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Eva Schulte-Austum – Das Homeoffice-Experiment. Warum es scheitert – und wie es gelingt.

Eva Schulte-Austum – Das Homeoffice-Experiment. Warum es scheitert – und wie es gelingt.

3 October 2020. Veröffentlicht durch Oliver Stoldt

Blogbeitrag von Business-Coach Eva Schulte-Austum:

Die Coronakrise stellt unser Arbeitsleben auf den Kopf. Was tun Sie, wenn tägliche Routinen plötzlich wegfallen? Wenn bewährte Regeln nicht mehr gelten? Und Sie von heute auf morgen im Homeoffice arbeiten – oder Mitarbeiter haben, die dies tun?

Eva Schulte Austum: Wer genau hinsieht, stellt fest, dass wir uns in einer Vertrauenskrise befinden.

Besonders deutlich wird das an dem Vertrauen zwischen Führungskräften und Mitarbeitern. Das ist nichts Neues, wie aktuelle Studien zeigen. Aber es wird zu einem neuen Problem, denn anders als vor der Krise sind Vorgesetzte durch die Arbeit im Homeoffice gezwungen, Kontrolle abzugeben und loszulassen. Und genau das braucht Vertrauen.

In mehr als 350 Interviews mit Wissenschaftlern und Experten habe ich weltweit erforscht, was Vertrauen ist, und wie es auch in Unternehmen gelingen kann. Dabei bin ich auf 3 Merkmale gestoßen, die die Fähigkeit, anderen Menschen zu vertrauen, ausmachen: Kontrolle abgeben, Unsicherheit akzeptieren, positive Erwartungshaltung an das Gegenüber.

Führungskräfte, die diese drei Punkte beherrschen, tun sich erfahrungsgemäß leicht damit, Aufgaben zu delegieren, Verantwortung abzugeben und ein Wir-Gefühl im Team zu fördern. Meine Erfahrung als Führungskräfte-Coach zeigt jedoch: Gerade deutschen Führungskräften fällt Vertrauen in der Praxis schwer.

Symptome der Vertrauenskrise

Wer nicht vertrauen kann, der wird auch jetzt Wege finden, sein Kontrollbedürfnis in die digitale Welt zu übertragen. Nicht ohne Grund haben Kontrollanrufe im Homeoffice, Einsatz von Wirtschafts-Detektiven und computergestützte Überwachungsprogramme derzeit Hochkonjunktur. Wie sich letzteres auf Mitarbeiter auswirkt, zeigte jüngst das Experiment des Journalisten Adam Satariano von der New York Times. Dazu testete er zwei Wochen lang ein Programm, dass alle Aktivitäten an seinem Computer erfasste. Jede Email, jeder Seitenaufruf, sogar die Stillstandzeit der Tastatur wurden protokolliert. Fazit: Auch wenn er sich freiwillig überwachen ließ und seine Daten nicht an den Vorgesetzten weitergegeben wurden: Am Ende der 14 Tage fühlte er sich erschöpft, lustlos und demotiviert. Das lässt erahnen, welche Folgen übermäßige Kontrolle tatsächlich für die Produktivität von Arbeitnehmern hat.

Wir haben ein Führungsproblem

Führung braucht Vertrauen. Und doch: Wer kennt nicht mindestens einen Vorgesetzten, der seinen Mitarbeitern ständig über die Schultern schaut und auch im Urlaub über alles informiert werden will. Dabei mangelt es diesen Menschen selten an Wissen, wie sich Aufgaben abgeben lassen. Schließlich gibt es kaum ein Führungskräfte-Training, das dazu nicht ein paar schlaue Impulse beisteuert. Der Grund, warum Delegieren in der Praxis so häufig scheitert, ist ein anderer: Es mangelt an Vertrauens-Kompetenz.

Viele Führungskräfte hierzulande haben nie gelernt, mit Unsicherheit und Risiken umzugehen, sprich zu vertrauen. Damit befinden sich diese übrigens in bester Gesellschaft. Die Forschung zeigt: Wir Deutschen sind nicht gerade Vertrauens-Weltmeister. Im Vergleich zu Menschen in Schweden, Dänemark und den Niederlanden sind Deutsche vergleichsweise risikoscheu und haben ein großes Kontrollbedürfnis. Da ist es wenig überraschend, dass Führungskräfte versuchen, sich in der Krise durch mehr Kontrolle ein Stück Sicherheit zurückzuholen. Ein Trugschluss mit weitreichenden Folgen.

Die Kosten der Kontrolle

Den Preis, den Führungskräfte und Mitarbeiter für übermäßige Kontrolle zahlen, ist enorm hoch: schwindende Motivation, sinkende Produktivität, steigender Krankenstand, zunehmende Fluktuation, erhöhtes Stresslevel. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Nicht umsonst sagt ein dänisches Sprichwort: „Vertrauen ist gut. Kontrolle ist teurer.“ Denn mit zunehmender Kontrolle explodieren die Kosten. Wer sich schon mal darin versucht hat, der wird wissen: Kontrolle kostet viel Zeit, sehr viel Energie und noch mehr Nerven. Und am Ende bewirkt sie genau das Gegenteil: Denn ohne es zu wollen erziehen Führungskräfte mit ständiger Überwachung ihre Mitarbeiter zu trägen, verantwortungsscheuen und entscheidungsschwachen Menschen.

Die Dividende des Vertrauens

Die gute Nachricht: Vertrauen lässt sich wie ein Muskel trainieren. Mit jedem Mal, bei dem wir Vertrauen verschenken, wächst der Muskel. Vorausgesetzt, wir machen positive Erfahrungen. Im Laufe der Zeit fällt es uns damit immer leichter, Unsicherheit auszuhalten und Kontrolle abzugeben. Die eigene Vertrauensfähigkeit wird damit zur Grundvoraussetzung, damit Delegieren und Führung auf Distanz gelingen können.

3 Tipps, wie Sie Ihren Vertrauensmuskel trainieren:

  1. Trauen Sie anderen etwas zu
    Menschen wachsen über sich selbst hinaus, wenn man Ihnen Vertrauen schenkt.
  2. Klären Sie frühzeitig Erwartungen
    So vermeiden Sie Missverständnisse, beugen Konflikten vor und sorgen für ein gutes Arbeitsklima.
  3. Geben Sie einen Vertrauensvorschuss
    Machen Sie den ersten Schritt und schenken Sie Vertrauen. Dafür werden Sie mit positiven Erfahrungen, Dankbarkeit und Vertrauen belohnt.

Vielleicht kennen Sie das Sprichwort: „Führungskräfte bekommen langfristig die Mitarbeiter, die Sie verdienen.“ Die Forschung bestätigt das. Investieren Sie deshalb heute in die Mitarbeiter, mit denen Sie morgen zusammenarbeiten wollen. Es lohnt sich.

