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Johanna Pirker - Gaming: Mit Computerspielen die Welt begreifbar machen

Johanna Pirker - Gaming: Mit Computerspielen die Welt begreifbar machen

9 August 2022. Veröffentlicht durch Oliver Stoldt

Johanna Pirker gehört zum Club der Erfolgreichen unter 35-Jährigen. Warum Computerspiele alles andere als gefährlich sind und Gaming als Lernfeld für eine bessere Welt.

Ihre Generation ist groß geworden mit dem Internet und mobiler Kommunikation, beides Themen, die für die Generation X und die Baby Boomer zum Teil noch immer gewöhnungsbedürftig bleiben. Aus dieser Richtung weht meistens auch der Gegenwind, wenn es um Johanna Pirkers Leidenschaft geht.

Warum Computerspiele alles andere als gefährlich sind.

Die studierte Software und Business Entwicklerin Johanna Pirker lernte an der TU Graz sowie am Massachusetts Institute of Technology (MIT), 2017 promovierte sie über Immersive and Engaging Forms of Virtual Learning. Die Grazerin erkannte ihre Mission bereits mit drei oder vier Jahren: zwar konnte sie zu dem Zeitpunkt weder lesen noch schreiben, doch genau wusste sie, welche Kommandos es brauchte, um ihr damaliges Lieblingsspiel "Prince of Persia" auf dem Computer ihres Vaters in Gang zu setzen.

Heute lehrt die 33 Jahre junge Professorin Johanna Pirker an der TU Graz Games Engineering, also die Fähigkeit, Computer Spiele zu entwickeln. Sie möchte der Welt erklären, dass Computer-Spiele alles andere als gefährlich sind: "Ich glaube, dass Spiele es schaffen, uns Empathie zu lehren, also Verständnis per Gefühl. Ich sehe die Welt durch andere Augen und kann meine Entscheidungen immer wieder überprüfen. Weil ich jede Situation mehrfach durchspielen kann. Und ich kann alles, was in meinem Kopf ist, anderen nicht nur zeigen, sondern für sie direkt erlebbar machen – alle meine Fantasien, alle meine Ideen."

Gaming als Lernfeld für eine bessere Welt.

Auf die Frage, ob die meisten Gamer sich nicht eher in Fluchtwelten zurückziehen, weil das eigene Leben so schnöde ist, antwortet Johanna Pirker: "Das sehe ich nicht. Sehr viele Studien zeigen uns, dass Gamer sehr wohl den Unterschied zwischen der Realität und der Nichtrealität kennen. Das ist wie bei einem guten Film. Während der Erfahrung bin ich in dieser fiktionalen Welt. Wenn die Erfahrung vorbei ist, bin ich wieder draußen. Die Spiele, von denen ich spreche, vermitteln ebenso Erfahrungen, sie erzählen Geschichten, die mir helfen, mich selbst besser zu verstehen. Anders formuliert: In Spielen können wir uns ausprobieren, ohne die echten Konsequenzen fürchten zu müssen, können aber sehr wohl die Lehren daraus ziehen."

Impact schaffen durch Gaming.

Johanna Pirkner will zeigen, dass Computerspiele einen echten Impact erzielen kann, sowohl gesellschaftlich, als auch kulturell, in der Kunst, Gesundheit und Industrie. "Im Game Lab Graz möchten wir aufzeigen, wie wir Spiele verwenden können, um einen Mehrwert für die Gesellschaft zu schaffen. Wir haben aber auch ein Virtual-Reality-Labor, in dem man Experimente durchführen kann, die sonst zu komplex, zu gefährlich oder zu teuer wären."

Johanna Pirker zählt zu den wenigen und exzellenten Keynote Speakerinnen unserer Zeit. In ihren "game-changing" Keynotes spricht die Professorin darüber, ob Videospiele das soziale Bewusstsein stärken, wie Gaming die Welt begreifbar machen kann, warum Social Online Gaming ein reales Treffen für Innovation & Learning ist oder wie Grafikkarten, Game Engines & Virtual Reality zur Innovation durch neue Technologien beitragen.

Heimatverbunden: Lieber forschen und unterrichten in Graz als Geld verdienen in der weiten Welt.

Oft wird sie gefragt, warum sie in Graz geblieben ist, warum sie lieber forscht und unterrichtet, als sich mit Game Engineering eine goldene Nase zu verdienen. Die Antwort ist für sie einfach: "Ich habe immer wieder verschiedene Angebote bekommen, aber ich finde es einfach extrem schön hier in Graz. Außerdem bin ich davon überzeugt, dass wir gerade in der Spiele-Industrie so viel erreichen können. Inzwischen ist sie größer als die Filmindustrie und die Musikindustrie zusammen. Und ich denke, wir in Österreich sollten davon ein größeres Stück abbekommen."

Johanna Pirker: Keynotes mit Format.

Johanna Pirker wird die Welt verändern. Sie tut es bereits. Als Top-Speakerin transformiert sie althergebrachte Meinungen und beeindruckt mit ihrer Fähigkeit, mal eben um die Ecke zu denken. Johanna Pirker liebt das Spiel, auch in ihren exzellenten Keynotes, die eines ganz sicher nie sind: langweilig oder banal. Willkommen in der Welt der Virtual Reality. Überraschungen garantiert.

Johanna Pirker für Vortrag bei Referenten24 buchen. Tel. +49 (0)6032 785 93 93, Email direkt anfragen: [email protected]
 

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Johanna Pirker - Gaming: Mit Computerspielen die Welt begreifbar machen

9 August 2022. Veröffentlicht durch Oliver Stoldt

Johanna Pirker gehört zum Club der Erfolgreichen unter 35-Jährigen. Warum Computerspiele alles andere als gefährlich sind und Gaming als Lernfeld für eine bessere Welt.

Ihre Generation ist groß geworden mit dem Internet und mobiler Kommunikation, beides Themen, die für die Generation X und die Baby Boomer zum Teil noch immer gewöhnungsbedürftig bleiben. Aus dieser Richtung weht meistens auch der Gegenwind, wenn es um Johanna Pirkers Leidenschaft geht.

Warum Computerspiele alles andere als gefährlich sind.

Die studierte Software und Business Entwicklerin Johanna Pirker lernte an der TU Graz sowie am Massachusetts Institute of Technology (MIT), 2017 promovierte sie über Immersive and Engaging Forms of Virtual Learning. Die Grazerin erkannte ihre Mission bereits mit drei oder vier Jahren: zwar konnte sie zu dem Zeitpunkt weder lesen noch schreiben, doch genau wusste sie, welche Kommandos es brauchte, um ihr damaliges Lieblingsspiel "Prince of Persia" auf dem Computer ihres Vaters in Gang zu setzen.

