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Arturo Bris über den Wandel in der Finanzbranche

Arturo Bris über den Wandel in der Finanzbranche

2 June 2020. Veröffentlicht durch Oliver Stoldt

Arturo Bris ist Ökonomieprofessor und Direktor des World Competitiveness Center am renommierten IMD in Lausanne. Die Business School gehört gemäß Ranking der «Financial Times» zu den besten der Welt. Bevor er an die IMD wechselte, war er Professor für Corporate Finance an der Yale School of Management.

Jedes Jahr evaluiert das IMD World Competitiveness Center das „World Competetive Ranking”. Im Jahr 2019 landeten Singapur, Hongkong und die USA auf den vordersten Rängen und gehörten damit aus Sicht des IMD die wettbewerbsfähigsten Länder der Welt. Noch in 2018 stand die USA an der Spitze. Mein Gott, wie sich die Welt verändert hat!

IMD-Professor Arturo Bris: „Ich möchte nicht, dass die Schweiz den ersten Platz erreicht.“

Im Jahr 2019 schaffte es die Schweiz auf Platz vier und Ökonomieprofessor Arturo Bris sagte damals: „Ich möchte nicht, dass die Schweiz den ersten Platz erreicht.“ Er begründete das so:

„Ich bevorzuge, in einem Land zu leben, wo Konsensus herrscht und die Bevölkerung ihre eigenen Entscheide fällt – ich möchte nicht, dass die Schweiz den ersten Platz erreicht.“

Er möchte in einer Demokratie leben, gerade weil ein demokratisches System es weitaus schwerer macht, die Regeln eines Landes zu ändern. Die Corona-Krise hat gerade das eindrücklich gezeigt.

Als Finanzprofessor analysiert Arturo Bris selbstverständlich auch die aktuelle Lage der weltweiten Finanzwelt. Er kann, auch wenn das überraschen mag, der aktuellen Corona-Krise durchaus auch etwas Positives abgewinnen. „Ich weiß schon, dass ich hier den Optimisten spiele“ schreibt er auf der Website des IMD. „Und die kommenden Tage können auch zu einer anderen Realität führen. Aber lassen Sie uns einmal annehmen, dass wir das Schlimmste hinter uns haben und es nun an der Zeit ist, über die Nach-Krise nachzudenken. Was können wir also tun?“

Arturo Bris schreibt, dass er etwas Eigenartiges beobachtet hat, das seinen Optimismus ein wenig aufblühen lässt. Es würde sich zeigen sich, dass „die Aktien der Wachstumssektoren am wenigsten gesunken sind.“ Das sei seltsam, da „sich Anleger in einer Finanzkrise in der Regel auf Aktien verlassen, die heute einen Mehrwert bieten. Wie Finanzökonomen sagen: „Im Winter verbrennen wir Fett“.“

Für Arturo Bris bedeutet dies Licht am Ende des Tunnels.

Er sagt:

„Unternehmen, von denen Sie erwarten würden, dass sie Wachstum generieren, werden weiterhin Wachstum generieren.“

Der Finanzprofessor hat sieben Empfehlungen für die Post-Corona Zeit- ausgesprochen. Eine davon lautet: „Die Planung verschiedener möglicher Ergebnisse dieser Krise ist nutzlos. 2008 war es genauso. Es ist besser, belastbar und reaktiv zu sein und sich auf das zu konzentrieren, was jetzt passiert.“

Arturo Bris spricht in seinen Vorträgen über die Finanzkrise 2020 und wie ein Leben nach dem Corona Virus aussehen könnte. Über Social Mobility, die Zukunft von Arbeit und Bezahlung, über Ausblick und Herausforderungen in der Weltwirtschaft sowie Blockchain und Intelligente Städte und wie Technologie die Lebensqualität verbessert.

Buchen Sie IMD-Professor Arturo Bris für einen spannenden Vortrag. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage. E-Mail: [email protected]

Ähnlicher Referent
Arturo Bris

Arturo Bris

Professor für Finanzen, Direktor des World Competitiveness Center, preisgekrönter Lehrer und Studiengangsleiter

Arturo Bris
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Arturo Bris über den Wandel in der Finanzbranche

2 June 2020. Veröffentlicht durch Oliver Stoldt

Arturo Bris ist Ökonomieprofessor und Direktor des World Competitiveness Center am renommierten IMD in Lausanne. Die Business School gehört gemäß Ranking der «Financial Times» zu den besten der Welt. Bevor er an die IMD wechselte, war er Professor für Corporate Finance an der Yale School of Management.

Jedes Jahr evaluiert das IMD World Competitiveness Center das „World Competetive Ranking”. Im Jahr 2019 landeten Singapur, Hongkong und die USA auf den vordersten Rängen und gehörten damit aus Sicht des IMD die wettbewerbsfähigsten Länder der Welt. Noch in 2018 stand die USA an der Spitze. Mein Gott, wie sich die Welt verändert hat!

IMD-Professor Arturo Bris: „Ich möchte nicht, dass die Schweiz den ersten Platz erreicht.“

Im Jahr 2019 schaffte es die Schweiz auf Platz vier und Ökonomieprofessor Arturo Bris sagte damals: „Ich möchte nicht, dass die Schweiz den ersten Platz erreicht.“ Er begründete das so:

„Ich bevorzuge, in einem Land zu leben, wo Konsensus herrscht und die Bevölkerung ihre eigenen Entscheide fällt – ich möchte nicht, dass die Schweiz den ersten Platz erreicht.“

Er möchte in einer Demokratie leben, gerade weil ein demokratisches System es weitaus schwerer macht, die Regeln eines Landes zu ändern. Die Corona-Krise hat gerade das eindrücklich gezeigt.

Als Finanzprofessor analysiert Arturo Bris selbstverständlich auch die aktuelle Lage der weltweiten Finanzwelt. Er kann, auch wenn das überraschen mag, der aktuellen Corona-Krise durchaus auch etwas Positives abgewinnen. „Ich weiß schon, dass ich hier den Optimisten spiele“ schreibt er auf der Website des IMD. „Und die kommenden Tage können auch zu einer anderen Realität führen. Aber lassen Sie uns einmal annehmen, dass wir das Schlimmste hinter uns haben und es nun an der Zeit ist, über die Nach-Krise nachzudenken. Was können wir also tun?“

Arturo Bris schreibt, dass er etwas Eigenartiges beobachtet hat, das seinen Optimismus ein wenig aufblühen lässt. Es würde sich zeigen sich, dass „die Aktien der Wachstumssektoren am wenigsten gesunken sind.“ Das sei seltsam, da „sich Anleger in einer Finanzkrise in der Regel auf Aktien verlassen, die heute einen Mehrwert bieten. Wie Finanzökonomen sagen: „Im Winter verbrennen wir Fett“.“

Für Arturo Bris bedeutet dies Licht am Ende des Tunnels.

Er sagt:

„Unternehmen, von denen Sie erwarten würden, dass sie Wachstum generieren, werden weiterhin Wachstum generieren.“

Der Finanzprofessor hat sieben Empfehlungen für die Post-Corona Zeit- ausgesprochen. Eine davon lautet: „Die Planung verschiedener möglicher Ergebnisse dieser Krise ist nutzlos. 2008 war es genauso. Es ist besser, belastbar und reaktiv zu sein und sich auf das zu konzentrieren, was jetzt passiert.“

Arturo Bris spricht in seinen Vorträgen über die Finanzkrise 2020 und wie ein Leben nach dem Corona Virus aussehen könnte. Über Social Mobility, die Zukunft von Arbeit und Bezahlung, über Ausblick und Herausforderungen in der Weltwirtschaft sowie Blockchain und Intelligente Städte und wie Technologie die Lebensqualität verbessert.

