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Eva Elisa Schneider - Mentale Gesundheit am Arbeitsplatz

Eva Elisa Schneider - Mentale Gesundheit am Arbeitsplatz

29 December 2022. Veröffentlicht durch Oliver Stoldt

Eva Elisa Schneider hat ein Anliegen: Sie möchte, dass Arbeit mit Freude ausgeübt wird und dass sich Mitarbeiter und Führungskräfte wohlfühlen mit und bei dem, was sie tun.

Häufig ist genau das Gegenteil der Fall. Eine aktuelle Studie zur Arbeitszufriedenheit von der Personalvermittlung Avantgarde Experts besagt, dass jede:r fünfte Mitarbeiter:in den Job wechseln will. Autsch, das tut weh. Die Beweggründe fallen sehr unterschiedlich aus, klar ist jedoch, dass Unzufriedenheit im Job krank machen kann. Wem tut es schon gut, sich Tag für Tag zur Arbeit zu schleppen, egal ob in ein Büro oder an den heimischen Schreibtisch im Homeoffice?

Eva Elisa Schneider über mentale Gesundheit in einer modernen Arbeitswelt.

Solange jemand gesund ist, klappt die Sache. Doch was, wenn jemand krank, und zwar psychisch krank wird? "Noch immer ist das ein riesiges Tabuthema", weiß die Expertin für mentale Gesundheit. Die promovierte Psychologin und Psychotherapeutin setzt sich genau deshalb für mentale Gesundheit in einer modernen Arbeitswelt ein. Sie will, dass über psychische Gesundheit – oder Krankheit – auch und gerade am Arbeitsplatz offen und selbstverständlich gesprochen wird.

"Noch immer ist das in Unternehmen ein schwieriges Thema, insbesondere in den Führungsetagen. Denn noch immer wird uns signalisiert, dass ein Teil unserer Gesundheit nicht gezeigt werden darf. Doch wie soll das funktionieren, wenn man dauerhaft Angst und das Gefühl hat, sich verstecken zu müssen? Entweder weil man selbst betroffen ist oder es einem aus anderen Gründen nicht gut geht. Das ist massiver Stress, der auf Dauer krank macht."

Offenheit für mentale Gesundheit am Arbeitsplatz macht das Unternehmen sexy.

Das offene Gespräch über mentale Gesundheit am Arbeitsplatz bringt viele Vorteile, denn es dient dazu, Krankheit möglichst gar nicht entstehen zu lassen. Zum einen geht es den Mitarbeitern besser, zum anderen bringt eine Kultur der Offenheit und Akzeptanz zahlreiche Vorteile für die Unternehmen, so Eva Elisa Schneider: "Die Produktivität steigt, weil die Angestellten fit sind, die Krankenstände gehen nach unten, es gibt weniger Fluktuation. Ganz abgesehen von den positiven Auswirkungen auf das Employer Branding, die für Talent Attraction sorgt. Das ist augenblicklich sehr relevant vor dem Hintergrund des massiven Fachkräftemangels."

Für eine Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen.

Eva Elisa Schneider sieht immer noch Vorurteile gegenüber mentalen Erkrankungen. Sie sagte in einem Interview mit der Zeitschrift "Emotion": "Es gibt immer noch viele Fehlannahmen über psychische Erkrankungen und mentale Belastungen. Dass man an einer psychischen Erkrankung leidet, heißt zum Beispiel nicht immer, dass sie chronisch ist oder dass der oder die Betroffene für immer nur die halbe Arbeitsleistung erbringen kann. Deshalb leiste ich Aufklärungsarbeit, das ist auch essentiell für die Entstigmatisierung. Der nächste Schritt ist, darüber aufzuklären, wie man über psychische Erkrankungen sprechen kann – sowohl von Arbeitgeber:innenseite, als auch von Arbeitnehmer:innenseite."

In ihren Keynotes spricht sie unter anderem über mentale Gesundheit als must-have für moderne Unternehmen, über psychologische Sicherheit in Teams und mentale Gesundheit in einer digitalen Welt. Stichwort Digitalhygiene, die wir in der Post-Pandemie-Zeit nur zu dringend brauchen, so die klare Meinung der Psychologin Eva Elisa Schneider.

"Hands on" Vorträge und Workhops: Mentale Gesundheit in der Arbeitskultur verankern.

Sie teilt in ihren Vorträgen nicht nur wertvolle Informationen mit ihrem Publikum, sondern gibt genauso wertvolle, sofort umsetzbare und nützliche Tipps an die Hand. Ihre Mission: "Ich befähige Organisationen, mentale Gesundheit in ihrer Arbeitskultur zu verankern." Irgendwann", so die Expertin für psychische Gesundheit. "soll es Menschen wie mich gar nicht mehr brauchen. Dann ist es einfach normal, auch im Job offen über seine letzte Psychotherapiesitzung zu sprechen."

Für Vorträge Eva Elisa Schneider direkt bei der Referenten24 buchen. Per Email direkt anfragen: [email protected]
 

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Eva Elisa Schneider - Mentale Gesundheit am Arbeitsplatz

29 December 2022. Veröffentlicht durch Oliver Stoldt

Eva Elisa Schneider hat ein Anliegen: Sie möchte, dass Arbeit mit Freude ausgeübt wird und dass sich Mitarbeiter und Führungskräfte wohlfühlen mit und bei dem, was sie tun.

Häufig ist genau das Gegenteil der Fall. Eine aktuelle Studie zur Arbeitszufriedenheit von der Personalvermittlung Avantgarde Experts besagt, dass jede:r fünfte Mitarbeiter:in den Job wechseln will. Autsch, das tut weh. Die Beweggründe fallen sehr unterschiedlich aus, klar ist jedoch, dass Unzufriedenheit im Job krank machen kann. Wem tut es schon gut, sich Tag für Tag zur Arbeit zu schleppen, egal ob in ein Büro oder an den heimischen Schreibtisch im Homeoffice?

Eva Elisa Schneider über mentale Gesundheit in einer modernen Arbeitswelt.

Solange jemand gesund ist, klappt die Sache. Doch was, wenn jemand krank, und zwar psychisch krank wird? "Noch immer ist das ein riesiges Tabuthema", weiß die Expertin für mentale Gesundheit. Die promovierte Psychologin und Psychotherapeutin setzt sich genau deshalb für mentale Gesundheit in einer modernen Arbeitswelt ein. Sie will, dass über psychische Gesundheit – oder Krankheit – auch und gerade am Arbeitsplatz offen und selbstverständlich gesprochen wird.

"Noch immer ist das in Unternehmen ein schwieriges Thema, insbesondere in den Führungsetagen. Denn noch immer wird uns signalisiert, dass ein Teil unserer Gesundheit nicht gezeigt werden darf. Doch wie soll das funktionieren, wenn man dauerhaft Angst und das Gefühl hat, sich verstecken zu müssen? Entweder weil man selbst betroffen ist oder es einem aus anderen Gründen nicht gut geht. Das ist massiver Stress, der auf Dauer krank macht."

Offenheit für mentale Gesundheit am Arbeitsplatz macht das Unternehmen sexy.

Das offene Gespräch über mentale Gesundheit am Arbeitsplatz bringt viele Vorteile, denn es dient dazu, Krankheit möglichst gar nicht entstehen zu lassen. Zum einen geht es den Mitarbeitern besser, zum anderen bringt eine Kultur der Offenheit und Akzeptanz zahlreiche Vorteile für die Unternehmen, so Eva Elisa Schneider: "Die Produktivität steigt, weil die Angestellten fit sind, die Krankenstände gehen nach unten, es gibt weniger Fluktuation. Ganz abgesehen von den positiven Auswirkungen auf das Employer Branding, die für Talent Attraction sorgt. Das ist augenblicklich sehr relevant vor dem Hintergrund des massiven Fachkräftemangels."

