+49 (0)6032 785 93 93

Erhalten Sie Top-Beratung zu unseren Referenten.

[email protected]News & BlogÜber unsKontakt
Referenten24
Jan Bechler – die «5-Referenten24-Fragen»

Jan Bechler – die «5-Referenten24-Fragen»

18 June 2019. Veröffentlicht durch Oliver Stoldt

Jan Bechler teilt seine Erfahrungen in der erfolgreichen digitalen Transformation von Unternehmen nicht nur in Beratungsprojekten, sondern auch in seinen Vorträgen, Workshops und Präsentationen.

Darüber hinaus decken seine Keynote-Vorträge nahezu alle Themen aus den Bereichen Digitalisierung, digitale Transformation, E-Commerce und digitales Marketing ab.
Jan Bechler ist in der Lage, das Publikum für die kommenden Herausforderungen und Veränderungen in einer digitalen Welt zu motivieren. Er zeigt nicht nur, warum Start-ups in der Lage sind, in nahezu alle Branchen einzudringen und dort die bestehenden Wertschöpfungsketten zu verändern und etablierte Akteure anzugreifen, sondern er hilft auch Unternehmen und den Besuchern seiner Vorträge, eigene Wege und Ansätze zu finden, die es ihnen ermöglichen, die Digitalisierung erfolgreich anzugehen.

Neben seiner Expertise in allen Bereichen der Digitalisierung war Jan während seiner Studienzeit Radio-DJ und weiß daher, wie man nicht nur interessante sondern auch unterhaltsame Präsentationen hält. Auf der Bühne fühlt Jan Bechler sich zu hause.

Interview

Was sind die Kernthemen Ihrer Vorträge?

Jan Bechler: In meinen Vorträgen geht es um die Folgen und Chancen von Digitalisierung auf unsere Wirtschaft, auf einzelne Unternehmen und auf die Menschen dahinter.
Mein Fokus liegt dabei auf sich verändernden Geschäftsmodellen (vor allem aber nicht ausschließlich eCommerce), Digitalisierung im Marketing, Kulturwandel in Unternehmen und new work. Als Serienunternehmer, der in den vergangenen Jahren knapp zehn Startups gegründet hat und dabei sowohl erfolgreich war als auch krachend gescheitert ist, kenne ich die Auf und Abs des Unternehmertums, habe viel über (un)erfolgreiche Innovationen gelernt und vor allem auch den Umgang mit Scheitern am eigenen Leib erfahren.

Welches Publikum bzw. welche Branche erreichen Sie mit Ihrer Rede?

Jan Bechler: Meine Vorträge richten sich an Mitarbeiter von Unternehmen aus allen Branchen, die sich mit den Chancen und Herausforderungen in einer sich digitalisierenden Welt auseinandersetzen. Das Publikum erhält nicht nur wertvolle Insights in aktuelle Trends und best practices sondern auch direkt anwendbares Wissen, das jeder Teilnehmer schon kurzfristig umsetzen kann.

Warum sind Sie ein Referenten24? Woher nehmen Sie Ihre Erkenntnisse?

Jan Bechler: Ich bin Gründer verschiedener Digitalunternehmen, darunter eCommerce Firmen und digitale Strategieberatungen und Marketing-Agenturen mit mehreren hundert Mitarbeitern. Zudem bin ich Partner im Team der Online Marketing Rockstars, der größten Konferenz für die Digitalbranche in Westeuropa mit über 50.000 Besuchern. Als ehemaliger Radio- und Bühnenmoderator bin ich Auftritte vor großen Gruppen gewöhnt und fühle mich auf der Bühne seit jeher sehr wohl.

Was bringt die Zukunft? Spielt die "Zeit" in Ihrem Metier eine Rolle? Wandel oder Stetigkeit?

Jan Bechler: Die Zukunft war noch nie so schwer vorhersehbar wie in Zeiten von Digitalisierung. Wie genau die Zukunft aussehen wird, ist unklar – sicher ist nur, dass sie dynamischen Wandel bringen wird. Auch wenn wir diesen nicht exakt prognostizieren können, können und müssen wir sicherstellen, dass wir unsere Geschäftsmodelle und uns persönlich auf diesen Wandel vorbereiten.

Was ist Ihr Lebensmotto? Was möchten Sie Ihren Zuhörern mit auf den Weg geben?

Jan Bechler: 

"Das Schifft ist am sichersten im Hafen. Aber dafür ist es nicht gemacht"

Ähnlicher Referent
Jan Bechler

Jan Bechler

Erfolgreicher Online-Unternehmer und Gründer aus Hamburg

Jan Bechler
Jan Bechler
Erfolgreicher Online-Unternehmer und Gründer aus Hamburg

Buchungsanfrage

Sie sind interessiert an einem Referenten? Stellen Sie eine unverbindliche Anfrage.

Zurück zu News & Blog

Jan Bechler – die «5-Referenten24-Fragen»

18 June 2019. Veröffentlicht durch Oliver Stoldt

Jan Bechler teilt seine Erfahrungen in der erfolgreichen digitalen Transformation von Unternehmen nicht nur in Beratungsprojekten, sondern auch in seinen Vorträgen, Workshops und Präsentationen.

Darüber hinaus decken seine Keynote-Vorträge nahezu alle Themen aus den Bereichen Digitalisierung, digitale Transformation, E-Commerce und digitales Marketing ab.
Jan Bechler ist in der Lage, das Publikum für die kommenden Herausforderungen und Veränderungen in einer digitalen Welt zu motivieren. Er zeigt nicht nur, warum Start-ups in der Lage sind, in nahezu alle Branchen einzudringen und dort die bestehenden Wertschöpfungsketten zu verändern und etablierte Akteure anzugreifen, sondern er hilft auch Unternehmen und den Besuchern seiner Vorträge, eigene Wege und Ansätze zu finden, die es ihnen ermöglichen, die Digitalisierung erfolgreich anzugehen.