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Mahsa Amoudadashi – Herzlichkeitsbeauftragte über die Rolle der Empathie im Zeitalter von Kennzahlen
3 Apr 2018

Mahsa Amoudadashi – Herzlichkeitsbeauftragte über die Rolle der Empathie im Zeitalter von Kennzahlen

Masha Amoudadashi ist echt. Die gebürtige Iranerin sprüht vor Herzlichkeit und Lebensfreude und bohrt sich geradezu in die Herzen ihrer Zuhörer. Kein Wunder, dass sie die Gäste, aber vor allem die Mitarbeiter ihres ehemaligen Arbeitgebers Schindlerhof der Reihe nach verzaubert hat.‚Man muss erst die Mitarbeiter begeistern, bevor diese die Gäste oder Kunden begeistern können‘, sagt Masha Mamoudashi in ihren Vorträgen gern. Das mögen manche Manager erst einmal nicht unterschreiben wollen. Schließlich soll doch der Kunde glücklich sein. Bloß: wie soll das gehen, wenn die Menschen, die ein Unternehmen repräsentieren, dieses Glücksgefühl nicht ausstrahlen?Arbeitszeit ist LebenszeitMasha Amoudadasi sagt ziemlich gnadenlos: ‚Arbeitszeit ist Lebenszeit, und die sollte niemand verschwenden.‘ In einem Interview mit der Saarbrücker Zeitung sagte sie auch: ‚Heutzutage steht der Verstand vollkommen im Vordergrund. Alles wird analysiert, in Pläne eingefasst und in Zielvereinbarungen gegossen. Das ist auch ein Perspektivverlust, weil das Emotionale dabei ein Schattendasein führt. Begeisterung herrscht nicht mehr, wenn Sie sich in der heutigen Arbeits- und Lebenswelt vieler Menschen umschauen. Genau auf diese Aspekte stoße ich immer wieder.‚Die meisten Menschen glaubten, dass betonte Sachlichkeit im Geschäftsalltag am ehesten überzeugen würde, erklärt Masha Amoudadashi. Dabei sei erwiesen, dass selbst gestandene Geschäftsmänner Entscheidungen aus dem Bauch heraus treffen. Zwar brauchen sie dafür sachliche Argumente, um ihre Entscheidung zu rechtfertigen, doch die reine Sachlichkeit ist erwiesenermaßen nicht das einzige Kriterium. Emotionen sind nun einmal immer im Spiel und ob man es mag oder nicht: sie haben einen Einfluss.Menschen oder Kennzahlen, Geschäftsmodelle, Human Ressources?In ihrer Zeit als Herzlichkeitsbeauftragte in dem für seine begeisterten Mitarbeiter und Gäste bekannten Hotel Schindlerhof hat Mahsa Amoudadashi schnell erkannt, dass Herzlichkeit nichts ist, was man erlernen könnte. Doch es funktioniere sehr gut, Menschen durch kleine Dinge nachhaltig zu begeistern: wenn zum Beispiel jeder Mitarbeiter das Gefühl hat, selbst etwas bewegen zu können und so akzeptiert zu werden, wie er war, hatte das einen großen Einfluss auf Zufriedenheit der Mitarbeiter. ‚Es funktioniert nur über Wertschätzung, nicht über Boni und Gehalt ‚, sagt Masha Amoudadashi. ‚Ohne Wertschätzung bleibt alles, was wir tun, im Wesen letztlich äußerlich. Und dann schalten wir einfach ab.‘Arbeitswelt aus Sicht der MitarbeiterIn ihren Vorträgen zeigt sie, wie die Arbeitswelt aus Sicht einer Mitarbeiterin aussieht. Sie erklärt mit ihrer herzlichen Art, wirtschaftspsychologisch fundiert und anhand von vielen Praxisbeispielen, wie wichtig Mitarbeiterbegeisterung ist und wie sie im Herzen entsteht. Sie rüttelt Menschen wach und sensibilisiert sie dafür, dass nichts – auch kein finanzielles Anreizsystem – die Leistung eines Teams so positiv beeinflusst wie Zufriedenheit unter den Kollegen.Ihre Vorträge sprühen vor Energie und Leidenschaft. Mitreißend und mit einer Leichtigkeit, die motiviert, erklärt sie, wie die sachliche Arbeitswelt ganz von selbst zu einer Wohlfühlatmosphäre für Menschen werden kann. Einzige Voraussetzung dafür ist die nötige Bereitschaft dazu. 

Digitales Marketing im Finanzwesen – Im Gespräch mit Sebastian Decker über die neuen Wege der Banken
14 Sep 2020

Digitales Marketing im Finanzwesen – Im Gespräch mit Sebastian Decker über die neuen Wege der Banken