Über die Autorin:
Eva Schulte-Austum ist Business-Coach, Keynote Speaker und Deutschlands bekannteste Vertrauensexpertin (NDR, ZDF). Die studierte Wirtschaftspsychologin berät Unternehmen zum Thema „Führung“, „Change“ und „New Work“.

Möchten Sie Eva Schulte-Austum als Rednerin für Ihre Veranstatung buchen? Anfragen unter: [email protected]

Ähnlicher Referent
Eva Schulte-Austum

Eva Schulte-Austum

Wirtschaftspsychologin, Vertrauensexpertin, Experte für Führung, Business Coach

Eva Schulte-Austum
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Eva Schulte-Austum – Das Homeoffice-Experiment. Warum es scheitert – und wie es gelingt.

3 October 2020. Veröffentlicht durch Oliver Stoldt

Blogbeitrag von Business-Coach Eva Schulte-Austum:

Die Coronakrise stellt unser Arbeitsleben auf den Kopf. Was tun Sie, wenn tägliche Routinen plötzlich wegfallen? Wenn bewährte Regeln nicht mehr gelten? Und Sie von heute auf morgen im Homeoffice arbeiten – oder Mitarbeiter haben, die dies tun?

Eva Schulte Austum: Wer genau hinsieht, stellt fest, dass wir uns in einer Vertrauenskrise befinden.

Besonders deutlich wird das an dem Vertrauen zwischen Führungskräften und Mitarbeitern. Das ist nichts Neues, wie aktuelle Studien zeigen. Aber es wird zu einem neuen Problem, denn anders als vor der Krise sind Vorgesetzte durch die Arbeit im Homeoffice gezwungen, Kontrolle abzugeben und loszulassen. Und genau das braucht Vertrauen.

In mehr als 350 Interviews mit Wissenschaftlern und Experten habe ich weltweit erforscht, was Vertrauen ist, und wie es auch in Unternehmen gelingen kann. Dabei bin ich auf 3 Merkmale gestoßen, die die Fähigkeit, anderen Menschen zu vertrauen, ausmachen: Kontrolle abgeben, Unsicherheit akzeptieren, positive Erwartungshaltung an das Gegenüber.

Führungskräfte, die diese drei Punkte beherrschen, tun sich erfahrungsgemäß leicht damit, Aufgaben zu delegieren, Verantwortung abzugeben und ein Wir-Gefühl im Team zu fördern. Meine Erfahrung als Führungskräfte-Coach zeigt jedoch: Gerade deutschen Führungskräften fällt Vertrauen in der Praxis schwer.

Symptome der Vertrauenskrise

Wer nicht vertrauen kann, der wird auch jetzt Wege finden, sein Kontrollbedürfnis in die digitale Welt zu übertragen. Nicht ohne Grund haben Kontrollanrufe im Homeoffice, Einsatz von Wirtschafts-Detektiven und computergestützte Überwachungsprogramme derzeit Hochkonjunktur. Wie sich letzteres auf Mitarbeiter auswirkt, zeigte jüngst das Experiment des Journalisten Adam Satariano von der New York Times. Dazu testete er zwei Wochen lang ein Programm, dass alle Aktivitäten an seinem Computer erfasste. Jede Email, jeder Seitenaufruf, sogar die Stillstandzeit der Tastatur wurden protokolliert. Fazit: Auch wenn er sich freiwillig überwachen ließ und seine Daten nicht an den Vorgesetzten weitergegeben wurden: Am Ende der 14 Tage fühlte er sich erschöpft, lustlos und demotiviert. Das lässt erahnen, welche Folgen übermäßige Kontrolle tatsächlich für die Produktivität von Arbeitnehmern hat.

Wir haben ein Führungsproblem

Führung braucht Vertrauen. Und doch: Wer kennt nicht mindestens einen Vorgesetzten, der seinen Mitarbeitern ständig über die Schultern schaut und auch im Urlaub über alles informiert werden will. Dabei mangelt es diesen Menschen selten an Wissen, wie sich Aufgaben abgeben lassen. Schließlich gibt es kaum ein Führungskräfte-Training, das dazu nicht ein paar schlaue Impulse beisteuert. Der Grund, warum Delegieren in der Praxis so häufig scheitert, ist ein anderer: Es mangelt an Vertrauens-Kompetenz.

Viele Führungskräfte hierzulande haben nie gelernt, mit Unsicherheit und Risiken umzugehen, sprich zu vertrauen. Damit befinden sich diese übrigens in bester Gesellschaft. Die Forschung zeigt: Wir Deutschen sind nicht gerade Vertrauens-Weltmeister. Im Vergleich zu Menschen in Schweden, Dänemark und den Niederlanden sind Deutsche vergleichsweise risikoscheu und haben ein großes Kontrollbedürfnis. Da ist es wenig überraschend, dass Führungskräfte versuchen, sich in der Krise durch mehr Kontrolle ein Stück Sicherheit zurückzuholen. Ein Trugschluss mit weitreichenden Folgen.

Die Kosten der Kontrolle

Den Preis, den Führungskräfte und Mitarbeiter für übermäßige Kontrolle zahlen, ist enorm hoch: schwindende Motivation, sinkende Produktivität, steigender Krankenstand, zunehmende Fluktuation, erhöhtes Stresslevel. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Nicht umsonst sagt ein dänisches Sprichwort: „Vertrauen ist gut. Kontrolle ist teurer.“ Denn mit zunehmender Kontrolle explodieren die Kosten. Wer sich schon mal darin versucht hat, der wird wissen: Kontrolle kostet viel Zeit, sehr viel Energie und noch mehr Nerven. Und am Ende bewirkt sie genau das Gegenteil: Denn ohne es zu wollen erziehen Führungskräfte mit ständiger Überwachung ihre Mitarbeiter zu trägen, verantwortungsscheuen und entscheidungsschwachen Menschen.

Die Dividende des Vertrauens

Die gute Nachricht: Vertrauen lässt sich wie ein Muskel trainieren. Mit jedem Mal, bei dem wir Vertrauen verschenken, wächst der Muskel. Vorausgesetzt, wir machen positive Erfahrungen. Im Laufe der Zeit fällt es uns damit immer leichter, Unsicherheit auszuhalten und Kontrolle abzugeben. Die eigene Vertrauensfähigkeit wird damit zur Grundvoraussetzung, damit Delegieren und Führung auf Distanz gelingen können.

3 Tipps, wie Sie Ihren Vertrauensmuskel trainieren:

  1. Trauen Sie anderen etwas zu
    Menschen wachsen über sich selbst hinaus, wenn man Ihnen Vertrauen schenkt.
  2. Klären Sie frühzeitig Erwartungen
    So vermeiden Sie Missverständnisse, beugen Konflikten vor und sorgen für ein gutes Arbeitsklima.
  3. Geben Sie einen Vertrauensvorschuss
    Machen Sie den ersten Schritt und schenken Sie Vertrauen. Dafür werden Sie mit positiven Erfahrungen, Dankbarkeit und Vertrauen belohnt.