Für eine Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen.

Eva Elisa Schneider sieht immer noch Vorurteile gegenüber mentalen Erkrankungen. Sie sagte in einem Interview mit der Zeitschrift "Emotion": "Es gibt immer noch viele Fehlannahmen über psychische Erkrankungen und mentale Belastungen. Dass man an einer psychischen Erkrankung leidet, heißt zum Beispiel nicht immer, dass sie chronisch ist oder dass der oder die Betroffene für immer nur die halbe Arbeitsleistung erbringen kann. Deshalb leiste ich Aufklärungsarbeit, das ist auch essentiell für die Entstigmatisierung. Der nächste Schritt ist, darüber aufzuklären, wie man über psychische Erkrankungen sprechen kann – sowohl von Arbeitgeber:innenseite, als auch von Arbeitnehmer:innenseite."

In ihren Keynotes spricht sie unter anderem über mentale Gesundheit als must-have für moderne Unternehmen, über psychologische Sicherheit in Teams und mentale Gesundheit in einer digitalen Welt. Stichwort Digitalhygiene, die wir in der Post-Pandemie-Zeit nur zu dringend brauchen, so die klare Meinung der Psychologin Eva Elisa Schneider.

"Hands on" Vorträge und Workhops: Mentale Gesundheit in der Arbeitskultur verankern.

Sie teilt in ihren Vorträgen nicht nur wertvolle Informationen mit ihrem Publikum, sondern gibt genauso wertvolle, sofort umsetzbare und nützliche Tipps an die Hand. Ihre Mission: "Ich befähige Organisationen, mentale Gesundheit in ihrer Arbeitskultur zu verankern." Irgendwann", so die Expertin für psychische Gesundheit. "soll es Menschen wie mich gar nicht mehr brauchen. Dann ist es einfach normal, auch im Job offen über seine letzte Psychotherapiesitzung zu sprechen."

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V, U, W oder L? China und die Buchstabensuppe der wirtschaftlichen Erholung
19 May 2020

V, U, W oder L? China und die Buchstabensuppe der wirtschaftlichen Erholung

Martina Fuchs: Bei Buchstabensuppen denken wir doch alle an unsere Kindheit zurück, oder? Ich liebte es, die Buchstaben an den Tellerrand zu fischen und Wörter zu bilden, bis die Suppe kalt wurde.Wirtschaftsexperten sind momentan mit einer anderen Art von ABC beschäftigt, nämlich anhand von Buchstaben die Form der COVID-19 Erholung vorherzusagen. Die Rezession ist Tatsache. Doch es sind sehr unterschiedliche Verläufe möglich, wie V-förmige, U-förmige, W-förmige, oder L-förmige Szenarien.Entschlüsseln wir das Rätsel gemeinsam:Das beste Szenario für die Weltwirtschaft wäre die V-Form: ein steiler Absturz der Konjunktur mit einer ebenso rasanten Erholung und einem minimalen dauerhaften finanziellen Schaden.Ein U-Verlauf wird von vielen Ökonomen derzeit als wahrscheinlichstes Szenario angesehen und bedeutet, dass das Bruttoinlandsprodukt mehrere Quartale schrumpfen würde und das Wirtschaftswachstum nur langsam wieder in Gang gebracht werden kann.Eine W-förmige Rezession – eine rasche Erholung, ein erneuter Einbruch und erst dann eine langfristige Erholung – würde dann eintreten, falls es eine zweite Coronavirus Infektionswelle geben wird.Eine L-förmige Rezession wäre das Horrorszenario schlechthin, wobei dem Absturz eine langanhaltende wirtschaftliche Stagnation mit anhaltender Arbeitslosigkeit folgen würde.DER NIKE „SWOOSH“Unter den Experten besteht kein Konsens. Solange sich die Pandemie weiter ausbreitet und Virologen immer noch die Krankheitsverläufe beobachten, haben Ökonomen zu wenige Konjunktur-Daten zur Hand, um zuverlässige Prognosemodelle und volkswirtschaftliche Szenarien für die Auswirkungen der Corona-Krise aufstellen zu können.Viele Analysten argumentieren jetzt, dass weder V, U, W noch L eintreffen werden. Stattdessen prognostizieren sie eine „Swoosh“ Erholung, d.h. ähnlich wie das Nike-Logo, einen deutlichen Einbruch gefolgt von einer schmerzhaft langsamen Erholung.Der Ausblick sieht in der Tat düster aus. Im April warnte der Internationale Währungsfonds, dass die Weltwirtschaft im Jahr 2020 voraussichtlich um 3% schrumpfen wird – der stärkste Abschwung seit der Grossen Depression in den 1930er Jahren.Obwohl der IWF für 2021 eine moderate Erholung der Weltwirtschaft und Wachstumsrate von 5,8% prognostiziert, sind jegliche Voraussagen von „extremer Unsicherheit“ geprägt und die Zahlen könnten weitaus schlechter ausfallen.Die Welthandelsorganisation erwartet unterdessen einen Einbruch des Welthandels zwischen 13% und 32% in diesem Jahr. Eine weitere Eskalation der Handelsspannungen zwischen den USA und China würde die globalen Lieferketten noch mehr unterbrechen.DAS REICH DER MITTE IM VISIERChina’s Rolle im globalen Rebound ist zentral.Die Wirtschaftstätigkeit in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt zeigt erste Anzeichen einer Verbesserung. Die Industrieproduktion erholte sich im April, die Preisentwicklungen für neue Immobilien deuten auf einen Anstieg hin, die Arbeitslosigkeitquoten verschlechterten sich allerdings, und die Einzelhandelsumsätze gingen weiter als erwartet zurück.In diesen Tagen beginnen die “Zwei Sessionen” in der Grossen Halle des Volkes in Peking, wo sich die mehr als 2900 Delegierten des Nationale Volkskongresses und 2000 Berater der Nationalen Konsultativkonferenz zum alljährlichen Treffen versammeln, um die wirtschaftlichen und politischen Ziele zu setzen.Manche Beobachter meinen sogar, dass China aufgrund der Pandemie und globalen Unsicherheiten sein jährliches BIP-Wachstumsziel für 2020 ausnahmsweise auslassen könnte.Die globale wirtschaftliche Erholung könnte schlussendlich auch ein Mix zwischen V-, U-, W- und L-Verläufen werden. Doch ganz unabhängig von der Form: wir müssen zuerst Lösungen für die zugrunde liegenden Probleme finden.SINOPHOBIEIn seinen Reden und Tweets hat US-Präsident Donald Trump COVID-19 wiederholt entweder als „ausländisches Virus“ oder als „chinesisches Virus“ bezeichnet. Die Forderungen nach finanziellen Wiedergutmachungen und Entschädigungen Chinas für den Umgang mit dem Coronavirus werden ebenfalls immer lauter.Auf der anderen Seite zeigen chinesische Diplomaten eine zunehmend aggressive Haltung. Die Sprecherin des Außenministeriums, Hua Chunying, schrieb beispielsweise auf ihrem Twitter-Account: „Die Karten sind aufgedeckt. Nehmt besser den systematischen und organisierten Angriff und die Verleumdung Chinas zurück. “Diplomatische Auseinandersetzungen, politische Schuldzuweisungen und Sündenböcke suchen hilft niemandem. In der Tat ist dies unglaublich kontraproduktiv. In vielen Ländern der Welt nehmen Fälle von Sinophobie und anti-chinesischen verbalen und physischen Attacken zu.Wang Huiyao, Präsident vom Center for China and Globalization, einer nichtstaatlichen Denkfabrik in Peking, sagte Martina Fuchs letzthin: „West und Ost müssen einen wahren und fruchtbaren Dialog führen, um eine bessere Weltführung zu schaffen.“Was wir jetzt brauchen ist mehr Austausch, internationale Zusammenarbeit und Multilateralismus. Es wäre schön, sich hinzusetzen zu können und die Suppe zusammen auslöffeln zu können, unabhängig von den Zutaten.