War früher die Hausbank im Ort der alleinige Ansprechpartner in Sachen Finanzen, werden Finanzgeschäfte nun vermehrt online abgeschlossen. Digitales Marketing hat endgültig auch den Bankensektor erreicht. Über 50 Prozent der Deutschen geben an, bereits Online-Banking zu nutzen – Tendenz steigend. In Norwegen ist der Anteil bereits bei 90 %. Doch gerade die sensiblen Finanzgeschäfte stehen online einigen Herausforderungen gegenüber.Wie es Banken schaffen können, sich gegen die wachsende Konkurrenz durchzusetzen besprechen wir heute mit dem Marketing Experten Dr. Sebastian Decker. Er ist Inhaber der Marketing Agentur „Marketing für Gewinner“ und Trainer der Google Zukunftswerkstatt. Er berät Unternehmen wie sie sich am Online Markt positionieren können und wie die gezielte Kundenansprache im Internet gelingt.Die aktuelle Bitkom-Studie „Digital Finance“ besagt, dass sich bereits jeder zweite Deutsche vorstellen kann, komplett zu einer reinen Onlinebank zu wechseln. Digitales Marketing im Finanzwesen. Wer sind die Kunden von Online Banken?Sebastian Decker: Junge Menschen, Männer und Gutverdiener nutzen am ehesten Online-Banken. Ganz klar sinkt die Loyalität zu den Hausbanken stetig. Früher lag die Wahl lediglich zwischen zwei drei örtlichen Banken, die mehr oder weniger dieselben Produkte und Konditionen anboten. Es gibt immer noch die festen Stammkunden in diesen Banken, jedoch lautet die Faustformel heute: Je jünger, desto wahrscheinlicher wechselt man von der Hausbank zur Online-Bank. Gerade junge Menschen haben Vertrauen in das Internet und damit auch keine Skepsis vor Internetbanken.Wie beurteilen Sie die derzeitige Situation von Banken und was müssen diese tun, um weiter neben den günstigen Onlinebanken bestehen zu können?SD: Eines ist klar, traditionelle Banken dürfen sich dem Trend hin zur Digitalisierung nicht verschließen, wenn sie zukünftig noch erfolgreich bestehen möchten. Es werden jährlich über drei Millionen neue Girokonten online abgeschlossen. Verglichen wird sowieso längst online. Auch wenn die meisten Banken bereits digitale Abschlüsse und Onlinebanking anbieten, müssen sie in Sachen Online Marketing noch aufholen und ihre Zielgruppe online verstärkt ansprechen.Warum versäumen traditionelle Banken die Wichtigkeit sich online zu vermarkten?SD: Ich denke nicht, dass sie das tun. Jedoch haben sie es besonders schwer, denn sensible Geschäfte, wie sie im Finanzsektor gemacht werden, stehen online besonderen Herausforderungen gegenüber.Beispielsweise haben Finanzdienstleister viel strengere Datenschutzrichtlinien und die geschlossenen IT-Systeme lassen sich nur schwer mit Marketingplattformen verknüpfen. Persönliche Daten können nicht so einfach mit den großen Plattformen wie Facebook oder Google geteilt werden. Tracking und damit das Bewerten und Optimieren von Marketingmaßnahmen ist schwer. Aber das Gute ist ja, dass alle im selben Boot sitzen, denn auch die Konkurrenz hat dieselben Probleme bei der Vermarktung Online.Was können Banken tun, um sich trotzdem am Onlinemarkt behaupten zu können?SD: Die Online Nutzer werden anspruchsvoller und erwarten, auch bei Banken, eine top User Experience. Durch das steigende Angebot und die Vereinfachung eines Bankenwechsels, steigt auch die Fluktationsrate der Kunden. Um das zu verhindern, müssen Kunden zufrieden gestellt werden.Besonders wichtig sind inzwischen Apps, also mobile Applikationen. Finanz-Apps haben sich in den letzten 5 Jahren mehr als vervierfacht. Wenn die Bank hier nicht mitzieht, wechseln junge Kunden zu den Online Banken mit benutzerfreundlichen Apps die Bankgeschäfte auch unterwegs sicher und schnell möglich machen. Kunden schätzen die schnelle, am besten mobile Abwicklung von täglichen Transaktionen, wie Überweisungen.Doch Vorsicht, Kunden möchten immer noch persönliche Ansprechpartner für wichtige Belange haben. Wichtige Entscheidungen, wie der Baufinanzierung, werden dann doch gerne persönlich besprochen. Hier ist auch ein persönlicher Ansprechpartner vor Ort sehr wichtig. Und das ist nun der große Vorteil von Hausbanken.Entscheidend ist es also für jede Situation den richtigen Kommunikationskanal aufzubauen, den Kunden offline und online anzusprechen. Die größte Herausforderung für Banken ist derzeit die Kundenakquise. Diese muss verstärkt online erfolgen, denn Kunden suchen und vergleichen heute online.Wie kann es Banken gelingen neue Kunden online zu finden? Was sind die wichtigsten Marketing-Kanäle für Banken?1. Google Ads:Für Banken ist der wichtigste online Marketingkanal nach wie vor Google Ads. Die Kosten für Neukunden im Finanzbereich sind jedoch sehr hoch. Ein großer Wettbewerb führt zu hohen Klick-Preisen. Besonders wichtig ist also eine umfangreiche Keyword-Recherche, um gute Ergebnisse mit möglichst geringen Werbekosten zu erreichen. Digitales Marketing mit Strategie.Beispielsweise erreicht der Suchbegriff „Girokonto eröffnen“ derzeit einen stolzen Klickpreis von 16,50 € und einem Suchvolumen von nur 1.900 Personen pro Monat in Deutschland. Das Schlagwort „Girokonto vergleich“ hingegen erreicht ein Suchvolumen von über 18.000 und einen vergleichsweise geringen Klickpreis von 2,15 €.Und wer auf das Keyword „deutsche Bank online“ setzt zahlt lediglich 0,06 € pro Klick bei einem Suchvolumen von sage und schreibe 450.000 Suchanfragen pro Monat.Wie sich hier zeigt, ist die richtige Anwendung von Keywords bei Google Anzeigen ausschlaggebend für den Erfolg und die Kosten für die Werbekampagne.„Ein wichtiger Teil meiner Schulungen besteht daher in der richtigen Keyword Analyse.“Was bei Banken besonders wichtig ist, dass sie den Wert eines Kunden über dessen Leben gerechnet sehen (Customer Lifetime Value) und nicht bloß für den Moment. Daher sind Banken bereit höhere Preise für Neukunden zu zahlen als andere Branchen.2. Vergleichsportale als Marketingkanal für BankenEin anderer Marketingkanal sind Vergleichsportale. Nutzer holen sich Informationen vermehrt auf den Finanz-Vergleichsportale, wie etwa Verivox oder FinanceScout24. Kann man sich dort mit guten Angeboten abheben, ist auch dieser Weg ein guter, um neue Kunden zu gewinnen.Welche Angebote werden online gekauft?SD: In der Vergangenheit waren es erst Girokonten. Dann Tages- und Festgeldkonten. Jetzt geht der Trend hin dazu, dass auch deutsche Kunden investmentaffiner werden und Investmentthemen wichtiger werden.Abschließend, welchen Tipp haben Sie für Finanzdienstleister in Sachen Online Marketing?SD: Wichtig ist es, die Balance zwischen online Service und persönlicher Kundenbindung zu finden. Kunden fordern für die alltäglichen Bankgeschäfte einfache digitale Lösungen gerade auf mobilen Geräten.Für die wichtigen Geschäfte, wird jedoch die persönliche Beratung gesucht. Und dasselbe gilt auch für das Marketing, es sollte auf beide Bereiche ausgelegt sein.Die Kosten für Banken für jeden Neukunden sind vergleichsweise hoch. Mit den richtigen Methoden, Tipps und Hacks kann aber hier richtig gespart werden.Digitales Marketing – Brauchen Sie Unterstützung für Ihr Unternehmen? Gerne steht Ihnen Dr. Sebastian Decker als Berater, Trainer oder Keynote Speaker zur Verfügung: [email protected]

Lamia Messari-Becker: Die Haltbarkeit unseres Tuns manifestiert sich nicht nur im Umgang mit Ressourcen
9 Oct 2021

Lamia Messari-Becker: Die Haltbarkeit unseres Tuns manifestiert sich nicht nur im Umgang mit Ressourcen