Neben seiner Expertise in allen Bereichen der Digitalisierung war Jan während seiner Studienzeit Radio-DJ und weiß daher, wie man nicht nur interessante sondern auch unterhaltsame Präsentationen hält. Auf der Bühne fühlt Jan Bechler sich zu hause.

Interview

Was sind die Kernthemen Ihrer Vorträge?

Jan Bechler: In meinen Vorträgen geht es um die Folgen und Chancen von Digitalisierung auf unsere Wirtschaft, auf einzelne Unternehmen und auf die Menschen dahinter.
Mein Fokus liegt dabei auf sich verändernden Geschäftsmodellen (vor allem aber nicht ausschließlich eCommerce), Digitalisierung im Marketing, Kulturwandel in Unternehmen und new work. Als Serienunternehmer, der in den vergangenen Jahren knapp zehn Startups gegründet hat und dabei sowohl erfolgreich war als auch krachend gescheitert ist, kenne ich die Auf und Abs des Unternehmertums, habe viel über (un)erfolgreiche Innovationen gelernt und vor allem auch den Umgang mit Scheitern am eigenen Leib erfahren.

Welches Publikum bzw. welche Branche erreichen Sie mit Ihrer Rede?

Jan Bechler: Meine Vorträge richten sich an Mitarbeiter von Unternehmen aus allen Branchen, die sich mit den Chancen und Herausforderungen in einer sich digitalisierenden Welt auseinandersetzen. Das Publikum erhält nicht nur wertvolle Insights in aktuelle Trends und best practices sondern auch direkt anwendbares Wissen, das jeder Teilnehmer schon kurzfristig umsetzen kann.

Warum sind Sie ein Referenten24? Woher nehmen Sie Ihre Erkenntnisse?

Jan Bechler: Ich bin Gründer verschiedener Digitalunternehmen, darunter eCommerce Firmen und digitale Strategieberatungen und Marketing-Agenturen mit mehreren hundert Mitarbeitern. Zudem bin ich Partner im Team der Online Marketing Rockstars, der größten Konferenz für die Digitalbranche in Westeuropa mit über 50.000 Besuchern. Als ehemaliger Radio- und Bühnenmoderator bin ich Auftritte vor großen Gruppen gewöhnt und fühle mich auf der Bühne seit jeher sehr wohl.

Was bringt die Zukunft? Spielt die "Zeit" in Ihrem Metier eine Rolle? Wandel oder Stetigkeit?

Jan Bechler: Die Zukunft war noch nie so schwer vorhersehbar wie in Zeiten von Digitalisierung. Wie genau die Zukunft aussehen wird, ist unklar – sicher ist nur, dass sie dynamischen Wandel bringen wird. Auch wenn wir diesen nicht exakt prognostizieren können, können und müssen wir sicherstellen, dass wir unsere Geschäftsmodelle und uns persönlich auf diesen Wandel vorbereiten.

Was ist Ihr Lebensmotto? Was möchten Sie Ihren Zuhörern mit auf den Weg geben?

Jan Bechler: 

"Das Schifft ist am sichersten im Hafen. Aber dafür ist es nicht gemacht"

Ähnlicher Referent
Jan Bechler

Jan Bechler

Erfolgreicher Online-Unternehmer und Gründer aus Hamburg

Jan Bechler
Jan Bechler
Erfolgreicher Online-Unternehmer und Gründer aus Hamburg

Buchungsanfrage

Sie sind interessiert an einem Referenten? Stellen Sie eine unverbindliche Anfrage.

Zurück zu News & Blog
Andere Artikel
Karsten Kaie – die «5-Referenten24-Fragen»
22 Mar 2019

Karsten Kaie – die «5-Referenten24-Fragen»

Karsten Kaie – Business Kabarettist – Entertainer – Schauspieler – ModeratorKarsten Kaie studierte Theater- und Kulturwissenschaften an der FU-Berlin. Nach einer Pantomimenausbildung besuchte er die Kaskeline Filmakademie. Schlussendlich absolvierte er die Schauspielausbildung am Lee Strasberg Theatre & Film Institute in New York City. Ausserdem besuchte er die Master Class von Uta Hagen HB Studios New York. Es folgten zahlreiche Gastauftritte in bekannten Fernsehshows, unter anderem bei der legendären `Harald Schmidt Show` auf SAT 1.Als Kabarettist, Komiker und Schauspieler ist er auf unzähligen Theater- und Showbühnen unterwegs. Als Beziehungs-Philosoph «Caveman», mit seinen Soloprogrammen «LÜGEN, aber ehrlich», «Ne Million ist so schnell weg», und dem englischen Programm «How to become a Berliner in one hour?» begeistert er seit Jahren sein Publikum. Wenn aus anfänglichem Schmunzeln herzhaftes Lachen wird, dann steht Karsten Kaie auf der Bühne.InterviewWas sind die Kernthemen Ihrer Vorträge?Karsten Kaie: Zum einen der Humor als Grundlage für Glück und Erfolg. Zum andren das Verhalten der Menschen im Privaten und im Business. Wie funktionieren Businesstypen? Was verrät die Körpersprache, die Rhetorik,die Art und Weise der Kommunikation über einzelne Menschen, aber auch über ein gesamtes Unternehmen? Wie kann ich meine Leidenschaft und Begeisterungsfähigkeit für meinen Job über Jahrzehnte immer wieder neu entfachen?Welches Publikum bzw. welche Branche erreichen Sie mit Ihrer Rede?Karsten Kaie: Führungskräfte oder Berufsanfänger, kleine Familienunternehmen oder große internationale Konzerne. Jedes Unternehmen freut sich, wenn es eine Stunde lang anspruchsvoll unterhalten wird,eine Stunde lachen kann und noch einen branchenspezifischen Denkanstoß mitnimmt.Warum sind Sie ein Referenten24? Woher nehmen Sie Ihre Erkenntnisse?Karsten Kaie: Weil ich nach über drei Jahrzehnten auf der Bühne mit über 4000 Auftritten immer noch mit grenzenloser Leidenschaft und Begeisterung für meinen Job brenne. Weil ich das Geheimnis darüber, wie man andere Menschen fesselnd unterhalten kann, zum Lachen bringt und Ihnen nebenbei auch noch Inhalte vermittelt,weitergeben möchte.Was bringt die Zukunft? Spielt die "Zeit" in Ihrem Metier eine Rolle? Wandel oder Stetigkeit?Karsten Kaie: "Komik entsteht durch Tragik plus Zeit." Lautet ein berühmter Spruch. So wünsche ich mir als hoffnungsloser Optimist ,dass die Zukunft bald zur Gegenwart wird ,damit ich die Menschen noch lange unterhalten und zum Lachen bringen kann.Was ist Ihr Lebensmotto? Was möchten Sie Ihren Zuhörern mit auf den Weg geben?Karsten Kaie: Ich habe eine zweijährige Tochter und habe festgestellt, wenn wir miteinander spielen, so ist es auf gleicher Ebene. Ich bin dann einfach nur glücklich. Dieses kindliche Glück lege ich jeden Abend in einen Tresor, schließe ihn morgens wieder auf und nehme das Glück mit in den Alltag. "Zu staunen und zu teilen."