Heute lehrt die 33 Jahre junge Professorin Johanna Pirker an der TU Graz Games Engineering, also die Fähigkeit, Computer Spiele zu entwickeln. Sie möchte der Welt erklären, dass Computer-Spiele alles andere als gefährlich sind: "Ich glaube, dass Spiele es schaffen, uns Empathie zu lehren, also Verständnis per Gefühl. Ich sehe die Welt durch andere Augen und kann meine Entscheidungen immer wieder überprüfen. Weil ich jede Situation mehrfach durchspielen kann. Und ich kann alles, was in meinem Kopf ist, anderen nicht nur zeigen, sondern für sie direkt erlebbar machen – alle meine Fantasien, alle meine Ideen."

Gaming als Lernfeld für eine bessere Welt.

Auf die Frage, ob die meisten Gamer sich nicht eher in Fluchtwelten zurückziehen, weil das eigene Leben so schnöde ist, antwortet Johanna Pirker: "Das sehe ich nicht. Sehr viele Studien zeigen uns, dass Gamer sehr wohl den Unterschied zwischen der Realität und der Nichtrealität kennen. Das ist wie bei einem guten Film. Während der Erfahrung bin ich in dieser fiktionalen Welt. Wenn die Erfahrung vorbei ist, bin ich wieder draußen. Die Spiele, von denen ich spreche, vermitteln ebenso Erfahrungen, sie erzählen Geschichten, die mir helfen, mich selbst besser zu verstehen. Anders formuliert: In Spielen können wir uns ausprobieren, ohne die echten Konsequenzen fürchten zu müssen, können aber sehr wohl die Lehren daraus ziehen."

Impact schaffen durch Gaming.

Johanna Pirkner will zeigen, dass Computerspiele einen echten Impact erzielen kann, sowohl gesellschaftlich, als auch kulturell, in der Kunst, Gesundheit und Industrie. "Im Game Lab Graz möchten wir aufzeigen, wie wir Spiele verwenden können, um einen Mehrwert für die Gesellschaft zu schaffen. Wir haben aber auch ein Virtual-Reality-Labor, in dem man Experimente durchführen kann, die sonst zu komplex, zu gefährlich oder zu teuer wären."

Johanna Pirker zählt zu den wenigen und exzellenten Keynote Speakerinnen unserer Zeit. In ihren "game-changing" Keynotes spricht die Professorin darüber, ob Videospiele das soziale Bewusstsein stärken, wie Gaming die Welt begreifbar machen kann, warum Social Online Gaming ein reales Treffen für Innovation & Learning ist oder wie Grafikkarten, Game Engines & Virtual Reality zur Innovation durch neue Technologien beitragen.

Heimatverbunden: Lieber forschen und unterrichten in Graz als Geld verdienen in der weiten Welt.

Oft wird sie gefragt, warum sie in Graz geblieben ist, warum sie lieber forscht und unterrichtet, als sich mit Game Engineering eine goldene Nase zu verdienen. Die Antwort ist für sie einfach: "Ich habe immer wieder verschiedene Angebote bekommen, aber ich finde es einfach extrem schön hier in Graz. Außerdem bin ich davon überzeugt, dass wir gerade in der Spiele-Industrie so viel erreichen können. Inzwischen ist sie größer als die Filmindustrie und die Musikindustrie zusammen. Und ich denke, wir in Österreich sollten davon ein größeres Stück abbekommen."

Johanna Pirker: Keynotes mit Format.

Johanna Pirker wird die Welt verändern. Sie tut es bereits. Als Top-Speakerin transformiert sie althergebrachte Meinungen und beeindruckt mit ihrer Fähigkeit, mal eben um die Ecke zu denken. Johanna Pirker liebt das Spiel, auch in ihren exzellenten Keynotes, die eines ganz sicher nie sind: langweilig oder banal. Willkommen in der Welt der Virtual Reality. Überraschungen garantiert.

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Sigmar Gabriel: Wie steht es um die Zukunft der USA ohne Donald Trump?
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Felix Plötz – die «5-Referenten24-Fragen»
25 May 2018

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Der erfolgreiche Gründer und Unternehmer Felix Plötz ist Querdenker und Anstifter. Kreativität, Mut und der „einfach mal machen“-Spirit von Startups gehören für ihn auch in etablierte Unternehmen. Seine Vorträge stiften an, ganz neue Wege zu denken und diese dann auch zu gehen.InterviewWas sind die Kernthemen Ihrer Vorträge?Felix Plötz: Digitalisierung, Mitarbeitermotivation, Startup-Spirit, Innovation, Mitarbeiter als proaktive Unternehmer im UnternehmenWelches Publikum bzw. welche Branche erreichen Sie mit Ihrer Rede?Felix Plötz: Meine Vorträge Kreativität, Mut und den „einfach mal machen“-Spirit von Startups zurück in große Unternehmen und die etablierte Wirtschaft. Branchenunabhängig und von ganz klein (z.B. Führungskräftetagungen mit 50 Teilnehmern) bis ganz groß (z.B. Meisterfeier der Handwerkskammer Stuttgart mit 2.500 Zuschauern).Warum sind Sie ein Referenten24? Woher nehmen Sie Ihre Erkenntnisse?Felix Plötz: Ich habe bereits mehrere Unternehmen gegründet und erfolgreich verkauft. Zuletzt den Social Influencer Verlag „Plötz & Betzholz", dessen digitales Geschäftsmodell mit der Wildcard der Frankfurter Buchmesse ausgezeichnet wurde. 10 Monate nach Gründung wurde „Plötz & Betzholz“ von der Ullstein Verlagsgruppe übernommen. Mein aktuelles Buch „Das 4-Stunden-Startup“ steht seit über 21 Monaten auf den Bestsellerlisten und gehört bereits jetzt zu den meistverkauften Wirtschaftsbüchern Deutschlands. Es ist u.a. „SPIEGEL-Bestseller Wirtschaft“, „Manager Magazin-Bestseller“ und „Handelsblatt-Bestseller“.Was bringt die Zukunft? Spielt die 'Zeit' in ihrem Metier eine Rolle?Felix Plötz: Wir leben in einer Zeit des sich beschleunigenden Wandels. Jeder redet über Digitalisierung. Trotzdem nur wenige haben verstanden, dass existenzieller Handlungsbedarf besteht. Und was konkret zu tun ist, das scheint erst recht ein Buch mit sieben Siegeln zu sein. Meine Vorträge zeigen, dass Startup-Spirit keine Raketenwissenschaft ist, sondern realistisch umsetzbar. Für jedes Unternehmen. Was es jedoch braucht, ist der Mut sich selbst zu hinterfragen – seine Geschäftsmodelle, seine Denkweise und auch seine innere Haltung.Was ist ihr Lebensmotto? Was möchten Sie Ihren Zuhörern mit auf den Weg geben?Felix Plötz: Mut steht am Anfang, Glück am Ende - Demokrit