Prof. Dr. Gunter Dueck – die „wild duck“ unter den Digitalisierungsexperten
31 Aug 2020

Prof. Dr. Gunter Dueck – die „wild duck“ unter den Digitalisierungsexperten

Er gilt als Querdenker – deshalb wild duck – und ist nach einer erfolgreichen Karriere, unter anderem bei IBM, für seine sarkastisch-pointierten Bücher, Vorträge und Reden bekannt. Prof. Dr. Gunter Dueck schreibt unter anderem einen Blog, den Wild Dueck Blog, und sagt da über sich selbst, dass er sich mit dem „täglichen Wahnsinn in Arbeitsumgebungen und bei Bildung und Erziehung“ beschäftigt. Und das stets einwenig polarisierend-satirisch.Gunter Dueck studierte Mathematik und Betriebswirtschaft an der Universität Bielefeld und war rund 25 Jahre bei IBM tätig, unter anderem als Chief Technology Officer. Die Bücher, Vorträge und Reden kamen erst später. 2013 wurde er in die Liste der NEXT100 auf Platz 5 der „wichtigsten Köpfe der europäischen Digital-Industrie“ gewählt. Ihm geht es um „artgerechte Arbeitsumgebungen“.Prof. Dr. Gunter Dueck – Vordenker & Erfolgreicher Buchautor, Experte für Innovation, IT & ManagementIn seiner Kolumne des Online-Magazins Merton veröffentlichte er erst kürzlich den Beitrag „Mehr Vorfreude auf sich selbst“. Klingt gut, finde ich. Auch der Einstieg, denn dieser besagt:„Nur Kenntnisse und Fähigkeiten machen noch keinen gebildeten Menschen aus. Um sich wirklich umfassend zu einer gebildeten Persönlichkeit zu entwickeln, sollte man bereit sein, sich auch unangenehmen Wahrheiten als Teil des eigenen Weges zu stellen.“Weiter schreibt er hier:„Es ist einigermaßen offensichtlich: Coachings, Assessment-Center, ehrlich hartes Feedback bei Seminarvorträgen (anstatt Schweigen der uninteressierten Lämmer und eines teilnahmslos leer blickenden Professors), am Studium generale teilnehmen, Arbeit als Werkstudent zur Persönlichkeitsentwicklung (nicht nur zum Geldverdienen), psychologische Beratung („Sie sind zu introvertiert“, „Sie wirken steif“, „Sie reden und reden und achten nicht auf die Zuhörer“, „Sie stellen sich zu sehr in den Vordergrund“, „Sie stellen Ihr Licht unter den Scheffel“ etc.) – diese Erfahrungen mit der eigenen Psyche sind hart“.Und ergänzt, dass er weiß wovon er redet, da er selbst etliche Assessments absolviert hat.In einem Interview mit dem Schweizer Tagblatt wurde er deutlich und kritisierte, wie hilflos wir mit der Digitalisierung umgehen. Dueck, der leidenschaftlich gerne kocht, spricht dabei von sogenannten Tiping Points. Also Momente, in denen sich Dinge auf einen Schlag ändern. Just an einem solchen Wendepunkt befinden wir uns aktuell wieder – und das wird nicht immer ernst genommen. So sagte er im Gespräch„Die jungen Leute, die schon digital aufwuchsen, werden gerade Abteilungsleiter oder gründen Startups. Die sind es leid, dass die Älteren die Zeichen der Zeit nicht ernst nehmen. Ich fürchte, bald werden alle Blockierer in den Vorruhestand geschickt, das hat meine Generation in den 90er-Jahren auch schon mal so gemacht.“Für ihn heißt Digitalisierung, dass wir die bestehenden Rezepte verlassen müssen und auf die Kunden hören sollen. Wenn ein Unternehmen Innovation will, muss es lernen, lernen, lernen. Und er ist sich sicher, dass der Effizienzwahn die großen Unternehmen immer starrer macht. „Aber wir haben die Startups, die die Welt besser machen wollen. Die großen trägen Unternehmen werden verlieren, aber die Start-Ups werden mit verständigen Menschen neu beginnen.“Bei einem seiner Bücher, „Heute schon einen Prozess optimiert?“ hat er den Untertitel übrigens sehr bewusst gewählt. Dieser lautet: „Das Management frisst seine Mitarbeiter“. 

Joey Kelly - Vom Musiker zum Extrem-Sportler
7 Nov 2022

Joey Kelly - Vom Musiker zum Extrem-Sportler

Joey Kelly ist der lebende Beweis dafür, dass Menschen sehr wohl in der Lage sind, ihre Ziele eigenständig zu erreichen.Der Gitarrist der Musikgruppe "Kelly Family" erzählt heute in seinem erfrischenden Vortrag "No Limits – Wie schaffe ich mein Ziel?" wie es gelingt und was es braucht, um die eigenen Ziele zu erreichen. Denn natürlich ist es einfacher gesagt als getan, die einmal gesetzten Ziele zu erreichen. Ganz zu schweigen davon, diese erst einmal klar zu definieren.Wie Joey Kelly zu dem wurde, der er heute ist.Als Gitarrist der "Kelly Family" wurde Joey Kelly weltberühmt. Die Großfamilie tourte als "Straßenmusikerfamilie" durch Europa und Amerika, im Jahr 1993 kamen erste Plattendeals zustande und mit ihnen der kommerzielle Durchbruch. Seit Kindesbeinen kennt Joey Kelly das Leben auf der Straße, das ihn bis heute fasziniert.Bei allem Erfolg blieb er bescheiden, obwohl er inzwischen wohl der Bekannteste der Kellys geworden ist. Der Münchner Abendzeitung sagte er einmal in einem Interview: "Ich würde nie auf die Idee kommen, meine Musik zu kaufen." Als großen Musiker sah er sich nie.Seit vier Jahren findet man Joey Kelly auch auf den Social Media Accounts. Er posted darauf genauso ehrlich, wie er sein ganzes Leben führt: "Ich verstelle mich nicht, um Quote zu machen." Zahlreiche Projekte macht er, ohne sich dafür eine Gage zahlen zu lassen. Joey Kelly hat seinen eigenen Kopf und zieht die Dinge durch, die er machen will. Ihn zu etwas zu überreden gelingt nicht. Dazu ist er bei aller Freude an einem Leben "on the road" viel zu klar und bodenständig. Wertungen und Meinungen anderer sind ihm tatsächlich gleichgültig.Joey Kelly ist ein besonderer Mensch, kein bisschen prätentiös und bei aller Bekanntheit einfach nur er selbst."Glück ist kein Zufall."Die Musik rückte für Joey Kelly trotz allem Erfolg immer mehr in den Hintergrund. Stattdessen schob sich der Extrem-Sport zunehmend in sein Leben. Schon in der Jugend war sein großes Vorbild Bruce Lee. Als Ausgleich zu dem anstrengenden Bandalltag begann er mit dem Kickboxen. Irgendwann entdeckte er den Ausdauersport für sich, inzwischen blickt er auf 50 Marathons, 13 Ironmans und diverse Rennen durch Wüsten und über halbe Kontinente zurück. Auch den "Powerman" ließ er nicht aus: 10 Kilometer schwimmen, 421 Kilometer Radfahren und zum Schluss 84 Kilometer Laufen, das alles in drei Tagen.Joey Kelly liebt die Herausforderung und sagt: "Ich bin der Meinung, dass Glück kein Zufall ist. Wer kämpft und nicht im Komfort lebt, der fordert das Glück geradezu. Und wenn man dann lang genug dranbleibt, dann platzt der Knoten irgendwann."Joey Kelly: Ziele erreichen mit Disziplin und Willen.In einem Interview mit "Focus" darüber, wie man seine Ziele erreicht, sagte er: "Wenn mich jetzt ein junger Mensch fragen würde, wie man erfolgreich wird, so wäre meine Antwort diese: Arbeite fünfhundert Tage im Jahr und das für die nächsten zehn Jahre. Gib mehr als Du nimmst. Baue Dir ein Team beziehungsweise ein regelrechtes Netzwerk auf. Das sind dann Menschen, mit denen Du gemeinsam wächst! Und dann wirst Du erfolgreich, denn Erfolg ist planbar!"In seinem Vortrag "No Limits – Wie schaffe ich mein Ziel?" geht es um Siege, Niederlagen, Teamwork und alles, was man sportlich erlebt. "All das wird dann eins zu eins ins Berufsleben übertragen. Das ganze Leben ist ein Marathon! Ich sage immer, dass wir keine Marathons laufen müssen, aber wenn ich meinem Beruf nachgehe oder einfach an meinen Träumen und Zielen dranbleibe wie beim Marathon, dann werde ich mehr Erfolg haben. Zudem macht es auch mehr Spaß!"Erfolg planen – im Team.Joey Kelly fordert dazu auf, für die eigenen Ziele zu kämpfen. "Weil es sich lohnt, weil es sich auszahlt", so sagt er. In seinem Vortrag geht es auch um Teamwork: "Da erzähle ich, wie ich am Südpol mit meinem Team von vier Leuten fünfhundert Kilometer bei minus vierzig Grad zurückgelegt habe. Wir zogen einen Schlitten, achtzig Kilo mit unserem kompletten Proviant. Wie schafft man es in so einer Extrem-Situation das Team motiviert zu halten? Nur ein motiviertes Team schafft es, Ziele zu erreichen von denen man träumt. Dann brauche ich im Team auch Respekt untereinander für den Zusammenhalt. Und dann übertrage ich das einfach ins normale Leben. Das sind Elemente, die jedes Team und jedes Unternehmen braucht. Das gilt auch für jeden Sportverein."Joey Kelly für einen Vortrag bei Referenten24 buchen. Email direkt anfragen: [email protected] 

