+49 (0)6032 785 93 93

Erhalten Sie Top-Beratung zu unseren Referenten.

[email protected]News & BlogÜber unsKontakt
Referenten24
Anne-Marie Flammersfeld – die «5-Referenten24-Fragen»

Anne-Marie Flammersfeld – die «5-Referenten24-Fragen»

22 May 2019. Veröffentlicht durch Oliver Stoldt

Die 40- jährige deutsche Sportlerin arbeitet mit ihrem eigenen Unternehmen „all mountain fitness“ als Personal Coach im schweizerischen St. Moritz. Sie coacht Personen im Bereich aktives Training, Mental Training und schreibt Trainingspläne. Zur Zeit studiert Anne-Marie Flammersfeld an der FernUniversität Hagen einen Bachelor in Psychologie, um später einmal den Sport mit der Psyche in ihren Coaching zu verbinden.

Als Keynotespeakerin hält sie regelmäßig Vorträge zu Themen Motivation, Begeisterung und Grenzen überwinden. Für das Laufmagazin „Aktiv Laufen“ ist sie als Fachautorin freiberuflich tätig. Anne-Marie Flammersfeld ist ehrenamtlich als Präsidentin der Laufveranstaltung „Engadiner Sommerlauf“ tätig – ein zweitätiges Sommerevent mit über 2400 Teilnehmenden in St. Moritz.

Mit ihren Projekten und Wettkämpfen unterstützt Anne-Marie Flammersfeld die Stiftung „Paulchen Esperanza“, die sich für benachteiligte Kinder in Schwellenländern wie Tansania, Argentinien und Sri Lanka einsetzt.

Interview

Was sind die Kernthemen Ihrer Vorträge?

Anne-Marie Flammersfeld: In meinen Vorträgen schildere ich viele Eindrücke, Erlebnisse und Erkenntnisse aus meinen Wettkämpfen als Ultra-Trailläuferin und Sportwissenschaftlerin und ziehe immer wieder Parallelen zum Alltag und Berufsleben. Sport verbindet und der Transfer ist einfach, weil man mit Sport einfach alle Menschen erreicht. Einen Wettkampf zu planen, ist wie ein berufliches Projekt zu realisieren. Ist die Trainingsplanung in allen Bereichen fordernd, aber nicht überfordernd, so ist der Erfolg greifbar. Pausen, Rückschläge, Verletzungen und Niederlagen gehören dabei genauso dazu wie Erfolge zu feiern. Motivation, innere Haltung und die Freude am Tun treiben an und kreieren den Flow. Wenn es läuft, dann läuft es. 

• Begeisterung wecken und Leidenschaft entflammen: gegen innere Motivation gibt es keine Medizin! 
• Komfortzone verlassen: Muss man immer Grenzen überschreiten? 
• Mentales Training: Der Kopf ist der entscheidende Motor
• Krisen und Zweifel erkennen und umlegen 
• Flow-Running: Laufen ganz easy! 
• Parallelen zum Alltag: gute Zeiten, schlechte Zeiten und die weisen Erkenntnisse fürs Leben 
• Trainingsplanung: einfach losrennen oder lieber planen? 
• Erkenntnisse: Renne 250 Kilometer durch eine Wüste und erkenne, wer du bist
• Vorbereitung mit Special Task Team 
• Ernährung vor und im Wettkampf
• Equipment für Ultrawettkämpfe

Welches Publikum bzw. welche Branche erreichen Sie mit Ihrer Rede?

Anne-Marie Flammersfeld: Mir ist es wichtig, dass mein Publikum die Leidenschaft für etwas „nicht-ganz Alltägliches“ versteht und emotional mitfühlen kann. Dass das, was ich tue, eine Verschiebung von Grenzen ist, die nicht plötzlich passiert. Es ist ein langer Weg, bis man in der Lage ist, solche Distanzen durchzuhalten. Mein Publikum darf aus allen Branchen kommen. Sport verbindet und schafft einen schnellen Transfer in das Alltagsleben jeglicher Berufe.

Warum sind Sie ein Referenten24? Woher nehmen Sie Ihre Erkenntnisse?

Anne-Marie Flammersfeld: Ich glaube an die Dinge, die ich tue und möchte immer wieder neue Sachen ausprobieren. Diese Erfahrungen bereichern mein Leben und ermöglichen es mir in meinem Job als Personal Trainerin meine Klienten zu motivieren und zu coachen. Ich glaube an die Kraft der inneren Motivation und an den Spaß, den man bei Dingen empfindet, die man mit Leidenschaft macht. Wahre Begeisterung kennt kein Limit.

Was bringt die Zukunft? Spielt die "Zeit" in Ihrem Metier eine Rolle? Wandel oder Stetigkeit?

Anne-Marie Flammersfeld: Die Sportart Laufen hat den Vorteil, dass man sie überall auf der Welt ausüben kann und keine Vorerfahrung braucht. Man kann auch im hohen Alter noch anfangen zu walken oder zu joggen. Laufen ist für mich absolut zeitlos. Laufen schenkt dem Leben eher Zeit, als dass es sie raubt. Die Energie, die das Laufen dem Körper und Geist zurückgibt, ist nicht eintauschbar.

Was ist Ihr Lebensmotto? Was möchten Sie Ihren Zuhörern mit auf den Weg geben?

Anne-Marie Flammersfeld: Es lohnt sich immer, etwas - oder sich selber- in Bewegung zu bringen. Nur wenn man etwas wirklich ausprobiert hat, weiß man, wie es sich anfühlt. Neue Wege zu gehen kann anstrengend sein, aber es trägt zum persönlichen Wachstum bei. Bewegung schafft Freiräume, um Dinge anders zu betrachten. Man sollte irgendwann anfangen, sich aus der Komfortzone herauszubewegen. Man kann dadurch nur gewinnen.
Durch die körperliche Bewegung wird auch der Geist angetrieben, anders zu denken. Und das schafft wiederum neue Perspektiven.

Buchungsanfrage

Sie sind interessiert an einem Referenten? Stellen Sie eine unverbindliche Anfrage.

Zurück zu News & Blog

Anne-Marie Flammersfeld – die «5-Referenten24-Fragen»

22 May 2019. Veröffentlicht durch Oliver Stoldt

Die 40- jährige deutsche Sportlerin arbeitet mit ihrem eigenen Unternehmen „all mountain fitness“ als Personal Coach im schweizerischen St. Moritz. Sie coacht Personen im Bereich aktives Training, Mental Training und schreibt Trainingspläne. Zur Zeit studiert Anne-Marie Flammersfeld an der FernUniversität Hagen einen Bachelor in Psychologie, um später einmal den Sport mit der Psyche in ihren Coaching zu verbinden.