Tobias Gantner – das passende Mindset ist der Schlüssel zur erfolgreichen Transformation
11 Feb 2020

Tobias Gantner – das passende Mindset ist der Schlüssel zur erfolgreichen Transformation

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Kai Gondlach – die „5 Referenten24 Fragen“
25 Nov 2020

Kai Gondlach – die „5 Referenten24 Fragen“

Der Zukunftsforscher Kai Gondlach wuchs im hohen Norden Deutschlands auf. Nach seiner schulischen Laufbahn, dem Abitur sowie Bachelorstudium in Soziologie und Politik-/Verwaltungswissenschaften in Potsdam, sammelte er erste Berufserfahrungen in in PR-, CSR- und Politik-Beratungsunternehmen. Seine Masterarbeit bei der Deutschen Bahn AG schrieb er über den „kostenlosen ÖPNV“. Nach vier Jahren Senior Research Fellow bei 2b AHEAD ThinkTank GmbH, Aufbau der wissenschaftlichen Zukunftsforschungsabteilung, Beratungsmandate bei namhaften Unternehmen, u. a. Daimler, Siemens, EON, TÜV Nord und TÜV Süd ist er seit 2016 als Keynote Speaker auf diversen Bühnen ünterwegs. Heute reist er meist von seiner Wahlheimat Leipzig aus,  zu seinen Auftrittsorten.Wir haben mit Zukunftsforscher Kai Gondlach gesprochen, was ihn als Redner und Keynote Speaker auszeichnet und zu welchen Themen er spricht. Interview1. Welche Kernthemen enthalten Ihre Vorträge?Kai Gondlach: Der rote Faden ist immer der Blick in die Zukunft, schließlich bin ich einer der ersten Zukunftsforscher Deutschlands, der sich als akademischer Zukunftswissenschaftler bezeichnen darf (Master of Arts Zukunftsforschung, Freie Universität Berlin). Als Digital Native und mit der Erfahrung als Keynote Speaker, Berater und Angestellter in einem DAX30-Konzern verstehe ich die Bedürfnisse meiner Kunden und kreiere individuelle Erlebnisse. Ich verbinde wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischen Anwendungsbeispielen sowie aufregenden Zukunftsszenarien. Die Kernthemen reichen von Digitalisierung (exponentielles Wachstum, Künstliche Intelligenz, digitale Geschäftsmodelle, globales Wettrennen und der seidene KI-Vorhang zwischen China und dem Rest der Welt) über Arbeitsmodelle (New Work, Organisationsmodelle wie Holokratie, Führungskompetenzen) bis zu Themen der Nachhaltigkeit (ökologischer Fußabdruck, social entrepreneurship) sowie Generationendiskurse (Generation X, Y, Z, Alpha etc.). Zudem vermittle ich die wichtigsten Zukunftskompetenzen für Organisationen und Individuen.2. Welches Publikum bzw. welche Branche erreichen Sie mit Ihrer Rede?Kai Gondlach: Den Durchschnitt bilden Unternehmensveranstaltungen aller Branchen mit Mitarbeitern oder Kunden mit 100-500 Teilnehmern. Ausreißer nach unten spielen sich meist in Vorstands-, Aufsichtsrats- oder Geschäftsführerrunden ab bei ca. 10-30 Teilnehmern. Nach oben vor allem Messen, Konferenzen oder Onboarding-Events wie bei Bearing Point mit ca. 1500 Menschen (s. Youtube). Das durchschnittliche Alter meiner Zuhörer liegt bei etwa Anfang 40. Jüngere Zielgruppen und größere Bühnen sollen mit der relativ neuen Positionierung stärker adressiert werden.3. Warum sind Sie ein Referenten24 und woher nehmen Sie Ihre Kenntnisse?Kai Gondlach: Ich stand im März 2016 das erste Mal als Keynote Speaker auf einer kleinen Bühne. Trotz der fehlenden Bekanntheit wurde ich in dem Jahr 24 Mal eingeladen, im nächsten 59 Mal, 2018 waren es dann über 70. Dieser Trend hat sich bisher fortgesetzt. Mir fehlt einerseits das Lampenfieber-Gen, andererseits habe ich ein stark ausgeprägtes Sendungsbewusstsein für Inhalte. Mein Publikum schätzt meine entspannte und doch seriöse, überzeugende und unterhaltsame Art mit intelligenten, tiefgründigen Pointen. Ich spiele auf der Bühne keine fiktive Rolle, sondern übermittle Inhalte, Konzepte und Methoden so, dass jeder Zuhörer / Zuschauer etwas für sich mitnehmen kann. Dazu gehören neben den Inhalten vor allem neue Ideen und Gedankengänge, oft Aha-Erlebnisse. Im Bachelorstudium der Soziologie und Politik-/Verwaltungswissenschaft habe ich meinen Blick für gesellschaftlichen und politischen Wandel geschärft. Mein Digitalisierungsschwerpunkt geht zurück auf meine jugendliche Beschäftigung mit Computern und Programmierung sowie einigen Ausflügen in die entlegensten Winkel des damals jungen Internet; zudem habe ich vier Jahre lang in einem Think Tank große Konzerne (darunter Daimler, Siemens, EON, TÜV) in puncto Digitalisierung beraten. Die Zukunftsthemen habe ich vor allem im Masterstudium vertieft und auf ein starkes Fundament gestellt; als Vorstandsmitglied der Alumnivereinigung der Zukunftsforschung, aktiver Part des deutschsprachigen akademischen Netzwerks Zukunftsforschung sowie der internationalen Vereinigung der Futurologie (WFSF) und schließlich ehrenamtlichen Tätigkeiten bei der UNESCO, der TU Berlin und anderen Bildungsträgern bin ich heterogenes und internationales Publikum gewöhnt.4. Was bringt die Zukunft? Spielt die «Zeit» in Ihrem Metier eine Rolle? Oder Stetigkeit?Kai Gondlach: Zeit ist der größte Verunsicherungsfaktor in meinem Metier. Allerdings bin ich als wissenschaftlicher Zukunftsforscher auch auf der Mission, Menschen beizubringen, dass niemand die Zukunft vorhersehen kann – sei die Methode noch so gut. Vielmehr geht es der Zukunftsforschung darum, im Sinne einer Zukünftebildung zu vermitteln, wie a) mit Unsicherheit und andere VUCA-Dimensionen umgegangen werden kann und b) Menschen besser darin werden, ungewisse Zukunftsentwicklungen zu antizipieren. Ich verstehe mich auch als Bindeglied a) verschiedener Generationen und b) der übereifrigen Innovatoren in Silicon Valley etc. und der tendenziell trägeren Innovationskultur im deutschsprachigen Raum. Beides hat seine Vorteile, doch gerade in den zwei wichtigsten Megatrends Digitalisierung und Nachhaltigkeit dürfen wir keine weiteren Fehler mehr machen, sondern schnell umdenken, die brillante Grundlagenforschung in attraktive Geschäftsmodelle übersetzen und monetarisieren. Schließlich sind wir gerade dabei, unseren Heimatplaneten unbewohnbar zu machen und jeder Mensch, jedes Unternehmen trägt eine schwere Bürde und große Verantwortung gegenüber nachfolgenden Generationen, unser Habitat nicht zu zerstören.5. Nennen Sie uns Ihr Lebensmotto! Was möchten Sie den Zuhörern unbedingt mit auf den Weg geben?Kai Gondlach: Die Perspektive leitet unser Denken und Handeln. Und: die Perspektive bestimmen wir selbst. Wenn wir davon ausgehen möchten, dass «business as usual» eine gute Idee ist, werden wir kaum etwas verändern. Wir sind satt! Wenn wir aber die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts ernst nehmen und den Status Quo infrage stellen, entstehen großartige Initiativen und wirklich wirksame Veränderungsprozesse. Und das Ganze bitte mit wissenschaftlicher Evidenz, denn wenn die letzten Jahrzehnte an einem nicht mangeln, ist es das: bahnbrechende Erkenntnisse der Wirtschaftswissenschaften, Psychologie, Soziologie, Biologie und vielen weiteren. Wir müssen die Signale nur wahrnehmen (wollen). "Zukunft ist eine Frage der Perspektive!"