Lamia Messari-Becker: Die Haltbarkeit unseres Tuns manifestiert sich nicht nur im Umgang mit RessourcenLamia Messari-Becker ist spätestens seit der Flutkatastrophe in diesem Sommer 2021 zu einem bekannten Gesicht der deutschen Medienlandschaft geworden. Die 48 Jahre junge Bauingenieurin lehrt Gebäudetechnologie und Bauphysik an der Universität Siegen und war bis 2020 Mitglied im Sachverständigenrat der Bundesregierung für Umweltfragen.Lamia Messari-Becker: Mitglied im Club of RomeIm vergangenen Jahr wurde sie in den renommierten Club of Rome aufgenommen, DER internationalen Denkfabrik, die 1968 mit dem Ziel gegründet wurde, Experten für eine nachhaltige Zukunft der Menschheit an einen Tisch zu bringen. Heute sitzen 30 Nationalitäten zusammen, darunter Lamia Messari-Becker, die mit ihrer Expertise zu einer nachhaltigen Entwicklung von Gebäuden und Städten nicht besser in den erlesenen Kreis hineinpassen könnte.Aktuell äußerte sie sich in der Süddeutschen Zeitung zu ihrem Vorschlag an den Bund, ein neues Bauministerium zu installieren. Sie sagt klar: „Die Hochwasserkatastrophe macht uns auf tragische Weise klar: Klimaanpassung, resiliente Infrastrukturen, Flächen- und Wassermanagement, vorbereitete Kommunen und Bewohner – all das kann Leben und Existenzen retten. Wir verfehlen aber fast alle baubezogenen politischen Ziele.“ In dem Interview sagt sie auch: „Die geplante und gebaute Umwelt ist der Lebensraum von 83 Millionen Menschen in diesem Land. Nichts vereint uns mehr als die Gemeinsamkeit von Wohn-, Arbeits- und Lebensräumen im Zentrum unseres Alltags. Dennoch werden Bauen, Wohnen, Stadt- und Raumentwicklung noch immer nicht als ganzheitliche politische Gestaltungs- und Handlungsfelder gesehen. Obwohl die Herausforderungen immer größer werden: Energieeffizienz, Klimaanpassung, Klimaschutz, Bezahlbarkeit, Altersgerechtigkeit, Digitalisierung, Mobilität, Wandel der Arbeitswelt, Kluft zwischen Stadt und Land – um mal die größten Themen zu nennen. Diese Aufgabe nicht zentral zu planen und zu steuern, diese Themen nicht ganzheitlich, sondern als Teilaspekte zu sehen, das ist fatal. Schon jetzt sehen wir: Das Versäumnis rächt sich auf vielen Ebenen.“Für eine nachhaltige Gestaltung von Gebäuden und StädtenLamia Messari-Becker engagiert sich generell für eine nachhaltige Gestaltung von Gebäuden und Städten. Sie steht für eine ganzheitliche Sichtweise der Nachhaltigkeit in der Gebäude- und Stadtplanung und fordert eine stärkere Integration dieser Bereiche in jede Strategie der nachhaltigen Entwicklung.Die gebürtige Marokkanerin kam 1992 nach Deutschland, hat an der TU Darmstadt Bauingenieurwesen studiert und dort promoviert. Ihr erster Job als studentische Praktikantin war im Ingenieurbüro des heutigen ESA-Direktors und TU-Professors Jan Wörner, der auch Präsident der TU Darmstadt war. Zwischen 2009 und 2014 arbeitete sie in leitender Funktion für das Frankfurter Ingenieurbüro Bollinger + Grohmann und leitete Projekte in zahlreichen Ländern. Im Momentum Magazin sagte sie einmal: „Meine Sicht auf viele Herausforderungen wie Ressourcenschonung, Zugang zu Bildung, Energie und Wasser und andere Ziele für eine nachhaltige Entwicklung ist durch meine internationale Berufserfahrung und meine marokkanische Herkunft geprägt“.In ihren Vorträgen, die sie auf Deutsch, Englisch und Französisch hält, spricht sie über nachhaltiges Bauen und Leben, New Work, Bildung, Urbanisierung und Smart Home sowie Change-Management.

Gerd Wirtz: Empathisch, souverän, locker und leicht – Redner und Visionär
30 Oct 2020

Gerd Wirtz: Empathisch, souverän, locker und leicht – Redner und Visionär

Gerd Wirtz – Die Liste der positiven Adjektive, mit denen der Visionär Speaker, Moderator, Trainer, Coach und Experte für ‚true communication‘ und Healthcare Dr. Gerd Wirtz von seinem begeisterten Publikum beschrieben wird, will partout nicht abreißen. Es muss wohl etwas dran sein an der Art, wie er sein Publikum zu fesseln versteht. Das beschreibt den dynamisch-charmanten Mann mit den dunklen Augen und dem silbergrauen Haar als emphatisch, souverän, locker, begeisternd, authentisch, humorvoll, professionell, flexibel, fesselnd, spannend und vielen schönen Worten mehr.Dr. Gerd Wirtz besitzt italienische Wurzeln und außerdem eine naturwissenschaftliche Ausbildung. Die, so vermutet er selbst, hilft ihm heute dabei, komplexe Inhalte anschaulich und mit Leichtigkeit zu vermitteln. Studiert hat er Biologie, Chemie, Geographie und BWL und seinen Doktor in Neurophysiologie gemacht.Gerd Wirtz als Redner buchenSeit seiner Jugend interessiert sich Wirtz für Kommunikation und wie sie Menschen, wenn sie gut angewendet wird, für etwas begeistern und Verbindung herstellen kann. Dafür braucht es zum einen eine ehrliche und offene Art. Und zum anderen diese rar gesäte Fähigkeit, immer die richtigen Worte zu finden, auch und gerade, wenn es sich um vermeintlich schwierige oder zähe Themen handelt. Gerd Wirtz beherrscht sein Fach. Seine Zuhörer geraten immer wieder ins Schwärmen, was die lange Liste an begeisterten Referenzen beweist.Gerd Wirtz über Gerd Wirtz „Es ist mir ein persönliches Anliegen, Menschen dabei zu unterstützen, ihre kommunikative Wirkung zu steigern und mit ihren Ideen, Vorhaben und Strategien andere zu überzeugen.“ Er moderiert Veranstaltungen genauso wie Prozesse, berät und trainiert, oder hält packende Impulsvorträge zu den Themen Digitalisierung und dem Einsatz der Künstlichen Intelligenz, speziell in der Medizin. „Als Moderator bin ich Ihr Freund und Vertrauter, der Ihnen vor großem Publikum vertrauensvoll den Rücken stärkt. Gleichermaßen sehe ich mich als Freund des Auditoriums. Einem guten Moderator gelingt es, die Gespräche so zu führen, dass auf beiden Seiten ein Vertrauensverhältnis aufgebaut werden kann. Denn nur so gelingt es Ihnen, Ihre Botschaft, Ihre Vision, Ihr Ziel auch ins Auditorium zu transportieren.“In seinen eigenen Vorträgen hat er sich die Themen Digitalisierung im Gesundheitswesen, Digitale Medizin, Länger gesund leben, Menschliche Medizin sowie Präventive Medizin zum Steckenpferd gemacht.In einem Interview mit Health TV über die Möglichkeiten der Telemedizin sprach er als Healthcare-Experte kürzlich über seine Überzeugung, dass die Digitalisierung die Betreuung von Patienten nicht nur einfacher und kontinuierlicher, sondern auch menschlicher machen könnte. So sieht er auch die aktuelle Pandemie nicht nur als schlecht, sondern, wie im Fall der Telemedizin, als eine durchaus positive Kehrtwende in der Medizin. Mit Telemedizin, so glaubt er, könnten Ärzte ihre Patienten viel intensiver betreuen.Der Visionär Gerd Wirtz ist, egal ob in seinen eigenen Vorträgen als mitreißender Experte und Keynote Speaker oder als Moderator für Ihre Veranstaltung ein Garant für den Erfolg Ihres (Online-) Events.

Tim Leberecht will Business wieder menschlich machen. Ein Hoch auf die Business Romantik!
28 Sep 2018

Tim Leberecht will Business wieder menschlich machen. Ein Hoch auf die Business Romantik!

