sondern als Teilaspekte zu sehen, das ist fatal. Schon jetzt sehen wir: Das Versäumnis rächt sich auf vielen Ebenen.“Für eine nachhaltige Gestaltung von Gebäuden und StädtenLamia Messari-Becker engagiert sich generell für eine nachhaltige Gestaltung von Gebäuden und Städten. Sie steht für eine ganzheitliche Sichtweise der Nachhaltigkeit in der Gebäude- und Stadtplanung und fordert eine stärkere Integration dieser Bereiche in jede Strategie der nachhaltigen Entwicklung.Die gebürtige Marokkanerin kam 1992 nach Deutschland, hat an der TU Darmstadt Bauingenieurwesen studiert und dort promoviert. Ihr erster Job als studentische Praktikantin war im Ingenieurbüro des heutigen ESA-Direktors und TU-Professors Jan Wörner, der auch Präsident der TU Darmstadt war. Zwischen 2009 und 2014 arbeitete sie in leitender Funktion für das Frankfurter Ingenieurbüro Bollinger + Grohmann und leitete Projekte in zahlreichen Ländern. Im Momentum Magazin sagte sie einmal: „Meine Sicht auf viele Herausforderungen wie Ressourcenschonung, Zugang zu Bildung, Energie und Wasser und andere Ziele für eine nachhaltige Entwicklung ist durch meine internationale Berufserfahrung und meine marokkanische Herkunft geprägt“.In ihren Vorträgen, die sie auf Deutsch, Englisch und Französisch hält, spricht sie über nachhaltiges Bauen und Leben, New Work, Bildung, Urbanisierung und Smart Home sowie Change-Management.

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