Ein Blog-Beitrag von Georges T. Roos – Disruptive Szenarien, Gesundheit 2038
23 Jan 2018

Ein Blog-Beitrag von Georges T. Roos – Disruptive Szenarien, Gesundheit 2038

Trotzdem wage ich eine These: Gesundheit gehört zu jenen Aspekten des Lebens, die 2038 fundamental verschieden sein werden von heute. Ich zähle Gesundheit neben der nächsten digitalen Revolution und den tiefgreifenden demografischen Veränderungen zu den disruptiven Zukünften. Damit meine ich: Diese Aspekte des Lebens würden für einen Zeitreisenden nicht wiederzuerkennen sein.Transhumanisten – Die Vorboten eines neuen Zeitalters der GesundheitRay Kurzweil gilt als Techno-Visionär und ist heute Director of Engineering bei Google. Im viel zitierten Buch „The Age of Spiritual Machines“ entwirft Kurzweil die Entwicklung der Informationstechnologie bis zum Zeitpunkt, da intelligente Maschinen eigenständig noch intelligentere Maschinen hervorbringen werden – die Singularität. Weniger bekannt ist, dass Ray Kurzweil täglich 150 bis 200 Ergänzungstabletten zu sich nimmt. Er hofft damit Lebenszeit zu gewinnen, bis die Technologie in der Lage sein wird, das Bewusstsein eines singulären Menschen zu digitalisieren. Kurzweil ist ein Transhumanist. Transhumanisten wollen die Evolution in die eigenen Hände nehmen: Mittels Pharmakologie und Implantaten, Gen-Engineering und Hirnstimulationen soll der Mensch besser werden als von der Natur aus geworden.Die letalen Krankheiten sollen eliminiert werden. Wenn der Tod trotzdem nicht ganz abzuschaffen sein würde, so soll zumindest in der digitalen Welt das eigene Bewusstsein weiterleben. Man mag sie als Spinner abtun – was sie in ihren Extrempositionen wohl auch sind. Tatsache ist, dass es bereits für knapp die Hälfte des menschlichen Organismus künstliche Ersatzteile gibt. Selbst künstliches Blut gibt es, wie „The incredibale bionic man“ des Smithsonian Channel dokumentiert, in den all diese Ersatzteile zu einem künstlichen Wesen zusammengesetzt wurden. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis einige dieser Ersatzteil besser sein werden als das biologische Original. Für die Gesellschaft der Zukunft wird dies eine Herausforderung darstellen: Soll ich auf das bessere, künstliche Organ umstellen? Oder doch nicht? Erst, wenn das Original abbaut, oder bereits vorher? Für manche mag das noch absurd klingen. Ich wage aber zu postulieren, dass Kurzweil und Co. Frühsignale eines neuen Gesundheitsparadigmas darstellen.Wie wir leistungsfähiger werdenWas die Gesellschaft unter Gesundheit versteht, unterliegt einem Wandel. Lange Zeit genügte es, nicht krank zu sein, um als gesund zu gelten. Das damalige wegleitende Paradigma dürfen wir mit „Reparaturmedizin“ bezeichnen, weil ihm gemäss beim Vorliegen einer Krankheit alles unternommen wird um sie zu reparieren. War die Krankheit aber einmal geheilt, verschwand das Thema Gesundheit im Hintergrundrauschen und genoss wenig Aufmerksamkeit. In den letzten Jahrzehnten hat sich dieses Paradigma überholt. Seither genügt es nicht mehr, frei von Krankheiten zu sein.Immer stärker wurde zum Leitgedanken, wie die eigene Gesundheit aktiv gefördert werden kann. Wer sich nicht mit Sport, gesunder Ernährung und regelmässigen Vorsorgeuntersuchungen um die eigene Gesundheitsförderung bemüht, ist heute unter Rechtfertigungsdruck. Dasselbe gilt für Unternehmen: Es reicht nicht mehr, wenn sie sich um den Gesundheitsschutz der Belegschaft kümmern, etwa mit Schutzgittern um gefährliche Maschinen herum oder durch spezielle Schutzkleidung für die Mitarbeitenden. Auch von Unternehmen wird heute erwartet, dass sie aktiver Partner in der Gesundheitsförderung ihrer Mitarbeiter sind. Neben der Pharma-Industrie bedienen viele weitere Branchen die Erwartungen des neuen Paradigmas, das ich als Gesundheitskultur bezeichnen möchte. Auch die Lebensmittelbranche und selbstredend die Fitness- und Wellness-Branche leisten ihren Teil dazu.Soweit die Gegenwart. Das Paradigma der nächsten 20 Jahre ist am besten mit „Human Performance Enhancement“ beschrieben. Viele Frühsignale weisen darauf hin, dass sich künftig Gesundheit um die Frage drehen wird, wie wir leistungsfähiger werden – physisch, psychisch und mental. Ein Frühsignal ist zum Beispiel die immer beliebtere Selbstvermessung durch mobile Apps. Ein mit etlichen Sensoren bestücktes Armband oder Daten-T-Shirt, ein „smartes“ Pflaster oder gar subkutan angelegte Mikrochips mit Sensoren zählen Schritte, messen Stress, zeigen den Blutdruck oder Blutzuckerwerte an. Die Daten gelangen via Smartphone zur Auswertung durch dahinterliegende Algorithmen. Der User erhält in Echtzeit den aktuellen Gesundheitszustand angezeigt.Zu den ersten Anwendern dieser Selbstvermessung gehören neben den Techno-Freaks Sportler und Hochrisiko-Patienten. All diese Apps werden aber bald auch „gewöhnliche“ Gesunde nutzen, um ihre Leistungsfähigkeit zu steigern. Ein weiteres Frühsignal erkenne ich in der wachsenden Bereitschaft gerade jüngerer Menschen, mit Energy-Drinks, Drogen und Medikamenten ihre Leistungsfähigkeit zu steigern. Während physisches Doping im Sport gesellschaftlich verpönt wird, ist die Akzeptanz des sexuellen und psychischen Dopings bereits weit fortgeschritten.Immer