Milena Haller – die «5-Referenten24-Fragen»
28 Nov 2017

Milena Haller – die «5-Referenten24-Fragen»

Milena Haller ist Expertin für Aufritt und Präsenz-Kompetenz. Ein erfolgreicher Auftritt besteht aus drei Komponenten: Herz, Sicherheit und Empathie. Für einen erfolgreichen Auftritt zählen zu 90 Prozent soft skills. Schlussendlich ist es der Mensch selber, der mit Persönlichkeit, Herzlichkeit, Aufmerksamkeit, Humor oder Körpersprache im Auftritt überzeugt.InterviewWas sind die Kernthemen Ihrer Vorträge?Milena Haller: Auftritt, Präsenz, Körpersprache, Stimme, Erfolg mit MenschenWelches Publikum bzw. welche Branche erreichen Sie mit Ihrer Rede?Milena Haller: Zielgruppen: Verkäuferinnen und Verkäufer, Leiterinnen und Leiter, FrauenBranche: Verkauf, Banken, Hotellerie, DienstleistungsunternehmenWarum sind Sie ein Referenten24? Woher nehmen Sie Ihre Erkenntnisse?Milena Haller: Die Expertin für Auftritt Milena Haller ist seit mehr als 25 Jahren auf den Bühnen und hat über 500 Auftritte in Europa und Amerika gegeben. Mit ihrem Konzept „Präsenz direkt ins Herz“ erreicht sie nicht nur mehr Leben auf den Bühnen, sondern garantiert auch Erfolg im Umgang mit Menschen. Dies mit den drei Essentials eines erfolgreichen Auftritts: Herz, Sicherheit und Empathie.Was bringt die Zukunft? Spielt die 'Zeit' in ihrem Metier eine Rolle?Milena Haller: Um Erfolg mit den Auftritten zu haben, zählen Ausbildungen, Diplome und Können gerade Mal zehn Prozent in der Gesamtwirkung. Neunzig Prozent zählt der Mensch selbst - die Persönlichkeit, die Neugier, die Herzlichkeit, die Aufmerksamkeit, der Humor, die Offenheit, die Körpersprache, die Stimme, die innere Einstellung - das alles bildet Sympathie. Und Sympathie bewirkt Vertrauen. Dies wird sich in Zukunft eher noch verstärken.Was ist ihr Lebensmotto? Was möchten Sie Ihren Zuhörern mit auf den Weg geben?Milena Haller: „Begeisterung ist die Seele eines jeden Auftritts.“ Milena Haller

Lukas Irlmer – die «5-Referenten24-Fragen»
16 Jul 2019

Lukas Irlmer – die «5-Referenten24-Fragen»

Seit 2011 ist Lukas Irmler als Speaker aktiv und spricht in seinen Vorträgen sowohl über seine bahnbrechenden Projekte, aber auch über die Vorbereitung, Zielsetzung und Selbstmotivation, welche nötig ist um in Eigenregie solche Ideen umzusetzen.Lukas Irmler stellt sich jeden Tag neuen Herausforderungen, angetrieben durch seine Träume & Visionen.Nach seinem Motto „Tue jeden Tag etwas was dir Angst macht“ lebt Lukas Irmler und ist überzeugt davon, dass im richtigen Umgang mit der Angst das größtes Wachstumspotential zu finden ist.InterviewWas sind die Kernthemen Ihrer Vorträge?Lukas Irmler: Einen Traum sollte jeder Mensch haben. Ohne eine Vision für sein Leben entsteht selten großartiges. Aber auf dem Weg zu unseren Zielen stehen wir uns meistens selbst im Wege. Unsere Ängste, Zweifel und Erwartungen sind oft die größten Hindernisse. Sie weisen uns aber auch genau den Weg zu unseren größten Wachstumspotentialen. Wie man seine Ziele effektiv setzt, an seinen Träumen festhält und mit konkretem Handelns seine Ängste unter Kontrolle bekommt, das sind meine Themen. Mein Leben auf der Slackline hat mich aber auch gelehrt, dass Balance nichts statisches ist, sondern ein dynamischer Prozess, ein steter Kampf – ganz genau wie das Leben selbst.Welches Publikum bzw. welche Branche erreichen Sie mit Ihrer Rede?Lukas Irmler: Meine Vorträge richten sich an Jeden, der mehr aus seinen Träumen & Visionen machen möchte, das kann sowohl das Sport-interessierte Allgemeinpublikum sein, als auch Führungskräfte und Unternehmer.Warum sind Sie ein Referenten24? Woher nehmen Sie Ihre Erkenntnisse?Lukas Irmler: Ich bin seit über 13 Jahren als Slackliner aktiv, seit beinahe 10 Jahren ist der Sport mein Beruf. Ein Beruf den ich quasi mit erschaffen habe und der mir die Welt tag für Tag aus neuen Perspektiven zeigt. Durch zahlreiche Rekord-Projekte habe ich gelernt die Grenzen des Machbaren immer weiter hinauszuschieben und nichts für unmöglich zu halten. Wenn man seine Ängste kontrollieren lernt, so wie ich meine Höhenangst in den Griff bekommen habe, ist weitaus mehr möglich, als man zu träumen wagt.Was bringt die Zukunft? Spielt die "Zeit" in Ihrem Metier eine Rolle? Wandel oder Stetigkeit?Lukas Irmler: Slacklining ist ein sehr junger Sport und entwickelt sich sehr schnell. Rekorde halten selten lange und radikale Veränderungen haben meinen Sport die vergangenen Jahre geprägt. Da ist es schwer über lange Zeit ganz Vorne mit dabei zu sein und man kann nur dauerhaft bestehen, wenn man sich selbst immer wieder neu erfindet. Den Wandel und die Veränderung muss man als Chance begreifen und sich bereitwillig anpassen und verändern. Man darf dabei aber auch nie seine Authentizität verlieren und sollte im besten Fall selbst die entstehenden Trends zuerst erkennen.Was ist Ihr Lebensmotto? Was möchten Sie Ihren Zuhörern mit auf den Weg geben?Lukas Irmler: – das ist gewissermaßen mein Leitspruch und soll mich jeden tag daran erinnern meine Komfortzone zu verlassen, etwas Neues zu wagen & stets neugierig und experimentierfreudig zu bleiben. Angst ist etwas Tolles – Sie sagt uns wo unsere größten Entwicklungschancen liegen, an die wir uns bisher nur noch nicht herangetraut haben. Immer rein in die Angst! "Tue jeden Tag etwas, was dir Angst macht!"