Vielleicht kennen Sie das Sprichwort: „Führungskräfte bekommen langfristig die Mitarbeiter, die Sie verdienen.“ Die Forschung bestätigt das. Investieren Sie deshalb heute in die Mitarbeiter, mit denen Sie morgen zusammenarbeiten wollen. Es lohnt sich.

Über die Autorin:
Eva Schulte-Austum ist Business-Coach, Keynote Speaker und Deutschlands bekannteste Vertrauensexpertin (NDR, ZDF). Die studierte Wirtschaftspsychologin berät Unternehmen zum Thema „Führung“, „Change“ und „New Work“.

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Tijen Onaran – Die Unternehmerin der Zukunft
31 Mar 2020

Tijen Onaran – Die Unternehmerin der Zukunft

„Mach das Unbekannte zu Deiner Komfortzone!“ Tijen Onaran kennt keine Angst. Nur wer sich aus der bequemen „hier geht es mir doch gut“-Zone heraus bewegt, wird auch draußen etwas bewegen. Und welche Unternehmerin will das nicht?Tijen Onaran ist die Gründerin von Global Digital Women, einem internationalen Unternehmen „von Gestalter*innen der Digitalbranche.Ziel ist die Vernetzung, Sichtbarkeit und Stärkung von inspirierenden digitalen Köpfen unserer Zeit.“ So lesen wir auf der in den Farben weiss, pink und schwarz gehaltenen Website. Im Team sitzen neben natürlich vielen Frauen auch eine Hand voll Männer und zwei Hunde. Paul und Leo. Ist das wichtig? Ja, denn es zeit Tijen Onarans Bodenständigkeit.Zweifellos gehört Tijen Onaran zu den Durchstarterinnen. Zu denen, die schon ganz früh klar hatten, dass sie etwas bewegen wollen. Einer ihrer Leitsätze lautet: „Keine Mittagspause ohne Begleitung.“ Damit sind wir schon bei einem ihrer Hauptanliegen angekommen: das Netzwerken, von dem es aus ihrer Sicht gar nicht genug geben kann.Weil Tijen Onaran beobachtet hat, dass insbesondere Frauen genau diesen wichtigen Aspekt des Unternehmertums häufig vernachlässigen, erteilt sie darin Nachhilfe. Auch wem der Smalltalk und die Idee des sich selbst Vermarktens nicht so schmeckt, muss in den sauren Apfel beißen. Die gute Nachricht: irgendwann wird der Apfel süßer. Eben. Raus aus der Komfortzone, rein ins kalte Wasser.Wer immer noch denkt, dass es bei Netzwerkveranstaltungen um das fleißige Sammeln von Visitenkarten geht, hat noch nichts von Tijen Onaran gehört oder gelesen. In ihrem letzten Buch „Die Netzwerkbibel: Zehn Gebote für erfolgreiches Networking“ erklärt sie, wie es heute im Zeitalter der Digitalisierung laufen sollte. Weil die gute alte Visitenkarte nur zu gern sonst wohin gelegt und bei Bedarf nicht mehr wiedergefunden wird, rät Tijen Onaran in zu einer weitaus besseren Methode: „Nimm dein Handy mit auf Veranstaltungen und füge die Menschen, die du kennenlernst, auf einer digitalen Plattform hinzu.“ Damit meint sie Xing, LinkedIn oder Twitter und findet, dass das ein viel nachhaltigeres Netzwerken ist: „So kann man sehen, womit die andere Person sich beschäftigt, und auch selbst zeigen, was man so macht.“Tijen Onaran rät dazu, sich mit den Kontakten in den sozialen Netzwerken zu befassen und nicht nur an eine möglichst hohe Anzahl von Followern zu denken.Das sei wenig nützlich. Dabei könnten die digitalen Plattformen ideal als Informationswerkzeug genutzt werden, zum Beispiel, um sich vor einer Netzwerkveranstaltung über die andere Person zu informieren und gemeinsame Interessen schon vor dem persönlichen Treffen zu kennen.Wer nicht genau weiß, was er eigentlich auf einer Netzwerkveranstaltung will, braucht sie aus Tijen Onarans Sicht gar nicht erst zu besuchen. Es sollte einem klar sein, was man gerade sucht, welchen Tipp man braucht, welche Kontakte einem für den nächsten unternehmerischen Schritt helfen können. Mit einem konkreten Ziel vor Augen fällt es viel leichter, sich aus der Komfortzone zu bewegen. Noch ein weiser Tipp der „Unternehmerin der Zukunft“: „Gehen Sie allein auf Netzwerkveranstaltungen.“ So ist man gezwungen, mit anderen in Kontakt zu kommen.Wer noch einen persönlichen Schubs von Tijen Onaran braucht, um aus der Komfortzone auszubrechen, besucht ihre garantiert begeisternden Vorträge zu den Themen Influencer Marketing, Karriere und Profiling, Markenbildung, Motivation und Erfolg oder Rhetorik und Kommunikation.Wir freuen uns auf Ihre Anfragen unter [email protected] 

René Adler, Ex-Profi-Torwart: Vor allem überwiegt heute Dankbarkeit.
11 Jun 2020

René Adler, Ex-Profi-Torwart: Vor allem überwiegt heute Dankbarkeit.