Romantik im Business, das kann sich kaum einer vorstellen. Jedenfalls keiner, der seine Karriere in einem Großkonzern lebt. Hier, so sollte man meinen, geht es doch um harte Fakten und Zahlen und Daten. Mancherorts werden Menschen sogar durch Maschinen ersetzt, die Künstliche Intelligenz hat längst Einzug gehalten in die Unternehmensprozesse.Menschlichkeit in der GeschäftsweltZu Recht könnte man sich fragen, ob all das Menschen eigentlich glücklich macht. Das haben bisher jedoch nur wenige getan. Tim Leberecht gehört zu den hartnäckigen Bohrern. Er will, dass Menschen nicht zu Effizienzrobotern werden. Er will, dass wieder Menschlichkeit einzieht in die Geschäftswelt von heute.Mit seiner Idee von „Business Romantik“ trifft er auf offene Ohren. Wer geht schon gern Tag ein Tag aus bloß wegen des Geldverdienens zur Arbeit? Leider geht es aber vielen Menschen genauso. Schon morgens freuen sie sich auf den Feierabend, der Montag ist ein Horrortag und besser wird es erst ab Donnerstag, denn dann naht das Wochenende.Die Welt kann auch anders sein, sagt Tim Leberecht. Er gehört zu den Senkrechtstartern unter den Speakern und Beratern, weil immer mehr CEOs erkennen, dass Effizienz allein nicht das Zauberwort sein kann. Gefragt danach, was denn eigentlich ein Business Romantiker wäre antwortet Tim Leberecht: „Business-Romantiker halten Gefühle, Emotionalität und Verletzlichkeit im Job für mindestens genauso wichtig wie Vernunft.“Starbucks nachhaltig als eine menschliche, wertebasierte Marke mit PersönlichkeitIn seiner Aufzählung von Business Romantikern unserer Zeit fallen Namen wie Richard Branson, Steve Jobs oder Elon Musk. Er erzählt von Howard Schultz, dem CEO von Starbucks, einem weiteren Business Romantiker. Der hatte seine 12.000 Baristas im Rahmen der „Race together“-Kampagne dazu aufforderte, mit Kunden offen über Rassendiskriminierung zu sprechen. „Im Nachhinein erntete er dafür einen riesigen Shitstorm, weil die Schlangen in den Filialen noch länger wurden und die Kunden lieber an ihrem Kaffee als an einem ernsten Gespräch interessiert waren. Hätte Schultz vorher Marktforschung betrieben, wäre das gar nicht passiert. So aber hat er seine persönlichen Werte der unternehmerischen Entscheidung vorangestellt und Starbucks nachhaltig als eine menschliche, wertebasierte Marke mit Persönlichkeit in den Medien platziert.“Und dann, gibt er zu, gäbe es da auch noch die dunkle Seite der Romantik. Emotionen bergen Risiken und je mehr Emotionalität in einem Unternehmen zugelassen würde, desto größer würden auch die Risiken. „Das ist wie in einer langen Beziehung: ohne harte Arbeit daran geht es nicht.“Die harte Arbeit lohnt sich, davon ist Tim Leberecht überzeugt. Sein Erfolg spricht für seine Idee der Business Romantik. Spannend und vor allem anders ist sie in jedem Fall.

Sebastian Decker im Interview über Startups und ihre Risiken und Chancen sich online zu vermarkten
29 Jul 2020

Sebastian Decker im Interview über Startups und ihre Risiken und Chancen sich online zu vermarkten

Startups gewinnen in unserer heutigen Gesellschaft immer mehr an Bedeutung. Ein Startup ist ein junges Unternehmen mit einer innovativen Geschäftsidee und großem Wachstumspotenzial.Sebastian Decker: Eine innovative Geschäftsidee zu vermarkten, bringt einige Herausforderungen mit sich.Wie kann das innovative Produkt neuen Interessenten verständlich gemacht werden?Und wer sind überhaupt die idealen Kunden für das neue Produkt?Antworten auf diese Fragen zu finden, ist essenziell, sofern ein Startup sich effektiv und schnellstmöglich profitabel vermarkten möchte. Bei der enormen Herausforderung sich am Markt zu positionieren und zu vermarkten, holen sich viele Startups professionelle Hilfe an Bord.Ein Partner, der genau in diesem Bereich mit einem großen Erfahrungsschatz unterstützen kann, ist Dr. Sebastian Decker. Er ist Inhaber von Marketing für Gewinner und Trainer der Google Zukunftswerkstatt. Als Experte im E-Commerce-Bereich hilft er seit mehreren Jahren jungen Onlineshop-Betreibern dabei, mithilfe von Online-Marketing-Maßnahmen das volle Potenzial ihrer Shops auszuschöpfen, Klick- und Bestellraten zu erhöhen, und eine verbesserte Positionierung der Shops in Suchmaschinen und somit am gesamten Markt zu erreichen.Wir sprechen mit Sebastian Decker über die Online-Marketing Chancen und Risiken von Startups und worauf diese achten müssen, um erfolgreich über die kritische Gründerphase hinauszukommen.Google-Experte Sebastian Decker im InterviewReferenten24: Herr Decker, wo liegen Ihrer Meinung nach die Vorteile von Startup Unternehmen im Vergleich zu großen, etablierten Unternehmen?Sebastian Decker: Gerade in Startups existieren noch wenig festgefahrene Strukturen. Das macht diese jungen Unternehmen flexibel und sie können sehr schnell auf die rasanten Änderungen im Internet und am Markt reagieren. Auch die flachen Hierarchien und die „Hands-On“ Mentalität hilft die vorhandenen Potenziale voll auszuschöpfen, das ist bei großen Unternehmen meist nicht mehr möglich. Hier sind festgefahrene interne Abläufe und lange hierarchische Wege schnellen und unkomplizierten Anpassungen schlicht im Weg. Startups sind in der Regel jung, frisch und motiviert. Sie müssen diese Potenziale nur noch richtig einsetzten.Referenten24: Was sind die Schwierigkeiten denen Startups gegenüber stehen?Sebastian Decker: Egal wie genial die Idee oder wie speziell und gut das Produkt ist, Startups müssen sich und ihr Produkt erst auf dem Markt etablieren und den potenziellen Kunden vorstellen. Sie stehen vor der Aufgabe, einen noch komplett neuen Markt zu erkunden, ihre Zielgruppe zu definieren und ihr Produkt zu vermarkten, ohne Referenzen, ohne Daten, ohne Kundenstamm. Das ist zu Beginn eine enorme Aufgabe, an der viele Startups scheitern. Denn leider ist auch ein sensationell gutes Produkt alleine kein Garant für Erfolg.Referenten24: Wie können gerade Startups online Leads generieren?Sebastian Decker: Um sich ihren Platz am Markt zu sichern, ist es essentiell, dass sich Startups von Beginn an klar positionieren und ihren Mehrwert verständlich zu kommunizieren-Dabei sollten diese 6 Punkte unbedingt beachtet werden:1. Weniger ist mehr:Gerade online haben Nutzer eine kurze Aufmerksamkeitsspanne und müssen deshalb sofort verstehen, wofür ein Unternehmen steht und welche Lösung es anbietet. Dazu kommt, dass ein Unternehmen, was sich auf eine Sache fokussiert, auch ohne große Referenzen direkt als Experte wahrgenommen wird.2. Kleine Einstiegsbarriere im Online Verkauf bieten.Gerade wenn das Startup ein Produkt oder eine Dienstleistung von mehreren 500 € oder mehr anbietet, wird es ohne große Referenzen schwierig sein, den Verkauf direkt online zu erzielen. Lead Generierung anstatt direkter Kauf sollte daher das Online Vertriebsziel sein. Das bedeutet, man sollte online anstatt einem Verkauf zum Beispiel einen kostenlosen Gesprächs- oder Beratungstermin verkaufen. In dem Gespräch können Startups dann nicht nur effektiv Vertrauen gewinnen und verkaufen, sondern auch den Markt, die Bedürfnisse und die Sprache ihrer echten Zielgruppe kennenlernen.3. Social Media Marketing für Startups – „Persönliche“ Kontakte fördern:Oft wird gepostet, was das Zeug hält, aber daraus keine echten Kunden gewonnen. Man schaut nur auf die Anzahl an Likes und Kommentaren, aber man macht nicht daraus.Social Media heißt „Social“ Media aus einem Grund. Es geht um soziale Interaktionen.Jemand, der etwas kommentiert unter einem Social Media Beitrag kann schon als Lead angesehen werden. Ein Interessent, der kommentiert, sollte mind. eine persönliche Antwort in den Kommentaren erhalten und im besten Fall persönlich über eine private Nachricht kontaktiert werden, umso das persönliche Telefonat zu erreichen.4. Kundenfeedbacks in Video oder Textform besonders früh einholen.Einfach fragen und sammeln. Je mehr Testimonials desto besser. Das sorgt für Social Proof und stärkt den Markenaufbau und sollte von Anfang an angegangen werden.5. Schnelles Testen, Auswerten & VerbessernStartups haben kurze unbürokratische Entscheidungswege – eine riesige Stärke im Online Marketing. So kann viel getestet und herausgefunden werden, welche Werbebotschaften für die Zielgruppen am besten funktionieren.6. Webanalyse nutzen und optimierenStartups sollten von Anfang an möglichst viele Analysedaten sammeln, umIhre Webseiten für Ihre Nutzer zu optimieren undDie Daten an die Werbeplattformen (Google, Facebook und co.) zurück zu spielen, damit deren Algorithmen die Aussteuerung der Werbekampagnen optimieren können.Referenten24: Wie können Sie Internet-Startups konkret unterstützen?Sebastian Decker: Sich online erfolgreich zu vermarkten hat nichts mit Glück zu tun!Wir zeigen unseren Kunden, wie sie ihre Potenziale im Internet voll auszuschöpfen können und geben Klarheit, was sie machen sollten und oft viel wichtiger: Was nicht!Wir zeigen, wie die vorhandenen Daten im Internet optimal genutzt werden können, um mit diesem Wissen profitabel zu wachsen.Wir helfen Daten getrieben völlig rational Schritt für Schritt die Webseite oder den Shop zu optimieren und über Werbeanzeigen zu wachsenDabei stehe ich als Berater und Trainer des Teams des Startups zur Seite oder kann mit meinem Team als umsetzender Partner unterstützen.Fazit:Viele Startups bleiben unter ihren Möglichkeiten, verbrennen Werbebudget oder kommunizieren ihren Produktnutzen nicht verständlich für ihre Zielgruppe.Ein gutes Produkt alleine garantiert leider keinen Erfolg. Wer es aber schafft, sich klar zu positionieren, seine Zielgruppe genau zu definieren und richtig anzusprechen, wird dauerhaft erfolgreich sein und über die Gründerphase hinaus wachsen können.Online Marketing ist hier ein Werkzeug mit vielen Möglichkeiten und sollte von Startups genutzt werden, um sich skalierbar und messbar profitabel zu vermarkten.