Nicola Fritze – die «5-Referenten24-Fragen»
7 Apr 2020

Nicola Fritze – die «5-Referenten24-Fragen»

Ihre Erfahrungen im Verkauf und als Führungskraft ergänzte Nicola Fritze durch ein berufsbegleitendes Aufbaustudium in Organisationspsychologie und hat sich dann im Zuge Ihrer Unternehmensgründung im Jahr 2001 unter anderem noch mit integrativem Coaching, Neuro-Linguistischem Programmieren (NLP), systemischem Coaching, sowie mit klinischer Hypnose weiterentwickelt.Bereits seit 2006 produziert Nicola Fritze regelmäßig Podcasts und hat mehrere Bücher veröffentlicht.InterviewWas sind die Kernthemen Ihrer Vorträge?Nicola Fritze: In meinen Vorträgen geht es um Motivation, Kreativität und Mut. Denn das sind die wichtigsten Voraussetzungen, um den Wandel aktiv zu gestalten. Das Festhalten an altem Denken lässt kaum Platz für neue Gedanken. Emotionen blockieren Entwicklungen, Flexibilität ist oft schwieriger als gedacht und die Kreativität erstickt häufig im Unternehmensalltag! Jeder in meinem Publikum erlebt schon während meiner Vorträge seine persönliche Wandlungsfähigkeit und wird zum Loslassen und Anpacken ermutigt.Welches Publikum bzw. welche Branche erreichen Sie mit Ihrer Rede?Nicola Fritze: Am meisten werde ich für größere Mitarbeiter- oder Kunden-Events gebucht. Die Themen meiner interaktiven Vorträge sind in fast allen Branchen aktuell und ich passe meine Vorträge an das Publikum an. Spreche ich z.B. nur vor Führungskräften einer Firma sind die inhaltlichen Schwerpunkte anders, als wenn ich vor einem diversen Publikum spreche – z.B. vor den unterschiedlichsten Kunden eines Unternehmens.Warum sind Sie ein Referenten24? Woher nehmen Sie Ihre Erkenntnisse?Nicola Fritze: Meine Erfahrungen aus über 3000 Vorträgen, mein inneres Feuer für die Wandlungsfähigkeit der Menschen und das begeisterte Feedback vieler Menschen in meinem Publikum bestärken mich jeden Tag aufs auf die Bühne zu gehen.Was bringt die Zukunft? Spielt die "Zeit" in Ihrem Metier eine Rolle? Wandel oder Stetigkeit?Nicola Fritze: Ganz klar der Wandel! Denn Wandel ist ein Erfolgskonzept. Wandel ist Leben! Und ich liebe das Leben!Was ist Ihr Lebensmotto? Was möchten Sie Ihren Zuhörern mit auf den Weg geben?Nicola Fritze: Loslassen ist das neue Anpacken! So gelingt der Wandel! Und zu wissen, was losgelassen werden kann und was auch noch weiterhin da bleiben kann, um den Wandel zu meistern - das ist Weisheit. "Wir können uns nicht auf Neues einlassen, wenn wir noch an Altes glauben."

Maxi Sarwas – die «5-Referenten24-Fragen»
16 May 2019

Maxi Sarwas – die «5-Referenten24-Fragen»