René Adler – Die Dankbarkeit überwiegt.Wer hätte das gedacht? Ängste und Zweifel waren René Adlers größte Antreiber. „Aber sie haben mich auch daran gehindert, alles aus meinem Talent rauszuholen. Meine Erwartung war höher“, sagt der Ex-Profi-Torwart René Adler heute. Nachdem René Adler, der einmal kurz davor stand, WM-Torwart zu werden, seine Torwarthandschuhe ein für alle Mal an den berühmten Nagel gehängt hat, spricht er offen über seine damaligen Selbstzweifel und mentalen Blockaden. Das macht er auf eine ermunternde Arte, denn schließlich gehörten diese Eigenschaften ja zu einem selbst dazu.René Adler ist es heute ein Anliegen, dass andere früher als er selbst ihre wahren Bedürfnisse erkennen. Auf die Frage, was er heute anders machen würde, antwortete er in einem Interview mit dem Stern: „Ich würde frühzeitig ein eigenes Team mit Fachleuten um mich bilden. Ich hätte in mancher Situation ein Korrektiv gebraucht, jemanden, der mir hilft, meine wahren Bedürfnisse zu erkennen. Ich hatte während meiner Zeit in Leverkusen mit meinem Torwarttrainer Rüdiger Vollborn einen Freund und Mentor, der diese Rolle übernommen hat und mich kannte wie kein anderer. Ich habe es verpasst, dieses Team um mich zu bauen, welches mich vereinsunabhängig durch meine Karriere begleitet und mir hilft, meine Schwankungen auszugleichen.“René Adler – Höhen und Tiefen.Im Laufe seiner Karriere musste René Adler zahlreiche bittere Rückschläge hinnehmen, auf sportlicher, mentaler und physischer Ebene. Er erzählt: „Insgesamt hatte ich immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen, elf dürften es gewesen sein. Los ging es mit dem Bruch des Schienbeinkopfes, da war ich 14. Beim Übergang zum Erwachsenenbereich gingen die Probleme dann richtig los.“ Im Jahr 2004 riss ihm das Halteband zwischen Schien- und Wadenbein. Seitdem lebt er mit einer Schraube an dieser Stelle. 2005 folgte der Trümmerbruch in der Nase bei der U-20-WM, 2006 Rippenfraktur mit anschließender Atemnot und starken Schmerzen. Zuweilen nahm er Schmerztabletten und ließ sich spritzen, damit er die Spiele absolvieren konnte. Obwohl er weiter machte, hatte er Probleme, die zahlreichen Rückschläge mental zu verarbeiten. René Adler sagt: „Ich habe meinen Selbstwert stark über meine Leistung bezogen. Spielte ich gut, fühlte ich mich gut. Eine tiefe Überzeugung zu entwickeln – ‚Ich schaffe das, auch wenn Rückschläge kommen‘ –, das war für mich brutale Arbeit. Ich habe das Zutrauen in die eigene Stärke selten in mir gefühlt. Ich hatte die höchsten Ziele, doch zwischen meinem Anspruch und meinem inneren Empfinden bestand oftmals eine hohe Diskrepanz. Das immer wieder zu vereinen hat enorme Kraft gekostet.“Geholfen hat ihm Mentaltraining, bei dem er sich und seine Bedürfnisse besser kennenlernte und mit dem autogenen Training ein Werkzeug an die Hand bekam, sich selbst zu beruhigen und auch in stressigen Situationen und danach gelassener zu werden.Der „Stern“ fragte René Adler in dem Interview auch, wie es ihm gehe, wenn er Manuel Neuer heute sähe, ob er sich selbst in ihm sähe, nach dem Motto: So hätte es auch laufen können? Nach langem Überlegen antwortete René Adler: „Ich glaube, dass Manu für das Business mit seiner natürlichen Leichtigkeit, die ihn auszeichnet, klar im Plus war, weniger vom Talent in Sachen Torwartspiel. Du musst lernen, mit deiner mentalen Energie zu haushalten, gerade wenn du immer so im Fokus stehst.“René Adler ist heute 35 Jahre alt. 2018 beendete er seine Karriere als Profi Torwart. In seinen Vorträgen spricht er zum Beispiel darüber, wie man aus herben Rückschlägen lernen kann, um stärker denn je aus ihnen hervorzugehen. Ebenso erklärt er, warum Talent allein nicht reicht, sondern die richtige Einstellung zum Erfolg führt. Und natürlich hat er einiges zu dem Thema erfolgreiche Teams zu sagen. Freuen Sie sich auf einen reflektierten René Adler. Heute sagt er, dass er trotz aller Rückschläge in seinem jungen Leben vor allem eines ist: dankbar.Buchen Sie René Adler für Ihre nächste Veranstaltung als Redner. Rufen Sie uns an oder schreiben an [email protected] – wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Nena Schink – die «5-Referenten24-Fragen»
8 Jan 2020

Nena Schink – die «5-Referenten24-Fragen»

Nena Schink, geboren 1992, ist Wirtschaftsjournalistin und für die Illustrierte Bunte als Society-Reporterin unterwegs. Aus ihrer Kolumne »Nenas Welt« für Orange by Handelsblatt, entstand die Buchidee für »UNFOLLOW«. Privat setzt sie sich für Female Empowerment ein und moderierte für die Handelsblatt Media Group das Format »Deutschlands Businessfrauen«.InterviewWas sind die Kernthemen Ihrer Vorträge?Nena Schink: Bei meinen Vorträgen geht es um die Gefahren des sozialen Netzwerks Instagram. Die App ist schon längst kein neues Phänomen mehr, sondern mit 1 Mrd. Nutzern eines der wichtigsten Netzwerke der Welt. Ich richte den Scheinwerfer direkt auf die ungefilterte Wahrheit des virtuellen Wahnsinns. Wer der Plattform bisher fernblieb kann viel über die Mechanismen – und Masochismen lernen. Und wer bereits auf Instagram aktiv ist, oder in Influencer Marketing investiert, dürfte nach meinem Vortrag ernsthaft daran zweifeln, ob die Selbstdarstellung vermeintlicher Influencerinnen wirklich so viel Aufmerksamkeit und Geld verdient. Mein zweites Kernthema ist Employer Branding. Denn 71 Prozent der Instagram Nutzer weltweit sind jünger als 35 Jahre. Ihr Nutzungsverhalten auf Instagram offenbart wie die Generation Y und die Generation Z tickt.Welches Publikum bzw. welche Branche erreichen Sie mit Ihrer Rede?Nena Schink: Jeden der Instagram nutzt oder mit der Plattform aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit in Berührung kommt. Vor allem erreiche ich jene Menschen, die in Influencer Marketing investieren und sich fragen, ob es der richtige Weg ist. Das Marktvolumne für Influencer-Marketing in der DACH-Region wird sich im Jahr 2020 auf 990 Millionen Euro belaufen. Meine Meinung in vielen Fällen: Spar dir dein Geld. Arbeite nicht mit Influencern zusammen. Zusätzlich ist mein Vortrag an all diejenigen gerichtet, welche den Geltungsdrang der Generation Y und Generation Z besser verstehen möchten.Warum sind Sie ein Referenten24? Woher nehmen Sie Ihre Erkenntnisse?Nena Schink: Für mein Buch „Unfollow – wie Instagram unser Leben zerstört“ beleuchtete ich die Mechanismen von Instagram und tauchte ein in die Welt der Influencer. In meiner Funktion als Society Reporterin für die Illustrierte Bunte traf ich sie bei Events und Interview Terminen. Meine Bilanz: Enttäuschend. Als selbstbezogen und oberflächlich, habe ich die meisten von ihnen erlebt. Auf der anderen Seite traf ich in meiner Funktion als Wirtschaftsjournalistin für das Handelsblatt zahlreiche Unternehmer die ihr Geld in Instagram versenkten.Was bringt die Zukunft? Spielt die "Zeit" in Ihrem Metier eine Rolle? Wandel oder Stetigkeit?Nena Schink: Zeit ist mittelfristig wichtig, weil Social Media extrem schnelllebig ist und Instagram in Zukunft von einer anderen Plattform abgelöst werden könnte. Warum also knappe Budgets in den Aufbau einer temporären Instagram Community investieren? Der andere Aspekt der Zeit ist die Tatsache, dass die Aufmerksamkeit der Menschen aufgrund der Informationspluralität abnimmt. Somit besteht mehr Wettbewerb um weniger verfügbare Zeit. Für ein Unternehmen stellt sich die Frage: „Wie erhasche ich langfristige die Aufmerksamkeit meiner Konsumenten und zukünftigen Mitarbeiter?“Was ist Ihr Lebensmotto? Was möchten Sie Ihren Zuhörern mit auf den Weg geben?Nena Schink: Das gilt für Privatpersonen und Unternehmen gleichermaßen. Anstatt anderen Menschen zu folgen, oder das Marketingbudget in Influencer zu investieren sollte man lieber selbst zum Influencer werden. "„Hör auf ein Follower zu sein. Werde zum Influencer deines eigenen Lebens.“"