Als Keynotespeakerin hält sie regelmäßig Vorträge zu Themen Motivation, Begeisterung und Grenzen überwinden. Für das Laufmagazin „Aktiv Laufen“ ist sie als Fachautorin freiberuflich tätig. Anne-Marie Flammersfeld ist ehrenamtlich als Präsidentin der Laufveranstaltung „Engadiner Sommerlauf“ tätig – ein zweitätiges Sommerevent mit über 2400 Teilnehmenden in St. Moritz.

Mit ihren Projekten und Wettkämpfen unterstützt Anne-Marie Flammersfeld die Stiftung „Paulchen Esperanza“, die sich für benachteiligte Kinder in Schwellenländern wie Tansania, Argentinien und Sri Lanka einsetzt.

Interview

Was sind die Kernthemen Ihrer Vorträge?

Anne-Marie Flammersfeld: In meinen Vorträgen schildere ich viele Eindrücke, Erlebnisse und Erkenntnisse aus meinen Wettkämpfen als Ultra-Trailläuferin und Sportwissenschaftlerin und ziehe immer wieder Parallelen zum Alltag und Berufsleben. Sport verbindet und der Transfer ist einfach, weil man mit Sport einfach alle Menschen erreicht. Einen Wettkampf zu planen, ist wie ein berufliches Projekt zu realisieren. Ist die Trainingsplanung in allen Bereichen fordernd, aber nicht überfordernd, so ist der Erfolg greifbar. Pausen, Rückschläge, Verletzungen und Niederlagen gehören dabei genauso dazu wie Erfolge zu feiern. Motivation, innere Haltung und die Freude am Tun treiben an und kreieren den Flow. Wenn es läuft, dann läuft es. 

• Begeisterung wecken und Leidenschaft entflammen: gegen innere Motivation gibt es keine Medizin! 
• Komfortzone verlassen: Muss man immer Grenzen überschreiten? 
• Mentales Training: Der Kopf ist der entscheidende Motor
• Krisen und Zweifel erkennen und umlegen 
• Flow-Running: Laufen ganz easy! 
• Parallelen zum Alltag: gute Zeiten, schlechte Zeiten und die weisen Erkenntnisse fürs Leben 
• Trainingsplanung: einfach losrennen oder lieber planen? 
• Erkenntnisse: Renne 250 Kilometer durch eine Wüste und erkenne, wer du bist
• Vorbereitung mit Special Task Team 
• Ernährung vor und im Wettkampf
• Equipment für Ultrawettkämpfe

Welches Publikum bzw. welche Branche erreichen Sie mit Ihrer Rede?

Anne-Marie Flammersfeld: Mir ist es wichtig, dass mein Publikum die Leidenschaft für etwas „nicht-ganz Alltägliches“ versteht und emotional mitfühlen kann. Dass das, was ich tue, eine Verschiebung von Grenzen ist, die nicht plötzlich passiert. Es ist ein langer Weg, bis man in der Lage ist, solche Distanzen durchzuhalten. Mein Publikum darf aus allen Branchen kommen. Sport verbindet und schafft einen schnellen Transfer in das Alltagsleben jeglicher Berufe.

Warum sind Sie ein Referenten24? Woher nehmen Sie Ihre Erkenntnisse?

Anne-Marie Flammersfeld: Ich glaube an die Dinge, die ich tue und möchte immer wieder neue Sachen ausprobieren. Diese Erfahrungen bereichern mein Leben und ermöglichen es mir in meinem Job als Personal Trainerin meine Klienten zu motivieren und zu coachen. Ich glaube an die Kraft der inneren Motivation und an den Spaß, den man bei Dingen empfindet, die man mit Leidenschaft macht. Wahre Begeisterung kennt kein Limit.

Was bringt die Zukunft? Spielt die "Zeit" in Ihrem Metier eine Rolle? Wandel oder Stetigkeit?

Anne-Marie Flammersfeld: Die Sportart Laufen hat den Vorteil, dass man sie überall auf der Welt ausüben kann und keine Vorerfahrung braucht. Man kann auch im hohen Alter noch anfangen zu walken oder zu joggen. Laufen ist für mich absolut zeitlos. Laufen schenkt dem Leben eher Zeit, als dass es sie raubt. Die Energie, die das Laufen dem Körper und Geist zurückgibt, ist nicht eintauschbar.

Was ist Ihr Lebensmotto? Was möchten Sie Ihren Zuhörern mit auf den Weg geben?

Anne-Marie Flammersfeld: Es lohnt sich immer, etwas - oder sich selber- in Bewegung zu bringen. Nur wenn man etwas wirklich ausprobiert hat, weiß man, wie es sich anfühlt. Neue Wege zu gehen kann anstrengend sein, aber es trägt zum persönlichen Wachstum bei. Bewegung schafft Freiräume, um Dinge anders zu betrachten. Man sollte irgendwann anfangen, sich aus der Komfortzone herauszubewegen. Man kann dadurch nur gewinnen.
Durch die körperliche Bewegung wird auch der Geist angetrieben, anders zu denken. Und das schafft wiederum neue Perspektiven.

Buchungsanfrage

Sie sind interessiert an einem Referenten? Stellen Sie eine unverbindliche Anfrage.

Zurück zu News & Blog
Andere Artikel
Christoph Magnussen – die «5-Referenten24-Fragen»
18 Oct 2019

Christoph Magnussen – die «5-Referenten24-Fragen»