mehr kommt nun das mentale Doping in Mode: Eine Studie der Universitäten Zürich und Basel weist aus, dass bereits jeder 7. Studierende einmal Neuro-Enhancer eingenommen hat um Prüfungen besser bestehen zu können. Ohne hier abschliessend alle Hinweise auf das kommende Paradigma aufzählen zu können, füge ich noch ein weiteres Frühsignal an: Die Verdoppelung der medizinisch-unterstützten Fortpflanzung in der Schweiz zwischen 2002 und 2014. Meist unterziehen sich Paare mit unerfülltem Kinderwunsch dieser Prozedur. Mehr und mehr wird die medizinisch-unterstützte Fortpflanzung aber auch nachgefragt, um die biologische Uhr auszuschalten. Kinder ja – aber so, dass sie in die Karriereplanung passen.Big Data wird die Büchse der Pandora öffnenDieser Paradigmenwandel kennzeichnet natürlich einen Wertewandel in Bezug auf Gesundheit und Natürlichkeit. Möglich gemacht wird er allerdings zu grossen Teilen durch den phänomenalen Fortschritt in den Life Sciences wie Biologie, Bioinformatik und Gentechnologie. Die Genschere CRISPR CAS 9 macht das genetische Editieren „kinderleicht“ – so leicht, dass es für Jugendliche bereits einen Gentech-Kasten für etwas mehr als 200 US$ gibt, so wie es früher Physik- oder Chemiekästen gab.Des weiteren treiben disruptive Informationstechnologien an. Das Stichwort dazu lautet Konvergenz: Verschiedene Wissenschaftssphären verschmelzen und heben die medizinischen Möglichkeiten in eine neue Dimension. Nehmen wir den Faden der neuen Medizinzukunft am Beispiel des menschlichen Erbguts auf: Nur gerade noch 1000 $ kostet die Sequenzierung des Genoms eines Menschen. Noch gleicht das Ergebnis einem Wörterbuch ohne Definitionen: Was die schätzungsweise 25’000 Gene wirklich tun, wissen wir in den meisten Fällen noch nicht. Aber was werden wir entdecken, wenn wir das Erbgut von Millionen von Menschen vergleichen können, sie mit deren Krankheitsakten abgleichen, dazu viele Daten zu den Lebensstilen beifügen und wir eine Technologie haben, um aus all diesen Daten sinnvolle Hypothesen zu generieren?Wenn wir so weit sind, und das dürfte nicht mehr lange dauern, dann werden wir einen Sprung in der Welt der Medizin erleben. Die für die Verarbeitung solch riesiger Datenmengen erforderliche Technologie ist am Horizont zu erkennen. Die einen reden von Big Data, die anderen von cognitive computing. Meiner Meinung nach ist es endlich angebracht, den Ausdruck „Künstliche Intelligenz“ zu verwenden. Wenn wir hierfür auch ein Frühsignal benennen wollen, so lautet es Watson. Watson ist der Name der Künstlichen Intelligenz von IBM. IBM hat sie einer spektakulären Show 2011 präsentiert, in der TV-Quiz-Show Jepoardy!, in der es darum geht, Wissensfragen zu beantworten. Watson besiegte zwei in dieser Disziplin erfolgreiche Mitspieler.Das Faszinierende an Watson war die Dreifaltigkeit von „versteht natürliche Sprache“, „bildet selbst Hypothesen und überprüft diese anschliessend“ und „lernt eigenständig dazu“. In der Zwischenzeit ist Watson vom Spiel zur Arbeit übergegangen. IBM hat eine spezielle Abteilung gegründet, 2000 Ingenieure darauf angesetzt und diverse Pilotprojekte gestartet. Etliche davon betreffen die Medizin. So hilft Watson beispielsweise bei der Diagnose und Behandlung von Hautkrebs. Watson soll zudem helfen, die sehr teure und langwierige Einführung neuer Medikamente massiv zu beschleunigen. Technologien wie Watson werden (neben anderem) immer schneller unser Wissen über genetische Zusammenhänge erweitern.Disruption in der GesundheitsbrancheAuf den Nenner gebracht, ist der wichtigste Treiber, der die Zukunft der Gesundheitsbranche disruptiv macht, Daten. Die Genomik erzeugt riesige Datenmengen. Ebenso die mobilen Selbstvermessungsanwendungen. Daten, die intelligent kombiniert, neue Einsichten über das Zusammenspiel von Lebensgewohnheiten, Krankheiten und Leistungsveränderungen dokumentieren werden. Wir werden ein mächtiges Instrument in die Hand bekommen, das die Wirksamkeit von Medikamenten belegen wird. Es wird Medikamente geben, die auf bestimmte Genotypen zugeschnitten sein werden – die so genannte personalisierte Medizin. Überdies könnte Künstliche Intelligenz Wirkstoffe entdecken, die bisher unerkannt sind.Die zentrale Rolle der Daten und Datenverarbeitung wird die Pharmabranche in einer Weise herausfordern, wie sie andere Branchen bereits heute erleben: Facebook ist das grösste Medium der Welt, aber produziert selbst keine Inhalte. AirBnB ist das grösste Beherbergungsunternehmen, besitzt selbst aber keine einzige Liegenschaft. Über ist das grösse Taxiunternehmen der Welt, hält aber weder eigene Fahrzeuge noch Chauffeure. Alibaba ist der wertvollste Detailhänder, hat selbst aber keine Läden. Ähnlich könnte es auch in der Pharmaindustrie bis 2038 zu und her gehen: Es werden IT-Unternehmen sein, welche zu den wichtigsten Mitspielern gehören werden, obwohl sie weder Patienten noch Spitäler noch Forschungslabor haben. Aber sie werden das Gold von morgen haben – die Daten.Georges T. Roos buchen unter [email protected]

Tobias Gantner – das passende Mindset ist der Schlüssel zur erfolgreichen Transformation
11 Feb 2020

Tobias Gantner – das passende Mindset ist der Schlüssel zur erfolgreichen Transformation