Eva Schulte-Austum – Das Homeoffice-Experiment. Warum es scheitert – und wie es gelingt.
3 Oct 2020

Eva Schulte-Austum – Das Homeoffice-Experiment. Warum es scheitert – und wie es gelingt.

Blogbeitrag von Business-Coach Eva Schulte-Austum:Die Coronakrise stellt unser Arbeitsleben auf den Kopf. Was tun Sie, wenn tägliche Routinen plötzlich wegfallen? Wenn bewährte Regeln nicht mehr gelten? Und Sie von heute auf morgen im Homeoffice arbeiten – oder Mitarbeiter haben, die dies tun?Eva Schulte Austum: Wer genau hinsieht, stellt fest, dass wir uns in einer Vertrauenskrise befinden.Besonders deutlich wird das an dem Vertrauen zwischen Führungskräften und Mitarbeitern. Das ist nichts Neues, wie aktuelle Studien zeigen. Aber es wird zu einem neuen Problem, denn anders als vor der Krise sind Vorgesetzte durch die Arbeit im Homeoffice gezwungen, Kontrolle abzugeben und loszulassen. Und genau das braucht Vertrauen.In mehr als 350 Interviews mit Wissenschaftlern und Experten habe ich weltweit erforscht, was Vertrauen ist, und wie es auch in Unternehmen gelingen kann. Dabei bin ich auf 3 Merkmale gestoßen, die die Fähigkeit, anderen Menschen zu vertrauen, ausmachen: Kontrolle abgeben, Unsicherheit akzeptieren, positive Erwartungshaltung an das Gegenüber.Führungskräfte, die diese drei Punkte beherrschen, tun sich erfahrungsgemäß leicht damit, Aufgaben zu delegieren, Verantwortung abzugeben und ein Wir-Gefühl im Team zu fördern. Meine Erfahrung als Führungskräfte-Coach zeigt jedoch: Gerade deutschen Führungskräften fällt Vertrauen in der Praxis schwer.Symptome der VertrauenskriseWer nicht vertrauen kann, der wird auch jetzt Wege finden, sein Kontrollbedürfnis in die digitale Welt zu übertragen. Nicht ohne Grund haben Kontrollanrufe im Homeoffice, Einsatz von Wirtschafts-Detektiven und computergestützte Überwachungsprogramme derzeit Hochkonjunktur. Wie sich letzteres auf Mitarbeiter auswirkt, zeigte jüngst das Experiment des Journalisten Adam Satariano von der New York Times. Dazu testete er zwei Wochen lang ein Programm, dass alle Aktivitäten an seinem Computer erfasste. Jede Email, jeder Seitenaufruf, sogar die Stillstandzeit der Tastatur wurden protokolliert. Fazit: Auch wenn er sich freiwillig überwachen ließ und seine Daten nicht an den Vorgesetzten weitergegeben wurden: Am Ende der 14 Tage fühlte er sich erschöpft, lustlos und demotiviert. Das lässt erahnen, welche Folgen übermäßige Kontrolle tatsächlich für die Produktivität von Arbeitnehmern hat.Wir haben ein FührungsproblemFührung braucht Vertrauen. Und doch: Wer kennt nicht mindestens einen Vorgesetzten, der seinen Mitarbeitern ständig über die Schultern schaut und auch im Urlaub über alles informiert werden will. Dabei mangelt es diesen Menschen selten an Wissen, wie sich Aufgaben abgeben lassen. Schließlich gibt es kaum ein Führungskräfte-Training, das dazu nicht ein paar schlaue Impulse beisteuert. Der Grund, warum Delegieren in der Praxis so häufig scheitert, ist ein anderer: Es mangelt an Vertrauens-Kompetenz.Viele Führungskräfte hierzulande haben nie gelernt, mit Unsicherheit und Risiken umzugehen, sprich zu vertrauen. Damit befinden sich diese übrigens in bester Gesellschaft. Die Forschung zeigt: Wir Deutschen sind nicht gerade Vertrauens-Weltmeister. Im Vergleich zu Menschen in Schweden, Dänemark und den Niederlanden sind Deutsche vergleichsweise risikoscheu und haben ein großes Kontrollbedürfnis. Da ist es wenig überraschend, dass Führungskräfte versuchen, sich in der Krise durch mehr Kontrolle ein Stück Sicherheit zurückzuholen. Ein Trugschluss mit weitreichenden Folgen.Die Kosten der KontrolleDen Preis, den Führungskräfte und Mitarbeiter für übermäßige Kontrolle zahlen, ist enorm hoch: schwindende Motivation, sinkende Produktivität, steigender Krankenstand, zunehmende Fluktuation, erhöhtes Stresslevel. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Nicht umsonst sagt ein dänisches Sprichwort: „Vertrauen ist gut. Kontrolle ist teurer.“ Denn mit zunehmender Kontrolle explodieren die Kosten. Wer sich schon mal darin versucht hat, der wird wissen: Kontrolle kostet viel Zeit, sehr viel Energie und noch mehr Nerven. Und am Ende bewirkt sie genau das Gegenteil: Denn ohne es zu wollen erziehen Führungskräfte mit ständiger Überwachung ihre Mitarbeiter zu trägen, verantwortungsscheuen und entscheidungsschwachen Menschen.Die Dividende des VertrauensDie gute Nachricht: Vertrauen lässt sich wie ein Muskel trainieren. Mit jedem Mal, bei dem wir Vertrauen verschenken, wächst der Muskel. Vorausgesetzt, wir machen positive Erfahrungen. Im Laufe der Zeit fällt es uns damit immer leichter, Unsicherheit auszuhalten und Kontrolle abzugeben. Die eigene Vertrauensfähigkeit wird damit zur Grundvoraussetzung, damit Delegieren und Führung auf Distanz gelingen können.3 Tipps, wie Sie Ihren Vertrauensmuskel trainieren:Trauen Sie anderen etwas zuMenschen wachsen über sich selbst hinaus, wenn man Ihnen Vertrauen schenkt.Klären Sie frühzeitig ErwartungenSo vermeiden Sie Missverständnisse, beugen Konflikten vor und sorgen für ein gutes Arbeitsklima.Geben Sie einen VertrauensvorschussMachen Sie den ersten Schritt und schenken Sie Vertrauen. Dafür werden Sie mit positiven Erfahrungen, Dankbarkeit und Vertrauen belohnt.Vielleicht kennen Sie das Sprichwort: „Führungskräfte bekommen langfristig die Mitarbeiter, die Sie verdienen.“ Die Forschung bestätigt das. Investieren Sie deshalb heute in die Mitarbeiter, mit denen Sie morgen zusammenarbeiten wollen. Es lohnt sich.Über die Autorin:Eva Schulte-Austum ist Business-Coach, Keynote Speaker und Deutschlands bekannteste Vertrauensexpertin (NDR, ZDF). Die studierte Wirtschaftspsychologin berät Unternehmen zum Thema „Führung“, „Change“ und „New Work“.Möchten Sie Eva Schulte-Austum als Rednerin für Ihre Veranstatung buchen? Anfragen unter: [email protected]