Neben seiner offiziellen Arbeit als Geschäftsführer von Blackboat hat Christoph Magnussen sich einen Namen als Keynote Speaker für sämtliche New Work-Themen gemacht. Christoph Magnussen ist als Redner schon international aufgetreten und hat Reden für einige der renommiertesten Unternehmen wie der Axel Springer SE, der Otto Group, der Volkswagen AG und der Porsche Gruppe gehalten.InterviewWas sind die Kernthemen Ihrer Vorträge?Christoph Magnussen: Auf den ersten Blick, Technologie, Digitalisierung, New Work. Vor allem wie sich die Arbeitswelt verändert durch Technologie. Aber wenn man in dem Vortrag sitzt, merkt man,dass es im Kern um den Mensch geht, der vor dieser Veränderung betroffen ist - egal, ob es dabei um digitale Transformation, New Work oder das Thema Selbstorganisation geht. ImKern geht’s um den Menschen und die Fragen: wie finde ich heraus was ich wirklich will?Wie möchte ich arbeiten? Mit wem möchte ich arbeiten? Das sind ziemlich zeitlose Fragen,die nicht nur unterschiedliche Antworten, sondern auch unterschiedliche Perspektivenerlaubt. Das heißt: die Vorträge sind eigentlich da, um das Denken anzuregen. Nichtunbedingt um alles zu beantworten.Welches Publikum bzw. welche Branche erreichen Sie mit Ihrer Rede?Christoph Magnussen: Ein breiteres als ich mir je vorgestellt hätte. Auch da ich glaube, dass New Work beinhaltet, dass man viel teilt, viel ausprobiert,habe ich viel gemacht - sprich, ich habe mich nicht auf eine Sache künstlich beschränkt. Denn die Interessen können sehr breit gespannt sein. Die Vorträge haben sich über Podcast, Social Media, YouTube auf ein sehr breites Publikum erweitert. Die jüngste Zuhörerin ist 9 oder 10 Jahre alt - der durchschnittliche Zuhörer ist im Arbeitsleben - Anfang/ Mitte/ Ende 30 und spürt die ersten Veränderungen in der Arbeitswelt. Aber im Kern fühlen sich alle angesprochen, die mit der Frage unterwegs sind: was will ich wirklich, wirklich mit meiner Arbeit erreichen?Warum sind Sie ein Referenten24? Woher nehmen Sie Ihre Erkenntnisse?Christoph Magnussen: Aus meinen eigenen Erfahrungen. Basierend auf vielen Jahren Unternehmertum und selbst Ausprobieren. Ich teile auch sehr gerne Dinge, die nicht funktioniert haben und die Learnings, die daraus entstanden sind. Ich lerne durch jeden Vortrag etwas Neues dazu und habe außerdem bemerkt, dass es eine sehr dankbare Plattform ist und man darüber etwaszurückgeben kann und natürlich auch zurückbekommt.Was bringt die Zukunft? Spielt die "Zeit" in Ihrem Metier eine Rolle? Wandel oder Stetigkeit?Christoph Magnussen: Jetzt schon sehr viel weniger als früher. Früher war der “9-5”-Job und Zeit sehr viel wichtiger. Heute merke ich, dass die Sachen, die am meisten Impact mit sich gebracht haben, nicht unbedingt am meisten Zeit gekostet haben. Ich stelle aber immer wieder fest, wie schwierig es ist, , die Zeit als alltägliches Maß aus dem Alltag raus zu bekommen.Was ist Ihr Lebensmotto? Was möchten Sie Ihren Zuhörern mit auf den Weg geben?Christoph Magnussen: Eigentlich (so wie der Podcast heißt) “ On the way to New Work…” also auf dem Weg zubleiben. Zu erkennen, dass Ziele erreichen nicht das Ende bedeutet und dass es danachtrotzdem weiter geht. Zu erkennen, es gibt da kein Ende. Daher ist der Kern auf dem Weg zu bleiben, weil das alles offen lässt und dazu führt, dass das Arbeiten sehr viel Spaßmacht, vor allem, wenn man es nicht so ernst nimmt. "On the way to New Work…"Video "Why I think holding a SPEECH is so important" 

Rafael Hostettler und Soft-Robot Roboy – Künstliche Intelligenz auf neuem Niveau
5 Feb 2019

Rafael Hostettler und Soft-Robot Roboy – Künstliche Intelligenz auf neuem Niveau

Robotik und künstliche Intelligenz sind die Spielwiesen des Forschers und Redners Rafael Hostettler. Er lehrt und forscht an der Technischen Universität München und spricht in Vorträgen nicht nur über sein Projekt „Roboy“, sondern auch über das große Thema künstliche Intelligenz und wie sie unsere Welt positiv verändern kann.Die Natur und ihre extrem gut gebauten Roboter„Wenn ich eine Biene sehe“, erzählt Rafael Hostettler. „sehe ich einen extrem gut gebauten Roboter. Es fasziniert mich, wie die Natur es schafft, solche beispiellos perfekten Maschinen zu bauen.“ Er träumte von Robotern, die nicht aus Stahl und Motoren konstruiert sein müssen, sondern „delikater, raffinierter“ sein können.Gemeinsam mit Professor Doktor Rolf Pfeifer hat er den Soft-Robot „Roboy“ entwickelt, dessen Körper ähnlich dem menschlichen Bewegungsapparat aufgebaut ist. So besitzt Roboy wie wir Menschen Bänder und Sehnen. „Man muss sich das so vorstellen“, erklärt Rafael Holstettler. „Soft Robots haben eine ähnliche passive Dynamik wie wir Menschen: Wenn ich Roboy ausschalte, sackt er zusammen, ist aber noch beweglich. Ich kann ihn beispielsweise schütteln und er reagiert.“Soft-Robots, die menschliche Bewegungen möglichst perfekt imitierenBei einem Industrieroboter aus Stahl wäre das nicht möglich, einmal ausgeschaltet, würde er sich nicht mehr bewegen. Dass sei von Vorteil, weil der Aufbau der Maschine und ihre Steuerung vergleichsweise einfach und präzise ausfiele. Weil das aber nicht der Funktionsweise des menschlichen Körpers entspricht, will Hostettler mehr. „Ich sehe den Menschen selbst als Roboter“, sagt er und fügt hinzu: „Durch die Befassung mit Robotern kann ich auch sehr viel über den Menschen lernen.“ Ihn interessieren die größeren Strukturen in der Welt, er will wissen, wie Lebewesen aufgebaut sind.Eine seiner Kernfragen lautet, wie man Science Fiction in „Science Facts“ verwandeln kann. Rafael Hostettler möchte Soft-Robots schaffen, die menschliche Bewegungen möglichst perfekt imitieren können.Inzwischen hat er ein Startup gegründet, um im medizinischen Bereich zu helfen. Er entwickelt neue Lösungen für Biopsien und in der Schmerztherapie, die Prozesse einfacher, schneller und sicherer machen sollen.Künstliche Intelligenz dazu nutzen das Leben leichter zu machenÜber das angstbesetzte Thema künstliche Intelligenz sagt er, dass das, was er vor allem im Bereich Forschung tut, einen tiefgreifenden Einfluss auf die Gesellschaft haben wird. Seine Frage: Wollen wir, dass das Diktat der Arbeit weiterhin Pflicht ist oder lieber das tun, was wir tun wollen?Solange künstliche Intelligenz dazu nutzen kann, das Leben leichter zu machen und Menschen mehr Freiraum bietet, befürwortet er die KI. Jedoch müsse der Mensch auch sehr vorsichtig damit umgehen. Aus seiner Sicht müssen die Weichen jetzt gestellt werden, um nicht blauäugig in eine mit Sicherheit anbrechende, neue Zeit zu starten.Rafael Hostettler baut in seinen Vorträge Brücken zwischen Forschung und Leben. Er zeigt, dass beides durchaus zusammen geht. Wer trockene Vorträge erwartet, irrt. Senden Sie uns Ihre Anfrage für Rafael Hostettler an [email protected]