Fabienne In-Albon – die 5 „Referenten24 Fragen“
12 May 2020

Fabienne In-Albon – die 5 „Referenten24 Fragen“

Fabienne In-Albon kannte schon früh Ihre sportlichen Ziele: Als Golfprofi auf der Tour Geld verdienen.Ein grosser Kindheitstraum von Fabienne In-Albon ging im Sommer 2016 in Erfüllung.Damals qualifizierte sich die gebürtige Zugerin (Schweiz) für die Olympischen Sommerspiele in Rio. Der Weg dahin war nicht einfach und von gesundheitlichen Rückschlägen gezeichnet. Anfang 2016 dann wohl einer der grössten Rückschläge von Fabienne, sie infizierte sich durch einen Zeckenbiss an Borreliose und die Kräfte schwanden. Schlussendlich gab Fabienne In-Albon 2017 Ihren Rücktritt vom Profisport bekannt. Seitdem steht Sie Athletinnen und Athleten, sowie Geschäftsleuten im mentalen-, physischen-, Lifestyle- sowie Management-Bereich zur Seite.InterviewWas sind die Kernthemen ihrer Vorträge?Fabienne In-Albon: Ich möchte mit meinen Vorträgen Menschen inspirieren aber auch zum Nachdenken anregen, dies mache ich in dem ich viele Emotionen, Erfahrungen, Bilder, etc mit einbringe. Das heisst ich gebe Einblicke in mein Leben als Sportlerin aber auch Jungunternehmerin und nehme die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf die Achterbahn der Gefühle, von Hochs und Tiefs, von Erfolgen und Misserfolgen, von Schönen aber auch schwierigen Momenten. Es soll so real und authentisch sein wie möglich, denn dann können sich die Zuhörerinnen und Zuhörer besser damit identifizieren und können ganz einfach den Vergleich zu ihrem eigenen Leben machen. Denn alle meine Coachings Tools aber auch die Kernpunkte, welche in meinen Vorträgen zum Vorschein kommen sind in allen Bereichen, also Sport, Business sowie im Privaten Leben anwendbar.Welches Publikum bzw. welche Branche erreichen sie mit ihrer Rede?Fabienne In-Albon: Meine Vorträge sind für alle Menschen die etwas Inspiration brauchen, die vielleicht grosse Visionen oder Ziele haben, jedoch noch nicht genau wissen, wie sie diese erreichen können oder welche Schritte sie dafür brauchen. Denn meine Geschichte zeigt sehr gut, dass man fast alles erreichen kann, wenn man bereit ist die «extra meile» zu gehen. Meine Vorträge sind aber auch für Menschen, deren Leben nicht immer gradlinig verläuft, die immer wieder mit Rückschlägen oder schwierigen Situationen zu kämpfen haben, diesen Menschen möchte ich zeigen, dass es sich lohnt weiterzukämpfen und wieder aufzustehen.Warum sind sie ein Referenten24? Woher nehmen sie ihre Erkenntnisse?Fabienne In-Albon: Ich habe in meinem Leben schon so vieles erlebt und durfte vor allem während meiner sportlichen Karriere sehr vieles lernen. Diese Erfahrungen und Erlebnisse, aber auch das Knowhow durch mein Sport Management Studium, sowie der Weiterbildung zum Life Coach haben mich als Athletin aber auch als Mensch geprägt und deshalb möchte ich genau das mit anderen Menschen teilen, um sie auf ihrem Weg unterstützen. Als Speaker habe ich die Möglichkeit viele Menschen zu inspirieren und zum Nachdenken anzuregen und das ist genau das was ich so sehr liebe. Denn wir können voneinander am meisten lernen in dem wir uns gegenseitig unterstützen. Als Speaker habe ich aber auch die Möglichkeit den Menschen aufzuzeigen, dass ein Leben voller Auf und Abs unheimlich spannend und interessant sein kann und dass jeder Rückschlag auch ein Fortschritt sein kann.Was bringt die Zukunft? Spielt die «Zeit» in ihrem Metier eine Rolle? Wandel oder Stetigkeit?Fabienne In-Albon: Die Zukunft bringt hoffentlich noch ganz viele spannende und unvergessliche Momente, aber auch Herausforderungen die es zu meistern gibt, denn genau an solchen Herausforderungen können wir ja wachsen. Und dieses wachsen bringt natürlich auch den Wandel mit sich, die Welt, wir selbst aber auch die Wirtschaft verändert sich stetig und für mich heisst das einfach, nie aufzuhören Erfahrungen zu machen, zu lernen, besser zu werden und Neues zu erfahren.Was ist ihr Lebensmotto? Was möchten sie ihren Zuhörern mit auf den Weg geben?Fabienne In-Albon: «Go the extra mile!» Das ist der Slogan meiner Firma und ein Sprichwort, welches mich schon von klein auf immer begleitet hat. Es geht vor allem darum zu verstehen, was alles möglich ist, wenn man nie aufgibt an seine Visionen und seine Ziele zu glauben, wenn man aber auch bereit ist an seine Grenzen oder eben diese extra meile zu gehen und nie aufhört zu für seine Ziele zu kämpfen. "«Go the extra mile!»"