Lego Professor David C. Robertson – Weil es spielend leichter geht!
21 Apr 2020

Lego Professor David C. Robertson – Weil es spielend leichter geht!

Zum Lego Professor muss man erst einmal werden. Hätte David Robertson das wohl gedacht, als er sich als Junge sein Leben vorstellte? Hat er wohl damals schon mit Lego gespielt und hat das Unternehmen vor einigen Jahren darum durch effektives Change Management gerettet?In seinem ersten Buch mit dem schönen Titel „Das Imperium der Steine“ erzählt David C. Robertson von seinem Lego-Abenteuer und gewährt tiefe Einblicke in die Unternehmenskultur eines Unternehmens, das uns irgendwie immer leicht und flockig und irgendwie lustig vorkam. Schließlich haben wir als Kinder so gut wie alle mit Lego gespielt. Wer einen Hang zum Basteln und Bauen und wieder neu anfangen hatte, war mit Lego gut aufgehoben. Vielleicht hat sich für den ein oder anderen sogar seine berufliche Laufbahn durch Lego verfestigt?David C. Robertson ist damals eine große Aufgabe angetreten – und hat sie durch kluges Change Management meisterhaft gelöst.Seitdem ist er nicht nur zum Lego Professor, sondern auch zu einer Koryphäe im Change Management avanciert.Was kann er also, was andere nicht können? Nun, vor allem kann er heute als einer der Top Speaker auf seinem Gebiet erstaunlich einfach erklären, wie Change Management Prozesse funktionieren können. Das ist, schaut man sich seine Karriere näher an, nicht weiter verwunderlich. „Dave“, wie David C. Robertson sich selbst nennt, war während seiner Laufbahn unter anderem erfolgreicher Berater bei McKinsey und hat auch schon durch eine Radio Sendung geführt. Heute ist er als Speaker und Business School Professor unterwegs.Wer „Dave“ David C. Robertson einmal live erlebt hat, will in aller Regel mehr von ihm hören und sehen und lernen. Ihm wird nachgesagt, dass er es auf wunderbar unterhaltsame Weise versteht, eindrucksvoll nicht nur tiefes Wissen zu vermitteln, sondern mehr noch, dieses Wissen auch zu Leben zu erwecken.Neben David C. Robertson Vorträgen zeigt er in seinen „ernsthaften Spiel Workshops“, wie das Wissen spielend und dabei sehr konkret umgesetzt werden kann.Das macht sowohl den Zuhörern und Workshop Teilnehmenden als auch ihm selbst jede Menge Spaß. Weil seine eigene Freude an dem, was er tut so spürbar ist, überträgt sie sich automatisch auf sein Publikum. Und da er ja nun einmal für Change Management steht, ist kaum einer seiner Vorträge oder Workshops wie der andere.Wenn Sie sich für „Dave“ entscheiden, wird Ihnen das nicht nur pures Wissen und konkrete Handlungsanweisungen, sondern garantiert auch ziemlich Spaß bringen. Viel Freude mit Lego Professor David C. Robertson – wir freuen uns auf Ihre Anfrage unter [email protected]

Heben Sie, Ihr Team und Ihr Unternehmen ab mit den Pilotinnen von #Clearedtoland
5 Jan 2023