Bruce Dickinson – Iron Maiden, rockt die Bühne beim Alpensymposium 2018
18 Jan 2018

Bruce Dickinson – Iron Maiden, rockt die Bühne beim Alpensymposium 2018

Alpensymposium 2018 – Welch eine Bühnenshow von Bruce Dickinson.Bruce Dickinson, Lead Singer von Iron Maiden, kam als Keynote Speaker zum Alpensymposium nach Interlaken und World Web Forum nach Zürich. Top Vorträge zum Thema Unternehmertum, sein Leben als Rockmusiker, Pilot und Investor in die Fliegerei.Möchten Sie Bruce Dickinson auch auf Ihrer Konferenzbühne haben? Dann freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme:Telefon: +41 43 55 66 440eMail: [email protected]

Sebastian Decker im Interview über Startups und ihre Risiken und Chancen sich online zu vermarkten
29 Jul 2020

Sebastian Decker im Interview über Startups und ihre Risiken und Chancen sich online zu vermarkten

Startups gewinnen in unserer heutigen Gesellschaft immer mehr an Bedeutung. Ein Startup ist ein junges Unternehmen mit einer innovativen Geschäftsidee und großem Wachstumspotenzial.Sebastian Decker: Eine innovative Geschäftsidee zu vermarkten, bringt einige Herausforderungen mit sich.Wie kann das innovative Produkt neuen Interessenten verständlich gemacht werden?Und wer sind überhaupt die idealen Kunden für das neue Produkt?Antworten auf diese Fragen zu finden, ist essenziell, sofern ein Startup sich effektiv und schnellstmöglich profitabel vermarkten möchte. Bei der enormen Herausforderung sich am Markt zu positionieren und zu vermarkten, holen sich viele Startups professionelle Hilfe an Bord.Ein Partner, der genau in diesem Bereich mit einem großen Erfahrungsschatz unterstützen kann, ist Dr. Sebastian Decker. Er ist Inhaber von Marketing für Gewinner und Trainer der Google Zukunftswerkstatt. Als Experte im E-Commerce-Bereich hilft er seit mehreren Jahren jungen Onlineshop-Betreibern dabei, mithilfe von Online-Marketing-Maßnahmen das volle Potenzial ihrer Shops auszuschöpfen, Klick- und Bestellraten zu erhöhen, und eine verbesserte Positionierung der Shops in Suchmaschinen und somit am gesamten Markt zu erreichen.Wir sprechen mit Sebastian Decker über die Online-Marketing Chancen und Risiken von Startups und worauf diese achten müssen, um erfolgreich über die kritische Gründerphase hinauszukommen.Google-Experte Sebastian Decker im InterviewReferenten24: Herr Decker, wo liegen Ihrer Meinung nach die Vorteile von Startup Unternehmen im Vergleich zu großen, etablierten Unternehmen?Sebastian Decker: Gerade in Startups existieren noch wenig festgefahrene Strukturen. Das macht diese jungen Unternehmen flexibel und sie können sehr schnell auf die rasanten Änderungen im Internet und am Markt reagieren. Auch die flachen Hierarchien und die „Hands-On“ Mentalität hilft die vorhandenen Potenziale voll auszuschöpfen, das ist bei großen Unternehmen meist nicht mehr möglich. Hier sind festgefahrene interne Abläufe und lange hierarchische Wege schnellen und unkomplizierten Anpassungen schlicht im Weg. Startups sind in der Regel jung, frisch und motiviert. Sie müssen diese Potenziale nur noch richtig einsetzten.Referenten24: Was sind die Schwierigkeiten denen Startups gegenüber stehen?Sebastian Decker: Egal wie genial die Idee oder wie speziell und gut das Produkt ist, Startups müssen sich und ihr Produkt erst auf dem Markt etablieren und den potenziellen Kunden vorstellen. Sie stehen vor der Aufgabe, einen noch komplett neuen Markt zu erkunden, ihre Zielgruppe zu definieren und ihr Produkt zu vermarkten, ohne Referenzen, ohne Daten, ohne Kundenstamm. Das ist zu Beginn eine enorme Aufgabe, an der viele Startups scheitern. Denn leider ist auch ein sensationell gutes Produkt alleine kein Garant für Erfolg.Referenten24: Wie können gerade Startups online Leads generieren?Sebastian Decker: Um sich ihren Platz am Markt zu sichern, ist es essentiell, dass sich Startups von Beginn an klar positionieren und ihren Mehrwert verständlich zu kommunizieren-Dabei sollten diese 6 Punkte unbedingt beachtet werden:1. Weniger ist mehr:Gerade online haben Nutzer eine kurze Aufmerksamkeitsspanne und müssen deshalb sofort verstehen, wofür ein Unternehmen steht und welche Lösung es anbietet. Dazu kommt, dass ein Unternehmen, was sich auf eine Sache fokussiert, auch ohne große Referenzen direkt als Experte wahrgenommen wird.2. Kleine Einstiegsbarriere im Online Verkauf bieten.Gerade wenn das Startup ein Produkt oder eine Dienstleistung von mehreren 500 € oder mehr anbietet, wird es ohne große Referenzen schwierig sein, den Verkauf direkt online zu erzielen. Lead Generierung anstatt direkter Kauf sollte daher das Online Vertriebsziel sein. Das bedeutet, man sollte online anstatt einem Verkauf zum Beispiel einen kostenlosen Gesprächs- oder Beratungstermin verkaufen. In dem Gespräch können Startups dann nicht nur effektiv Vertrauen gewinnen und verkaufen, sondern auch den Markt, die Bedürfnisse und die Sprache ihrer echten Zielgruppe kennenlernen.3. Social Media Marketing für Startups – „Persönliche“ Kontakte fördern:Oft wird gepostet, was das Zeug hält, aber daraus keine echten Kunden gewonnen. Man schaut nur auf die Anzahl an Likes und Kommentaren, aber man macht nicht daraus.Social Media heißt „Social“ Media aus einem Grund. Es geht um soziale Interaktionen.Jemand, der etwas kommentiert unter einem Social Media Beitrag kann schon als Lead angesehen werden. Ein Interessent, der kommentiert, sollte mind. eine persönliche Antwort in den Kommentaren erhalten und im besten Fall persönlich über eine private Nachricht kontaktiert werden, umso das persönliche Telefonat zu erreichen.4. Kundenfeedbacks in Video oder Textform besonders früh einholen.Einfach fragen und sammeln. Je mehr Testimonials desto besser. Das sorgt für Social Proof und stärkt den Markenaufbau und sollte von Anfang an angegangen werden.5. Schnelles Testen, Auswerten & VerbessernStartups haben kurze unbürokratische Entscheidungswege – eine riesige Stärke im Online Marketing. So kann viel getestet und herausgefunden werden, welche Werbebotschaften für die Zielgruppen am besten funktionieren.6. Webanalyse nutzen und optimierenStartups sollten von Anfang an möglichst viele Analysedaten sammeln, umIhre Webseiten für Ihre Nutzer zu optimieren undDie Daten an die Werbeplattformen (Google, Facebook und co.) zurück zu spielen, damit deren Algorithmen die Aussteuerung der Werbekampagnen optimieren können.Referenten24: Wie können Sie Internet-Startups konkret unterstützen?Sebastian Decker: Sich online erfolgreich zu vermarkten hat nichts mit Glück zu tun!Wir zeigen unseren Kunden, wie sie ihre Potenziale im Internet voll auszuschöpfen können und geben Klarheit, was sie machen sollten und oft viel wichtiger: Was nicht!Wir zeigen, wie die vorhandenen Daten im Internet optimal genutzt werden können, um mit diesem Wissen profitabel zu wachsen.Wir helfen Daten getrieben völlig rational Schritt für Schritt die Webseite oder den Shop zu optimieren und über Werbeanzeigen zu wachsenDabei stehe ich als Berater und Trainer des Teams des Startups zur Seite oder kann mit meinem Team als umsetzender Partner unterstützen.Fazit:Viele Startups bleiben unter ihren Möglichkeiten, verbrennen Werbebudget oder kommunizieren ihren Produktnutzen nicht verständlich für ihre Zielgruppe.Ein gutes Produkt alleine garantiert leider keinen Erfolg. Wer es aber schafft, sich klar zu positionieren, seine Zielgruppe genau zu definieren und richtig anzusprechen, wird dauerhaft erfolgreich sein und über die Gründerphase hinaus wachsen können.Online Marketing ist hier ein Werkzeug mit vielen Möglichkeiten und sollte von Startups genutzt werden, um sich skalierbar und messbar profitabel zu vermarkten.