Jens Bode – die «5-Referenten24-Fragen»
3 Mar 2020

Jens Bode – die «5-Referenten24-Fragen»

Aus der Praxis für die Praxis – Jens BodeJens Bode heißt: Freigeist, Querdenker, Foresight Experte, Sparringspartner, kreativer Provokateur oder GameChanger – und immer inspiriert er aus der Praxis – mit über 30 Jahren angewandter Kreativität zur Innovation – in der FMCG-Industrie und freiberuflich unter seiner Marke ‚der innologe©‘. Ferner ist er Dozent und Autor von INNOVATOR’S SMILE: die SMILE-Formel und Roadmap für innovatives Denken und Handeln, erschienen Oktober 2018 im Haufe Verlag.Innovation ist ein Mindset und für Innovationen gibt es keine Standardlösung. Viele Unternehmen sind visionslos, feiern ihre Erfolge von gestern, lähmen sich mit verkrusteten Strukturen und haben einen hohen Grad an ‚Corporate Blindness‘ – sie sind faktisch tot. Eine lebendige Unternehmenskultur braucht eine emotionale Vision und Mission, Vertrauen in kreative Talente, Ressourcen, schlanke Abläufe und eine nachhaltige, inspirierende und authentisch gelebte Innovationskultur:Wie entdecke ich mein kreatives Talent und wie kann ich es ausleben?Wie werde ich zum Schatzsucher für Inspirationen?Wie finde ich Zeit zur Innovation?Wie begeistere ich zur Veränderung und Innovation – nachhaltig?Wie steigere ich den Grad an Mitarbeiterstolz?InterviewWas sind die Kernthemen Ihrer Vorträge?Jens Bode: Fokussierte Inspiration zur Innovation‘ im Rahmen von Workshops und Konferenzen (individuelle Ausarbeitung)(Beispiel Projekt LINDT, Engagement als Impulsgeber / Key-Note mit Insights und Trends, dazu Workshop-Teilnehmer und Ideengeber.KeyNotes: Innovationskultur; Barrieren, Change, etc. Individuelle KeyNotes, visuell-inspirierend, provokant-frech – teilweise mit kleinen Überraschungen / Übungen (nach vorherigem Briefing).Welches Publikum bzw. welche Branche erreichen Sie mit Ihrer Rede?Jens Bode: Ich habe bisher Auftritte gehabt, von exklusivem CEO-Treffen (HandelnDenken) mit 20 TN bis 500+ Studenten und Professoren an der Kölner Uni – je nach Briefing: ‚Mut zur eigenen Kreativität‘ bis ‚Wachrüttel-Impulse‘ für das Top-Management.Warum sind Sie ein Referenten24? Woher nehmen Sie Ihre Erkenntnisse?Jens Bode: Praxis in der fmcg-Industrie mit > 20 Jahren Erfahrung rund um Innovation (von Europa, bis Guatemala, Indien, etc.); parallel > 50 freiberufliche Projekte in b2b & b2c Kategorien, Hardcore-Netzwerker und im ständigen Austausch mit Gleichgesinnten aus allen Industrien, Co-Founder von Netzwerken | Dozent und Buchautor von ‚INNOVATOR’S SMILE‘ | Haufe Verlag, 2018Was bringt die Zukunft? Spielt die "Zeit" in Ihrem Metier eine Rolle? Wandel oder Stetigkeit?Jens Bode: Wandel! Permanente Unruhe und ‚Angriffe‘ von allen Seiten und ich vermittle Achtsamkeit für das Neue und Methoden, damit um zu gehen vs. In Angststarre zu verfallen.Was ist Ihr Lebensmotto? Was möchten Sie Ihren Zuhörern mit auf den Weg geben?Jens Bode: ...auch wenn es sich wie ein Kalenderspruch anhört aber ich habe es selbst erlebt und genau das ‚konsequent-gnadenlos‘ ausleben mache ich jetzt. "Entdecke Dein kreatives Talent, glaub daran und lebe es konsequent-gnadenlos aus."