Mit „Daniel Düsentrieb der Medizin“ gab die Presse dem Dr. med. Tobias Gantner bereits einen klangvollen Titel. Er selbst sieht sich weniger als ein Daniel Düsentrieb, sondern als Impulsgeber und innovativer Gestalter des Gesundheitswesens.Tobias Gantner ersetzte seine Tätigkeit als Arzt ziemlich schnell durch eine Führungsposition in der Pharma- und Medtechindustrie.Zehn Jahre blieb er der Branche treu, dann gründete er mit der Healthcare Futurists, GmbH ein internationales Netzwerk aus innovativen Unternehmen, Think Tanks und Make Tanks. Tobias Gantner stellte ein Netzwerk aus Experten unterschiedlichster Disziplinen zusammen, die alle ein Ziel verfolgen: Die Zukunftsszenarien in der Medizin und in Life Sciences.Er hat lange genug verfolgt, wie sich die Welt des Gesundheitswesens durch die digitalen Einflüsse transformiert. Tobias Gantners Interesse gilt darum einem patientenzentrierten Ansatz, sowohl in systemischer, politischer und technologischer Hinsicht. Er will die Patienten in den Vordergrund stellen und die digitale Transformation des Gesundheitswesens genau zu diesem Zweck nutzen.So sieht er die Künstliche Intelligenz (KI) als „wesentlichen Teil des transformativen digitalen Prozesses“. Aus seiner Sicht kann sie zum einen bei Diagnostik und Therapie eine große Rolle spielen und zum anderen aber auch die Ressource Arzt/Mensch schonen. Tobias Gantner erklärt: „Richtig verstandene Digitalisierung führt zum Beispiel in der Kommunikation zwischen Arzt und Patient dazu, dass keine Maschinen mehr zwischen den beiden stehen, so wie das heute der Fall ist, wenn der Arzt hinter dem Computerbildschirm sitzt oder viel Zeit, auch im Beisein des Patienten, damit verbringt, Daten einzupflegen. Digitale Technologien müssen zuerst einen Nutzen schaffen, für die, die sie bedienen. Dann werden sich neue Prozesse und Strukturen darum herausbilden.“In einem Interview mit Healthcare Frauen sprach Tobias Gantner über die Zukunft der Medizinbranche und sagte: „Den Doktor als omnipotenten Bestimmer im Gesundheitssystem gibt es nicht mehr.Surgical Assistants oder die Akademisierung der Pflege und examinierte Krankenpflegerinnen mit Teilapprobation sind Themen, die die Zusammenarbeit und Rechtsbildung verändern. Die Grenzen zwischen Kunde, Klient und Patient sind fließend. Wenn ein Patient den Arzt mit Ergebnissen seiner Online-Recherche konfrontiert und ihn wissen lässt, dass er schlechte Kritiken bekommen hat, dreht sich etwas im Verhältnis. Mit dieser narzisstischen Kränkung müssen die Ärzte leben können. Digital Health ist momentan noch ein Metropolen-Thema, aber die wahre Versorgung findet woanders statt. Eine Herausforderung liegt in der Umsetzung von Vorhaben in greifbare Ergebnisse. Im Moment sind wir noch in der Ära der Speaker, aber ich würde mir eine Ära der Macher wünschen.“Wer zu Dr. med. Tobias Gantners Vorträgen geht, erfährt eine neue Art der Kommunikation. Kein „Fontalunterricht“, sondern eher eine Entführung in „seine“ Werkstatt. Nach Hause geht man mit allerhand neuen Erfahrungen. Praktisch und praxisnah, eloquent und erfinderisch – so könnte man Tobias Gantner in Kürze beschreiben. Gruner & Jahr nennt ihn einen „Ausnahmesprecher“. Wer Lust auf Entertainment gepaart mit Tiefsinn und vielen neuen Erkenntnissen hat, kommt an Dr. Tobias Gantner nicht vorbei.Buchen Sie Tobias Gantner als Redner unter [email protected] !

Dieter Grabbe – Guru und Referenten24, wenn es um Gesundheit, Ernährung und Fitness geht
23 Jul 2019

Dieter Grabbe – Guru und Referenten24, wenn es um Gesundheit, Ernährung und Fitness geht

Obwohl Dieter Grabbe damals, nach dem Realschulabschluss, erst einmal entschied, einen eher konservativen Weg einzuschlagen und Ausbildungen in den Bereichen Elektrotechnik und Maschinenbau zu absolvieren. Weil sich der junge Mann schnell als sportliches Multitalent herausstellte, spielte er bald für Olympia Laxten Tischtennis in der Regionalliga und Oldenburg Squash in der Bundesliga. 1987 scheiterte er knapp an der EM-Qualifiaktion im Kick-Boxen.Heute wird Dieter Grabbe „Fitness-Pabst“ genannt, hat einige Bücher geschrieben und seine eigene Trainingsmethode, das Ballooning entwickelt. Kurze aber effektive Workouts mit einem kleinen Ball sollen gesund und fit halten.Dieter Grabbe ist ein großer Fan des kleinen Aufwands. Er wünscht sich, dass jeder, ohne sich dazu durchringen zu müssen, täglich Lust hat auf ein Quäntchen Bewegung. „Wenn Sie am Schreibtisch arbeiten, stehen Sie zwischendurch einfach mal auf und gehen ein paar Schritte“, rät er. Auch beim Telefonieren sollte man nicht die ganze Zeit sitzen sondern besser herumlaufen. Auf Trab bleiben, lautet seine Devise: „Erledigen Sie den Einkauf zu Fuß oder mit dem Fahrrad und lassen Sie Ihr Auto so oft stehen, wie es geht. Benutzen Sie grundsätzlich die Treppe und zeigen Sie Rolltreppen und Aufzügen in Zukunft die kalte Schulter.“Dieter Grabbe erklärt, dass die Muskeln umso mehr zu Spannungen neigen, je weniger wir sie bewegen. Darum empfiehlt er, den Körper immer wieder durch Dehnungen, schütteln und einfaches Räkeln zu lockern. „Nutzen Sie Hausarbeiten, um Ihren Körper zu trainieren“, rät er. Er selbst geht als gutes Beispiel voran. Denn wenn man den durchtrainierten Mann anschaut, wächst sogleich die Bereitschaft, Staubsaugen, Bügeln oder Bad putzen ganz neue Seiten abzugewinnen.Wenn der Alltag tatsächlich kein zeitintensives Training zulässt, rät Dieter Grabbe zu den sogennanten „Daily movements“Ein voller Terminplan und Zeitnot stellt für Dieter Grabbe übrigens keine Ausrede dar. Er erklärt: „Bereits 10 bis 30 Minuten Bewegung täglich helfen dem Körper bereits, stärker, fitter und relaxter zu werden.“ Wenn der Alltag tatsächlich kein zeitintensives Training zulässt, rät er zu den sogennanten „Daily movements“. Er erklärt, dass viele, kurze Übungen sich sinnvoll in den Alltag integrieren lassen und so ganz einfach das  Wohlbefinden steigern.Dieter Grabbe gibt jedoch auch zu, dass „für echte Erfolge“ schon ein regelmäßiges Training von Nöten sei. Doch auch hier sollte man sich nicht zu sehr unter Druck setzen: „Kalorien werden ab der ersten Minute verbrannt“, motiviert der Personal Trainer und Fitness-Experte.Natürlich spielt auch das Thema Ernährung in seinem Konzept eine große Rolle. Doch auch damit lässt er es bei aller Disziplin eher locker angehen. Trotz aller Ernährungsprinzipien findet er, dass “auch mal genascht werden darf“. Dieter Grabbe erklärt: „Wenn Sie sich überwiegend bewusst, also fettarm und nährstoffreich ernähren, ist Schokolade erlaubt. Allerdings nur, solange sie in Maßen genossen wird.“ Wer abnehmen möchte, sollte diese einfache Regel befolgen: es müssen mehr Kalorien verbrannt als aufgenommen werden. Die Gesamtbilanz muss stimmen, dann ist alles andere ein Automatismus. Klar, dass Bewegung dabei unterstützt.In seinen Vorträgen als Referenten24 spricht Dieter Grabbe über das Gesundheitssystem, den Radsport, Sporttraining im Allgemeinen und Stressmanagement. Dieter Grabbe referiert auf Deutsch. Weitere Informationen und Redner buchen unter [email protected]