Dominik Neidhart: Von guter Planung und Agilität auf dem Weg zum Erfolg.
2 Apr 2021

Dominik Neidhart: Von guter Planung und Agilität auf dem Weg zum Erfolg.

Americas-Cup-Gewinner Dominik Neidhart spricht es aus: „Nur ein schlechtes Team ist so schwach, wie sein schwächstes Mitglied. Tatsächlich sind es immer die Stärksten, die ein Team mitziehen und zum Erfolg führen. Und solche braucht ein Team auch zwingend.“Schon vor Jahren, als das Thema Agile Führung noch in den Kinderschuhen steckte, predigte der Spitzensportler Dominik Neidhart das, was heutzutage vielerorts als ungeheure Neuigkeit betrachtet zu werden scheint: „Zu den Voraussetzungen in der obersten Rangordnung zählt erstens, dass sich alle Mitglieder voll und ganz mit dem Ziel identifizieren, zweitens, dass sie die notwendigen Fähigkeiten mitbringen und drittens, dass die Kommunikation und Koordination reibungslos funktioniert. Schließlich ist ein transparentes Vertrauensklima unabdingbar.“ So einfach ist es.Dominik Neidhart: Von guter Planung und Agilität auf dem Weg zum Erfolg.Aus dem Sport weiß er, dass „Teams kollektive Akteure, also Handelnde sind, in denen verschiedene Mitglieder zusammenwirken wollen und sollen. Dabei wären nie alle Mitglieder gleich bezüglich Erfahrung, Wissen und Können. Doch zum Wesen eines gut zusammengestellten Teams gehöre es eben, dass die verschiedenen und manchmal nicht ganz gleichen Fähigkeiten zusammengebunden und dabei Ungleichheiten ausgeglichen würden.Der Schweizer Dominik Neidhart hat einmal Medizin studiert, fand seine wahre Leidenschaft jedoch im Segelsport. In drei verschiedenen America’s Cup Challenges mit einem wenig erfolgreichen Start, einem triumphalen Sieg und einer bitteren Niederlage dufte er wichtige Erfahrungen sammeln, die ihn heute zu einem gefragten Referenten auf dem Wirtschaftsparkett machen.In seinen Vorträgen zeigt er gern Videos von seinen spektakulären Segeltouren, bei deren Anblick einem schon einmal der Atem stockt. Schnell müsse es gehen, erzählt Neidhart, wenn sich die Bedingungen änderten. Er spricht vom Segeln, wir denken an Agile Führung und Scrum & Co.. Mit Sicherheit können wir uns eine Menge abschauen von dem Teamspirit, der auf einem America’s Cup Segelschiff herrschen muss. Seine Auftritte sind geprägt von purer Leidenschaft für den Sport, den er, wenn er die Zeit dazu findet, immer noch ausübt: Gestenreich referiert er in seinem Signiature-Vortrag „ Go Hard or Go Home – Vom Herausforderer zum Sieger“ über die jahrelangen Vorbereitungen auf ein Rennen. Dabei wird klar, dass im Spitzensport jedes noch so kleine Detail vom Zuschnitt des Bootes, der Oberfläche, des Materials über Gewicht und Platzierung über Anzahl und Form der Segel bis zur Höhe des Mastes zählt. Und doch bleibt da auch immer Spielraum, denn niemand kann die Bedingungen, die die Natur erschafft, zu Einhundert Prozent voraussehen. Wenn sich auf See etwas ändert, muss sich das gesamte Team binnen Sekunden darauf einstellen. Wenn das nicht agil ist, wissen wir es auch nicht.Domink Neidhart spricht auf Deutsch und Englisch. Für Vorträge an Tagungen & Konferenzen Dominik Neidhart bei der Redneragentur Referenten24 buchen.