Yanis Varoufakis – ein manchmal unbequemer Finanzexperte
10 Oct 2017

Yanis Varoufakis – ein manchmal unbequemer Finanzexperte

In 2016 gründete er die europäische Bewegung DiEM25, die für eine Demokratisierung Europas und gegen den Rückfall in die Nationalstaatlichkeit eintritt. Und erst kürzlich kam sein Buch ‚Die ganze Geschichte‘ auf den Markt. Veröffentlicht wurden dabei auch Audiomitschnitte von nicht öffentlichen Verhandlungen. Diese Enthüllungen garantieren weiteren Zündstoff. Varoufakis hierzu jedoch in einem Interview mit der Zeit: ‚Ich hatte eine moralische Pflicht, diese Gespräche aufzunehmen – weil ich mich hinterher im Parlament und in den Medien für mein Verhalten rechtfertigen musste. Und weil es keine Protokolle von den Sitzungen gibt. Jeder Teilnehmer kommt mit einer eigenen Version aus dem Saal, es wird gelogen und geleakt, das ist toxisch für Europa.‘Er selbst beschrieb sich einmal als unorthodoxer Marxist und unorthodox sind sicherlich manch seiner Aktionen. Selten erreichte ein Finanzminister ein solch hohes mediales Interesse. Er wurde zum Gesicht der finanzpolitischen Krise – und geriet zeitgleich zunehmend in eine isolierte Position.Sein internationaler BackgroundVaroufakis besitzt die griechische und australische Staatsangehörigkeit. Er studierte Wirtschaftsmathematik an der Universität Essex und mathematische Statistik an der Universität Birmingham. Ab 1983 lehrt er zwei Jahre lang in Essex und promovierte 1987 in Ökonomie. Von 1986 bis 1988 ist er Fellow und Lehrkraft an der Universität Cambridge und doziert außerdem an den Universitäten von East Anglia, Glasgow und Sydney, bevor er im September 2000 als Professor für Ökonomie an die Nationale und Kapodistrias-Universität Athen berufen wird.Ab März 2012 wirkt er ein Jahr lang als Ökonom und Analyst und anschließend als Berater des Softwareentwicklers Valve Corporation. 2013 ging er als Gastprofessor an die Lyndon B. Johnson School of Public Affairs der Universität Texas nach Austin. 2015 kandidierte er für die Parlamentswahl und wurde mit 135.638 Stimmen als Abgeordneter mit den meisten Stimmen bei dieser Wahl ins griechische Parlament gewählt.Als einen seiner herbsten Tiefschläge beschreibt er auf seinem Blog den Wegzug seiner ersten Frau nach der Trennung mit der Tochter zurück nach Australien, gefolgt von der Wirtschaftskrise. Inzwischen ist er wieder verheiratet und hat mit seiner zweiten Ehefrau, einer Künstlerin, unter anderem die gemeinnützige Organisation Vital Space gegründet.In seinen Vorträgen, die er auf Englisch hält, spricht er über Finanzen und Wirtschaft, Politik, Globalisierung oder Change Management. Lassen Sie sich inspirieren von einem mit Sicherheit polarisienden Yanis Varoufakis. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie eine Email an: [email protected] 

Anne-Marie Flammersfeld – die «5-Referenten24-Fragen»
22 May 2019

Anne-Marie Flammersfeld – die «5-Referenten24-Fragen»

Die 40- jährige deutsche Sportlerin arbeitet mit ihrem eigenen Unternehmen „all mountain fitness“ als Personal Coach im schweizerischen St. Moritz. Sie coacht Personen im Bereich aktives Training, Mental Training und schreibt Trainingspläne. Zur Zeit studiert Anne-Marie Flammersfeld an der FernUniversität Hagen einen Bachelor in Psychologie, um später einmal den Sport mit der Psyche in ihren Coaching zu verbinden.Als Keynotespeakerin hält sie regelmäßig Vorträge zu Themen Motivation, Begeisterung und Grenzen überwinden. Für das Laufmagazin „Aktiv Laufen“ ist sie als Fachautorin freiberuflich tätig. Anne-Marie Flammersfeld ist ehrenamtlich als Präsidentin der Laufveranstaltung „Engadiner Sommerlauf“ tätig – ein zweitätiges Sommerevent mit über 2400 Teilnehmenden in St. Moritz.Mit ihren Projekten und Wettkämpfen unterstützt Anne-Marie Flammersfeld die Stiftung „Paulchen Esperanza“, die sich für benachteiligte Kinder in Schwellenländern wie Tansania, Argentinien und Sri Lanka einsetzt.InterviewWas sind die Kernthemen Ihrer Vorträge?Anne-Marie Flammersfeld: In meinen Vorträgen schildere ich viele Eindrücke, Erlebnisse und Erkenntnisse aus meinen Wettkämpfen als Ultra-Trailläuferin und Sportwissenschaftlerin und ziehe immer wieder Parallelen zum Alltag und Berufsleben. Sport verbindet und der Transfer ist einfach, weil man mit Sport einfach alle Menschen erreicht. Einen Wettkampf zu planen, ist wie ein berufliches Projekt zu realisieren. Ist die Trainingsplanung in allen Bereichen fordernd, aber nicht überfordernd, so ist der Erfolg greifbar. Pausen, Rückschläge, Verletzungen und Niederlagen gehören dabei genauso dazu wie Erfolge zu feiern. Motivation, innere Haltung und die Freude am Tun treiben an und kreieren den Flow. Wenn es läuft, dann läuft es. • Begeisterung wecken und Leidenschaft entflammen: gegen innere Motivation gibt es keine Medizin! • Komfortzone verlassen: Muss man immer Grenzen überschreiten? • Mentales Training: Der Kopf ist der entscheidende Motor• Krisen und Zweifel erkennen und umlegen • Flow-Running: Laufen ganz easy! • Parallelen zum Alltag: gute Zeiten, schlechte Zeiten und die weisen Erkenntnisse fürs Leben • Trainingsplanung: einfach losrennen oder lieber planen? • Erkenntnisse: Renne 250 Kilometer durch eine Wüste und erkenne, wer du bist• Vorbereitung mit Special Task Team • Ernährung vor und im Wettkampf• Equipment für UltrawettkämpfeWelches Publikum bzw. welche Branche erreichen Sie mit Ihrer Rede?Anne-Marie Flammersfeld: Mir ist es wichtig, dass mein Publikum die Leidenschaft für etwas „nicht-ganz Alltägliches“ versteht und emotional mitfühlen kann. Dass das, was ich tue, eine Verschiebung von Grenzen ist, die nicht plötzlich passiert. Es ist ein langer Weg, bis man in der Lage ist, solche Distanzen durchzuhalten. Mein Publikum darf aus allen Branchen kommen. Sport verbindet und schafft einen schnellen Transfer in das Alltagsleben jeglicher Berufe.Warum sind Sie ein Referenten24? Woher nehmen Sie Ihre Erkenntnisse?Anne-Marie Flammersfeld: Ich glaube an die Dinge, die ich tue und möchte immer wieder neue Sachen ausprobieren. Diese Erfahrungen bereichern mein Leben und ermöglichen es mir in meinem Job als Personal Trainerin meine Klienten zu motivieren und zu coachen. Ich glaube an die Kraft der inneren Motivation und an den Spaß, den man bei Dingen empfindet, die man mit Leidenschaft macht. Wahre Begeisterung kennt kein Limit.Was bringt die Zukunft? Spielt die "Zeit" in Ihrem Metier eine Rolle? Wandel oder Stetigkeit?Anne-Marie Flammersfeld: Die Sportart Laufen hat den Vorteil, dass man sie überall auf der Welt ausüben kann und keine Vorerfahrung braucht. Man kann auch im hohen Alter noch anfangen zu walken oder zu joggen. Laufen ist für mich absolut zeitlos. Laufen schenkt dem Leben eher Zeit, als dass es sie raubt. Die Energie, die das Laufen dem Körper und Geist zurückgibt, ist nicht eintauschbar.Was ist Ihr Lebensmotto? Was möchten Sie Ihren Zuhörern mit auf den Weg geben?Anne-Marie Flammersfeld: Es lohnt sich immer, etwas - oder sich selber- in Bewegung zu bringen. Nur wenn man etwas wirklich ausprobiert hat, weiß man, wie es sich anfühlt. Neue Wege zu gehen kann anstrengend sein, aber es trägt zum persönlichen Wachstum bei. Bewegung schafft Freiräume, um Dinge anders zu betrachten. Man sollte irgendwann anfangen, sich aus der Komfortzone herauszubewegen. Man kann dadurch nur gewinnen.Durch die körperliche Bewegung wird auch der Geist angetrieben, anders zu denken. Und das schafft wiederum neue Perspektiven.