Hyeonseo Lee- die „schwarze Magnolie“, der die Flucht aus Nordkorea gelang
24 Oct 2017

Hyeonseo Lee- die „schwarze Magnolie“, der die Flucht aus Nordkorea gelang

Wenn sie die große Bühne betritt, wirkt sie zuerst zart und ein wenig zerbrechlich mit ihrer kleinen Gestalt und den feinen Gesichtszügen. Doch dann beginnt sie zu sprechen und es wird klar: diese Frau ist stark. Hyeonseo Lee ist im Teenageralter aus Nordkorea geflohen. Heute kämpft sie für eine bessere Welt.Von Gehirnwäsche und Sklaven der modernen Zeit„Die Lage in Nordkorea verschlimmert sich“, ist sie sich sicher. Zwar müssten nicht mehr Hunderttausende Menschen unter einer Hungersnot wie in den Neunzigern leiden, doch das Leben insgesamt würde schwieriger. Der junge Diktator Kim Jong-Un agiere noch härter als sein Vater. „Seit 73 Jahren leben die Nordkoreaner nun in einer Diktatur, erfahren Gehirnwäsche, wissen nicht, was in der Welt passiert. Wenn man ihnen vom Leben, der Freiheit außerhalb Nordkoreas erzählt, halten sie einen für verrückt. Sie sind die Sklaven der modernen Zeit“, sagte sie in einem Interview mit dem Bonner General Anzeiger. Nordkorea ist heute diplomatisch weitgehend isoliert. Der „Oberste Führer“ des Landes, Kim Jong Un, provoziert mit Atomtests und Aussagen, die die Welt erschauern lassen. Innenpolitisch gilt das Land als eines der restriktivsten Systeme der Welt.Derzeit hat die Uno Strafmaßnahmen gegen das abgeschottete Nordkorea weiter verschärft. Die jüngsten Uno-Strafmaßnahmen träfen Nordkorea offenbar hart, schreibt der Spiegel, vor allem der Rohstoffhandel mit China sei stark betroffen. Die Einfuhr von Benzin aus dem Nachbarland sei fast vollständig zum Erliegen gekommen. Man kann sich vorstellen, wie die Menschen Nordkoreas unter den aktuellen Bedingungen leben.Hungersnot, Flucht und der Auftrag, Menschen zu helfenHyeonseo Lee weiß, wie es in Nordkorea zugeht. In ihren Vorträgen berichtet sie von unvorstellbaren Zuständen, die sie als Kind miterleben musste. Unter anderem überlebte sie die große Hungersnot in den Jahren 1993 und 1998, in der rund drei Millionen Menschen starben.Um wenigstens einmal den Fesseln des Kim-Regimes zu entkommen und kurz die Freiheit zu spüren, schlich sich Hyeonseo Lee als Teenager heimlich über die Grenze nach China – doch dann war ihr der Heimweg versperrt. Elf Jahre lang schlug sie sich zuerst in China als Illegale durch und kam dann bei entfernten Verwandten unter.Aus Angst vor Konsequenzen teilte sie zuerst wenig Details über ihre Flucht. Ständig habe sie in der Angst gelebt, als illegale Einwanderin aufgedeckt zu werden. Das Schlimmste wäre die Abschiebung zurück nach Nordkorea gewesen.Hyeonseo Lees TED Talk: 13 Millionen FollowerHyeonseo Lee macht auch in ihren Vorträgen immer wieder darauf aufmerksam, wie viele Flüchtlinge aus Nordkorea noch immer, hauptsächlich vom Nachbarland China, wieder ausgeliefert würden und die eiserne Strafe von Kim Jong Un erleiden müssten.Über dreizehn Millionen Menschen folgen Hyeonseo Lees TED Talk, in dem sie über ihr Leben in Nordkorea spricht, ihre Flucht nach China und ihren Kampf, auch ihre Familie in Freiheit zu bringen. Vor einem Sondergremium des UN-Sicherheitsrats hat Hyeonseo Lee offen über die Situation der Menschenrechte in Nordkorea gesprochen und die Problematik mit bedeutenden Persönlichkeiten wie der amerikanischen UN-Botschafterin Samantha Powers diskutiert.Vor Kurzem schloss sie ihr Grundstudium in Englisch und Chinesisch an der Fremdsprachenuniversität Hankuk in Seoul ab und war Young Leader am Center for Strategic and International Studies in Washington D.C.Der Traum: arbeiten für die UNIhr Traum wäre es, einmal für die UN oder eine Nichtregierungsorganisation zu arbeiten und sich für die Rechte der Nordkoreaner und politischen Flüchtlinge stark zu machen. Sie ist auf einem guten Weg. Schon heute bewegt sie Menschen, die ihren Vorträgen über Politik, Globalisierung, Cross Culture und Leadership beiwohnen. Hyeonseo Lee berührt, rüttelt auf und verbindet Kulturen und Menschen. Das muss ihr erst einmal jemand nach machen.Möchten Sie Hyeonseo Lee buchen? Anfragen telefonisch oder unter: [email protected]