Die erfolgreiche Münchnerin mit der so angenehmen Stimme bietet über 10 Jahre Erfahrung als Eventmoderatorin, im TV und auch im Radio. Bekannt wurde Maxi Sarwas schon 2009, als sie im Web für die große Fangemeinde der Sendung „Deutschland sucht den Superstar“ für RTL berichtete. Es folgten namenhafte Stationen wie Sky (GoldstarTV), ProSieben und für Fußballfans wichtig: FCB-TV News, der Sender des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München.Ihre Ansprüche an ein perfektes Event sind Maxi’s Ansporn!Seit Mai 2015 ist sie außerdem feste Event Moderatorin für Audi und damit längst kein Geheimtipp mehr, wenn es um Themen rund um Sport und Automotive geht. Nicht nur Maxi’s einzigartige, charmante Stimme macht den Unterschied.InterviewWas sind die Kernthemen Ihrer Vorträge?Maxi Sarwas: Als international tätige Moderatorin, Sprecherin, Coach & Journalistin mit über 10 Jahren Erfahrung, über 2000 Eventmoderationen sowie zahlreichen TV-Auftritten kann ich mich in nahezu jedes Themengebiet schnell einarbeiten. Mein Fokus liegt ebenso auf den Bereichen Kongress & Podiumsdiskussion. Als studierte Journalistin bringe ich mich hier gerne aktiv ein.Ich moderiere hauptsächlich für die großen Big Player aus Wirtschaft und Automobil. Weshalb diese Themenbereiche sicherlich zu meinen Kernkompetenzen gehören. Bekannt wurde ich schon 2009/2010, als ich im Web für die große Fangemeinde der Sendung "Deutschland sucht den Superstar" für RTL berichtete. Es folgten namenhafte Stationen wie Sky (GoldstarTV), ProSieben und für Fußballfans wichtig: FCB-TV News, der Sender des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München.Seit Mai 2015 bin ich feste Eventmoderatorin für Audi und damit längst kein Geheimtipp mehr, wenn es um Themen rund um Sport und Automotive geht.Welches Publikum bzw. welche Branche erreichen Sie mit Ihrer Rede?Maxi Sarwas: Viele Zuhörer schätzen meine angenehme, charmante Stimme und meine professionelle Vorbereitung. Mit kompetenter und sympathischer Moderation auf Englisch, Italienisch und Deutsch und viel Liebe und Leidenschaft für meinen Beruf habe ich so bislang jede Art von Branche und Publikum überzeugt.Warum sind Sie ein Referenten24? Woher nehmen Sie Ihre Erkenntnisse?Maxi Sarwas: Mit meinen über 10 Jahren Bühnenerfahrung und weit über 2000 Eventmoderationen schaffe ich es inzwischen spielend, die Gäste in meinen Bann zu ziehen. Dabei führe ich mit gutem Allgemeinwissen, charmanter Art und professioneller Vorbereitung durch Prodiumsgespräche, Galas & Firmenanlässe. Manchmal machen eben Details den kleinen Unterschied - manchmal ist es das große Ganze. Doch immer bleiben es meine große Erfahrung und gute Vorbereitung, die Ihr Produkt oder Ihre Firma so zum einzigartigen Erlebnis werden lassen. Setzen Sie auf Qualität und machen Sie mit meiner Hilfe Ihren Anlass zu einem besonderen Erlebnis, dass Ihre Kunden noch mehr an das Unternehmen bindet. Egal welches Event Sie umsetzen wollen - Ihre Wünsche und Vorstellungen sind mein Ansporn: Zweisprachige- und dreisprachige Moderationen (deutsch/englisch/italienisch) sind für mich genauso selbstverständlich, wie mein journalistischer Background als gelernte Redakteurin (Studium Germanistik, Kunstgeschichte, Italienisch). Durch mein Studium in Italien (Salerno) und Köln bin ich damit eine optimale Moderatorin für internationale Messen in Deutschland und Italien. Ich moderiere außerdem immer wieder verschiedene TV-, sowie WEB-TV Formate und Premium Events in den Bereichen Sport, Fashion, Lifestyle, Wirtschaft und Unterhaltung. Geben Sie Ihrer Online Sendung ein Gesicht. Ich habe bereits mit verschiedenen Unternehmen zusammen gearbeitet; u.a. dem FC Bayern München. Mit mir bekommen Sie eine Moderatorin – und spannende viele Facetten: Als Wahlmünchnerin fühle ich mich im idyllischen Bayern genauso wohl, wie an einem Gala-Event. Egal, ob lockeres Event oder High Business, ich moderiere geschäftliche Anlässe wie Podiumsdiskussionen oder Messeauftritte genauso stilsicher & professionell, wie gesellschaftliche Anlässe. Als Profi-Moderatorin überzeuge ich dabei mit gutem Allgemeinwissen, professioneller Vorbereitung und charmanter Schlagfertigkeit. Damit gehören vor allem Premium Firmen zu meinen zufriedenen Auftraggebern. Dazu zählen die Deutsche Telekom AG, BMW, Audi, Casio, Huawei, Panasonic, RTL Interactive, Pro7, der FC Bayern München und viele mehr.Was bringt die Zukunft? Spielt die "Zeit" in Ihrem Metier eine Rolle? Wandel oder Stetigkeit?Maxi Sarwas: Flexibilität ist in meinem Job ein absolutes MUST HAVE. Niemals stehenbleiben – Entwicklung und ständig neues entdecken, das sind Zukunftsthemen, die wir gut gemeinsam angehen können, also lassen Sie uns drüber reden ;)Was ist Ihr Lebensmotto? Was möchten Sie Ihren Zuhörern mit auf den Weg geben?Maxi Sarwas: "Niemals aufhören wollen besser zu werden – immer wieder die eigene Komfortzone verlassen und neue Dinge ausprobieren - das ist mein Lebensmotto! Andernfalls würden wir so viel verpassen…"