Michel Fornasier – Bionicman: der einhändige Superheld
20 Jul 2018

Michel Fornasier – Bionicman: der einhändige Superheld

Michel Fornasier ist mit nur einer Hand geboren. Als Betroffener setzt er sich aktiv dafür ein, dass Menschen mit einer Beeinträchtigung von der Gesellschaft als gleichwertige Mitglieder gesehen werden:Seine Charity «Give Children a Hand» fertigt seit 2016 zusammen mit Orthopädietechnikern, Designern und Besitzern von 3D-Druckern massgeschneiderte Handprothesen für Kinder. An Schulen sensibilisiert er Kinder für das Thema Mobbing.Zu diesem Zweck hat er zusammen mit dem Zeichner David Boller die Comic-Serie «Bionicman» ins Leben gerufen: Der einhändige Superheld macht sich in seinen Abenteuern für Menschen mit Beeinträchtigung stark.Verhelfen Sie «Bionicman» zu einem weiteren Höhenflug. Michel Fornasier steht Ihnen jederzeit gerne als Speaker oder Moderator zur Verfügung.Weitere Informationen zu seinen Projekten finden Sie hier: www.michelfornasier.com / www.givechildrenahand.comKontaktieren Sie uns, wenn Sie Michel Fornasier als Referent buchen möchten – wir geben Ihnen gerne weitere Informationen:Telefon: +41 43 55 66 440eMail: [email protected]

Zukunftsforscher Stephan Sigrist: Wie planbar ist die Zukunft?
11 Apr 2021

Zukunftsforscher Stephan Sigrist: Wie planbar ist die Zukunft?

Zukunftsforscher Stephan Sigrist: Wie planbar ist die Zukunft?Stephan Sigrist ist Gründer und Leiter des Zürcher Thinktanks W.I.R.E. und Herausgeber der Buchreihe ABSTRAKT. Er beschäftigt sich mit der Zukunft, dem Teil unseres menschlichen Geistes, der antizipieren kann, was sich möglicherweise zukünftig ereignet. Diese Fähigkeit speist sich aus vergangenen Erfahrungen. So funktioniert auch die Zukunftsforschung: Basierend auf Datenauswertungen können Annahmen getroffen werden über das, was passiert. Vielleicht.In einem Interview mit „Forbes“ aus dem Jahr 2018 erklärte Stephan Sigrist seine Arbeit so: „Wir beschäftigen uns mit der Welt und möchten herausfinden, wie Technologien unser Leben beeinflussen. Wir fragen uns, ob es wünschenswert ist, selbstfahrende Autos oder einen Roboter zu haben, der zu Hause aufräumt. Welche Risiken und Chancen bestehen da? Wir wollen so gut wie möglich herausfinden, was auf uns zukommt, wie wir leben und leben werden.“ Sigrist sagt auch, dass „die Zukunft zu einem wesentlichen Teil weder plan- noch prognostizierbar ist.“ Daher gelte es, eine differenzierte Sichtweise zu entwickeln. W.I.R.E. sei kein Prognoseinstitut, denn es würde immer wieder überraschende und unvorhersehbare Entwicklungen geben. Die Begriffe Resilienz und Flexibilität fallen, also das Vermögen, sich an neue Entwicklungen anzupassen. Stephan Sigrist erklärt: „Wir können nicht alle Bereiche steuern. Darum gibt es immer Entwicklungen, die uns überraschen. Dort benötigen wir Flexibilität. Man muss da aber auch zwischen einem Individuum und einem Unternehmen unterscheiden. Was die langfristige Perspektive anbelangt, benötigen wir in einer sich rasant verändernden Welt Menschen und Prozesse, die helfen, sich darüber Gedanken zu machen, wohin die Reise führen soll. Eine wünschenswerte Zukunft zu definieren ist möglich. Gerade dies ist trotz oder angesichts der neuen Rahmenbedingungen der Digitalisierung oder der steigenden Lebenserwartung zentral.“Stephan Sigrist als Redner bei Referenten24 buchen.Über Corona hatte im Jahr 2018 noch niemand gesprochen. Was sagt Zukunftsexperte Stephan Sigrist über die neue Normalität, die mit COVID-19 einhergehen soll? Erst einmal stünden da viele Fragen im Raum, meinte er kürzlich in einem Interview mit dem „New Reality Blog“. Die Grundsatzfragen würden sich häufen: Wie gehen wir mit diesen Rahmenbedingungen um? Was bedeutet das für die Digitalisierung? Wie kann man das soziale Zusammenleben stärken trotz Social Distancing?Momentan hätten wir ganz klar eine neue Normalität – präzedenzlos. Sie sei einerseits geprägt von Angst, gerade auch mit Blick auf langfristige Konsequenzen, andererseits von Pragmatismus und auch von Hoffnung. „Bei vielen Menschen zeigt sich auch der Wunsch, dass am Ende der Krise etwas Neues entsteht, mit Blick auf eine möglicherweise nachhaltigere Welt, mit Blick auf die Stärkung der Solidarität in der Gesellschaft. Die neue Normalität wird aber letztlich nicht durch eine Realität definiert; je nach Lebenslage, Konstitution oder Wohnort gibt es unterschiedliche Wahrnehmungen. Eine der zentralen Herausforderungen wird es sein, diese unterschiedlichen Realitäten mit Blick auf eine solidarische Gesellschaft zu verbinden“, so Stephan Sigrist.In seinen Vorträgen nimmt Stephan Sigrist mit auf eine Reise in eine mögliche Zukunft – ohne Glaskugel und fade Versprechungen. Auf Deutsch und Englisch referiert er über zukünftige Entwicklungen und die Themen Gesellschaft, Gesundheitssystem, Globale Trends, Innovationen, Künstliche Intelligenz und Robotik, Lebensstil, Motivation und Erfolg, Zukunftsforschung und Thinktanks.Buchen Sie Stephan Sigrist für Vortrag – ONLINE oder Live-Gig – bei der Referenten-Agentur Referenten24. Email: [email protected]