Jörg Pilawa: Fernseh- und Eventmoderator mit Herz
18 Jun 2020

Jörg Pilawa: Fernseh- und Eventmoderator mit Herz

Jeder kennt Jörg Pilawa als Fernseh- und Eventmoderator. Der „Traum aller Schwiegermütter“ moderiert seit 2014 im Ersten die Samstagabend-Liveshow „Spiel für dein Land“ und das tägliche „Quizduell“. Jörg Pilawa ist das Gesicht der „NDR Quizshow“, der übrigens am längsten laufende Quizsendung im deutschen Fernsehen. Gerade ist er der neue Co-Moderator in der „NDR Talk Show“ geworden.Seine Popularität nutzt der 54 Jahre Hamburger, um wohltätige Projekte zu unterstützen: Seit 2009 ist er Botschafter der Initiative „Schau hin!“, in den Jahren 2012 und 2013 war er ehrenamtlicher Botschafter der Aktion Mensch und für seine Tätigkeit bei der Soziallotterie nahm er kein Honorar. Regelmäßig besuchte Jörg Pilawa Projekte der Aktion Mensch und moderierte jeden Sonntag die Sendung 5-Sterne – Gewinner der Aktion Mensch im ZDF. Dort gab er die Gewinnzahlen der „Aktion Mensch“-Lotterie bekannt und stellte geförderte Projekte vor. Jörg Pilawa engagiert sich ebenfalls als Botschafter aktiv für den World Future Council. Seit Juli 2016 ist er Botschafter der Deutschen Rheuma-Liga und seit 2019 Botschafter der Tafeln Deutschland.Jörg Pilawa – ZukunftsgedankenIn der breiten Öffentlichkeit teilen sich die Meinungen über ihn: die einen lieben ihn für seine angenehm unauffällige Art, die anderen reiben sich an den wenigen Ecken des Jörg Pilawa. Ihn als alten Hasen des Showgeschäfts interessiert das genauso wenig wie der große Auftritt auf dem roten Teppich, bei dem er sich nach eigener Aussage ohnehin nicht sonderlich willkommen fühle. Auch mit prominenten Freunden hat er es nicht so, Jörg Pilawa interessieren die „normalen“ Leute. Die, so sagte er einmal, würden ihn im Gegensatz zu Prominenten, die ihre Sätze zuvor einstudieren, häufig tatsächlich überraschen.In einem Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland RND vom vergangenen Jahr antwortete er auf die Frage, wie seine beruflichen Pläne für 2020 aussähen so:„Ich habe das Gefühl, dass sich wahnsinnig viel ändern wird. Mein Vertrag mit der ARD läuft im Dezember 2020 aus. Ich stehe dann vor der Wahl: Will ich das in dieser Schlagzahl weitermachen? Das kann ich definitiv verneinen. Aber es bleibt die Frage: Was mache ich nun eigentlich?“Sendungen sozusagen wie am Fließband zu produzieren, werde für ihn schon auch zu „einem mentalen Problem“. Im selben Interview sagte er: „Als ich vor 25 Jahren angefangen habe, ging es im TV-Bereich steil bergauf. Heute bist du erfolgreich, wenn deine Sendung vier Millionen Zuschauer hat, damals wärst du mit vier Millionen die Show direkt losgewesen. Das führt natürlich bei uns Älteren zu mentalen Problemen, man denkt sich oft: Weißt du noch, wie das früher war? Und wenn ich an die jungen Kollegen denke, denke ich manchmal: Wie lange geht das für die noch gut?“Inzwischen hat Jörg Pilawa sein Fernsehprogramm weiter heruntergefahren, um seiner Leidenschaft, live zu moderieren wieder mehr nachzugehen. Weil er das nicht nur vor Fernsehkameras, sondern auch auf der Bühne liebt, führt er immer öfter als Show-Profi durch Preisverleihungen, Unternehmensevents und Charity-Galas. Zu seinen Event-Moderationen zählen Veranstaltungen wie der Nürnberger Opernball oder die Gala „Helden des Alltags“.Bei Referenten24 ist er ab sofort als Event-Moderator zu buchen: [email protected] seiner Erfahrung und seinem Charme gehört zweifellos zu den besten seines Fachs.

Rainer Peraus – die «5-Referenten24-Fragen»
4 Jun 2019

Rainer Peraus – die «5-Referenten24-Fragen»

20 Jahre Erfahrung als Business Consultant, über 1000 Vorträge, Trainings und Workshops, die zur Überwindung von Denkgrenzen ermutigen. Erfahrung die sich auf der Bühne bezahlt macht.Als Speaker bricht er lustvoll Konventionen und öffnet den Blick für neuen Perspektiven. Humorvoll, energetisierend und klar bieten seine Vorträge inspirierende Ausblicke wie der Weg ins Neue gelingt.InterviewWas sind die Kernthemen Ihrer Vorträge?Rainer Peraus: Was bedeuten die unlösbaren Probleme, Krisen und Umbrüche auf nahezu allen Gebieten von Wirtschaft und Gesellschaft? Wie können wir die epochale Transformation und die daraus resultierenden ungewohnten und ungeübten Anforderungen, die dieser andersartige Prozess bedeutet, besser verstehen, bewältigen und gestalten? Wie können wir uns und unsere Organisationen darauf vorbereiten, um die riesengroßen Chancen, die der epochale Wandel bedeutet, nicht zu versäumen? Und nicht zuletzt: Warum haben wir viele gute Gründe uns auf diesen so umfassenden Umbruch zu freuen!Welches Publikum bzw. welche Branche erreichen Sie mit Ihrer Rede?Rainer Peraus: Auch wenn der Veränderungsdruck Branchen oder gesellschaftliche Gruppen unterschiedlich früh oder stark betrifft, ist Transformation letztlich das Thema, das heute alle Menschen aus allen Bereichen von Wirtschaft und Gesellschaft trifft. Die vordergründigen Auslöser sind unterschiedlich. So kann es Agilität und „New Work“ und der umfassende Umbau unserer Art der Zusammenarbeit und Führung in Organisationen sein. Oder die kaum zu überschätzenden Auswirkungen der Digitalisierung, die wachsende Ungleichheit und natürlich die immer dringlicheren ungelösten Fragen der Nachhaltigkeit und des Klimawandels, die gewaltige Umbrüche bedeuten. Von den Vorträgen profitieren alle, die sich zu Gestaltern des Wandels machen wollen. Egal ob Führungskräfte, Unternehmer, Politiker, professionelle Entwickler, oder Menschen, die genug von der Verzögerung des Potenzials haben und wissen wollen, was wirklich wandlungsfähig macht, wie Transformation gelingt und im Alltag ermöglicht werden kann!Warum sind Sie ein Referenten24? Woher nehmen Sie Ihre Erkenntnisse?Rainer Peraus: Täglich erlebe ich, wie Transformation missverstanden und das Potenzial der Erneuerung verdrängt, verzögert verhindert wird. Die epochalen Chancen bleiben ungenutzt. Stattdessen bauen wir den gefährlichen Stillstand aus. Seit mehr als 20 Jahren begleite ich als Unternehmensberater viele Top-Unternehmen im deutschen Sprachraum in Transformationsprozessen. Das von mir gegründete Beratungsunternehmen YOUTOPIA GROUP sorgt mit dem als „cutting-edge“ der Transformationsberatung bekannten, multimedialen und -modalen Beratungsansatz „Art of Transformation“ branchenweit für Aufmerksamkeit.Meine langjährige Beratungspraxis gepaart mit zahlreichen internationalen Aus- und Weiterbildungen, meiner Zusammenarbeit mit führenden Künstlern und Beratern und meine intensiven Entwicklungs-, Forschungs- und universitäreren Lehrtätigkeit bilden den vielfältigen Schatz, aus dem meine Vorträge schöpfen. Meine langjährige Erfahrung mit dem Publikum und die immer wieder neue Freude auf der Bühne wirken ansteckend!Was bringt die Zukunft? Spielt die "Zeit" in Ihrem Metier eine Rolle? Wandel oder Stetigkeit?Rainer Peraus: Wir stehen am Beginn eines noch kaum vorstellbaren, großen Umbruchs. Wir erkennen zunehmend, dass Reparatur keine adäquaten Antworten verspricht. Das Thema gewinnt daher täglich an Aktualität und Brisanz.Was ist Ihr Lebensmotto? Was möchten Sie Ihren Zuhörern mit auf den Weg geben?Rainer Peraus: "Für die Beschränkung auf ein Motto allein, wäre mein Leben zu bewegt, mein Denken zu lebendig und meine Neugierde und gut gepflegte Fähigkeit zur Verwunderung zu groß!"