Heben Sie, Ihr Team und Ihr Unternehmen ab mit den Pilotinnen von #Clearedtoland

Die Pilotinnen von #clearedtoland bieten eine Vielzahl von Superlativen: Buschpilotin in Alaska und CEO eines Luftfahrtunternehmens in der Wildness dieses nördlichsten US-Bundesstaates, Militärpilotin Super Puma, Linienpilotin Langstrecke. Sie sind Expertinnen für die Entwicklung Ihrer Vision, Ihres True North Stars, bzw. Unternehmens-Purpose, sowie für die Themenbereiche Mental Training/Trust und Highperfomance/Resilience. Auf den Punkt konzentriert, voller Energie und absolut fokussiert zeigen sie Menschen, wie sie im Beruf und auch privat effizienter, führungsstärker und zielgerichteter auftreten können.Das, was die Pilotinnen von #clearedtoland in ihren grossartig abwechslungsreichen Vorträgen und Keynotes weitergeben, ist ihr tägliches Brot.Gründerin Rahel Kindermann ist nicht nur Unternehmerin und Privatpilotin. Die studierte Betriebswirtin ist zertifizierte Change Managerin und systemischer Coach und hält einen Master in Leadership und Management. Nach ihrer Ausbildung zur Privatpilotin im Jahr 2001 begann sie 2005, am Flughafen Zürich zu arbeiten und hat dort in der Abteilung Corporate Communication zahlreiche Projekte umgesetzt, unter anderem die Zuschauerterrasse, die heute eine Visitenkarte des Flughafens ist. In 2018 gründete sie die Plattform #clearedtoland. „Ich dachte immer: das, was ich da im Cockpit mache, kann ich eins zu eins im Berufs- und Privatleben umsetzen.“#clearedtoland ist eine Plattform für die berufliche und persönliche Weiterentwicklung. Die Powerfrauen der #clearedtoland crew haben alle einen Corporate Hintergrund. Fünf von ihnen sind Pilotinnen, alle sind Aviatik Expertinnen. Seit 2022 ist auch Missy Lee in dieser aussergewöhnlichen Crew vertreten. Sie führt in Alaska ein Aviatikunternehmen, in dem sie Wasser- und Buschpilotinnen und -Piloten aus der ganzen Welt ausbildet. Sie ist nicht nur CEO und Pilotin sondern hat auch bereits im Alter von 20 Jahren den Mount Denali, den höchsten Berg Nordamerikas, bestiegen.Die Expertinnen-Crew unterstützt – basierend auf Tools aus dem Cockpit – Teams, Organisationen und Unternehmen dabei, ihr bestmögliches Potenzial zu entfalten.Edith Tieber, Helikopterpilotin und ehemalige Leistungssportlerin, die gleichzeitig diplomierter Coach mit den Schwerpunkten Highperformance, Resilienz, Agilität und Change ist und deren beruflicher Hintergrund als Consultant und Führungsperson im Corporate Bereich liegt. Ebenso ist Susanne Siegenthaler an Bord, die als Militärpilotin als eine der sehr wenigen Frauen in der Schweizer Luftwaffe ihre beeindruckenden Erfahrungen bezüglich Vertrauen in die eigenen Stärken und ihre Aneignung eines starken Mindsets teilen kann. Weiterhin ist da Esther Zwygart, Airline Pilotin Langstrecke (A330 und A330) und Expertin für Decision Making, Leadership, Teambuilding und Change, sowie Simone Stemmler, Kaizen Master und Expertin für Business Transformation, Customer Experience und Prozess Optimierung.Das Motto der Expertinnen Crew lautet: «Von Pilotinnen lernen – führungsstark und fokussiert agieren für die berufliche und private Punktlandung.»Zu den Tools aus dem Cockpit gehört unter anderem das #clearedtoland Erfolgsprinzip, bestehend aus den acht Kernpunkten, welche die Pilotinnen basierend auf ihren Erfahrungen im Cockpit für die Umsetzung ins Berufs- und Privatleben selbstständig entwickelt haben. Rahel Kindermann erläutert, für welche Bereiche dieses äusserst hilfreich sein können: «Ein Unternehmen führen, ein Team leiten, eine Strategie entwickeln und/oder einen Change Prozess durchlaufen.»In ihren Keynotes sprechen sie darüber, wie man eine Vision, einen Purpose für ein Unternehmen und/oder Team entwickelt, wie man führungsstark agiert, richtig priorisiert, eigene Blockaden überwindet, mit Druck umgeht & Stress-Management anwendet, klar kommuniziert, auf Stärken und Self-Management fokussiert sowie mentale Stärke trainiert. Besonderes Highlight in ihrem Angebot ist die «True North Star-Journey», die Entwicklung einer Vision, eines Purpose, die von Rahel Kindermann, Missy Lee und Simone Stemmler angeboten wird. Dies mit zahlreichen interaktiven Sequenenzen und spanndenden Stories vom Fliegen in Alaska und Rahel’s True North Star: Der Landung auf einem Highway inmitten von Alaskas Wilderness. Der Schwerpunkt der Keynotes wird massgeschneidert auf die Bedürfnisse des Kunden angepasst.

Stephanie zu Guttenberg - Die Bildungsrevolution
26 Mar 2023

Stephanie zu Guttenberg - Die Bildungsrevolution

„Seit den ersten PISA-Studien vor 25 Jahren haben wir die Zeit verschlafen“."Schauen Sie sich einmal um in den Schulen: der Lehrer malt mit Kreide an die Tafel, der Overhead Projektor ist im Dauereinsatz, die Klassenzimmer sehen genauso aus wie damals, als ich in der Schule war. Und das ist ja nun auch schon ein paar Jahre her." Stephanie zu Guttenberg sagt das mit echter Besorgnis, die aus ihrer Sicht begründet ist. Die Kinder in Deutschland werden durch das Schulsystem nicht auf die digitale Zukunft vorbereitet, die ja schon längst da ist.Bildungsrevolution? Später.Eigentlich weiß jeder, dass die Bildungsrevolution dringend nötig ist, doch aus irgendeinem Grund passiert nichts. Woran das liegt? Stephanie zu Guttenberg sieht mehrere Gründe.Wenn Notwendigkeit die Mutter aller Veränderung ist, so hat Deutschland lange die Augen zu lassen können. Zudem sind die Deutschen so gewöhnt daran, dass der Staat alles regelt, dass sie einfach mal abgewartet haben. Bildungsthemen waren außerdem lange Staubfänger, damit kann man keine Wahlen gewinnen, denn um Bildung zu reformieren, braucht es Zeit. Vier Jahre wären da nicht viel. Sie nennt auch den Föderalismus als einen Hemmschuh, denn wenn alle etwas anderes machen dürfen, machen sie es auch und keiner gönnt dem anderen die Butter auf dem Brot.Thema Geld? Marode Schulen zu reformieren ist teuer. Inzwischen sind die Kosten dafür durch die Decke gegangen, und Stephanie zu Guttenberg wagt zu fragen: "Wohin gehen diese Gelder eigentlich, die für Bildung eingesetzt werden sollen?"Weil sie über 10 Jahre in den USA gelebt hat, kennt sie auch das amerikanische Schulsystem. Ganz klar sagt sie, dass aus ihrer Sicht "die USA nicht das gelobte Land sind". Jedoch arbeiteten ihre Kinder damals bereits in der 5. Klasse mit einem Laptop, der von der Schule gestellt wurde. Social Media war Pflicht und auch ein Standardwissen über Coding gehörte zur Grundausbildung.Handeln? Jetzt!Deutschland habe sich in einen gigantischen Wettbewerbsnachteil hineingeritten. Zum Nachteil der Jugend. "Die Welt von heute und Morgen wartet nicht auf irgendwen, der nicht digital ausgebildet ist", sagt Stephanie zu Guttenberg.In ihren Vorträgen spricht sie passioniert darüber, wie Bildung in einer digitalisierten Welt funktionieren könnte. Bildung müsse fit machen für die Zukunft. Das Wissen sei schon da, heute ginge es um den Umgang damit, um kritisches Denken und um Kreativität im Gegensatz zu Konformität.Stephanie zu Guttenberg ist digitale Bildungsexpertin, selbst Mutter und Autorin. Ihr aktuelles Buch heißt: "Wir können das besser!".Sie engagiert sich für einen positiven Umgang mit der Digitalisierung. Die zweifache Mutter hat mit ihrer Familie zehn Jahre in den USA gelebt und dort wie auch in anderen Ländern das Bildungssystem analysiert. Ihr Know-how möchte sie weitergeben, um gemeinsam eine bessere Gesellschaft zu entwerfen.Stephanie zu Guttenberg bricht auch eine Lanze für Diversität in der Ausbildung, besonders auch wieder praktische Ausbildungen zu fördern, nicht jede:r müsse Abitur machen, studieren und anschließend oft genug nicht wissen, was jetzt damit getan werden kann.In ihren Vorträgen spricht sie über die Themen Amerika und Bildung, Cyberkriminalität, die Digitale Transformation und Digitale Disruption, Europa und Gesellschaft, Globale Trends, Innovationen, Lebensstil und zukünftige Generationen.Stephanie zu Guttenberg für Vorträge bei Referenten24 buchen. Tel: +49 (0)6032 785 93 93. Per Email direkt anfragen: [email protected] 

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