Parag Khanna – über die globale Zivilisation und den Wachstumsmotor Asien
11 Jun 2019

Parag Khanna – über die globale Zivilisation und den Wachstumsmotor Asien

„Kein Mensch denkt, dass ich Inder bin!“ beginnt der Sohn indischer Eltern Parag Khanna seinen Vortrag und erntet erstaunte Gesichter. „Wenn ich in ein Taxi steige, hält mich niemand für einen Inder. In Istanbul glaubt der Taxifahrer, ich sei ein Türke, in New York hält man mich für einen Mexikaner und selbst in Indien, wo ich herkomme, meint manch einer, ich sei Pakistani.“ Doch es gäbe auch eine Ausnahme, scherzt er. „Die Leute in Usbekistan, die erkennen einen Inder sofort, wenn sie einen sehen.“ Gerne würden sie dann eigens ein typisches Lied anstimmen, natürlich im Spaß. Parag Khanna schmunzelt.Parag Khanna ist Senior Research Fellow am Zentrum für Asien und Globalisierung der Nationaluniversität Singapur und kommentiert außerdem regelmäßig auf CNN das Weltgeschehen.Die »New York Times« hat ihn als den „wahrscheinlich am besten vernetzten Menschen der Welt“ bezeichnet. Parag Khanna ist indischer Abstammung und wuchs in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Deutschland und den USA auf, promovierte an der London School of Economics und hat inzwischen mehr als hundert Länder bereist.Aber zurück zu der großen Frage, die ihn umtrieb: „Warum denken nur so wenig Leute, dass ich Inder bin?“ Pragmatisch schlug er den wissenschaftlichen Weg ein. Er entnahm eine Speichelprobe und schickte sie bei dem National Geographic Genographic Project ein, das im Jahr  2005 als Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern und Universitäten auf der ganzen Welt ins Leben gerufen wurde, um Muster menschlicher Migration aufzudecken.„Wenn Sie an einer solchen Studie teilnehmen, stellen Sie sehr schnell fest, das keiner von uns tatsächlich zu einer bestimmten Ethnie gehört. Vielmehr sind wir Produkte aus zufälligen ethnischen Kollisionen, die sich über Hunderte von Jahren ergeben haben.“„Wir sind nicht nur indisch, deutsch oder was auch immer.“Was die Asiaten betrifft, ist er sich seitdem sicher: Egal wo in Asien jemand geboren ist, ist er/sie mit Sicherheit eines, nämlich asiatisch. Im Gegensatz zu Europäern, die sich neben der eigenen Nationszugehörigkeit auch als Teil von Europa fühlen, sähen sich die Asiaten nach wie vor als sehr nationsgeprägt. Parag Khanna möchte das Zusammengehörigkeitsgefühl in Asien wieder stärken und zeigen, dass Asien nicht nur aus China besteht. Er glaubt, dass Asien als Ganzes das Zeug dazu hat, zu dem wichtigsten Wirtschaftsmotor der globalen Welt zu werden. Er möchte China dabei nicht ausschließen, sondern sieht in einem vereinten China ein viel größeres Wirtschaftspotential.Parag Khanna zitiert zum Abschluss seiner Vorträge über Asien und das Geschehen dort gern den großen indischen Poeten Rabindranath Tagore, der gesagt hat: „Asien wartet wieder darauf, dass solche Träumer kommen und die Arbeit fortsetzen… die Bindungen geistiger Führung herstellen.“Der Referenten24 Parag Khanna referiert nicht nur über die asiatischen Märkte, sondern auch über die Folgen des Brexit, die Eurozone, die US- oder die chinesische Wirtschaft sowie den Welthandel. Parag Khanna spricht auf Englisch und Deutsch.Senden Sie uns Ihre Anfrage an [email protected]

Arturo Bris über den Wandel in der Finanzbranche
2 Jun 2020

Arturo Bris über den Wandel in der Finanzbranche

Arturo Bris ist Ökonomieprofessor und Direktor des World Competitiveness Center am renommierten IMD in Lausanne. Die Business School gehört gemäß Ranking der «Financial Times» zu den besten der Welt. Bevor er an die IMD wechselte, war er Professor für Corporate Finance an der Yale School of Management.Jedes Jahr evaluiert das IMD World Competitiveness Center das „World Competetive Ranking”. Im Jahr 2019 landeten Singapur, Hongkong und die USA auf den vordersten Rängen und gehörten damit aus Sicht des IMD die wettbewerbsfähigsten Länder der Welt. Noch in 2018 stand die USA an der Spitze. Mein Gott, wie sich die Welt verändert hat!IMD-Professor Arturo Bris: „Ich möchte nicht, dass die Schweiz den ersten Platz erreicht.“Im Jahr 2019 schaffte es die Schweiz auf Platz vier und Ökonomieprofessor Arturo Bris sagte damals: „Ich möchte nicht, dass die Schweiz den ersten Platz erreicht.“ Er begründete das so:„Ich bevorzuge, in einem Land zu leben, wo Konsensus herrscht und die Bevölkerung ihre eigenen Entscheide fällt – ich möchte nicht, dass die Schweiz den ersten Platz erreicht.“Er möchte in einer Demokratie leben, gerade weil ein demokratisches System es weitaus schwerer macht, die Regeln eines Landes zu ändern. Die Corona-Krise hat gerade das eindrücklich gezeigt.Als Finanzprofessor analysiert Arturo Bris selbstverständlich auch die aktuelle Lage der weltweiten Finanzwelt. Er kann, auch wenn das überraschen mag, der aktuellen Corona-Krise durchaus auch etwas Positives abgewinnen. „Ich weiß schon, dass ich hier den Optimisten spiele“ schreibt er auf der Website des IMD. „Und die kommenden Tage können auch zu einer anderen Realität führen. Aber lassen Sie uns einmal annehmen, dass wir das Schlimmste hinter uns haben und es nun an der Zeit ist, über die Nach-Krise nachzudenken. Was können wir also tun?“Arturo Bris schreibt, dass er etwas Eigenartiges beobachtet hat, das seinen Optimismus ein wenig aufblühen lässt. Es würde sich zeigen sich, dass „die Aktien der Wachstumssektoren am wenigsten gesunken sind.“ Das sei seltsam, da „sich Anleger in einer Finanzkrise in der Regel auf Aktien verlassen, die heute einen Mehrwert bieten. Wie Finanzökonomen sagen: „Im Winter verbrennen wir Fett“.“Für Arturo Bris bedeutet dies Licht am Ende des Tunnels.Er sagt:„Unternehmen, von denen Sie erwarten würden, dass sie Wachstum generieren, werden weiterhin Wachstum generieren.“Der Finanzprofessor hat sieben Empfehlungen für die Post-Corona Zeit- ausgesprochen. Eine davon lautet: „Die Planung verschiedener möglicher Ergebnisse dieser Krise ist nutzlos. 2008 war es genauso. Es ist besser, belastbar und reaktiv zu sein und sich auf das zu konzentrieren, was jetzt passiert.“Arturo Bris spricht in seinen Vorträgen über die Finanzkrise 2020 und wie ein Leben nach dem Corona Virus aussehen könnte. Über Social Mobility, die Zukunft von Arbeit und Bezahlung, über Ausblick und Herausforderungen in der Weltwirtschaft sowie Blockchain und Intelligente Städte und wie Technologie die Lebensqualität verbessert.Buchen Sie IMD-Professor Arturo Bris für einen spannenden Vortrag. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage. E-Mail: [email protected]