Nicole Reist: Die Frau, die Unmögliches auf dem Rennrad vollbringt
2 Dec 2020

Nicole Reist: Die Frau, die Unmögliches auf dem Rennrad vollbringt

Die Extremsportlerin Nicole Reist fährt die härtesten Ultracycling-Rennen der Welt: Race Across America, das härteste Ultracycling-Rennen der Welt, die Ultracycling-WM, den Adriatic Marathon, Race Around Austria und alles, was für die meisten weit außerhalb jeglicher Vorstellungskraft liegt.Die 36-jährige Schweizerin lebt für ihren Sport, der einer der härtesten der Welt ist. Sie trainiert nach dem Motto: „Erfolg entsteht außerhalb der Komfortzone, #einfachMACHEN.“Im Wettkampf siegt sie mit ihrem Mantra: „Gib Dein Bestes und wenn du damit fertig bist, übertriff dich selber!“ Oh ja. Das klingt zäh, das klingt nach keiner, die aufgibt.Nicole Reist erklärt:„Bei einem mehrtägigen Ultracycling-Rennen ist es schwer, vorab einzuschätzen, was wirklich möglich ist. Das hängt jeweils auch stark von äußeren Bedingungen wie dem Wetter ab. Ich weiß aber, dass ich die körperlichen Grundvoraussetzungen habe und auch mental stark bin. Denn der Kopf ist bei Ultracycling-Rennen absolut entscheidend – dann nämlich, wenn die Beine nicht mehr wollen. Genau dieses Zusammenspiel von Körper und Geist fasziniert mich an diesem Sport. Das eine geht nicht ohne das andere. Genauso wichtig ist aber auch das Team, das mich während der Rennen mit dem Auto begleitet, mich betreut, navigiert, für Unterhaltung sorgt, mich wachhält und mein Essen bereitstellt. Ultracycling ist also nicht einfach ein Einzelsport.“Am 21. September dieses Jahres ging eine ziemliche Sensation durch die Presse: Die Ausnahmesportlerin hatte beim italienischen Nonstop-Radrennen Adriatic Cycling Marathon alle Männer hinter sich gelassen und in 43 Stunden und 54 Minuten über 1.200 Kilometer und 7.000 Höhenmeter als erste Frau überhaupt einen Overall-Sieg an einem Ultracycling-Rennen geholt. Und dass, obwohl sie gleich in der ersten Nacht schwer stürzte: Nicole Reist hatte bei der Querung im Dunkeln alte, verwachsene Bahngleise übersehen, und so schlug es ihr die Hände vom Lenker und sie flog in eine Leitplanke hinein. Glück im Unglück, kann man es wohl nennen, denn sie kam mit leichten Verletzungen davon – und fuhr natürlich weiter.Schon seit Jahren fährt die zierliche Frau aus Winterthur in der Weltspitze der Männer mit. Dieses Jahr hat sie sich nun den ersten Sieg geholt. Ein kleines Wunder ist sie, die mit wenigen Worten alles Notwendige sagen kann: „Trotz dem Sturz habe ich alles aus mir herausgeholt, was möglich war.“ Das hat gereicht.In Vorträgen spricht sie über Motivation und gibt Antworten auf Fragen wie:Warum fahren Menschen, ohne zu schlafen, mehrere tausend Kilometer Fahrrad? Was ist Ultraradfahren, auch Ultracycling genannt, überhaupt? Nicole Reist erklärt, wie solche Höchstleistungen körperlich und mental überhaupt möglich sind und was es für die Umsetzung eines Extremradrennens wie das Race Across America alles braucht.Sie berichtet hautnah, wie sie als Athletin ein solches Rennen auf dem Rad erlebt, was das Team in den unterschiedlichen Phasen leisten muss, und wie viel Einfluss eine funktionierende Teamarbeit auf den Erfolg hat. Nicole Reist nimmt mit auf eine Reise zu ihrer Leidenschaft, die sie seit 15 Jahren, mit allen Höhen und Tiefen, auslebt.