Digital-Detox-Pionierin Anitra Eggler im Interview
23 Oct 2019

Digital-Detox-Pionierin Anitra Eggler im Interview

»Digitales Abschalten ist so erfolgsentscheidend wie Bremsen beim Autofahren«Ende der 90er-Jahre war Anitra Eggler Internetpionierin, arbeitete 24/7 an der digitalen Revolution. Ende der 00er-Jahre wurde sie mit ihrem ersten Besteller »E-Mail macht dumm, krank und arm« zur Digital-Detox-Pionierin lange, bevor das Wort in Mode kam. Heute bezeichnet der ORF die Karlsruherin als »die gefragteste weibliche Stimme zu Risiken und Nebenwirkungen der Digitalisierung«.Wo die quicklebendige Internetexpertin auftritt, hinterlässt sie Begeisterung: »Anitra Eggler bringt so viel Energie auf die Bühne wie fünf Frauen, zehn Männer und vier Brauereipferde!« schreibt die Universität St. Gallen nach einem Auftritt vor über 1.000 Unternehmern.InterviewFrau Eggler, Sie sind Internetveteranin und gleichzeitig Digital-Detox-Pionierin. Wie passt das zusammen?Anitra Eggler: Hervorragend. Wir Internetpioniere waren ja zwangsläufig die ersten, die die Nebenwirkungen unkritischer und ungebremster Digitalisierung am eigenen Leib erfahren haben. Stichwort: ständige Erreichbarkeit, E-Mail- und Kommunikationsflut, Medienmultitasking, Dauerablenkung, Burn-out.Als Journalistin haben Sie in den 90er Jahren begeistert von Schauplätzen der digitalen Revolution berichtet. Heute kritisieren Sie die Nebenwirkungen des digitalen Wandels. Sind Sie im Laufe der Jahre anti-digital geworden?Anitra Eggler: Nein! Das Gegenteil ist der Fall. Ich liebe das Digitale noch wie vor 25 Jahren. Ich habe jedoch einen wesentlich selbstkritischeren, selbstbestimmten und in Summe smarteren Umgang damit entwickelt. Ich probiere nach wie vor alles Neue selbst aus – natürlich auch, um die Nebenwirkungen am eigenen Leib zu erfahren. Was ich an der Digitalisierung kritisiere, ist, was Menschen hirnbefreit und die gro-ßen Plattformen Google, Facebook und Amazon profitorientiert damit machen. Ich bin gegen die Monopolisierung von digitaler Macht und die freiwillige Smartphone-Versklavung der Menschheit aus Faulheits- und Naivitätsgründen. Ich bin pro Breitband, pro Menschenverstand und pro Lebenszeit. Mein Anspruch ist schlicht: Ich will nicht weniger digital sein, sondern besser. Und vor allem: ausbalanciert. Lassen Sie mich Ihnen ein Beispiel geben: Ich kann inzwischen nicht nur programmieren, sondern auch meditieren. Aktuell lerne ich hacken und häkeln. Beide halte ich für Kernkompetenzen der heutigen Zeit. Wir sind alle Kaninchen im Großversuch Digitalisierung. Keiner weiß mit Sicherheit, wie es geht. Aber wir alle fühlen, was nicht guttut, was die Gesundheit ruiniert und Produktivität hemmt. Das digitale Hamsterrad bringt uns nirgends hin, wo die Chinesen nicht schon seit Jahren wären. Screen-Life-Balance ist eine große Herausforderung – erfolgsentscheidend ist, dass wir die Balance finden.Was ist Ihre wichtigste Erkenntnis aus über 20 Jahren am Puls des digitalen Wandels?Anitra Eggler: Eine? Na gut: Weniger ist mehr denn je. Der größte Feind der digitalen Wertschöpfung ist, sich zu verzetteln. Strategielos überall mitzumachen, weil andere es machen, weil man zu spät dran ist, weil der Vorstand es will. Stichwort: Reflex statt Reflexion, Aktionismus statt Aktion, Beschäftigungstherapie statt Strategie. Wer heute digital erfolgreich sein will, muss wissen, worauf er verzichten kann. Das gilt für jedes Unternehmen und besonders für die, die erst am Anfang der digitalen Transformation stehen. Smart digitalisierte Unternehmen haben nicht 1.000 Apps im Einsatz, sondern nur die, die messbar Wertschöpfung bringen und von motivierten, medienkompetenten Mitarbeitern aller Generationen smart und selbstkritisch genutzt werden. Mit smart ist das eigene Hirn gemeint, nicht das fehlende, das viele Menschen versuchen, durch ihr Smartphone zu substituieren. Selbstkritisch heißt, dass die digitalen Werk- zeuge so konfiguriert werden müssen, dass sie nichts zur digitalen Dauerablenkung beitragen. Digitale Dauerablenkung führt dazu, dass die Menschen nur noch so viel leisten als würden sie halbtags arbeiten und danach so erschöpft sind, als hätten sie 24 Stunden am Stück gearbeitet ...Was ist Ihre wichtigste Erkenntnis als Digital-Detox-Pionierin?Anitra Eggler: Die Fähigkeit, das Digitale smart zu konfigurieren, die digitale Dauerablenkung konsequent auszuschalten und persönlich regelmäßig abzuschalten, ist Teil der Medienkompetenz, die alle reklamieren, aber die wenigsten vorleben. Warum ist das so wichtig? Das Digitale zu konfigurieren ist wie die Zutatenwahl einer gesunden Ernährung, bei der Säure- und Basenhaushalt in der Balance sind – essenziell für Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden. Das Digitale immer wieder auch ganz bewusst auszuschalten ist so wohl- tuend wie Heilfasten, aber auch so überlebenswichtig wie bremsen im Straßenverkehr.Viele Unternehmen sind bereits zu spät dran in Sachen Digitalisierung. Jetzt kommen Sie und sagen Mitarbeitern, die noch nicht mal angeschaltet haben, sie sollen wieder abschalten. Ist das nicht kontraproduktiv?Anitra Eggler: Ganz im Gegenteil. Spät zu digitalisieren kann ein enormer Vorteil sein, aber nur dann, wenn man die Digitalisierungsnachteile von Beginn an vermeidet und sich die Fehler er- spart, die alle gemacht haben, die schnell vor schlau oder Quantität vor Qualität gestellt haben und aktionistisch statt smart digitalisiert haben. Meine Botschaft ist hier unmissverständlich: Es geht nicht darum, weniger digital zu sein, es geht jedoch zwingend darum BESSER, selbstbestimmter, selbstkritischer und selbstbewusster digital unterwegs zu sein. Und da gehört die Fähigkeit abzuschalten und den eigenen Akku regelmäßig aufzuladen genauso dazu wie bremsen und tanken beim Autofahren.Sie haben 2009 den Begriff der »Digitaltherapie« erfunden, Ihren ersten Bestseller geschrieben und wurden mit ihrem todernsten, aber auch urkomischen Bühnenprogramm über Nacht zu einer der erfolgreichsten Rednerinnen unserer Zeit. Wie therapieren Sie Ihr Publikum?Anitra Eggler: Ich habe Krankheiten erfunden, die wir alle kennen, unter denen wir alle leiden. E-Mail-Wahnsinn, Sinnlos-Surf-Syndrom, WhatsAppitis, Social Media Inkontinenz, aber auch Meeting-Malaria, Präsentationspest und Daten Diarrhö. Es kommen ständig neue dazu ... Diese Krankheiten zeige ich in ihrer jeweiligen Endstufe. Was ernst ist und ernst klingt, verpacke ich mit jeder Menge Humor. Danach folgt eine Blitztherapie, mit Tipps, die jeder sofort anwenden und umsetzen kann, um weniger digitalen Stress, mehr Arbeitsspaß, mehr Lebenszeit und eine bessere Kussbilanz zu haben.Von Allianz über Deutsche Bank, Daimler, IBM, L‘Oréal, SAP ... – Top-Unternehmen aller Branchen lassen sich von Ihnen den Spiegel vorhalten, erkennen sich schmerzvoll als Cyberdepp und sind begeistert. Wie erklären Sie sich das?Anitra Eggler: Das können meine Kunden besser als ich: »Ein Auditorium mit seinen Unarten beim Umgang mit digitalen Medien zu konfrontieren, ist mutig. Es zum Schmunzeln, ja zum teils durchgängigen Lachen zu bringen, hohe Kunst. Anitra Eggler bringt die Dinge einfach immer wieder voll auf den Punkt: wortgewaltig, scharfzüngig, gleichzeitig charmant, gewinnend und unglaublich unterhaltsam. Die Digitaltherapie wird mit dem Lachen quasi unbemerkt aufgesogen und wirkt so völlig ohne Nebenwirkungen.« Das ist ein Referenzzitat von Gerhard Zeiner, damals COO von SAP Österreich.Was bekommen die Zuhörer von Anitra Eggler, was sie von anderen Keynotespeakern zum Thema Digitalisierung nicht bekommen?Anitra Eggler: Einen rosa-Brille-freien Auftritt, der sie ihr Handy vergessen lässt. Und so für viele erstmals einen kritischen Blick über den Bildschirmrand hinaus ermöglicht – optisch und inhaltlich. Die Anitra-Eggler-Sicht auf den digitalen Wandel wird von meinem Publikum unisono als »erfrischend anders« beschrieben. Was macht meine Sicht erfrischend? Meine Ehrlichkeit. Meine Erfahrung. Mein Humor. Der Spaß, den ich habe, wenn ich Wissen weiter- geben kann. Und ganz sicher auch mein aufrichtiges Anliegen, die Menschen digital aufzuschlauen. Bei mir geht niemand raus, ohne nicht mindestens drei Tipps mitzunehmen, die sein digitales Verhalten sofort revolutionieren. Dazu fühle ich mich als einstige Internetpionierin mit 25 Jahren digitaler Fronterfahrung auch verpflichtet. Unkritisches Innovationshuldigen nach dem Motto: »Ist der Roboter nicht süß? Guck mal ein selbst- fahrendes Auto! Kennst du schon den sprechenden Kühlschrank?« sorgt zwar im Publikum verlässlich für offene Münder, ist aber gleichzeitig wirtschaftlich und gesellschaft- lich brandgefährlich, weil fahrlässig einseitig und naiv.Sie gelten als eine der erfolgreichsten Frauen, die es je in der Speakerbranche gab. Aus eigener Kraft von null in Top-Rankings. Warum gibt es nicht mehr Frauen, die auch große Bühnen rocken? Was ist Ihr Erfolgsgeheimnis?Anitra Eggler: Dasselbe, dass alle haben, die ihren Beruf als Berufung empfinden: Ich liebe und lebe, was ich tue. Ich brenne für jeden Buchstaben, den ich ausspreche und schreibe. Die Humanisierung der Digitalisierung ist mein Herzensprojekt. Ein Zuhörer aus der IT-Branche sagte mal nach meinem Auftritt: »Ich hätte Ihnen noch stundenlang zuhören können. Dabei habe ich noch nie einer Frau so lange aufmerksam zugehört! Noch nicht mal meiner Eigenen.« – da wusste ich nicht, ob ich weinen oder lachen soll. Relevante Inhalte, Ehrlichkeit, Menschlichkeit, Herzblut, Spaß – das sind Be- standteile für Bühnenerfolg ganz gleich ob Mann oder Frau. Ich denke über Geschlechterunterschiede in diesem Zusammenhang nicht nach. Für mich ist jeder Mensch zunächst mal Mensch. Das ist viel wert in Zeiten von Bots. Und dann: Einfach machen, das ist mein Ding. Tun ist mein Lieblingswort. Vermutlich werde ich deshalb so oft als Powerfrau angekündigt. Manchmal frage ich mich, warum es den Be- griff des Powermanns nicht gibt – aber das ist ein anderes Thema, Zwinkersmiley.Auch das mediale Echo auf Ihre Bücher, Ihre Expertise, Ihre Thesen ist gewaltig. Es gibt fast keinen Sender, keine Zeitung und keine Zeitschrift, die Sie noch nicht interviewt hat. Sie waren in den vergangenen Jahren bereits zwei Mal zu Gast bei Markus Lanz. Wer ist der Spindoktor Ihres medialen Erfolgs?Anitra Eggler: Die Qualität, die Originalität und die Relevanz meiner Inhalte. Ich liebe es, alle Digitalisierungsthemen so einfach zu übersetzen, dass ein digitaler Analphabet sie versteht und ein Smartphonezombie sein Handy weglegt, weil er gut unterhalten, emotional berührt und dabei auch noch nachhaltig aufgeschlaut wird. Diesen Anspruch habe ich in allen Medienformaten und ganz besonders auf der Bühne.