Eva Schulte-Austum: Vertrauen ist gut – Kontrolle ist teuer
9 Nov 2021

Eva Schulte-Austum: Vertrauen ist gut – Kontrolle ist teuer

Eva Schulte-Austum: „Man kann lernen, zu vertrauen. Die wirkungsvollste Art, Vertrauen aufzubauen, ist der Vertrauensvorschuss. Wer anderen Vertrauen schenkt, macht wissenschaftlich betrachtet bessere Erfahrungen. Diese wiederum machen es beim nächsten Mal leichter, Vertrauen zu verschenken. Ein positiver Regelkreis, der sich nicht nur auf Motivation und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter auswirkt, sondern auch die Effizienz und Schnelligkeit steigert.Ein dänisches Sprichwort sagt: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist teurer. Denn Kontrolle kostet viel Energie, Zeit, Nerven – und auch Geld.Manchmal ist Vertrauen allerdings ein zu großer Schritt. Etwa weil die Erfahrung fehlt oder die eigene Unsicherheit zu groß ist. In diesem Fall ist ein Zwischenschritt hilfreich: das Zutrauen, es also erst einmal für möglich zu halten. Etwa dass Mitarbeiter auch im Home-Office gewissenhaft arbeiten, dass sie der neuen Aufgabe gewachsen sind – oder dass sie sich melden, wenn sie Unterstützung benötigen. Das Wichtigste, um anderen Menschen zuvertrauen, ist übrigens Selbstvertrauen.Eva Schulte-Austum: Die Vertrauensexpertin.Das Vertrauen in sich selbst, dass ich auch, wenn ich enttäuscht oder verletzt werde, mit der Situation umgehen kann. Das macht die Entscheidung, zu vertrauen, deutlich leichter.DennVertrauen ist vor allemeines: eine persönliche Entscheidung. Zudem hilft es zu wissen, dass Misstrauen nicht vor Enttäuschung schützt, sondern sie besonders wahrscheinlich macht. Die berühmte selbsterfüllende Prophezeiung.Weder Vertrauen noch Kontrolle sind per se gut oder schlecht. Vielmehr muss man eine gute Balance zwischen beidem finden. Als Führungskraft darf man sich öfter mal die Frage stellen, wie viel Kontrolle es wirklich braucht – und wo ich einen Vertrauensvorschuss geben kann, der dem Mitarbeiter die Möglichkeit eröffnet, Eigenverantwortung zu übernehmen, sich weiterzuentwickeln und sein Selbstvertrauen zu stärken.Eva Schulte- Austum: Die wichtigste Aufgabe einer Führungskraft ist nicht, dass Mitarbeiter ihr vertrauen, sondern dass sie lernen, sich selbst zu vertrauen.Aus der Vertrauensforschung wissen wir: Kontrolle ist nicht gleich Kontrolle. Entscheidend ist die Intention, mit der sie ausgeübt wird. Kontrolle, die als unterstützend erlebt wird, stärkt die Beziehung und wird leichter akzeptiert. Der Chef, der sich ehrlich für seine Mitarbeiter interessiert und nachfragt, wie es läuft, dem schenkt man gerne Vertrauen. Erleben Mitarbeiter hingegen Kontrolle als Ausdruck von Misstrauen oder empfinden sie als degradierend, schadet das der Beziehung.Chefs und Chefinnen sind deshalb gut beraten, zu erklären, warum sie an bestimmten Stellen überprüfen. Die eigene Motivation dahinter für die Mitarbeiter nachvollziehbar zu machen, kann Missverständnisse und Konflikte vermeiden – und wirkt vertrauensstiftend.“Vertrauensexpertin Eva Schulte-Austum für Vorträge oder Workshops bei Referenten24 buchen. Tel. +49 (0)6032 785 93 93 oder via Email: [email protected]

René Adler, Ex-Profi-Torwart: Vor allem überwiegt heute Dankbarkeit.
11 Jun 2020

René Adler, Ex-Profi-Torwart: Vor allem überwiegt heute Dankbarkeit.