Neil Harbisson: Ein Cyborg mitten im Leben
4 Sep 2018

Neil Harbisson: Ein Cyborg mitten im Leben

Weil ich mich wenig mit Zukunftstechnologien beschäftige, musste ich erst einmal nachschlagen, was ein Cyborg eigentlich ist. Und ich lerne:Cyborgs sind Mischwesen, halb Mensch, halb Maschine. Das klingt für mich reichlich befremdlich. Ein Arnold Schwarzenegger, ein Terminator, der ganz real durch unsere Welt marschiert?Neil Harbisson sieht erst einmal ganz und gar nicht aus wie eine Maschine. Anfangs könnte man meinen, die Antenne, die aus seinem Kopf zwischen den blond gefärbten Haaren hervorragt, wäre ein Gag. Tatsächlich berichtet er, dass insbesondere betrunkene Frauengruppen zu fortgeschrittener Stunde gerne an seinem Implantat zögen. Ob das weh täte, wird er gefragt. „Nein“, antwortet er. Es sei nur extrem lästig.Seine Antenne ist sein OrganEr empfindet seine Antenne im Kopf nicht als von außen aufgestülpte Maschine, sondern als ein Organ. „Für mich ist es nicht etwas, das ich trage, sondern ein neues Sinnesorgan.“ In diesem Fall ist das eben eine Antenne, die es ihm ermöglicht, Farben wahrzunehmen.Neil Harbisson nimmt Farben als Töne wahr. Weil er laut eigener Aussage ein wirklich schlechter Sänger ist, kann er nur beschreiben, wie sich Farben für ihn anhören: Rot wäre das tiefste, danach kämen Orange, Gelb, Grün, Türkis, Blau und zum Schluss Violett. Wie bei einer einfachen Tonleiter von F bis F.Das muss man sich so vorstellen: die Antenne nimmt Lichtwellen auf und sendet diese in seinen Kopf. Er erläutert: „Jede Farbe löst dann verschiedene Vibrationen aus. Ich kann die Farben also im Schädelknochen spüren. Von Infrarot bis Ultraviolett.“Verbunden mit der Internationalen RaumstationHarbisson berichtet, dass er noch ein weiteres Implantat mit einer Internetverbindung implantiert hätte. Darüber kann er Farben empfangen, die ihm Menschen zuschicken. Wie geht das, frage ich mich, und er nennt als Beispiel die Übertragung per Mobiltelefon. Neil Harbisson kann sich sogar mit der Internationalen Raumstation verbinden und die Farben des Weltraums fühlen.Tatsächlich tragen bereits Hunderttausende Implantate am Schädel, um körperliche Defizite wie Hör- und Sehschwächen auszugleichen. Auch die Symptome der Parkinson-Krankheit sollen durch Implantate eingedämmt werden können. Forscher haben bereits künstliche Augen, intelligente Prothesen und Chips, die das Gehirn ans Internet anschließen sollen entwickelt.Künstler im eigenen KörperNeil Harbisson sieht sich selbst als einen Künstler, der in seinem eigenen Körper Kunst schafft. Er sagt, dass er sich die Antenne nicht hat implantieren lassen, weil ihn seine angeborene Farbenblindheit beeinträchtigt hätte. Er war vielmehr neugierig, wollte mehr Sinneswahrnehmungen haben.Ein wenig verrückt klingt das schon. Genau darum ist es lohnenswert, Neil Harbisson persönlich kennen zu lernen. Weil er sich nicht vom Mainstream beeindrucken lässt; weil er seine eigene Sicht auf die Dinge hat und weil er Sinneswahrnehmungen spürt, von denen wir Nicht-Cyborgs keinen blassen Schimmer haben können.Neil Harbisson bringt frischen Wind in alte Denkmuster. Weil er sich mit seinem gewählten Lebensstil schon längst von bestimmten Regeln verabschiedet hat.Er spricht über (seinen) Lebensstil, Künstliche Intelligenz, Innovation, Musik und Kunst. Erleben Sie ihn live. Es lohnt sich!Email: [email protected]

Markus Blum – mit Frau und seinen Kindern durch die Wildnis Kanadas und Australien
9 Jul 2019

Markus Blum – mit Frau und seinen Kindern durch die Wildnis Kanadas und Australien

Untypisch mit Familie, trennte sich Markus Blum von einem Tag auf den anderen von seinem „sicheren“ Umfeld, als Sales assistent und Schneesportlehrer und es folgten eindrückliche Reisen: mit Pferden durch die Wildnis Kanadas, eine Überwinterung als Selbstversorger abseits jeglicher Zivilisation oder mit Kamelen und eigens dafür gebautem Planwagen durch das Outback von Australien.Komfortzone verlassenAll das tönt sehr romantisch, doch um überhaupt dahin zu gelangen, mussten sie den Mut zum Tun aufbringen, die Komfortzone verlassen, Verzicht und immer wieder viele Rückschläge in Kauf nehmen.Anfänglich wird man oft nicht ernst genommen, das Umfeld will einem in das „normale“ Leben zurückführen.Doch was ist das normale Leben? Was bedeutet Sicherer Weg? Diese Definition ist für jeden anders und für Markus und Sabrina Blum sind es Situationen und Orte, welche für viele als gefährlich und unsicher betitelt werden. Doch unsicher fühlt sich ein Weg an, wenn er nicht der ist, den wir gehen möchten. Sie folgten ihren Zielen, ihrem Instinkt, immer mit grosser Passion. Beeindrucken sind ihre Herangehensweisen an neue Situationen und Ziele. Würden sie sich dabei an die Ratschläge vieler Menschen halten, wären sie erst gar nie zu ihren Abenteuern aufgebrochen. „Das ist nicht möglich, das geht nicht!“ Vor Ihren Reisen zu Pferd und per Kamel hatten die beiden z.B. keine Ahnung im Umgang mit den Tieren. Die Kamele mit denen sie in Australien unterwegs waren, holten sie sich aus der Wüste, sie waren anfänglich komplett wild. Diese mussten von ihnen zuerst noch gezähmt und trainiert werden. Was sie bei ihren Reisen und dem erreichen ihrer Ziele so erfolgreich macht, ist, dass sie an sich und ihre Fähigkeiten glauben, als Team zusammenschmelzen und hart dafür Arbeiten, um scheinbar unmögliches, möglich zu machen.Markus Blum hat mit seinen Geschichten vieles zu erzählen und er berührt und inspiriert MenschenEigentlich hielten sie ihre Reisen für nichts aussergewöhnliches, doch das Interesse der Medien, dem Schweizer Fernsehen und tausende begeisterte Zuhörer an Vorträgen, bestätigten Markus Blum, dass er mit seinen Geschichten vieles zu erzählen hat und Menschen berührt und Inspiriert. Mit seinen Vorträgen „Kanada – Leben in der Wildnis“ und „Australien – mit Kamelen durchs Outback“ will er Mut machen, an Träume zu glauben und Dinge anzupacken. Er zeigt damit klar auf, wie wichtig es ist, seine Komfortzone zu verlassen, um sich nicht ein ganzes Leben im Kreis zu drehen, dass kein vorgegebener Weg auch Freiheit bedeuten kann, wie wichtig Teamlife und Flexibilität ist, um seine Träume und Visionen leben zu können. Nicht alles auf dem Weg zum Ziel verläuft nach Plan, aber alles was wir tun, muss mit Passion geschehen.„Live your life to the fullest every day!“Lassen Sie sich inspirieren und Motivieren! Erleben sie Markus Blum selbst. Ihn zu treffen und zu erleben ist eine beeindruckende und inspirierende Erfahrung. Anfragen senden Sie an [email protected]