Nena Schink – die «5-Referenten24-Fragen»
8 Jan 2020

Nena Schink – die «5-Referenten24-Fragen»

Nena Schink, geboren 1992, ist Wirtschaftsjournalistin und für die Illustrierte Bunte als Society-Reporterin unterwegs. Aus ihrer Kolumne »Nenas Welt« für Orange by Handelsblatt, entstand die Buchidee für »UNFOLLOW«. Privat setzt sie sich für Female Empowerment ein und moderierte für die Handelsblatt Media Group das Format »Deutschlands Businessfrauen«.InterviewWas sind die Kernthemen Ihrer Vorträge?Nena Schink: Bei meinen Vorträgen geht es um die Gefahren des sozialen Netzwerks Instagram. Die App ist schon längst kein neues Phänomen mehr, sondern mit 1 Mrd. Nutzern eines der wichtigsten Netzwerke der Welt. Ich richte den Scheinwerfer direkt auf die ungefilterte Wahrheit des virtuellen Wahnsinns. Wer der Plattform bisher fernblieb kann viel über die Mechanismen – und Masochismen lernen. Und wer bereits auf Instagram aktiv ist, oder in Influencer Marketing investiert, dürfte nach meinem Vortrag ernsthaft daran zweifeln, ob die Selbstdarstellung vermeintlicher Influencerinnen wirklich so viel Aufmerksamkeit und Geld verdient. Mein zweites Kernthema ist Employer Branding. Denn 71 Prozent der Instagram Nutzer weltweit sind jünger als 35 Jahre. Ihr Nutzungsverhalten auf Instagram offenbart wie die Generation Y und die Generation Z tickt.Welches Publikum bzw. welche Branche erreichen Sie mit Ihrer Rede?Nena Schink: Jeden der Instagram nutzt oder mit der Plattform aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit in Berührung kommt. Vor allem erreiche ich jene Menschen, die in Influencer Marketing investieren und sich fragen, ob es der richtige Weg ist. Das Marktvolumne für Influencer-Marketing in der DACH-Region wird sich im Jahr 2020 auf 990 Millionen Euro belaufen. Meine Meinung in vielen Fällen: Spar dir dein Geld. Arbeite nicht mit Influencern zusammen. Zusätzlich ist mein Vortrag an all diejenigen gerichtet, welche den Geltungsdrang der Generation Y und Generation Z besser verstehen möchten.Warum sind Sie ein Referenten24? Woher nehmen Sie Ihre Erkenntnisse?Nena Schink: Für mein Buch „Unfollow – wie Instagram unser Leben zerstört“ beleuchtete ich die Mechanismen von Instagram und tauchte ein in die Welt der Influencer. In meiner Funktion als Society Reporterin für die Illustrierte Bunte traf ich sie bei Events und Interview Terminen. Meine Bilanz: Enttäuschend. Als selbstbezogen und oberflächlich, habe ich die meisten von ihnen erlebt. Auf der anderen Seite traf ich in meiner Funktion als Wirtschaftsjournalistin für das Handelsblatt zahlreiche Unternehmer die ihr Geld in Instagram versenkten.Was bringt die Zukunft? Spielt die "Zeit" in Ihrem Metier eine Rolle? Wandel oder Stetigkeit?Nena Schink: Zeit ist mittelfristig wichtig, weil Social Media extrem schnelllebig ist und Instagram in Zukunft von einer anderen Plattform abgelöst werden könnte. Warum also knappe Budgets in den Aufbau einer temporären Instagram Community investieren? Der andere Aspekt der Zeit ist die Tatsache, dass die Aufmerksamkeit der Menschen aufgrund der Informationspluralität abnimmt. Somit besteht mehr Wettbewerb um weniger verfügbare Zeit. Für ein Unternehmen stellt sich die Frage: „Wie erhasche ich langfristige die Aufmerksamkeit meiner Konsumenten und zukünftigen Mitarbeiter?“Was ist Ihr Lebensmotto? Was möchten Sie Ihren Zuhörern mit auf den Weg geben?Nena Schink: Das gilt für Privatpersonen und Unternehmen gleichermaßen. Anstatt anderen Menschen zu folgen, oder das Marketingbudget in Influencer zu investieren sollte man lieber selbst zum Influencer werden. "„Hör auf ein Follower zu sein. Werde zum Influencer deines eigenen Lebens.“"

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