David Bosshart – Der ehem. CEO des Schweizer Gottlieb Duttweiler Instituts (GDI) gilt als Philosoph mit Hang zur Provokation
3 Aug 2020

David Bosshart – Der ehem. CEO des Schweizer Gottlieb Duttweiler Instituts (GDI) gilt als Philosoph mit Hang zur Provokation

Gleichzeitig verwunderte es ihn in einem Interview mit dem Handelsjournal im vergangenen Jahr, dass man ihn überhaupt als Philosophen bezeichnet. So falsch ist das allerdings nicht, schließlich hat David Bosshart das Fach studiert und mit Promotion abgeschlossen. Ein paar weitere Eckdaten zu dem eloquenten Querdenker sind: Nach der Ausbildung zum Kaufmann, absolvierte er die Ecole Supérieure de Commerce in Neuchâtel und schloss seine Studien 1991 an der Universität Zürich mit einer Promotion in politischer Philosophie bei Hermann Lübbe ab.David Bosshart – Als Kind wollte er Fußballtrainer oder Geheimagent werden.Er ist bekannt dafür, Mut zu haben, auch Unbequemes auszusprechen. Das passt in seine tatsächliche Biografie – wäre aber auch als Fußballtrainer oder Geheimagent hilfreich gewesen. Über sich selbst sagt er, dass er ein Mensch sei, der einen relativ großen Radius brauche.Im Handelsjournal sprach er kürzlich über seine jüngste Studie „Das Ende des Konsums“. Sie handelt von der Pulverisierung des traditionellen Handels, von ganz neuen Märkten aus den Bereichen synthetische Erfahrungen und Erinnerungen, von einer Verschränkung realer und virtueller Konsumwelten und dem Gehirn als Point of Sale. Man trinkt Mineralwasser und schmeckt Champagner, besteigt die Zugspitze und liegt dabei im Bett. Da sind wir wieder bei der Provokation.David Bosshart: Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Zukunft des Konsums und gesellschaftlicher Wandel, Management und Kultur, Globalisierung und politische Philosophie. In einem Gespräch mit dem Schweizer Nachrichtenportal watson.ch zu Beginn des Jahres lautete eine seiner Aussagen:„Realistisch gesehen ist heute eine Stagnation bereits ein Erfolg. In einer Welt, in der jeder machen kann, was er will, muss man eine gewisse Visionslosigkeit akzeptieren. Aber ist das schlimm?“So wie wir nun das Jahr 2020 erleben, bekommt dieses Statement noch eine ganz andere Bedeutung.Der Philosoph, der sich wundert, dass er so bezeichnet wird, erklärte in diesem Gespräch zudem, dass viele Menschen den Begriff «digital» nicht mehr hören können. In seinen Augen hängt das auch damit zusammen, dass wir viel zu wenig Fachkräfte haben, die in der Lage sind, unsere hoch gesteckten Erwartungen zu erfüllen. Und – erneut auf den Punkt gebracht: „Diesbezüglich sind wir in Europa derzeit im Tal der Tränen.“Ihn erstaunt und erschreckt immer wieder, wie schnell die Menschen online bereit sind, für ein Quäntchen mehr Bequemlichkeit den Zugang zu ihren Daten zu gewähren. Wünschenswert wäre ein Internet, das es den Menschen erlaubt, souverän über ihre Daten zu verfügen. Er geht einen Schritt weiter und ist damit ganz bei Yuval Harari. Dieser vertritt die These, wonach der Mensch sich Illusionen macht, was seine Identität betrifft. Laut David Bosshart schätzen wir unser Verhalten falsch ein. Ein weiteres deutliches Statement:„Letztlich ist unser Ich nicht so großartig, wie wir denken. Es besteht aus relativ wenigen, bescheidenen Komponenten.“Dr. David Bosshart arbeitete in der wissenschaftlichen Forschung, in der Lehre, in der Beratung und in Handelsunternehmen. Von 1999 bis 2020 war er CEO des GDI Gottlieb Duttweiler Instituts. Jetzt ist er Präsident der G. & A. Duttweiler-Stiftung in Zürich. David Bosshart ist Autor von über 300 Fachartikeln und in zahlreichen Medien vertreten.2011 erschien sein Buch «The Age of Less – Die neue Wohlstandsformel der westlichen Welt», ein Plädoyer zum Umstieg ins Zeitalter der Genügsamkeit, besseren Konsum und neuen Wohlstand.

Rolf Dobelli – Die Kunst des guten Lebens
20 Oct 2017

Rolf Dobelli – Die Kunst des guten Lebens

Rolf Dobelli ist der Mann des klaren Denkens und Handelns.Rolf Dobelli ist so ehrlich und klar, dass es manchmal weh tut. Da ist zum Beispiel die Sache mit dem Glück: ob man glücklich ist oder nicht, läge zu 90 Prozent an der Veranlagung, sagt er. Also weg mit den ganzen Glücksratgebern? Geht es nach Dobelli, dann lautet die klare Antwort ja.Wer sich mit Vorurteilen und vorgefertigten Meinungen herumschleppt und das ändern möchte, ist bei Dobelli an der richtigen Adresse.  Selten drückt jemand Zusammenhänge so klar aus wie er. Wohl kaum ein CEO, der seine Bestseller „Die Kunst des guten Lebens“, „Die Kunst des klaren Denkens“ und „Die Kunst des klaren Handelns“ nicht gelesen hätte. „Muss man diese Bücher lesen?“ wurde Prof. Dr. h.c. Roland Berger, Gründer und Honorary Chairman von Roland Berger Strategy Consultants, einmal gefragt. Antwort: „Unbedingt!“.

Erhalten Sie Top-Beratung zu unseren Referenten.

Referenten entdecken