Online-Vorträge in der Eventbranche
25 Mar 2021

Online-Vorträge in der Eventbranche

Online-Vorträge bieten mehr, als nur eine Alternative zu bisherigen Veranstaltungsformaten. Online-Vorträge für die Veranstaltungsbranche – Digitale Vortragsformate werden mehr.Virtuelle Veranstaltungen erleben aktuell einen immensen Zuwachs. Wer aufgrund einer abgesagten Veranstaltung sein Publikum dennoch erreichen und seine Message kommunizieren will, nutzt die technologischen Möglichkeiten unserer Zeit!Denn digitale Veranstaltungen sind mehr als nur ein Notnagel. In Zukunft werden Online-Vorträge noch stärker das Bild der Veranstaltungsbranche prägen. Worin die Vorteile der zahlreichen Formate liegen und welche Hürden für die Umsetzung genommen werden müssen, das zeigen wir Ihnen.Was sind Online-Vorträge?Ein Online-Vortrag ist ein Teil einer virtuellen Veranstaltung oder eines Events. Speaker nehmen über das Internet, zum Beispiel an einer Konferenz, teil und werden auf diesem Weg den Zuhörern zugeschaltet. Natürlich gleicht ein Online-Vortrag nicht einem herkömmlichen Referenten-Vortrag. Dennoch gibt es Vorteile und der Know-How-Transfer wird gewährleistet.Vorteile digitaler Vorträge.• Einsparung von Ressourcen: Wer auf das analoge Event verzichtet, spart an anderen Ecken. Druckkosten für Unterlagen und deren Entsorgung müssen nicht berücksichtigt werden, da Dokumente digital verfügbar sind. Anreise-, Übernachtungs- und Cateringkosten fallen auch nicht an. Tagungsräume müssen auch nicht gebucht werden und vor allem sparen Sie Zeit!• Steigende Reichweite: Mit einem Event erreichen Sie viel mehr Menschen zur gleichen Zeit. Zudem sind Online-Vorträge regelrechte Lead-Magnete. Dadurch kann die Reichweite noch einmal gesteigert werden.• Messbarkeit des Erfolgs: Durch das digital Format wissen Sie genau, wo sie mit Ihrer Veranstaltung stehen. Mit den erhobenen Daten können Sie den Return on Investment (ROI) berechnen und nachweisen. Wie viele Personen haben teilgenommen? Welcher Referent ist besonders gut angekommen? Die Antworten erhalten Sie dank der digitalen Anmeldungen.• Statement für die Zukunft: Mit dem Umstieg auf Online-Vorträge setzen Sie ein Zeichen für Offenheit gegenüber innovativen Veranstaltungsformaten und nachhaltiger Eventplanung. Damit erreichen Sie in erster Linie auch junge Mitarbeiter, Zuhörer oder Interessenten, die neue Dinge entdecken wollen.Nachteile von Online-Vorträgen.• Events nicht für alle Sinne: Während ein reales Event alle Sinne anspricht – Hören, Riechen, Schmecken, Sehen und Fühlen – werden bei einem Online-Vortrag nur zwei Sinne bedient. Sehen und Hören sind die einzigen zwei Sinne die angesprochen werden.• Sinkende Aufmerksamkeit und Müdigkeit: Online-Events wirken manchmal ermüdend und „sind nicht das Gleiche“. Doch mit dem passenden Referenten überwinden Sie diese Hürde und bannen Ihre Zuhörer am Bildschirm.• Technik, die (noch) nicht alles kann: Trotz der enormen Fortschritte in der Entwicklung, ist die Technik (noch) nicht im Stande alle Aspekte einer realen Begegnung zu 100 Prozent nachzustellen.Die Zukunft der Veranstaltungen wird digital und hybrid.Online-Vorträge sind mehr als nur eine Alternative zu bisherigen Veranstaltungsformaten. Sie sind ein Schritt in die richtige Richtung – ein Schritt in die Zukunft! Flexibilität, Ressourcenschonung, Erreichbarkeit der Zielgruppen, technische Vielfalt und Messbarkeit sind einige Aspekte, die für Ihren kommenden Online-Vortrag sprechen.Entdecken Sie weitere Informationen rund um das Thema Online-Vorträge! Buchen Sie die besten Redner für Online-Vorträge bei der Redneragentur Referenten24. Schreiben Sie uns an [email protected]

Olympiasiegerin Kristina Vogel – Lernen, Tränen zuzulassen
5 Feb 2019

Olympiasiegerin Kristina Vogel – Lernen, Tränen zuzulassen

Kristina Vogel weint nicht gern. Schon gar nicht über sich selbst. In ihrem ersten Interview nach dem Unfall, der ihr Leben für immer verändert hat, wirkt sie fröhlich und aufgeräumt. Im Juli brach sie sich während des Trainings bei einem Zusammenstoß mit einem anderen Fahrer den siebten Brustwirbel. Dabei wurde das Rückenmark gequetscht. Seitdem sitzt sie im Rollstuhl und wird nie wieder gehen können.Kristina Vogel lacht trotzdem, sagt, dass es doch viel schlimmer hätte kommen können. Man glaubt ihr das. Sie ist keine, die leere Worthülsen nachplappert. Das Wort „Geduld“, so sagt sie, könne sie im Moment nicht mehr hören.Als Profisportlerin mit Leib und Seele war aufgeben für Kristina Vogel nie eine OptionAuf ihrer Website liest man eine schier endlose Liste an Erfolgen. So ist sie zweifache Olympiasiegerin und mit elf Weltmeistertiteln in der Elite eine der bis dato erfolgreichsten Bahnradsportlerinnen.Für Außenstehende mag ihre Positivität kaum nachvollziehbar sein. Das Schicksal der jungen Frau macht sprachlos, fassungslos, schockiert sogar. Sie sagt dazu schlicht: „Was soll ich mich selbst bemitleiden? Es ist, wie es ist.“ Sie will nicht, dass ihre Lähmung im Vordergrund steht, auch wenn sich ihr Leben komplett gewandelt hat. Sie will leben, sie will weiter machen, sie will fröhlich sein, und das zieht sie durch. „Es ist immer noch mein Leben“, sagt sie und fügt hinzu, dass sie Dankbarkeit empfindet. Denn tatsächlich hätte sie sterben können.Als Spitzensportlerin weiß sie, wie sie sich selbst motivieren kann. Schon vor einigen Jahren hatte sie einen Verkehrsunfall, von dem sie sich erholen musste. Heute sieht sie auch das als Geschenk, eine Art Vorbereitung auf das, was dann kam.Doch sie wäre nicht Kristina Vogel, wenn sie sich nicht längst neue Ziele gesetzt hätte. „Ich kann ja auch noch woanders eine Goldmedaille gewinnen, wer weiß“, sagt sie etwas schelmisch. Wenn man ihr in die Augen schaut, liegt das absolut im Bereich des Möglichen.Sie gibt offen zu, dass dieser „Kampf zurück ins Leben“ härter war als alles, was sie bisher erlebt hat. Doch ihre unverwüstliche Willenskraft gepaart mit ihrer optimistischen Sicht auf die Welt gibt ihr die Kraft, nicht zu hadern, sondern nach vorne zu schauen. Ob das jeder lernen kann? Kristina Vogel glaubt, dass das geht.Kristina Vogel möchte Vorbild sein, Mut machen und Lust auf das Leben verbreitenSie möchte Zuversicht spenden und andere Teil haben lassen an ihrer inneren Stärke und ihren Erfahrungen. Kristina Vogels Botschaft: das Leben ist trotz aller Widrigkeiten lebenswert. Es kommt nur darauf an, wie man die Dinge sieht und was man aus einer neuen Situation macht. Als Spitzensportlerin weiß sie, wie Mental Training funktioniert. Sie ist der lebendige Beweis.Senden Sie uns Ihre Anfrage für Kristina Vogel an [email protected]ferenten24.com