René Adler – Die Dankbarkeit überwiegt.Wer hätte das gedacht? Ängste und Zweifel waren René Adlers größte Antreiber. „Aber sie haben mich auch daran gehindert, alles aus meinem Talent rauszuholen. Meine Erwartung war höher“, sagt der Ex-Profi-Torwart René Adler heute. Nachdem René Adler, der einmal kurz davor stand, WM-Torwart zu werden, seine Torwarthandschuhe ein für alle Mal an den berühmten Nagel gehängt hat, spricht er offen über seine damaligen Selbstzweifel und mentalen Blockaden. Das macht er auf eine ermunternde Arte, denn schließlich gehörten diese Eigenschaften ja zu einem selbst dazu.René Adler ist es heute ein Anliegen, dass andere früher als er selbst ihre wahren Bedürfnisse erkennen. Auf die Frage, was er heute anders machen würde, antwortete er in einem Interview mit dem Stern: „Ich würde frühzeitig ein eigenes Team mit Fachleuten um mich bilden. Ich hätte in mancher Situation ein Korrektiv gebraucht, jemanden, der mir hilft, meine wahren Bedürfnisse zu erkennen. Ich hatte während meiner Zeit in Leverkusen mit meinem Torwarttrainer Rüdiger Vollborn einen Freund und Mentor, der diese Rolle übernommen hat und mich kannte wie kein anderer. Ich habe es verpasst, dieses Team um mich zu bauen, welches mich vereinsunabhängig durch meine Karriere begleitet und mir hilft, meine Schwankungen auszugleichen.“René Adler – Höhen und Tiefen.Im Laufe seiner Karriere musste René Adler zahlreiche bittere Rückschläge hinnehmen, auf sportlicher, mentaler und physischer Ebene. Er erzählt: „Insgesamt hatte ich immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen, elf dürften es gewesen sein. Los ging es mit dem Bruch des Schienbeinkopfes, da war ich 14. Beim Übergang zum Erwachsenenbereich gingen die Probleme dann richtig los.“ Im Jahr 2004 riss ihm das Halteband zwischen Schien- und Wadenbein. Seitdem lebt er mit einer Schraube an dieser Stelle. 2005 folgte der Trümmerbruch in der Nase bei der U-20-WM, 2006 Rippenfraktur mit anschließender Atemnot und starken Schmerzen. Zuweilen nahm er Schmerztabletten und ließ sich spritzen, damit er die Spiele absolvieren konnte. Obwohl er weiter machte, hatte er Probleme, die zahlreichen Rückschläge mental zu verarbeiten. René Adler sagt: „Ich habe meinen Selbstwert stark über meine Leistung bezogen. Spielte ich gut, fühlte ich mich gut. Eine tiefe Überzeugung zu entwickeln – ‚Ich schaffe das, auch wenn Rückschläge kommen‘ –, das war für mich brutale Arbeit. Ich habe das Zutrauen in die eigene Stärke selten in mir gefühlt. Ich hatte die höchsten Ziele, doch zwischen meinem Anspruch und meinem inneren Empfinden bestand oftmals eine hohe Diskrepanz. Das immer wieder zu vereinen hat enorme Kraft gekostet.“Geholfen hat ihm Mentaltraining, bei dem er sich und seine Bedürfnisse besser kennenlernte und mit dem autogenen Training ein Werkzeug an die Hand bekam, sich selbst zu beruhigen und auch in stressigen Situationen und danach gelassener zu werden.Der „Stern“ fragte René Adler in dem Interview auch, wie es ihm gehe, wenn er Manuel Neuer heute sähe, ob er sich selbst in ihm sähe, nach dem Motto: So hätte es auch laufen können? Nach langem Überlegen antwortete René Adler: „Ich glaube, dass Manu für das Business mit seiner natürlichen Leichtigkeit, die ihn auszeichnet, klar im Plus war, weniger vom Talent in Sachen Torwartspiel. Du musst lernen, mit deiner mentalen Energie zu haushalten, gerade wenn du immer so im Fokus stehst.“René Adler ist heute 35 Jahre alt. 2018 beendete er seine Karriere als Profi Torwart. In seinen Vorträgen spricht er zum Beispiel darüber, wie man aus herben Rückschlägen lernen kann, um stärker denn je aus ihnen hervorzugehen. Ebenso erklärt er, warum Talent allein nicht reicht, sondern die richtige Einstellung zum Erfolg führt. Und natürlich hat er einiges zu dem Thema erfolgreiche Teams zu sagen. Freuen Sie sich auf einen reflektierten René Adler. Heute sagt er, dass er trotz aller Rückschläge in seinem jungen Leben vor allem eines ist: dankbar.Buchen Sie René Adler für Ihre nächste Veranstaltung als Redner. Rufen Sie uns an oder schreiben an [email protected] – wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Martina Fuchs – die «5-Referenten24-Fragen»
28 May 2019

Martina Fuchs – die «5-Referenten24-Fragen»

Die Aarauer Journalistin Martina Fuchs hat beim chinesischen Staatsfernsehen gearbeitetMartina Fuchs ist ehemalige CNNMoney Switzerland TV-Moderatorin in Zürich und arbeitete als Senior Business Reporterin für den chinesischen Staatssender CGTN (China Global Television Network, CCTV) in Peking. Zuvor war Martina Fuchs Reuters Wirtschafts-Korrespondentin für den Nahen Osten in Dubai und Reuters TV-Produzentin in London.InterviewWas sind die Kernthemen Ihrer Vorträge?Martina Fuchs: • China / Asien und Mittlerer Osten• Business und internationale Finanzmärkte• Schwellenländer• Nachhaltigkeit und Impact Investing• Inter-kulturelle Kommunikation• Multi-kulturelle Führung und Schulung• Coaching und Mentoring• Internationale Beziehungen• GedankenführungWelches Publikum bzw. welche Branche erreichen Sie mit Ihrer Rede?Martina Fuchs: Führungskräfte aus der Wirtschaft, politische Entscheidungsträger, globale CEOs, C-Level Manager, Start-ups, Unternehmerinnen, internationale Studenten, ein Publikum mit multi-kulturellem Hintergrund.Warum sind Sie ein Referenten24? Woher nehmen Sie Ihre Erkenntnisse?Martina Fuchs: Ich arbeite als Brückenbauerin zwischen Ost und West, und Nord und Süd.Die Inputs dafür liefern mir die Nachrichten, Finanzmärkte, soziale Medien, mein starkes globales Netzwerk, Fernseh-Interviews mit Top-CEOs und politischen Entscheidungsträgern, und meine Erfahrung und Arbeit in verschiedenen Kulturen und Ländern, von China über Jemen, der Schweiz bis Ägypten.Ich bin eine hochprofessionelle und unglaublich enthusiastische Medienpersönlichkeit und Vordenkerin, die über den Tellerrand hinaus denkt und bereit ist, weit über das hinauszugehen was erforderlich ist.Mit meinen tiefen Einsichten und Kenntnissen in der Geschäftswelt und Kultur des Nahen Ostens und Chinas, meiner Berichterstattung und interkulturellen Kommunikation helfe ich Stereotypen und Klischees zu überwinden, die News-Welt zu gestalten und ein besseres kulturelles Verständnis in unserer heutigen Welt zu schaffen.Als Pionierin kann ich leicht Beziehungen knüpfen, mich in Dialog und kulturellen Austausch einbringen und Kooperationen in vielen verschiedenen Bereichen entwickeln, um eine echte und nachhaltige Wirkung zu erzielen.Was bringt die Zukunft? Spielt die "Zeit" in Ihrem Metier eine Rolle? Wandel oder Stetigkeit?Martina Fuchs: Tick, tock. Zeit ist Geld und eine der wertvollsten Ressourcen der Welt. Zeit ist ein entscheidender Faktor in unserem Zeitalter der digitalen Disruption. Daher ist es wichtig, in der Nachrichten- und Medienbranche sowie in anderen Industrien so schnell wie möglich zu handeln und vorzugehen. Ich glaube jedoch auch an das chinesische Sprichwort „不怕 不怕 慢 就怕 就怕“, das übersetzt bedeutet: Es ist besser langsame Fortschritte zu machen als stillzustehen.Es gibt kein Schicksal und keine Zukunft, außer dem, was wir für uns selbst tun. Ich bin fest davon überzeugt, dass neue Innovationen, Blockchain-Technologien und wissenschaftliche Forschung unsere Welt verbessern werden.Was ist Ihr Lebensmotto? Was möchten Sie Ihren Zuhörern mit auf den Weg geben?Martina Fuchs: "“Auf sanfte Art und Weise kann man die Welt zum Erschüttern bringen.” – Mahatma Gandhi"

Erhalten Sie Top-Beratung zu unseren Referenten.

Referenten entdecken