Maria Ressa - Friedensnobelpreis 2021
23 Oct 2021

Maria Ressa - Friedensnobelpreis 2021

Maria Ressa stammt von den Philippinen, einem Land, in dem die Pressefreiheit auf der Rangliste der Organisation Reporter ohne Grenzen auf dem 138. Platz landet.Die FAZ schrieb über sie: "Maria Ressa, vor 58 Jahren in Manila geboren, ist die mutige Chefin des Online-Nachrichtenportals Rappler. Sie wurde wegen ihrer Kritik an dem blutigen Drogenkrieg des philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte zum Ziel einer Verfolgungskampagne, die unter anderem mit juristischen Mitteln geführt wurde. In den sozialen Medien wurde Ressa zudem von Dutertes Anhängern mit wüsten Beschimpfungen attackiert."Rodrigo Duterte ist seit dem Jahr 2016 Präsident der Philippinen. Auf Wikipedia ist nachzulesen, dass er für seine in der Öffentlichkeit geäußerten "Scherze" bekannt ist, die von Beobachtern als geschmacklos und vulgär beschrieben werden. Pabst Franziskus bezeichnete er in seinem Amt als Bürgermeister im November 2015 als "Hurensohn", weil der Pabst bei seinem Besuch in Manila Verkehrsbehinderungen verursacht hätte. Mit Bezug auf die Gruppenvergewaltigung und Ermordung einer australischen Missionarin in Davao City im Jahr 1989 sagte er bei einer Wahlkampfveranstaltung, dass das Opfer schön gewesen sei und er bedaure, als Bürgermeister nicht zuerst herangelassen worden zu sein. Zum Wahlkampfabschluss rief er seinen Anhängern zu: "Vergesst Gesetze und Menschenrechte!"Von jemandem wie ihm und seinen Anhängern verfolgt zu werden, ist ein Spießrutenlauf. Duterte und sein Regime haben Maria Ressa mehrere Male festgenommen, immer wieder zauberten sie neue Verfahren gegen die entschlossene Journalistin aus dem Hut.Maria Ressa hatte es gewagt, im Jahr 2012 das Online-Nachrichtenportal Rappler zu gründen. Darauf berichtete sie ungeschönt über den blutigen Drogenkrieg des philippinischen Präsidenten. Im Jahr 2018 entzog der Präsident dem Portal schlicht die Lizenz. Seitdem sei es wie ein "Tod durch tausend Schritte", so Maria Ressa.Maria Ressa war zuvor viele Jahre für den Sender CNN tätig und gehört zu den bekanntesten Journalistinnen der Philippinen. Aufgewachsen ist sie in den USA, ihre Eltern zogen damals dorthin um, als der Diktator Ferdinand Marcos den Ausnahmezustand über das Land verhängte. In Amerika studierte sie an der Universität Princeton, bevor sie auf die Philippinen zurückkehrte. Im Jahr 2018 erhob das Magazin Time sie aufgrund ihres Eintretens für Pressefreiheit und Demokratie zu einer Person des Jahres.Dass Maria Ressa nun den Friedensnobelpreis bekommen hat, bringt ihre mutige Arbeit für Freiheit und Gerechtigkeit an die Öffentlichkeit, und das ist wichtig.Der Dokumentarfilm "Die Unbeugsamen", der aktuell in der ARD-Mediathek zu sehen ist, zeigt Leben und Arbeit der Maria Ressa in ihrem unermüdlichen Kampf für Freiheit und Gerechtigkeit.Erleben Sie Maria Ressa als mitreißende und beeindruckende Rednerin und Top-Speakerin. Eine Frau, die absolut das Zeug dazu hat, die Welt zu verändern. Sogar auf Kosten ihres eigenen Lebens.Maria Ressa für Vorträge bei Referenten24 buchen, Email: [email protected]

Fussballweltmeisterin Steffi Jones - Emotionaler Ärger ist ok
4 Mar 2022

Fussballweltmeisterin Steffi Jones - Emotionaler Ärger ist ok

Steffi Jones gehört zu den bekanntesten deutschen Sportlerinnen.Die im Jahr 1972 in Frankfurt am Main geborene Steffi Jones war Fußballweltmeisterin, dreimal Europameisterin und von September 2016 bis März 2018 Bundestrainerin."Sei ein guter Mensch, und Dir wird Gutes widerfahren", gab ihre Mutter ihr als Lebensmotto mit auf den Weg. Das beherzigt die Ausnahme-Fußballerin bis heute bei allem, was sie tut. Steffi Jones hat den Frauenfußball in Deutschland als Spielerin und Trainerin wie kaum jemand sonst beeinflusst.Als Torpfosten zum Fußball gekommen.Ihre Karriere, so erzählt sie gern, begann für sie als Torpfosten. Als Kind nahm sie ihr drei Jahre älterer Bruder mit auf die Spielwiese zum Fußball. Da war sie vier. Er stellte sie als einen der Torpfosten auf, den anderen bildete eine Jacke. Als ein Ball auf sie zuflog, kickte sie ihn zurück und die Freunde ihres Bruders schlugen vor, sie vom Torpfosten zu einer ebenbürtigen Mitspielerin zu machen. Schnell stellte sich heraus, dass sie Talent hatte. Der Grundstein für ihre Fußballkarriere war gelegt.Steffi Jones ist die Tochter eines afro-amerikanischen Vaters und einer deutschen Mutter, sie besitzt einen deutschen und einen amerikanischen Pass. Ihre dunkle Hautfarbe brachte ihr in der Schule zahlreiche Hänseleien und Ausgrenzung ein. Sie fragte ihre Mutter, ob sie sich so lange waschen könnte, bis sie auch so schön weiß würde wie ihre Mutter. Die Mutter reagierte prompt und erklärte ihr, dass viele Menschen Geld bezahlen oder sich auf die Sonnenbank legen würden, um diese Hautfarbe zu bekommen.Steffi Jones’ Vater verließ die Familie, als sie vier Jahre alt war. Ihre Mutter brachte die Familie entgegen aller Anfeindungen durch. Für sie hegt Steffi Jones bis heute ein liebevolles Verhältnis voller Dankbarkeit und Anerkennung.Steffi Jones: Motivation, Teamgeist und DiversitätSteffi Jones spricht in ihren Vorträgen neben Motivation und Teamgeist über Diversität, Integration und Toleranz. Als Kind, so erzählt sie, war es für sie unverständlich, warum sie wegen ihrer Hautfarbe ausgegrenzt wurde. Damals kannte sie das Wort Diskriminierung noch nicht, auch wenn sie sie unbewusst erlebt hat.Fußball war Steffi Jones Auffangbecken und ihr AnkerDer Fußball und ihr Beitritt in den Verein, in dem sie mit den Jungs kickte, hat sie von ihren Selbstzweifeln befreit. Denn auf dem Platz spielte ihr Aussehen oder wo sie herkam schlicht keine Rolle. Zwar war sie ein Mädchen, doch sie wurde anerkannt und konnte sich behaupten, weil sie so gut spielte. Der Fußball, so ist sie überzeugt, vermittelt Selbstvertrauen, soziale Kompetenz und wichtige Werte wie Respekt, Toleranz, Integration, die auch abseits des Platzes tragend sind.Heute lebt Steffi Jones mit ihrer Frau und ihren Hunden in der Nähe von Gelsenkirchen, arbeitet in der IT-Firma ihrer Frau und hält leidenschaftlich gern Vorträge über Diversität, Integration und Toleranz, über Persönlichkeitsentwicklung durch Sport, über Fußballthemen, Frauen in Führungspositionen, ihre eigene Lebensgeschichte und Schicksalsschläge und wie es gelingt, mit Herausforderungen des Lebens umzugehen.Steffi Jones für Vorträge buchen: [email protected]

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