Felix Plötz – die «5-Referenten24-Fragen»
25 May 2018

Felix Plötz – die «5-Referenten24-Fragen»

Der erfolgreiche Gründer und Unternehmer Felix Plötz ist Querdenker und Anstifter. Kreativität, Mut und der „einfach mal machen“-Spirit von Startups gehören für ihn auch in etablierte Unternehmen. Seine Vorträge stiften an, ganz neue Wege zu denken und diese dann auch zu gehen.InterviewWas sind die Kernthemen Ihrer Vorträge?Felix Plötz: Digitalisierung, Mitarbeitermotivation, Startup-Spirit, Innovation, Mitarbeiter als proaktive Unternehmer im UnternehmenWelches Publikum bzw. welche Branche erreichen Sie mit Ihrer Rede?Felix Plötz: Meine Vorträge Kreativität, Mut und den „einfach mal machen“-Spirit von Startups zurück in große Unternehmen und die etablierte Wirtschaft. Branchenunabhängig und von ganz klein (z.B. Führungskräftetagungen mit 50 Teilnehmern) bis ganz groß (z.B. Meisterfeier der Handwerkskammer Stuttgart mit 2.500 Zuschauern).Warum sind Sie ein Referenten24? Woher nehmen Sie Ihre Erkenntnisse?Felix Plötz: Ich habe bereits mehrere Unternehmen gegründet und erfolgreich verkauft. Zuletzt den Social Influencer Verlag „Plötz & Betzholz", dessen digitales Geschäftsmodell mit der Wildcard der Frankfurter Buchmesse ausgezeichnet wurde. 10 Monate nach Gründung wurde „Plötz & Betzholz“ von der Ullstein Verlagsgruppe übernommen. Mein aktuelles Buch „Das 4-Stunden-Startup“ steht seit über 21 Monaten auf den Bestsellerlisten und gehört bereits jetzt zu den meistverkauften Wirtschaftsbüchern Deutschlands. Es ist u.a. „SPIEGEL-Bestseller Wirtschaft“, „Manager Magazin-Bestseller“ und „Handelsblatt-Bestseller“.Was bringt die Zukunft? Spielt die 'Zeit' in ihrem Metier eine Rolle?Felix Plötz: Wir leben in einer Zeit des sich beschleunigenden Wandels. Jeder redet über Digitalisierung. Trotzdem nur wenige haben verstanden, dass existenzieller Handlungsbedarf besteht. Und was konkret zu tun ist, das scheint erst recht ein Buch mit sieben Siegeln zu sein. Meine Vorträge zeigen, dass Startup-Spirit keine Raketenwissenschaft ist, sondern realistisch umsetzbar. Für jedes Unternehmen. Was es jedoch braucht, ist der Mut sich selbst zu hinterfragen – seine Geschäftsmodelle, seine Denkweise und auch seine innere Haltung.Was ist ihr Lebensmotto? Was möchten Sie Ihren Zuhörern mit auf den Weg geben?Felix Plötz: Mut steht am Anfang, Glück am Ende - Demokrit

Jakob Lipp: Der Change-Experte
23 Feb 2021

Jakob Lipp: Der Change-Experte

Mindset-Management und der Mut zum Wandel mit Jakob Lipp. Wie wichtig ist das richtige Mindset?Geduckt oder aufrecht – Ihr Mindset ist Ihre innere Haltung und Sie bestimmen, wie Sie durch´s Leben gehen! Ihre Einstellung ist essentiell für Ihren beruflichen Erfolg. Business ohne eine klare Grundhaltung klappt nicht: Sie steht über Ihren Fähigkeiten und Kompetenzen.Der Weg ist die Lösung.Optimieren Sie die Kreativität, interne Teamstrukturen und die Kommunikation in Ihrem Business. Jakob Lipp: Keynote Speaker und Experte für nonverbale Kommunikation & Mindset-Coach zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Denk- und Handlungsweisen weiterentwickeln.Jakob Lipp: Eine Geschichte von Freigeistern und Mutmachern – CHANGE.Mit dem Wandel kommt die Veränderung, entscheidend ist es mutig zu sein! Kaum ein Megatrend hat unser Leben stärker beeinflusst, als die Digitalisierung. Jetzt braucht es das Digital Mindset!Die digitale Transformation beginnt bei Ihnen: Seien Sie couragiert und stoßen Sie Veränderungsprozesse an!Gedankenexperimente – Transformation beginnt im Kopf.Stellen Sie Ihr Mindset auf Change: Für die neue Business-Welt mit seinen Entwicklungen & Trends – wie New Work, Nachhaltigkeit, Leistungsdruck oder Digitalisierung – braucht es smarte Denkweisen. Zum Mindset der Zukunft gehören…• unlogisches Denken.• Mut, Mut, Mut!• Potenziale entfalten.• Kreativität zu lassen.• Feedback einholen.• Freiheiten sichern.• emotionales Führen der Mitarbeiter.• und transparentes Handeln.Lassen Sie den Wandel zu und unterstützen Sie andere. Werden Sie zum Chancen-Finder!Mindset 4.0 – Unlogisches Denken ist gewünscht!Wir sind, was wir denken! Und unser Denken bestimmt unser Handeln. Verharren wir aber in den immer gleichen Denkmustern, werden wir mit dem Problem konfrontiert sein, komplexe Herausforderungen nicht lösen zu können. Erlauben Sie es sich, unlogisch zu denken! Denn: Mainstream war gestern!Ihr Mindset-Upgrade finden und erfolgreich neue Wege einschlagen – Jakob Lipp’s Keynote MINDSET 4.0.Wie lernen Sie, Ihr Mindset zu verändern? Mindset Leadership für Ihren Erfolg: Seien Sie mutig und lernen Sie effiziente sowie zielorientierte Techniken für ein agiles Arbeiten kennen. Die Themenschwerpunkte…• Neuro-Leadership• Unternehmens- und Personalführung• Mindset für Führungskräfte• und Mindset-ManagementDer Schlüssel zum Erfolg liegt in Ihren Gedanken. Trauen Sie sich, ihn zu benutzen und Sie werden neue Türen öffnen! Jetzt Jakob Lipp mit seiner Keynote buchen und den ersten Schritt in Richtung Veränderung wagen.

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